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Mittwoch, 29 Februar 2012 19:09

Zehntausende Liter Wasser im Kirchenkeller

USSELN. Zehntausende Liter Wasser haben Feuerwehrleute am Mittwoch aus dem Keller eines zur katholischen Kirche gehörenden Gebäudes gepumpt. Als die vom Hausmeister verständigten Einsatzkräfte am frühen Abend eintrafen, stand das Wasser gut einen Meter hoch.

Als Hausmeister Eckhard Göttlicher am späten Mittwochnachmittag zum Ablesen von Zählern in den Anbau neben der Kirche kam, hörte er ein "seltsames Rauschen" und ging der Sache auf den Grund. Als er im Keller nachschauen wollte, sah Göttlicher die Bescherung. "Mit einem Eimer hätte ich das Wasser wohl kaum wieder wegbekommen", sagte der Hausmeister gegenüber 112-magazin.de. Er informierte seinen Nachbarn, den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Jürgen Schalk. Der ließ über die Leitstelle die Feuerwehr Usseln alarmieren, die wenig später mit 15 Kameraden zur katholischen Kirche ausrückte.

Die Einsatzkräfte unter Leitung von Wehrführer Markus Schmitz setzten zunächst durch ein Kellerfenster einen Saugschlauch ein, um mit der Tragkraftspritze größere Mengen Wasser abzupumpen. Als der Wasserstand gesunken war, setzten die Brandschützer auch Tauchpumpen und zum Schluss Wassersauger ein. Nachdem der Keller wieder begehbar geworden war, schieberte die Feuerwehr auch die Leitung vor der geplatzten Wasseruhr ab. Schalk vermutete, dass die Wasseruhr kürzlich während des starken Frosts geplatzt war und das sich bildende Eis das entstandene Leck wie ein Pfropfen verschlossen hatte. Als die Temperaturen wieder anstiegen, schmolz auch der "Verschluss" - das Wasser trat ungehindert aus, bis es am Mittwoch entdeckt wurde. "Ich bin ja nicht jeden Tag hier im Gebäude", erklärte Kirchenhausmeister Göttlicher.

Angaben über die Schadenshöhe waren am Mittwochabend noch nicht möglich. Im Keller lagerten verschiedene Utensilien, darunter Kerzen und Putzzeug. Vermutlich trug die Heizung durch den hohen Wasserstand einen Schaden davon.


Link:
Feuerwehr Usseln

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 11 Dezember 2011 14:19

Stromverteilung brannte in Gemeindehaus

BUSCHHÜTTEN. Im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Buschhütten an der Siegener Straße geriet am Sonntagmorgen die Stromverteilung in Brand.

Um 11.46 Uhr wurden die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Buschhütten und Kreuztal alarmiert. Bei ihrem Eintreffen hatten die Gemeindemitglieder das Gemeindehaus bereits verlassen.

Unter schwerem Atemschutz geling es einem Trupp der Feuerwehr, den Brandherd schnell zu lokalisieren.

Mit einem Feuerlöscher konnten die Flammen dann erstickt werden. Nach dem das Feuer gelöscht worden war, wurde das Gemeindehaus noch mit einem Hochdrucklüfter vom Brandrauch befreit.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der entstandene Sachschaden hält sich in Grenzen.

Publiziert in SI Feuerwehr
Donnerstag, 28 April 2011 14:49

Kirche Basdorf: Blitz zerfetzt Turmhaube

BASDORF. Ein Blitzeinschlag hat am Donnerstagabend ein mehrere Quadratmeter großes Loch in die Haube des Kirchturms gerissen.

Schieferstücke der Dacheindeckung und herausgerissenes Holz des Gebälks flogen bis zu 150 Meter weit, der Ohren betäubende Lärm des Blitzeinschlags erschütterte den gesamten Vöhler Ortsteil. Um exakt 18.48 Uhr schlug der Blitz während eines Gewitterschauers mit Graupel-Niederschlag in die Südseite der Turmhaube ein - die Kirchenuhr über dem Eingang blieb exakt in diesem Moment stehen. Im Gotteshaus explodierte regelrecht der Sicherungskasten, mehrere Steckdosen flogen aus den Wänden. Feuer fing der Turm-Dachstuhl aber glücklicherweise nicht. Der entstandene Schaden allein an der Kirche dürfte nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich liegen. In der Nachbarschaft wurden Gebäude und Fahrzeuge durch Trümmerteile beschädigt, in einigen Nachbargebäuden waren ebenso die Steckdosen explodiert. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

