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BURGWALD. Nicht mehr zu retten waren in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zwei Transporter einer Bäckerei in Burgwald-Ernsthausen. Ein schnell durchgeführter Löschangriff der Freiwilligen Feuerwehr Ernsthausen konnte ein weiteres Übergreifen auf andere Firmenfahrzeuge verhindern.

Nach ersten Erkenntnissen brannte zunächst ein gelber Mercedes-Benz, danach griff das Feuer auf einen danebenstehenden Sprinter über und vernichtete auch dieses Fahrzeug. Mit 13 Freiwilligen rückte Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandel um 23.57 Uhr zum Firmengelände einer Bäckerei in der Rodaer Straße aus. Unter Atemschutz konnte ein schneller Löschangriff über den mitgeführten Tanker erfolgen - mithilfe von Löschschaummittel waren die Sprinter schnell abgelöscht. 

Aus Polizeikreisen war zu erfahren, dass der Firmeninhaber selbst, ein lautes Knallen gehört habe, daraufhin habe er aus dem Fenster geschaut und einen Sprinter auf dem Firmengelände in Vollbrand gesehen. Umgehend sei der Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt worden. Der Schaden an beiden ausgebrannten Fahrzeugen wird auf insgesamt 40.000 Euro geschätzt. Derzeit geht die Polizei nicht von einem technischen Defekt aus. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden, hieß es weiter. Licht ins Dunkel könnten Videoaufzeichnungen bringen, die aktuell ausgewertet werden.

Hinweise zu diesem Fall nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.

Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei sowie Sanitätseinheiten vom DRK und der Johanniter Unfallhilfe rückten im Laufe des frühen Mittwochmorgen zur Mülldeponie bei Flechtdorf (Landkreis Waldeck-Frankenberg) aus. Gegen 3.50 Uhr hatte die Brandmeldeanlage im Gebäude der ansässigen Müllsortieranlage ausgelöst. Die Leitstelle alarmierte darauf hin die Diemelseer Wehr, die bei Eintreffen Feuerschein und Rauchentwicklung bestätigen konnte.

Umgehend wurde von Einsatzleiter Torsten Behle der Alarm auf F3 erhöht, damit wurden auch die Wehren aus Bad Arolsen und Korbach zum Einsatz herangezogen. Als schwierig erwies sich die Wasserversorgung. Um genügend Löschwasser an die Brandstelle zu befördern, wurden im Pendelverkehr Tanker eingesetzt, darüber hinaus musste das Wassernetz herhalten; der Wassermeister erhöhte den Druck auf die Leitungen, doch die enormen Mengen an benötigtem Löschwasser reichten einfach nicht aus. Behle ließ weitere Schlauchleitungen zu Teichen im Bereich des Biogartens legen und forderte weitere Löschfahrzuge aus benachbarten Gemeinden an. Auch eine Leitung von Flechtdorf zur Deponie wurde eingerichtet. Ein Lohnunternehmen aus Helmscheid beteiligte sich mit einem Schlepper und einem Wasserfass an der Wasserversorgung. Allein 60.000 Liter schleppte der Fendt von Bürger Grebe mit seinem Wasserfass zum Einsatzort. 

Gegen 4.30 Uhr stellte sich die Lage wie folgt dar: starke Rauchentwicklung in Richtung Lelbach und Korbach. Über Katwarn wurden die Bewohner dazu aufgerufen Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Pressemeldung der Polizei über Radiosender um 5.39 Uhr informierte die Bevölkerung zusätzlich. Da zwei Drehleitern nicht ausreichten, unterstützten die Willinger mit ihrem Gerät die Löscharbeiten im Dauereinsatz. Im Inneren der 80 x 40  Meter großen Halle war eine so große Hitze entstanden, dass die am Boden eingesetzten Feuerwehrleute unter Atemschutz anfänglich nur von Westen her über ein geöffnetes Tor gegen den Brand vorgehen konnten. Große Mengen an Löschschaum wurden dem Wasser beigemischt um die Temperatur herunterzukühlen - mit Hochdrucklüftern wurde der Rauch aus dem Gebäude geblasen und die Einsatzstelle mit Strahlern ausgeleuchtet.

