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KORBACH. Rund 180 Feuerwehrleute haben am 21. Juni einen Brand im Korbacher Industriegebiet gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindert. Polizei, Brandermittler und Rettungskräfte waren ebenfalls vor Ort.

Im ehemaligen Aunepa Gebäude, in dem eine Wohnung, ein Tattoo-Studie und Lagerflächen des städtischen Bauhofs, eines Motorradladens sowie Unterhaltungselektronik untergebracht waren, war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Rauchsäule, die bis zum Kahlen Asten sichtbar war, wurde der Leitstelle Waldeck-Frankenberg um 15.45 Uhr gemeldet.

Umgehend wurde mit dem Stichwort "F3 - Lagerhalle brennt" die Kernstadtwehr und weitere Wehren der 14 Korbacher Ortsteile alarmiert. Ebenfalls angefordert wurden die Kameradinnen und Kameraden mit der Drehleiter aus Bad Arolsen. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung traf Stadtbrandinspektor Carsten Vahland mit der Kernstadtwehr im Ziegelhütter Weg ein. Neben dem Absperren der umliegenden Straßen, dem Aufbauen der Löschwasserleitungen und dem Anlegen der Atemschutzausrüstung wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Das Hauptaugenmerk richtet sich zunächst auf angrenzende Gebäude - mit Riegelstellungen konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Bereits hier zeigte sich der hohe Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Kräfte. Parallel dazu wurde die Bad Arolser Feuerwehr mit der Drehleiter angefordert. Eine wichtige Unterstützung, wie sich herausstellen sollte.

Zur Brandursache selbst konnte die Kripo noch keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei Korbach hat am Dienstagnachmittag die Ermittlungen am Brandort aufgenommen und die Brandstelle beschlagnahmt. Die Untersuchungen am Brandort werden heute (Mittwoch) durch die Brandermittler fortgesetzt und werden einige Tage andauern. In die weiteren Ermittlungen wird auch das Hessische Landeskriminalamt eingebunden. Der Sachschaden beträgt nach ersten vorläufigen Schätzungen mindestens 250.000 Euro.

Bis 22 Uhr dauerte der Einsatz der Feuerwehr, danach mussten die Fahrzeuge neu betankt und mit Löschwasser aufgefüllt werden. Um 23 Uhr konnte Carsten Vahland "Einsatzbereitschaft hergestellt" melden.

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KASSEL. Am 18. Mai 2022 wurde die Feuerwehr Kassel um 17.37 Uhr zu einem Brand in die Kohlenstraße im Stadtteil Wehlheiden gerufen. Im Hinterhof brannten mehrere Holzschuppen - der Brand griff auf ein Werkstattgebäude sowie ein Wohnhaus über.

Die Kameradinnen und Kameraden starteten einen umfangreichen Löschangriff und konnten so die benachbarten Gebäude durch Riegelstellungen schützen. So wurde die weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindert. Neben beiden Löschzügen der Berufsfeuerwehr waren auch mehrere Freiwillige Feuerwehren aus dem Stadtgebiet mit insgesamt über 100 Einsatzkräften eingesetzt. Bis etwa 23 Uhr waren die Wehren im Einsatz.

Für die Löschmaßnahmen musste die Kohlenstraße zwischen der Wittrockstraße und der Schönfelder Straße für die Dauer des Feuerwehreinsatzes voll gesperrt werden. Zivilpersonen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, ein Feuerwehrangehöriger wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt.

Wegen der zeitweise starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. An den betroffenen Gebäuden entstand erheblicher Sachschaden, die genaue Schadenshöhe kann bislang aber noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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KORBACH. Am Montagnachmittag nahm die Polizei einen vermutlich desillusionierten 22-Jährigen fest, der an zahlreichen Stellen in der Altstadt von Korbach mit einem Permanentmarker Schriftzüge aufgebracht und dadurch Sachbeschädigungen begangen hat.

Gegen 17 Uhr konnte der 22-jährige Korbacher durch Zivilbeamte der Kriminalpolizei beobachtet werden, wie er durch die Altstadt ging und dabei an zahlreichen Örtlichkeiten mit einem Permanentmarker den Schriftzug "ROKKO WEISSENSEE" aufbrachte. Der Tatverdächtige konnte anschließend durch eine Streife der Polizeistation Korbach vorläufig festgenommen werden. Bei ihm stellten die Polizisten neben zwei schwarzen Permanentmarkern noch einen verbotenen Teleskopschlagstock sicher.

