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BAD AROLSEN. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind der Polizei erneut Anrufe von angeblichen Microsoftmitarbeitern bekannt geworden. Diese Betrugsmasche ist bereits länger bekannt. Da aber, wie in einem Fall aus Bad Arolsen, immer wieder Angerufene darauf hereinfallen, warnt die Polizei und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Am letzten Freitag erhielt eine Frau aus Bad Arolsen einen Anruf. Ein Mann stellte sich als Mitarbeiter von Microsoft vor. Er fragte die Frau, ob sie Probleme mit ihrem Rechner habe. Da die Angerufene nach einem Update tatsächlich Probleme hatte, gelang es dem Betrüger die Frau davon zu überzeugen, ihm einen Fernzugriff auf ihren Rechner zu gewähren. Auf Anweisungen des Betrügers installierte die Frau die Fernwartungssoftware "Teamviewer". Auch die von ihm geforderten TAN-Nummer gab sie preis.

Der Betrüger konnte anschließend zweimal einen Betrag von 100 Euro vom Konto der Frau abbuchen. Ein weiterer Versuch über eine höhere Summe schlug nur aufgrund des bei der Bank eingerichteten Kontolimits fehl. Als der Anrufer dann auch noch eine TAN verlangte, mit der das Kontolimit geändert werden kann, wurde die Frau misstrauisch und beendet das Gespräch. Sie erstattete Anzeige bei der Polizeistation Bad Arolsen. Die weiteren Ermittlungen werden beim Betrugskommissariat der Kriminalpolizei Korbach geführt.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 05 August 2015 11:32

Telefon-Betrüger mit einem Ziel: Kontodaten

KORBACH/WINTERBERG. Falsche Polizisten versuchen zurzeit, durch Betrug am Telefon an Kontodaten zu gelangen. Dabei suchen sie im Telefonbuch gezielt nach Opfern, die ihrem Vornamen nach eher alt wirken. Bislang sind vier Fälle aus Korbach und einer aus Winterberg bekannt geworden.

In allen fünf Fällen gaben sich die Betrüger als Polizeibeamte aus. Sie nutzen dabei eine bestimme Technik, wodurch auf der Rufnummernanzeige die Telefonnummer der Korbacher Polizei erschien. Ihr Ziel ist es, an die Kontodaten der zumeist älteren Opfer zu gelangen. Die Betrüger geben vor, zwei Männer aus Bulgarien und Rumänien festgenommen zu haben. Bei ihnen habe man die Adress- und Kontodaten der Angerufenen gefunden. Zudem habe man dort einen Hinweis vorgefunden, dass bei den Opfern noch in dieser Nacht eingebrochen werden solle.

Anschließend nutzten die Betrüger die Sorge ihrer Opfer, um die Kontodaten "abzugleichen" und nannten dabei die Bankleitzahlen der Banken. In allen Fällen sprach der unbekannte Betrüger akzentfreies Deutsch. In einem Fall hat eine Betroffene einen leichten osteuropäischen Akzent erkannt.

Die Betrüger suchten sich ihre Opfer offenbar gezielt im Telefonbuch aus. Alle tragen den gleichen Vornamen "Hildegard". Es ist aber nicht auszuschließen, dass sie sich demnächst andere Vornamen aussuchen, die auf ältere Menschen schließen lassen.

Bei einem zurückliegenden, ähnlichen Fall haben die Betrüger ihre gutgläubigen Opfer als "Finanzagenten" missbraucht. Nachdem sie die Kontodaten ihrer Opfer erfragt haben, haben sie Geld auf dieses Konto überwiesen mit der Aufforderung, es an ein ausländisches Konto weiter zu leiten. Das zieht automatisch ein Strafverfahren nach sich, denn in solchen Fällen wird der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt.

Die Polizei rät, niemals die Kontodaten am Telefon bekannt zu geben. Auch nicht, wenn vermeintliche Behördenvertreter wie Polizei, Staatsanwaltschaft oder Gericht danach fragen. "Haben Sie Zweifel oder wurden Sie bereits betrogen, wenden Sie sich an Ihre zuständige Polizeidienststelle", sagt Polizeisprecher Volker König.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 09 August 2012 10:58

Konto im Minus: "Gericht" verlangt Zahlung

REGION. Weil ihr Konto einen Fehlbetrag aufweisen würde, sollte eine 80-Jährige eine "Gebühr" ans Dortmunder Amtsgericht zahlen. Der Trickbetrug flog auf, weil die patente Seniorin nachhakte.

Die Frau aus Sundern bekam einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter des Amtsgerichts Dortmund. Dieser warf der Angerufenen vor, dass auf ihrem Konto mehrere hundert Euro fehlten. Deswegen müsse sie 128 Euro als Gebühr bezahlen. Den Betrag werde ein Briefträger oder Kurier in den nächsten Tagen abholen.

Ermittlungen beim Amtsgericht Dortmund ergaben, dass der Name, den der Anrufer angegeben hatte, dort nicht als Mitarbeiter bekannt ist. Wohl aber als offensichtlicher Betrüger. Denn in der Vergangenheit waren bereits mehrere Nachfragen bezüglich des Mannes eingegangen. Die Angaben bezüglich des angeblichen Kontofehlbetrags und der anfallenden Gebühren stellten sich ebenfalls als frei erfunden heraus.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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