Einen Wasserschleier legten die Brandschützer auf ein Fichtengehölz in unmittelbarer Nähe zur brennenden Halle, um die Gefahr eines Waldbrandes zu minimieren. Zwischenzeitlich machte sich der Diemelseer Bürgermeister Volker Becker ein Bild von der Lage und war sichtlich erleichtert, dass die Einsatzkräfte ihr Handwerk verstanden. Auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick war seit 4 Uhr vor Ort.  Das Lagezentrum wurde auf dem Gelände der Deponie bei Tor 3 errichtet.

Wie Kreisbrandmeister Christoph Weltecke vor Ort berichten konnte, waren die Löscharbeiten bis 10.30 Uhr erfolgreich ausgeführt worden. Um 11 Uhr soll der Löschangriff im Inneren des Gebäudes beginnen. Dazu werden mit Radladern die komprimierten und noch dampfenden Abfälle nach draußen auf den Vorplatz gezogen, verteilt und abgelöscht. Wie lange die Löscharbeiten sich hinziehen werden, konnte der Kreisbrandmeister nicht sagen.

Sobald die Halle begehbar ist, werden Brandermittler der Kripo Korbach ihre Tätigkeit aufnehmen. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. (112-magazin)


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BURGWALD-ERNSTHAUSEN. Zu einem brennenden Sprinter auf dem Betriebsgelände der Bäckerei Müller  rückte die Feuerwehr Ernsthausen in den frühen Morgenstunden aus.

Der Sprinter war am Abend zuvor auf einem Hinterhof geparkt worden. Eine Mitarbeiterin der Bäckerei an der Rodaer Straße bemerkte zu Schichtbeginn den brennenden Wagen und setzte den Notruf 112 bei der Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 5.30 Uhr rückten 15 Einsatzkräfte in die Rodaer Straße aus. Der Motorraum stand bei Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr bereits in Vollbrand und das Feuer hatte bereits den Innenraum erreicht. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell wurde die Brandbekämpfung mit einem schnellen Löschangriff eingeleitet. Als Löschmittel diente Schwerschaum. Etwa 20 Minuten später war das Feuer gelöscht, das Fahrzeug hat nur noch Schrottwert.

Als Grund für den Brand gab Polizeisprecher Dirk Richter einen technischen Defekt im Motorraum des Fahrzeugs an. "Einen Zusammenhang zwischen der Anfang Dezember verübten Messerstecherei auf die Reifen von elf Auslieferungsfahrzeugen und dem Fahrzeugbrand am heutigen Freitagmorgen können wir nicht erkennen" so Dirk Richter weiter.

Ernsthausen: Reifen von Sprintern zerstochen (4.12.2018)

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 11 Februar 2018 17:13

Ford brennt, Fahrerin und Jugendliche retten sich

FRANKENBERG. Etwa 10.000 Euro Sachschaden sind an einem schwarzen Ford Focus entstanden, nachdem das Fahrzeug in der Siegener Straße in Flammen aufgegangen war - die Polizei vermutet einen technischen Defekt als Brandursache.

Am Sonntag, gegen 15.10 Uhr, befuhr eine 49-jährige Frau aus Richtung Röddenau in Fahrtrichtung Innenstadt die Siegener Straße, als in Höhe der Raiffeisen-Tankstelle Qualm den Innenraum ihres Wagens vernebelte. Die Fahrerin und die beiden jugendlichem Mitfahrer konnten das Auto noch verlassen und sich in Sicherheit bringen. Kurze Zeit später stand das Fahrzeug in Vollbrand, sodass die Leitstelle die Frankenberger Wehr alarmierte.

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Stefan Stroß wurde bei Eintreffen der Wehr ein Trupp mit Atemschutz ausgerüstet und der erste Löschangriff mit zwei C-Rohren durchgeführt. Rund 18 Einsatzkräfte der Wehr waren an dem Einsatz beteiligt. Um einen in unmittelbarer Nähe des brennenden Wagens befindlichen Verteilerkasten zu schützen, entschied sich Stroß Schaummittel einzusetzen, um das Herunterkühlen zu beschleunigen.