Im Rahmen der Tatortaufnahme konnten bisher mindestens neun Orte festgestellt werden, wo der genannte Schriftzug aufgebacht wurde. Dabei handelte es sich um Mauern, Mülltonnen, Tafeln und Parkscheinautomaten im Bereich Enser Straße, Kirchstraße, Schulstraße und am Obermarkt. Die Höhe des Gesamtschadens steht noch nicht fest.

Der unter Alkoholeinfluss stehende Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Polizeistation Korbach entlassen. Er wird sich wegen mindestens neuen Sachbeschädigungen und einer Ordnungswidrigkeit wegen dem unerlaubten Teleskopschlagstock verantworten müssen. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

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BAD AROLSEN. Zu einem Scheunenbrand wurde die Feuerwehr Bad Arolsen am frühen Mittwochmorgen alarmiert - der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 40.000 Euro.

Um 0.50 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg einen Scheunenbrand in der Straße "Am Vorhof" in Bad Arolsen - ein Bewohner hatte den Brand bemerkt und die Notrufnummer 112 gewählt. 

Unverzüglich machten sich unter der Einsatzleitung von Wehrführer Stefan Richter 27 Einsatzkräfte auf den Weg zum Einsatzort. Dort angekommen, erkannten die Kräfte, dass eine Lagerscheune in Vollbrand steht  - unter Atemschutz und mit drei C-Rohren wurde der Kampf gegen die Flammen eingeleitet.

Die Kameradinnen und Kameraden evakuierten das angrenzende Wohnhaus, da zu diesem Zeitpunkt ein Übergreifen der Flammen noch nicht ausgeschlossen werden konnte. Um im Ernstfall schnell handeln zu können, wurde die Drehleiter bereitgestellt - glücklicherweise wurde das Wohnhaus aber nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Korbacher Krankenhaus gebracht.

Um etwa 3.45 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Kriminalpolizei Korbach übergeben, die derzeit zur Brandursache ermittelt. Der entstandene Sachschaden auf etwa 40.000 Euro geschätzt. 

Hinweise zum Brand nimmt die Korbacher Polizeistation unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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BAD AROLSEN. Am Montagnachmittag kam es zu einem Tötungsdelikt in der Antoniterstraße in Bad Arolsen. Ein Familienangehöriger hatte bei der Polizei gemeldet, dass auf eine Frau eingestochen worden sei. Polizei und Rettungskräfte waren innerhalb weniger Minuten am Tatort - der Notarzt konnte aber nur noch den Tod einer 32-Jährigen feststellen.

Unmittelbar nach Eintreffen am Tatort konnte die Polizei einen 48-jährigen Tatverdächtigen widerstandslos festnehmen, gegen den sich ein dringender Tatverdacht ergeben hatte. Die Kriminalpolizei Korbach hat am Montagnachmittag die Ermittlungen aufgenommen, sie wird dabei vom Erkennungsdienst des Polizeipräsidiums Nordhessen unterstützt.

Die polizeilichen Maßnahmen am Tatort dauerten bis etwa 1 Uhr und wurden am Dienstagmorgen fortgesetzt. Im Gießener Institut für Rechtsmedizin wurde der Leichnam der 32-Jährigen am Dienstag obduziert - hierbei konnten mehrere Stichverletzungen festgestellt werden. Die mutmaßliche Tatwaffe konnten die Ermittler am Tatort sicherstellen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den Lebensgefährten der getöteten Frau. Beide haben mehrere gemeinsame Kinder, die nach der Tat zunächst von Nachbarn, anschließend vom Jugendamt, einem Notfallseelsorger und dem Psychologischem Dienst des Landkreises Waldeck-Frankenberg betreut und untergebracht wurden.

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat einen Untersuchungshaftbefehl beantragt, der Tatverdächtige wird im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen von der Kriminalpolizei Korbach und der Staatsanwaltschaft Kassel zum Tatablauf, den Hintergründen und zum Motiv laufen auf Hochtouren.

