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KORBACH. Ausströmendes Kohlendioxid aus einer Leitung im Technikraum eines Wohn- und Geschäftshauses in der Korbacher Innenstadt hat am Dienstagabend die Feuerwehr der Kreisstadt gefordert. Die Brandschützer sperrten den Komplex weiträumig ab.

Weil es in der Tiefgarage des tegut-Marktes zu einer Rauchentwicklung gekommen und die Ursache nicht klar war, alarmierte die Rettungsleitstelle gegen 20 Uhr die Korbacher Feuerwehr zu einem angenommenen Brand. Als die Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Erkundung vorgingen, wurden sie zwar rasch fündig: Der Rauch kam aus einem Technikraum, doch darin brannte es nicht.

Vielmehr entdeckten die Feuerwehrleute eine undichte Stelle in einer Leitung, aus der Kohlendioxid austrat. Dieses Gas hatte sich bereits in der gesamten Tiefgarage ausgebreitet und drang über verschiedene Öffnungen auch in die Umgebung. Um die vielen Schaulustigen bei dem Feuerwehreinsatz in der Innenstadt und auch andere Passanten vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu bewahren, sperrte die Feuerwehr die Einsatzstelle weiträumig ab. Auch der tegut-Markt wurde geräumt. Der Rettungsdienst war vorsorglich vor Ort, brauchte aber nicht einzugreifen.

Der von der Einsatzleitung angeforderte Gefahrgutzug nahm Messungen vor und bereitete das Abdichten der Leckage vor: Mit einem speziellen Schlauch, der um die undichte Stelle gelegt, fixiert und dann mit Druckluft befüllt wird, sollte ein weiteres Austreten von Gas unterbunden werden.

Was genau überhaupt erst zu der Undichtigkeit geführt hatte, stand am Abend zunächst nicht fest. Zwischenzeitlich schlossen die Feuerwehrleute nicht aus, dass es im Technikraum einen Brand gegeben haben und dass das Kohlendioxid aus einer automatischen Löschanlage ausgeströmt sein könnte. Später allerdings war von einer Leckage die Rede. Das Gas sei vermutlich Bestandteil der Kühlung im darüber gelegenen Lebensmittelmarkt, hieß es. Ein Techniker wurde angefordert.


Link:
Feuerwehr Korbach

In derselben Tiefgarage war die Korbacher Feuerwehr erst Mitte Juni im Einsatz:
Gegen Betonpfeiler: Airbag-Nebel als Brand gedeutet (15.06.2015, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 23 August 2014 17:40

18 Tonnen Getreide: Feuer in Silo fordert Wehren

MENGERINGHAUSEN. Ein Brand in einem Silo am Kornhaus in Mengeringhausen hat am Samstag über Stunden die Feuerwehren gefordert - neben den einheimischen freiwilligen Kräften waren auch Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Kassel an dem Einsatz beteiligt.

Grund für den Brand dürfte nach Einschätzung von Polizei und Feuerwehr die Trocknungsanlage in dem Silo auf dem Raiffeisen-Gelände sein - die Anlage lief bis zu dem Brand ununterbrochen, um das noch feuchte Getreide zu trocknen. Als die ersten Wehren kurz nach dem Alarm am Samstagmittag gegen 12 Uhr eintrafen, "fanden wir offenes Feuer und Glutnester vor", sagte der Arolser Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Karl-Heinz Meyer. Beim Vorgehen der Einsatzkräfte war einerseits Eile geboten, damit sich der Brand im Getreide nicht ausbreitet; andererseits "können wir nicht mit Wasser löschen, sonst quillen die Körner auf und sind unbrauchbar".

Daher wollten die fast 100 Einsatzkräfte aus mehreren Bad Arolser Stadtteilen, aus Korbach und von der Berufsfeuerwehr Kassel das Feuer ersticken - und zwar mit Kohlendioxid. Um genügend Löschmittel dieser Art zum "Fluten" des Silos zu haben, rollten die Kasseler Kameraden mit einem speziellen Abrollbehälter an. Um für den Fall der Fälle - der Brand hätte jederzeit durchzünden können - gerüstet zu sein, bauten die Wehren vorsorglich eine Wasserversorgung auf.