Die Siegener Straße wurde für den Zeitraum der Löscharbeiten bis etwa 16.30 Uhr gesperrt. Im Anschluss wurden ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut und die Straße gereinigt. Wie sich herausstellte, hatte der vier Jahre alte Ford bereits vor dem Brand Öl verloren und die Straße verunreinigt.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die 49-Jährige aus einem Ortsteil von Allendorf, sowie die beiden Jugendlichen mussten die Heimreise ohne ihren Ford antreten, der im Anschluss abgeschleppt wurde.  (112-magazin)

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Donnerstag, 31 August 2017 06:25

Brennende Ballenpresse sorgt für Feuerwehreinsatz

MÜHLHAUSEN. Eine brennende Quaderballenpresse eines Lichtenfelser Lohnunternehmers hat am frühen Mittwochabend für einen Feuerwehreinsatz in Mühlhausen gesorgt. Der Fahrer war gerade dabei, die Presse von einem auf den anderen Acker umzusetzen, als schwarzer Rauch aus der Maschine aufstieg.

Geistesgegenwärtig steuerte der Fahrer das Gespann hinter dem Ortsausgang Richtung Berndorf in einen Feldweg und entkoppelte die Presse von der Zugmaschine. Zusammen mit einem Twistetaler Landwirt, der auf einem benachbarten Acker bereits Raps bestellte, ging der Fahrer mit Wasserflaschen und Kaffeekannen gegen die Flammen vor und konnten so einen womöglich größeren Schaden verhindern.

Nach Absetzen des Notrufes alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Mühlhausen, Berndorf und Gembeck, die mit über 30 Kameraden und mehr als 2000 Liter Löschwasser zur Einsatzstelle ausrückten. Auch ein Rettungswagen, eine Polizeistreife sowie die Twistetaler Gemeindebraninspektoren Volker Bangert und dessen Stellvertreter Stefan Rößner machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle. Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Kameraden aus Mühlhausen öffneten unter der Leitung des Mühlhäuser Wehrführers Daniel Brommana die Wartungsklappen der Ballenpresse und gingen mit dem Schnellangriff gegen die Flammen vor. Ein Schaumangriff wurde ebenfalls vorbereitet, kam jedoch nicht zum Einsatz. Die nur wenige Augenblicke später anrückenden Feuerwehren aus Berndorf und Gembeck bereiteten ihre Wassertanks ebenfalls zur Löschwasserabgabe vor, mussten jedoch nicht weiter in das Geschehen eingreifen.

Um alle Glutnester restlos abzulöschen, wurden in der Erntemaschine befindliche Strohreste entfernt und die gesamte Maschine mit Wasser geflutet. Der zur Sicherheit alarmierte Rettungswagen brauchte nicht tätig werden, und nach rund 45 Minuten war auch der Einsatz der Feuerwehr beendet.


Mit Getränken löschte ein Treckerfahrer kürzlich bei Gut Dingeringhausen seine brennende Bremse:
Heiße Erntephase: Flammen schlagen aus Traktor-Bremse (26.08.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

HAINA. Nach ersten Erkenntnissen sind bei dem Brand in der Holz-Energie-Anlage bei Haina 2500 Kubikmeter Hackschnitzel in Rauch und Flammen aufgegangen sowie etliche Holzständer der Halle beschädigt worden. Wie bereits in der Erstmeldung erwähnt, war am 18. August gegen 22 Uhr ein Feuer in dem Betrieb am Forsthaus von einem Passanten gemeldet worden. Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmierte daraufhin die Wehren mit dem Kürzel "Haina Kloster F3". Auch Forstamtsleiter Manfred Albus war vor Ort, um sich ein Bild über die Maßnahmen zur Brandbekämpfung zu machen.