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Liebe Leser, kennt Ihr die Deutsche Teddystiftung? Diese Organisation setzt sich dafür ein und realisiert, dass Kinder in Notlagen von Einsatzkräften mit einem Teddybär getröstet und versorgt werden können.

Wie kam es dazu?

Wittmund, 29.Oktober 1997, ca. 19:30 Uhr. Polizeibeamten sollen ein 9-jähriges Mädchen nach einem Sexualverbrechen befragen. Ein schier unmögliches Unterfangen. Unter den Beamten ist damals auch Franz Andratzke. Er schaffte es zu dieser Zeit, mit Hilfe eines Teddybären einen Zugang zu dem schwer traumatisierten Mädchen zu finden und die notwendige Befragung durchzuführen. Dieses Erlebnis hat den Polizeibeamten so sehr inspiriert, dass er es mit seinem Elan geschafft hat, dass mittlerweile Rettungs- und Polizeifahrzeuge in ganz Deutschland mit Rettungsteddys ausgestattet sind.

Der Anlass für diese Entwicklung: Ein schweres Verbrechen an einem Kind, ein sexueller Missbrauch, der das Leben dieses und vieler anderer Kinder für immer auf eine widerliche und kaum vorstellbare Weise verändert. Seit 2009 wurden allein in Deutschland jedes Jahr rund 14.000(!!!) Fälle von Kindesmissbrauch polizeilich erfasst. Im Jahr 2020 waren es sogar knapp 17.000 Fälle in Deutschland. Dabei darf man freilich nicht vergessen, dass dies „nur“ die polizeilich erfassten Fälle sind und die Dunkelziffer wahrscheinlich noch einmal um ein Vielfaches höher liegt.

Was mir Kriminalbeamten, die sich mit der Aufklärung von Missbrauchsfällen an Kindern beschäftigen, bei meinen Recherchen berichten, ist kaum vorstellbar: „Säuglinge, die in Frischhaltefolie nahezu eingeschweißt wurden, mit einem Schlauch versehen, der im letzten Moment, wenn das Baby schon blau angelaufen und kurz vor der Bewusstlosigkeit war, für eine Luftzufuhr sorgte“ „Kleinste Kinder, anal penetriert“, schildert mir einer der Beamten, als er Beispiele dafür gibt, was sie finden, wenn sie Datenträger potenzieller Täter auswerten. So grausam, dass ich nicht noch weitere Schilderungen der Ermittler beschreiben möchte.

Da wirkt es wie ein schlechter Scherz, wenn man hört, dass es in unserem Land Parteien gibt, die sich vor rund 18 Jahren – erfolgreich – gegen eine Verschärfung der Strafen für Kindesmissbrauch ausgesprochen haben und somit verhindert haben, dass Kindesmissbrauch grundsätzlich immer als Verbrechenstatbestand eingestuft wird, der automatisch eine Mindeststrafe von einem Jahr Gefängnis nach sich zieht. In Deutschland betrug die Höchststrafe für den Besitz von Kinderpornografie bislang gerade einmal drei Jahre. Ginge es nach Willen der Parteien "Bündnis 90 Die Grünen" und "Die Linke", bliebe dies auch so.

Bereits vor 18 Jahren, in 2003, hatte die Bundestagsfraktion CDU/CSU „Strafverschärfungen im Bereich der Kinderpornografie“ gefordert. Außerdem wollte die Union, dass Kindesmissbrauch grundsätzlich als Verbrechen und nicht als Vergehen eingestuft wird. Durch die Gegenstimmen von Grünen, SPD und Linken wurde dieser Antrag damals abgelehnt.

Achtzehn Jahre lang wurde sexueller Missbrauch von Kindern also auch weiterhin als Vergehen eingestuft und somit mit dem Diebstahl eines Päckchens Butter, oder dem Knacken eines Zigarettenautomaten gleich gesetzt. Achtzehn Jahre lang wurde eine Hinterziehung von Steuern unter Umständen härter bestraft, als der wiederholte Missbrauch von Kindern. Achtzehn Jahre lang haben diese Menschen, die damals gegen eine Strafverschärfung stimmten, weiterhin Politik gemacht. 

