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TRENDELBURG. Am späten Sonntagabend, gegen 22.50 Uhr, wurde der Brand eines Einfamilienhauses im Trendelburger Ortsteil Gottsbüren gemeldet. Aus unbekannter Ursache war der Dachstuhl eines zweigeschossigen Wohnhauses in Flammen aufgegangen. Nach Angaben der Polizei war das Haus zum Brandzeitpunkt unbewohnt.

Bei Eintreffen der Wehren stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits in Vollbrand. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Trendelburg und den Ortsteilen bekämpfen stundenlang die Flammen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch den Atemschutztrupp der Berufsfeuerwehr aus Kassel sowie der Drehleiter aus Hofgeismar. Insgesamt waren 70 Kameraden der Feuerwehr bis in die Morgenstunden im Einsatz. Das Gebäude kann nicht betreten werden, es besteht Einsturzgefahr, warnt die Polizei.

Auf einen sechsstelligen Betrag wird der Schaden von den eingesetzten Beamten der Polizeistation Hofgeismar geschätzt. Die Ortsdurchfahrt von Gottsbüren musste  gesperrt werden. Brandermittler der Kasseler Kripo haben die Arbeit inzwischen aufgenommen.

Link: Freiwillige Feuerwehr Trendelburg.

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Donnerstag, 15 April 2021 11:41

Wildunger Wehr rückt aus und verhindert Großbrand

BAD WILDUNGEN. Erneut konnten Feuerwehrleute ihr Können unter Beweis stellen - am Donnerstagmorgen brannte ein Ladewagen, der an einer Scheune stand lichterloh, ein Übergreifen der Flammen auf Wirtschaftsgebäude konnte verhindert werden.

Anwohner hatten gegen 3.30 Uhr Feuerschein bei einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Straße "Zum Roten Berg" wahrgenommen und die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert. Da in der Alarmmeldung ein "F3" ausgegeben war, rückte Stadtbrandinspektor Alexander Paul mit Drehleiter und 45 Einsatzkräften aus. Ebenfalls im Einsatz befand sich die Wehr aus Braunau.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte ließ der Stadtbrandinspektor umgehend einen Löschgriff unter Atemschutz ausführen. Parallel dazu begann der Aufbau der Löschwasserversorgung über das Hydrantennetz. Um ein Übergreifen der Flammen vom brennenden Ladewagen auf den Scheunentrakt zu verhindern, gab Paul den Befehl eine Riegelstellung aufzubauen. Weil sich auf dem Ladewagen außer Metall und Holz auch Reifen befanden, entstand eine starke Rauch- und Hitzeentwicklung. Mittels Drehleiter und Wenderohr wurden zusätzliche Wassermegen auf den Ladewagen abgegeben - trotzdem waren die Einsatzkräfte vier Stunden im Löscheinsatz.

Nach ersten Informationen der Polizei steht die Brandursache noch nicht fest, derzeit sind die Brandermittler dabei der Ursache auf den Grund zu gehen. Verletzt wurde augenscheinlich niemand.

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LÖHLBACH/DAINRODE. Dienstagabend alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Feuerwehren Löhlbach, Haina, Dodenhausen, Frankenau und Bad Wildungen gegen 18.21 Uhr unter dem Alarmkürzel "FLKW/ZUG, brennt LKW" zu einem Parkplatz auf der B253 zwischen Löhlbach und Frankenau. Ebenfalls alarmiert wurde ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg.

Vermutlich sorgte eine blockierte Bremsanlage dafür, dass der Reifen eines Lkw-Anhängers auf der rechten Seite in Brand geriet. Durch das Platzen des Reifens wurde der Fahrer (39) des Gespanns einer polnischen Speditionsfirma auf den Brand aufmerksam, steuerte den Lkw auf einen Parkplatz und startete einen Löschversuch mittels Pulverlöscher. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Feuer bereits unter Kontrolle. Unter der Einsatzleitung von Wehrführer Sven Hergl ging ein Trupp unter Atemschutz zur weiteren Brandbekämpfung mit einem C-Hohlstrahlrohr und einer Wärmebildkamera vor; ein weiterer Trupp stellte sich als Sicherheitstrupp bereit, während die Einsatzstelle ausgeleuchtet wurde. Glücklicherweise konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden, sodass sich der entstandene Sachschaden mit 1000 Euro in Grenzen hält.