Feuerwehren im Einsatz

Mit 20 Einsatzfahrzeugen und 113 Aktiven waren die Feuerwehren aus Haina, Gemünden, Halgehausen, Frankenberg und Löhlbach zur Einsatzstelle ausgerückt. Auch die Korbacher Wehr unterstützte die Brandbekämpfung mit einem ELW II und Atemschutzgeräteträgern. Mit zwei Radladern wurden die Hackschnitzel auseinandergezogen und mit Wasser abgelöscht. Dabei kamen auch Wärmebildkameras zum Einsatz, um Glutnester zu lokalisieren. Unter Atemschutz gingen die ersten Trupps zum Löschangriff gegen die brennenden Hackschnitzel vor. Nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Joachim Gatzke lag das besondere Augenmerk auf den Holzstempeln, die als tragende Elemente das Dach stützen und bereits Feuer gefangen hatten. Brenzlig wurde die Situation, als die ersten Wehrführer dem Gemeindebrandinspektor gegen 23.45 Uhr melden mussten, dass der Betriebsstoff für die Tragkraftspritzen auszugehen drohte. Hier konnte das THW aus Frankenberg schnell aushelfen, so dass die Wasserzufuhr zur Brandbekämpfung nicht unterbrochen wurde. Laufend ließ sich Joachim Gatzke Informationen geben, nahm Trupps die besonderen physischen Belastungen ausgesetzt waren aus der Brandbekämpfung heraus, setzte neue Trupps ein und koordinierte die Arbeiten zwischen THW sowie Einsatzkräften der Brandbekämpfer und der Polizei. Auch ein offenes Ohr für die Pressevertreter vor Ort hatte die Einsatzleitung: Am Einsatzführungsfahrzeug  wurde gegen 23.30 Uhr eine kleine Presseerklärung durch Joachim Gatzke abgegeben. Als herausragende Leistung konnte die Wasserversorgung bezeichnet werden: Von einem Löschteich bei den Vitos-Kliniken, bis zum 400 Meter entfernten Brandherd, wurden drei B-Leitungen gelegt. Bei dem Einsatz wurden keine Feuerwehrleute verletzt - um drei Uhr kehrten die Brandschützer in die Standorte zurück, nachdem der Brandherd mit Löschschaum abgedeckt worden war.

Polizei und Rettungskräfte

Auch die Beamten der Polizeiwache Frankenberg erhielten die Informationen zum Brand über Funk, waren aber mit einem Wildunfall beschäftigt, der erst abgehandelt werden musste. Unverzüglich eilte die Streife zum Brandort, sperrte die Straße in beide Richtungen und wies Feuerwehrfahrzeugen den Weg zum Einsatzort. Vorsorglich wurde eine RTW-Besatzung der Johanniter Unfallhilfe zur Holz-Ernergie-Anlage angefordert. Wie der Brand entstanden ist, darüber konnten die Beamten der Polizeiwache Frankenberg noch keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen am frühen Samstagmorgen aufgenommen. Ersten Schätzungen zu Folge soll sich der Schaden zwischen 50.000 und 100.000 Euro belaufen

Technisches Hilfswerk

Mit 13 Kameraden rückte das Technische Hilfswerk aus Frankenberg zum Einsatzort aus. Mit einem Kipper, einem Bergungsräumgerät, einem Gerätekraftwagen und einem Zugtruppfahrzeug sowie einem Sprinter konnte das THW tatkräftige Unterstützung anbieten. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr, wurde ein mitgeführter Lichtmastanhänger zur weiteren Ausleuchtung der Brandstelle in Position gebracht, während der Radlader in die Brandbekämpfung integriert wurde. Um 2 Uhr waren die 13 Kameraden wieder in Standort in Frankenberg vereint - und zwar unversehrt.

Publiziert in THW

SACHSENHAUSEN. Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Autos und einem Lkw haben Feuerwehr und Rettungsdienst mehrere Verletzte befreit und versorgt, die Brandschützer löschten zudem ein brennendes Fahrzeug und beseitigten ausgelaufenes Gefahrgut: Dies war das realistische Szenario beim zweiten Blaulichttag in Sachsenhausen. Eine solche Lage kann aber jederzeit zum Ernstfall werden...

Etliche Zuschauer erlebten am Mittwochabend an der Stadthalle die Übung, die die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen gemeinsam mit dem promedica-Rettungsdienst geplant und umgesetzt hatten: Angenommen war ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Kleinwagen auf einen Tanklastwagen auffuhren. Alle drei Personen am Steuer waren verletzt, die beiden Autofahrer sogar in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Unter den Augen der Besucher - darunter auch Feuerwehrleute aus anderen Gemeinden - befreiten die Brandschützer die geschminkten Opfer mit hydraulischen Geräten aus den Autos, während die Rettungskräfte sie bereits medizinisch versorgten. Der Lkw-Fahrer war zwar nicht eingeklemmt, um ihn aber sicher retten zu können, mussten die Einsatzkräfte zunächst eine Plattform aufbauen. Bernd Schäfer, stellvertretender Waldecker Stadtbrandinspektor, beschrieb den Zuschauern ständig über Lautsprecher, was und warum seine Kameraden gerade machen.