Achtzehn Jahre später – Anfang 2021 – wurde erneut der Antrag von der CDU/CSU Fraktion gestellt. Nach anfänglichen Absagen durch die SPD Justizministerin Christine Lamprecht und dann weiteren, mehreren und massiven Forderungen der CDU/CSU und durch den Unmut vieler Bürger wurde die Gesetzesänderung dann doch von  der Justizministerin abgesegnet, Kindesmissbrauch als Verbrechen einzustufen. Auch den Versuch des Cybergrooming (Ansprechen von Kindern über das Internet, mit dem Ziel sexueller Handlungen) unter Strafe zu stellen, und den Ermittlern bei ihrer Arbeit mehr Rechte einzuräumen, ist nun Bestandteil des neuen Gesetzes. Wieder musste dieser Antrag abgestimmt werden, was am 25.März dieses Jahres geschah. Wieder stimmten "Bündnis 90 Die Grünen" und "Die Linke" und diesmal leider auch die FDP nicht für diese Gesetzesänderung. Diesmal hatte der längst überfällige Vorstoß aber Gott sei Dank dennoch Erfolg und künftig wird ein Kindesmissbrauch in jedem Fall als Verbrechen verfolgt. Ebenso auch der Besitz, die Verbreitung und Beschaffung von Kinderpornografie. Seit dem 22. Juni sind die verschärften Regeln nun endlich per Gesetz in Kraft getreten.

Es ist schier unvorstellbar, wie es Parteien geben kann, einen Kindesmissbrauch mit einer Diebstahlshandlung gleich setzen wollen und sich einer Strafverschärfung und mehr Kompetenzen und Rechten der zuständigen Ermittler verschließen. Wie kann es sein, dass solche Parteien überhaupt in der Politik vertreten sind und Entscheidungen treffen dürfen? Wie kann es denn sein, dass man der Strafverfolgung bei so schweren Verbrechen an den wehrlosesten Menschen unserer Bevölkerung – unseren Kindern – über 18 Jahre lang nicht mehr Bedeutung zumessen möchte, als dem Diebstahl eines Fahrrades? Wie kann es möglich sein, dass solche Menschen in der Politik unser Land vertreten sollen?

Am 22. Juni diesen Jahres wurde unter anderem in der "Aktuellen Stunde" des WDR Fernsehen nach einem Kinderschänder gefahndet, der auf einem Tatvideo eindeutig zu erkennen war. Polizei und Staatsanwaltschaft waren am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt, den gefährlichen Täter zu fassen. Sie hatten aber doch ein Bild des Täters, was in einem Tatvideo vorhanden war. Dieses Foto durften sie aber aus Datenschutzgründen nicht verwenden, um damit eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann durchzuführen. Die Beamten und Staatsanwälte wussten also, dass der Täter weiterhin Kinder missbrauchen könnte, dies sogar sehr wahrscheinlich ist, sie wussten, dass sie ein Foto von ihm hatten, was sie aber nicht verwenden durften, weil der Datenschutz es verbietet. Es ging also Zeit ins Land, in der die Ermittler weiterhin alles versuchten, den Täter ausfindig zu machen und wussten, dass er in dieser Zeit vermutlich weiterhin Kinder missbrauchen wird. Und immer im Hinterkopf dabei: „Wir haben doch ein Foto. Warum dürfen wir das nicht verwenden?“.

Am 22.Juni, dem Ausstrahlungstermin der "Aktuellen Stunde", durfte die Polizei das Foto dann doch verwenden und nur etwa 20 Minuten nach der Ausstrahlung des Beitrages konnte der Moderator noch in der Sendung vermelden: „Der Täter konnte so eben in Berlin ohne Widerstand festgenommen werden“.

Dieser unhaltbare Zustand, dass der Datenschutz und der Schutz der Persönlichkeitsrechte der Täter über die Aufklärung und Verhinderung weiterer Verbrechen – auch an kleinen und kleinsten Kindern – gestellt werden, wäre ein weiterer Anlass, einen Antrag auf Verbesserung zu stellen und entsprechende Gesetzesänderungen im Bundestag zu erarbeiten und voranzutreiben. Dies wird aber mit Parteien, die gegen Strafverschärfungen bei Kindesmissbrauch stimmen, nicht möglich sein. 