Vom Korb der Drehleiter aus Schaden begutachtet
Einsturzgefahr des Turms besteht offenbar nicht. Die Feuerwehr sperrte dennoch die Kreuzung Vöhler Straße / Mühlenstraße / Brunnenstraße / Schulstraße weiträumig ab - immerhin könnten weitere Schieferteile hinabstürzen, wenngleich fast die gesamte Bedachung der Haube durch den Einschlag abgerutscht war.

Mit der Drehleiter der Korbacher Feuerwehr ließ sich der Vöhler Dachdeckermeister Friedrich Thomas an die Einschlagsstelle hinaufbringen, um eine erste Begutachtung zu treffen. Nach Angaben Thomas' hatte sich die Haube des Kirchturms durch die Wucht des Blitzeinschlags angehoben. Noch lasse sich nicht genau sagen, in welchem Umfang eine Reparatur der beschädigten Turmhaube nötig ist, erklärte der Vöhler Handwerksmeister gegenüber 112-magazin.de.

"So einen lauten Knall noch nie gehört"
Viele Basdorfer standen noch lange nach dem gewaltigen Blitzschlag unter dem Eindruck dieser Naturgewalt. "Es hat einen Riesenschlag gegeben, Wahnsinn! So einen lauten Knall habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gehört", sagte beispielsweise der direkte Anwohner und Gastwirt Jörn Stapelfeld vom "Dorfkrug". Weil für einen Moment Rauch aus dem Turm aufgestiegen war, rief Stapelfeld sofort die Feuerwehr. Auch ein Mitarbeiter der EWF war rasch an der Basdorfer Kirche zur Stelle.

Am Freitag werde mit Bürgermeister, Ortsvorsteher, Pfarrer und den Fachleuten der zuständigen Firmen das weitere Vorgehen abgestimmt, erklärte Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber am Abend. Er hatte gemeinsam mit seinem Stellvertreter Bernd Schenk die Einsatzleitung.

Publiziert in Feuerwehr
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Dienstag, 11 Oktober 2011 08:08

Einbruch in Kirche: Keine Beute, hoher Schaden

MARBURG-MARBACH. Dieben ist wohl nichts heilig: Bei ihrem Einbruch in die Kirche im Bienenweg blieben Unbekannte am Wochenende zumindest ohne Beute. Doch sie verursachten einen Schaden in Höhe von 2000 Euro. 

Der Einbruch fand zwischen Samstag 17.30 Uhr, und Sonntag, 9.30 Uhr, statt. Die Diebe durchstreiften mehrere Räume, nahmen aber nah ersten Erkenntnissen der Polizei nichts mit. 

Hinweise bitte an die Polizei in Marburg, Tel. 06421-4060. (js/as)

Publiziert in MR Polizei
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Donnerstag, 06 Oktober 2011 10:17

Kirchen-Einbrecher findet keinen müden Heller

FRANKENAU. Die Aussicht auf eine einträgliche Kollekte hat einen bislang unbekannten Einbrecher in die evangelische Kirche von Frankenau getrieben. Fündig wurde der Täter jedoch nicht, er zog ohne einen müden Heller Beute wieder ab.

Nach Polizeiangaben von Donnerstag ereignete sich der Einbruch in der Zeit von Sonntag, 12.30 Uhr, bis Dienstag, 12 Uhr. Da die Kirche täglich von 8 Uhr bis 18 Uhr für Besucher geöffnet ist, gelangte er laut Polizeisprecher Volker König ohne große Mühen in den Sakralraum.

In einem unverschlossenen Nebenraum hebelte er dann einen Stahlblechschrank auf, in dem gelegentlich auch Geldspenden vorübergehend aufbewahrt werden. Der Dieb wurde aber nicht fündig, so dass er ohne Beute verschwand.

Die zuständige Frankenberger Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die gebeten werden, sich unter der Telefonnummer 06451/7203-0 zu melden.

Publiziert in Polizei
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Neustes 112-Video

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