Auch die Ladung des Lkws, es handelt sich um Stahlteile, stellten keine weiteren Gefahren dar. Für eine bessere Kühlwirkung wurde dem Löschwasser ein Netzmittel beigemischt. Mit der vom Angriffstrupp mitgeführten Wärmebildkamera wurde der Auflieger ständig kontrolliert und so lange gekühlt, bis eine erneute Brandentwicklung ausgeschlossen werden konnte. Die Ursache ist definitiv auf einen technischen Defekt zurückzuführen, bestätigte die Polizei auf Nachfrage. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand; auch Verkehrsbehinderungen traten keine auf. Einsatzende für die rund 40 Einsatzkräfte war gegen 20 Uhr.

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MARIENHAGEN. Ein vermeintlicher Wohnungsbrand rief gleich mehrere Wehren aus der Gemeinde Vöhl in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf den Plan. Ein Nachbar hatte nachts enorme Rauchentwicklung und Feuerschein bei einem Wohnhaus wahrgenommen und daraufhin den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt.

Gegen 3.25 Uhr rückten die Wehren Marienhagen, Vöhl, Thalitter, Herzhausen und Obernburg unter dem Alarmkürzel "F2 Y, mehrere Personen im Gebäude" in den Triftgarten aus. Ebenfalls alarmiert wurden aufgrund des Alarmstichwortes zwei RTWs, ein NEF und ein Funkwagen der Polizeistation Korbach; auch der Kreisbrandinspektor machte sich auf den Weg.

Mit Eintreffen der Feuerwehr Marienhagen konnte durch die vorgenommene Erkundung schnell Entwarnung gegeben werden. Hier brannten lediglich ca. 30 Quadratmeter Waldboden. Somit brach der Kreisbrandinspektor seine Alarmfahrt ab. Auch ein RTW und das alarmierte NEF rückten wieder in ihre Standorte ein, um für andere, weitaus wichtigere Einsätze verfügbar sein zu können. Ein RTW blieb zur Absicherung vor Ort.

Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Amert ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr vor; später wurde ein weiteres C-Rohr vorgenommen. Kontrolliert wurden die Einsatzarbeiten mit einer Wärmebildkamera. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei Korbach aufgenommen, genaue Details konnte die Polizei noch nicht nennen.  Der Einsatz konnte gegen 5.30 Uhr für die rund 65 Einsatzkräfte beendet werden. (112-magazin.de)

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VÖHL. Etwa zehn Landwirte aus der Großgemeinde Vöhl unterstützen die Feuerwehren im Kampf gegen drohende Waldbrände. Aufgerufen dazu hatte Gemeindebrandinspektor Marco Amert am Freitag, nachdem das hessische Umweltministerium (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) die zweithöchste Alarmstufe bekannt gab.

"Um bei der trockenen und heißen Witterung auf Einsätze im Bereich von Wald- und Flachenbränden vorbereitet zu sein, konnten wir innerhalb von einer halben Stunde auf die Hilfe bei der ortsansässigen Landwirte zählen", so Gemeindebrandinspektor Amert.  Rund 60.000 Liter Löschwasser in Güllefässern oder Wasserfässern stehen für Einsätze verteilt, in der Nationalparkgemeinde Vöhl bereit. "Für jeden weiteren Schlepper mit einem wasserführenden Güllefass sind wir dankbar", so Amert gegenüber unserer Redaktion.

Am Freitag unterstützten Landwirte aus Herbelhausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) mit Güllefässern die Löscharbeiten an einem Mähdrescher an der Kreisstraße 109.

Link: Mähdrescher brennt an Kreisstraße 109, Flächenbrand verhindert (7.8.2020)

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Samstag, 30 Mai 2020 12:10

Burgwald brennt bei Roda

ROSENTHAL/RODA. Ein Waldbrand beschäftigte am Freitag mehrere Feuerwehren im Burgwald bei Roda.

Bei einem Waldbrand im Burgwald in der Nähe von Roda brannten am Freitagnachmittag rund 3000 Quadratmeter Wald. Mehrere umliegende Feuerwehren waren im Einsatz um das Feuer zu löschen. Da sich der Brand in zwei Kilometer Entfernung zur Ortslage befand, musste das Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht werden. Um 15.23 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren Roda und Rosenthal wegen eines Waldbrandes im Burgwald in der Nähe von Roda alarmiert.