Während aus dem Lastwagen ein gefährlicher Stoff auslief, wurde es auch an einem der verunfallten Autos brenzlig: Zum Glück erst nach der Rettung des Fahrers geriet das Auto in Brand. Mit einem Schwerschaumrohr rückte ein Trupp unter Atemschutz den Flammen zu Leibe.

Nach der groß angelegten Übung erhielten alle Akteure viel Applaus der Besucher. Anschließend standen die Einsatzkräfte den interessierten Gästen Rede und Antwort zu den Fahrzeugen, der Ausrüstung und der Tätigkeit bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Eines der Ziele der Veranstaltung war, den Menschen aus Sachsenhausen und Umgebung den ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr schmackhaft zu machen und für den hauptamtlichen Dienst im Rettungswesen zu werben. Diese "Rechnung" war bereits beim ersten Blaulichttag vor einem Jahr aufgegangen - die Feuerwehr begrüßte im Nachgang der Übung einige neue Mitglieder.

So soll sich der Blaulichttag als Informations- und Werbeveranstaltung weiter etablieren. Stets am Abend vor Fronleichnam soll es auch in den kommenden Jahren Großübungen vor den Augen möglichst vieler Zuschauer geben. (pfa)


Links:
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Sachsenhausen

promedica-Rettungsdienst

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Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Einsatzreicher Tag für die Feuerwehr der Stadt Kassel: Ein Lkw-Brand auf der A 7, ein Großbrand in Balhorn, ausgelaufenes Frostschutzmittel in einem Gewerbebetrieb und mehrere Kleineinsätze haben die Berufsfeuerwehr am Feiertag gefordert.

Am Morgen brannte ein Kleinlastwagen auf der A 7 in Fahrtrichtung Frankfurt. Der Fahrer des Transporters hatte während der Fahrt auf der Autobahn eine Rauchentwicklung und Flammen aus dem Motorraum bemerkt. Glücklicherweise konnte er sein Fahrzeug auf einem gut befestigten Seitenstreifen abstellen und sich selbst in Sicherheit bringen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten der Motorraum und das Fahrerhaus bereits in voller Ausdehung. Im Laderaum befand sich keine Fracht mehr, so dass die Einsatzkräfte den Brand schnell unter Kontrolle bringen konnten.

Da durch den Brand aber der Tank des Lastwagens geschmolzen war, lief Kraftstoff aus und geriet sofort in Brand. Dies machte den Einsatz von Löschschaum notwendig. Mit Hilfe von Bindemitteln und aufgehäuften Schutzwällen verhinderte die Feuerwehr ein Ausbreiten des Kraftstoffs. Die rechten beiden Fahrbahnen wurde für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt.

Beim Großbrand in Balhorn unterstützen Kräfte der Berufsfeuerwehr quasi in Nachbarschaftshilfe mit Spezialfahrzeugen für Atemschutzgeräte und Schaummittel. Gleichzeitig mussten die Kräfte der Feuerwehr Kassel in einem Gewerbebetrieb in Kassel große Mengen ausgelaufenen Frostschutzmittels mit speziellem Bindemittel auffangen. Dieser Stoff ist laut Berufsfeuerwehr nur gefährlich, wenn er in die Kanalisation gelangt. Dies verhinderte die Feuerwehr Kassel jedoch erfolgreich.