 

In den kommenden Wochen lest Ihr bei uns auch einen Bericht, in dem ein Ermittler der Kriminalpolizei, der für die Aufklärung von Sexualverbrechen an Kindern zuständig ist, im Rahmen der Serie „Menschen hinter den Kulissen“ über die Eindrücke, Aufgaben und Motivationen seines Berufes berichtet.

Publiziert in Retter

KASSEL. Zu einem Brandeinsatz wurde die Kasseler Feuerwehr am frühen Samstagmorgen in den Stadtteil Fasanenhof gerufen. In der Cauerstraße war ein an ein Wohnhaus angebautes Garagengebäude aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten.

Als die Feuerwehr gegen 2.20 Uhr an der Einsatzstelle ankam, bestand ein fortentwickelter Brand innerhalb des Garagengebäudes, der auf den Dachstuhl des angrenzenden Wohnhauses überzugreifen drohte. Durch den schnellen und koordinierten Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes jedoch verhindert werden.

Das Garagengebäude brannte vollständig aus, Verletzte waren nicht zu beklagen. Insgesamt war die Feuerwehr Kassel mit 21 Einsatzkräften vor Ort. Die Berufsfeuerwehr wurde von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger unterstützt. Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kriminalpolizei aufgenommen.

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Publiziert in KS Feuerwehr

KORBACH. Am frühen Sonntagmorgen scheiterte ein Einbruchsversuch von zwei Tätern in eine Korbacher Gastwirtschaft. Eine Bewohnerin des Wohn- und Geschäftshauses in der Lengefelder Straße hörte gegen 6 Uhr Geräusche. Sie wurde wach und schaute aus einem Fenster. Dort konnte sie zwei Männer sehen, die offensichtlich versuchten in die im Erdgeschoss befindliche Gastwirtschaft einzubrechen.

Nachdem die Zeugin die Unbekannten ansprach, ergriffen diese sofort die Flucht in Richtung Stechbahn. Die von ihr alarmierten Polizisten stellten anschließend fest, dass die unbekannten Täter versucht hatten, ein Fenster zum Gastraum aufzuhebeln. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Einbrechern brachte keinen Erfolg. Der aufmerksamen Zeugin ist es zu verdanken, dass es beim Einbruchsversuch blieb.

Sie konnte folgende Personenbeschreibungen abgeben. Beide Täter etwa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß und haben eine normale Statur. Beide trugen schwarze Kleidung und sprachen eine osteuropäische Sprache. Einer trug eine Basecap, der andere hatte sehr kurze Haare. 

Die Kriminalpolizei Korbach ist auf der Suche nach Zeugen. Wer Hinweise zu den beschriebenen Tätern geben kann oder am Sonntagmorgen verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Lengefelder Straße und der Stechbahn gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

VÖHL/MARIENHAGEN. Unbekannte nutzten die Abwesenheit der Bewohner eines Wohnhauses im Vöhler Ortsteil Marienhagen. Sie öffneten gewaltsam eine Tür und konnten so in das Haus in der Straße "Am Hochbehälter" einsteigen.

Anschließend durchsuchten sie sämtliche Räumlichkeiten, wurden aber offensichtlich nicht fündig - sie mussten den Tatort ohne Beute verlassen. Die Tatzeit liegt irgendwann zwischen dem 31. Juli und dem 8. August.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. (ots/r)

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BATTENBERG. Am frühen Freitagmorgen kam es zu einem Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft in Battenberg - Die Polizei konnte zwei Tatverdächtige festnehmen.

Gegen 1 Uhr hebelten die Täter gewaltsam eine Tür des Lebensmittelmarktes in der Straße "Der Hopfenacker" in Battenberg auf und entwendeten aus dem Geschäft Zigaretten im Wert von mehreren tausend Euro. Zwar konnten die Diebe zunächst unerkannt flüchten, im Rahmen umfangreicher Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei noch in derselben Nacht zwei Tatverdächtige festnehmen. Die weiteren Ermittlungen werden nun bei der Kriminalpolizei Korbach geführt.

Hinweise zur Tat werden bei der Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegengenommen. (ots/r)

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