Die zuerst vor Ort befindlichen Kräfte aus Roda fanden einen fortentwickelten Brand eines Fichtenjungbestandes an einem Hang in rund 150 Meter Entfernung zum nächsten Weg vor. Sofort wurde ein Löschangriff vorgetragen, um die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Rauchentwicklung war dabei so stark, dass zunächst nicht ohne Atemschutzgeräte gelöscht werden konnte. Aufgrund der Größe der Brandfläche und der fehlenden Wasserversorgung im Wald wurden weitere Kräfte nachgefordert. So wurden die Feuerwehren Frankenberg, Gemünden, Dörnholzhausen sowie aus dem Nachbarlandkreis die Feuerwehren Wetter und Münchhausen mit Tanklöschfahrzeugen nachalarmiert. Mit den dann insgesamt sechs Tanklöschfahrzeugen und weiteren wasserführenden Fahrzeugen wurde über einen Pendelverkehr Löschwasser aus dem Hydrantennetz in Roda zur Einsatzstelle transportiert. Das Wasser wurde dann in zwei jeweils 5000 Liter fassende Faltbehälter gepuffert, sodass immer ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Das Feuer wurde mit mehreren Strahlrohren unter Kontrolle gebracht.

Aufwendige Nachlöscharbeiten unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameras waren erforderlich um den Brand abzulöschen. Immer wieder wurden Glutnester im trockenen Waldboden entdeckt, mittels Schippen und Hacken freigelegt und anschließend abgelöscht. Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, der zuständige Förster und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer. Die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden konnten, nachdem das Feuer unter Kontrolle war nach und nach aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehren Roda und Rosenthal kontrollierten weiterhin die Brandstelle und führten Nachlöscharbeiten durch. Nach rund sechs Stunden war der Einsatz dann beendet.

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BAD AROLSEN/SCHMILLINGHAUSEN. Durch das beherzte Eingreifen eines passiven Mitglieds der Freiwilligen Feuerwehr Schmillinghausen konnte der Brand eines Autotransporters frühzeitig unter Kontrolle gebracht und hoher Sachschaden verhindert werden.

Autos angehalten, Eimer verteilt

Wie Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer an der Einsatzstelle der B 252 zwischen Schmillinghausen und Gashol am Donnerstagabend mitteilte, wurden die Wehren aus Bad Arolsen, Schmillinghausen und Helsen um 19.20 Uhr alarmiert. Nach ersten Angaben durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, wurde ein brennender Lkw gemeldet. Rund 30 Einsatzkräfte rückten nur Minuten nach der Alarmierung zur Einsatzstelle aus und wollten mit einem schnellen Löschangriff den Brand bekämpfen - dazu kam es jedoch nicht, weil ein passives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schmillinghausen den Brand beobachtet hatte und mit mehreren Eimern zur Einsatzstelle gerannt war. Dort angekommen, stand der hintere rechte Reifen des Transporters in Vollbrand. Schnell "rekrutierte" der Schmillinghäuser eintreffende Pkw-Fahrer. Mit einer Eimerkette  und Löschwasser aus einem Bachlauf wurde der Reifen zumindest so weit abgekühlt, dass keiner der sechs geladenen Pkw Beschädigungen aufwies.

Auf dem Weg von Bad Arolsen nach Diemelstadt

Der 50-jährige Fahrer einer Spedition aus Parchim (Landkreis Ludwigslust-Parchim) berichtete dem 112-Magazin, dass er im Seitenspiegel seines Scania am hinteren rechten Radlauf Flammen beobachtet hatte. Daraufhin stoppte der 50-Jährige sofort seine Sattelzugmaschine und rannte nach hinten um die Pkw abzuladen. Als er den ersten Astra von dem Transporter geholt hatte, seien mehrere  Männer mit Eimern aufgetaucht, um das Feuer zu löschen. Die darauf eintreffenden Wehren sicherten die Einsatzstelle ab, stellten Lichtmasten auf und leuchteten die B 252 im Einsatzbereich aus. In Absprache mit der Polizei wurde die Straße für den Verkehr voll gesperrt. Mittels Löschwasser musste die Achse und das Rad am Auflieger etwa 30 Minuten abgekühlt werden - dabei kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz.

Bundesstraße 252 wieder frei

Unter Begleitung der Polizei wurde der Lkw nach Schmillinghausen gebracht. Die Bundesstraße konnte um 21.15 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden. (112-magazin) 

Link: Einsatzstandort der Wehren am 5. März 2020 auf der B 252.

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Montag, 02 Dezember 2019 08:14

Feuer in Battenfeld - Wehren rücken aus

BATTENFELD. Die Feuerwehren Battenfeld und Allendorf (Eder) rückten am Sonntagabend zu einem gemeldeten Brand nach Battenfeld in die Marktstaße aus.