Mehrere Trupps waren unter Atemschutz im Einsatz. Die Besatzung eines Rettungswagens stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit. Ein Bild von den Einsatztätigkeiten in Mengeringhausen machte sich unter anderem auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel.

Am Nachmittag erhöhte sich die Temperatur im Silo erneut auf bis zu 400 Grad. Deshalb entschied Einsatzleiter Meyer, mit der Kübelspritze vorsichtig Wasser in Richtung Glutnest laufen zu lassen und das Getreide nach für nach aus dem Silo abzulassen.

Bis um 23 Uhr waren Einsatzkräfte aus Mengeringhausen, in der Nacht der Betriebsführer des Kornhauses Raiffeisen Waldeck-Marsberg vor Ort. Sonntagmorgen übernahmen wieder die Kameraden aus Mengeringhausen.

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Publiziert in Feuerwehr

HEMFURTH-EDERSEE. Ein Gas-Sensor hat im Keller einer Gaststätte am Edersee angeschlagen. Daraufhin rückte am Montag die Feuerwehr Hemfurth-Edersee aus und ging unter Atemschutz vor.

Die Feuerwehr Hemfurth-Edersee wurde nach Auskunft von Wehrführer Dirk Rübsam um 9.57 Uhr zu einer Gaststätte an der Sperrmauer mit dem Stichwort "Gas" alarmiert. Im Keller der Gaststätte hatte laut Rübsam ein Gas-Sensor Kohlendioxid-Alarm gegeben, vermutlich durch eine undichte Zapfanlage.

Die Feuerwehr rückte mit neun Kameraden aus und belüfteten den Kühlraum mit einem Hochdrucklüfter und einer sogenannten Drucklutte. Die Kohlensäureflaschen wurden unter Atemschutz aus dem Keller entfernt. Anschließende Messungen der Räume ergaben, dass der Keller wieder ohne Atemschutz betreten werden kann. Allerdings bekam der Betreiber der Anlage die Auflage, die Geräte vor Wiederinbetriebnahme durch den Hersteller prüfen zu lassen.

Gegen 11 Uhr war der Einsatz beendet, die Feuerwehr kehrte zum Gerätehaus zurück.


Link:
Feuerwehr Hemfurth-Edersee

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Ausströmendes Kohlendioxid im Keller eines zum Welcome Hotel gehörenden Gebäudes hat am Montag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Verletzt wurde durch das Gas niemand. Der genaue Grund für das Entweichen steht laut Feuerwehr noch nicht fest.

Der Alarm ging gegen 11 Uhr am Montagvormittag aus dem Keller unter dem Küchenkomplex ein. Im dortigen Kühlraum sind auch Getränke gelagert, außerdem stehen hier die Flaschen mit Kohlensäure für die Bierzapfanlagen. Es könne durchaus sein, dass eine Dichtung oder eine Schraubverbindung zwischen Kohlensäureflaschen nicht richtig dicht gewesen seien, sagte Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer gegenüber 112-magazin.de. Gegen 11 Uhr hatte eine Kohlendioxid-Warnanlage angeschlagen. "Wir haben daraufhin sofort die Feuerwehr verständigt", sagte eine verantwortliche Mitarbeiterin des Hotels. Nach ihren Angaben war niemand verletzt worden bei dem Vorfall.

Bereits vor dem Gebäude schlugen Messgeräte der Feuerwehr aus Kohlendioxid an. Brandschützer gingen daher unter Atemschutz zur Erkundung in den Keller vor, fanden laut Meyer aber auf Anhieb keine Flaschen mit einer Leckage. Daher seien sämtliche Flaschenventile verschlossen worden. Anschließend saugten die Einsatzkräfte die gesamte Raumluft mit einem speziellen Be- und Entlüftungsgerät aus dem Keller. Weitere Messungen ergaben dann, dass kein neues Gas mehr ausgeströmt war.

Der Betreiber müsse nun die betroffene Anlage von einem Fachunternehmen warten lassen, sagte der Stadtbrandinspektor. Die Feuerwehrleute rückten gegen 12 Uhr wieder zum Stützpunkt ab.

Publiziert in Feuerwehr

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