Im Einsatz waren Kräfte der Berufs- und freiwilligen Feuerwehr Kassel. Weiterhin mussten ehrenamtliche Kräfte die Feuerwachen der Berufsfeuerwehr besetzen, da alle hauptamtlichen Kräfte an den Einsatzstellen gebunden waren. Während dieser Zeit galt es auch, weitere Kleineinsätze im Stadtgebiet abzuarbeiten. Während der laufenden Einsätze stand die Feuerwehr Kassel, dank der Unterstützung durch die ehrenamtlichen Kräfte, jederzeit einsatzbereit in der Stadt zur Verfügung. (r/pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel) 

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Publiziert in KS Feuerwehr

KIRCHHAIN. Ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten bekämpfte am Freitagmorgen ab 8 Uhr ein Feuer auf dem Dach eines Gebäudes der Marburger Tapetenfabrik: Dort waren offenbar bei Wartungsarbeiten aus noch ungeklärter Ursache drei Tanks mit Thermo-Öl in Brand geraten.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, die Höhe des Schadens konnte gestern noch nicht beziffert werden.

Schon von Weitem war die meterhohe Flamme auf dem Dach des Gebäudes sichtbar, begleitet von einer dichten Rauchsäule. Die Feuerwehr musste nicht nur die Flammen löschen sondern gleichzeitig auch verhindern, dass das Öl austrat. „Wir mussten zunächst einmal schauen, wie die sinnvollste Taktik aussah, denn es sollten auch größere Schäden an den Anlagen vermieden werden“, erläuterte Kreisfeuerwehrsprecher Stephan Schienbein.

Daher sei Schaummittel eingesetzt worden – zunächst, um die Flammen von außen zu ersticken. „Danach haben wir über die geöffneten Domdeckel das Mittel in die Behälter eingebracht und das Feuer so gelöscht“. Schaum biete den Vorteil, dass es im Gegensatz zu Wasser zu keinen so genannten Fettexplosionen kommen könne. Denn beim Einsatz von Wasser kann dieses schlagartig verdampfen und dann brennend Öltröpfchen mit sich nehmen. „Außerdem kann das Öl beim Einsatz von Schaum keine weiteren brennbaren Dämpfe bilden“, sagte Schienbein.

Um 10.22 Uhr war der erste Behälter gelöscht, insgesamt waren die rund 60 Kräfte aus Kirchhain und den Stadtteilen etwa viereinhalb Stunden im Einsatz. Unterstützung erhielten sie auch von der Werksfeuerwehr Ferrero aus Stadtallendorf: Die Kameraden brachten zusätzliches Ölbindemittel, um das Thermo-Öl aufzunehmen. Außerdem war die Messgruppe der Feuerwehr Marburg vor Ort, um Schadstoffmessungen vorzunehmen.

„Beim Löschen gab es eine erhöhte Rauch- und Dampfentwicklung, daher wurden die Anwohner über das Radio aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten“, erklärte Schienbein. Die Messungen seien jedoch allesamt negativ ausgefallen: „Es konnten keine Schadstoffe in der Luft nachgewiesen werden, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.“ (as)

Publiziert in MR Feuerwehr
Sonntag, 18 März 2012 05:41

Erneut Brand in Batterienlager

HOPPECKE. In einem Lager für gebrauchte Batterien ist es aus ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen. Die alarmierten Feuerwehren fluteten das Lager mit Löschschaum.

Die Feuerwehren Brilon und Hoppecke wurden am Samstag um 12.16 Uhr zu einem Brandeinsatz in einem Batterienwerk im Ortsteil Hoppecke alarmiert. Die Löschgruppe Hoppecke und der Löschzug Brilon waren mit 40 Einsatzkräften vor Ort und füllten das Lager mit Löschschaum, wodurch der Brand erstickte. Tatsächlich gebrannt haben nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei nur Altbatterien; Personen- oder Gebäudeschaden ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei nicht entstanden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Im Ortsteil Hoppecke nahm die Feuerwehr mehrfach Schadstoffmessungen in der Luft vor. Die festgestellten Messwerte lagen alle weit unterhalb der gültigen Grenzwerte. Die Löscharbeiten dauerten etwa vier Stunden. Während dieser Zeit war die an dem Werk vorbeiführende L 870 zeitweise voll gesperrt. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei am Sonntag nicht.

Erst im November hatte es in demselben Lager einen Brand gegeben. Auch damals flutete die Feuerwehr das Gebäude mit Schaum.


112-magazin.de berichtete auch damals über den Brandeinsatz:
Silo mit Industriebatterien in Brand (18.11.2011)

Publiziert in KS Feuerwehr

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