In einem Unterstand für Mülltonnen, der an einer Garage befestigt ist, war eine Mülltonne in Brand geraten. Eigene Löschversuche der Bewohner blieben erfolglos, daher wurde umgehend ein Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt, welche die Wehren gegen 17.25 Uhr zur Einsatzstelle alarmierte.

Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn wurde die in Brand geratene Mülltonne mit einem C-Hohlstrahlrohr abgelöscht. Löschwasser wurde aus dem wasserführenden Einsatzfahrzeug der Battenfelder Feuerwehr bezogen. Schon kurze Zeit danach konnte „Feuer aus" gemeldet werden. Die Mülltonne, der Unterstand und die Fassade der Garage wurden mit einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester überprüft. Für die rund 20 Einsatzkräfte war der Einsatz nach 60 Minuten beendet. Zur Klärung der Brandursache rückte eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Frankenberg an. (112-magazin)

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Donnerstag, 05 September 2019 07:10

Der Klassiker: Unkraut abgeflämmt, Hecke angezündet

BOTTENDORF. Ein Heckenbrand rief die Feuerwehren Bottendorf und Burgwald am Mittwochabend auf den Plan. Mit einem Gasbrenner wollte ein Hauseigentümer der Birkenstraße in Burgwald Unkraut vernichten. Unglücklicherweise geriet dabei die Lebensbaumhecke in Brand. Die darin enthaltenen Öle und die andauernde Trockenheit beschleunigten den Brand ungemein.

Der Hauseigentümer startete Löschversuche mit zwei Pulverlöschern, die erfolglos blieben. Umgehend alarmierte die Schwiegertochter die Feuerwehr. Gegen 18.15 Uhr rückten die Wehren Bottendorf und Burgwald unter dem Alarmkürzel „FLKW/ZUG, brennt Trecker an Wohnhaus" in die Birkenstraße aus, da an die Hecke eine Garage grenzt, in der ein Trecker abgestellt war.

Zur Unterstützung wurde ebenfalls der Tanker der Feuerwehr Frankenberg alarmiert. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell wurde die in Brand geratene Hecke mittels Schnellangriff abgelöscht, hierfür waren rund 600 Liter Löschwasser aus dem wasserführenden Einsatzfahrzeug nötig. Die Kameraden aus Burgwald brauchten beim Eintreffen nicht mehr tätig werden und konnten abrücken. Nach 60 Minuten war der Einsatz beendet. Die Kosten für den Einsatz wird der Verursacher selbst tragen müssen.  (112-magazin)

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EDERTAL-BUHLEN. Ein in Brand geratenes Stoppelfeld sorgte am Samstagnachmittag für reges Einsatzaufkommen in Buhlen - ein Übergreifen der Flammen auf ein Weizenfeld und eine jagdliche Ansitzeinrichtung konnte verhindert werden.

Während der Feldarbeiten bemerkte der Landwirt von seinem Mähdrescher aus, dass aus seiner Arbeitsmaschine Rauch aufstieg und das Stoppelfeld in Brand geraten war. Unverzüglich setzte er den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 14 Uhr rückten die ersten Wehren unter dem Alarmkürzel „FWALD1, brennt Stoppelfeld" in die Gemarkung Buhlen aus. Noch während der Alarmfahrt veranlasste Einsatzleiter und Wehrführer der Feuerwehr Bergheim-Giflitz Mathias Ladwig einen zweiten Alarm, um weitere Einsatzkräfte zu ordern; somit wurden die Wehren Buhlen, Hemfurt-Edersee, Bergheim-Giflitz und Böhme auf den Plan gerufen.

Ebenfalls vor Ort war ein Streifenwagen der Polizei. Etwa 2000 Quadratmeter Stoppelfeld brannten beim Eintreffen der Freiwilligen. Die Brandbekämpfung erfolgte über die Wassertanks der wasserführenden Einsatzfahrzeuge. Um diese wieder befüllen zu können, wurde ein Pendelverkehr eingerichtet; hierfür wurde innerorts ein Standrohr gesetzt. Zum Einsatz kamen knapp 8000 Liter Löschwasser.

Um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern, galt der erste Löschangriff dem Stoppelfeld. Der Besitzer des Feldes pflügte während der Einsatzarbeiten das Feld zudem vorsorglich mit einem Schlepper um. Anschließend wurde der etwa 500 Meter weiter abgestellte Mähdrescher bewässert, um die leichte Rauchentwicklung zu stoppen. Knapp 90 Minuten später war der Einsatz beendet und die 50 am Einsatz beteiligte Kräfte konnten wieder abrücken. Die genaue Ursache des Feuers und die Schadenshöhe sind nicht bekannt. (112-magazin)

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