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KASSEL. Dank der aufmerksamen Beobachtung einer Zeugin sowie der guten Personenbeschreibung konnte am Sonntagmorgen in Kirchditmold ein Dieb kurz nach der Tat festgenommen werden.

Er hatte zuvor aus einem BMW einen bis dahin nicht bekannten Gegenstand geklaut und war damit zunächst verschwunden. Die Zeugin hatte gegen kurz vor 10 Uhr in der Christbuchenstraße beobachtet, wie sich ein Mann in einen 5er BMW beugte, etwas daraus entnahm und unter seinem Shirt versteckte. Anschließend ging er zu Fuß in Richtung der Harleshäuser Straße davon. Die Zeugin informierte umgehend über den Notruf die Kasseler Polizei und mehrere Streifenwagen verschiedener Reviere fuhren in die Richtung und fahndeten nach dem Täter.

Schon wenige Minuten später entdeckte eine Streife des Polizeireviers Nord in der Karlshafener Straße einen Mann, auf den genau die Beschreibung passte. Der angetroffene tatverdächtige 35-Jährige aus Kassel ist den Beamten kein Unbekannter und bereits einschlägig durch mehrere Diebstahlsdelikte aktenkundig. Allerdings stritt er zunächst den aktuellen Diebstahl aus dem BMW ab.  

Kamera auf Fluchtweg gefunden

Der Besitzer des BMW hatte inzwischen bei der Anzeigenaufnahme den Beamten mitgeteilt, dass aus seinem unverschlossenen Auto eine Spiegelreflexkamera fehlen würde, die der 35-Jährige bei seiner Festnahme aber nicht dabei hatte. Bei der Absuche seines zurückgelegten Weges fanden Beamte eine Papiertüte, in der sich auch die geklaute Kamera befand. Der Täter hatte offenbar die Streifenwagen entdeckt und sich des Diebsgutes entledigt, was er gegenüber den Beamten später auch einräumte.  

Nach den erforderlichen Maßnahmen konnte der 35-Jährige die Wache nach Hause verlassen. Die weitere Sachbearbeitung erfolgt durch Ermittlungsbeamte des Polizeireviers Süd-West. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Diese Kletteraktion hätte auch tödlich enden können: Eine 29-jährige, offensichtlich verwirrte und unter Alkoholeinfluss stehende Frau ist an der Raabebrücke in Kirchditmold auf eine so genannte Signalbrücke geklettert. Dabei hätte sie leicht einen Stromschlag erleiden können, den sie nach Einschätzung der Bundespolizei nicht überlebt hätte.

Eine Bundespolizistin, die auf dem Heimweg war, entdeckte die 29-Jährige am frühen Mittwochmorgen gegen 5.30 Uhr und alarmierte sofort die Kollegen. Die Frau saß auf der Signalbrücke, hoch über den Gleisen, und hörte laute Musik. Zuvor war die junge Frau, die 1,4 Promille Alkohol im Blut hatte, verbotenerweise auf den Bahngleisen gelaufen.

"Besonders gefährlich war der teilweise sehr geringe Abstand zur Oberleitung der Deutschen Bahn AG mit einer Spannung von 15.000 Volt", sagte ein Sprecher Bundespolizei. Ein Unterschreiten des Mindestabstandes von nur einem Meter könne bereits zu einem tödlichen Stromschlag führen.

Die vorsorglich verständigte Feuerwehr kam nicht zum Einsatz. Nach intensivem Zureden durch die Bundespolizisten kam die Felsbergerin schließlich freiwillig von der Signalanlage herunter. Die Bahnstrecke war wegen des Vorfalles kurzzeitig gesperrt. Verspätungen für den Bahnverkehr gab es aber nicht.

Anschließend kümmerten sich die Beamten der Bundespolizeiinspektion Kassel um die Frau, die zum Glück unverletzt geblieben war. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes wurde die 29-Jährige in die Psychiatrie gebracht. (ots/pfa)  

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KASSEL. Vier Jugendliche haben im Kasseler Stadtteil Kirchditmold einen Motorroller und ein Fahrrad gestohlen. Eine Zivilstreife nahm das Quartett nach einem Zeugenhinweis fest. Die Polizei sucht nun den Eigentümer des Mountainbikes.

Zu den Diebstählen war es bereits in der Nacht zu Samstag, 28. Mai, gekommen. Bei den bisherigen Ermittlungen gelang es aber nicht, den bestohlenen Fahrradbesitzer ausfindig zu machen. Die Ermittler hoffen nun, durch die Veröffentlichung eines Fotos des entwendeten und von der Polizei sichergestellten Mountainbikes, Hinweise auf dessen rechtmäßigen Eigentümer zu bekommen.

Ein Zeuge hatte die Jugendlichen in besagter Nacht gegen 1 Uhr beim Diebstahl der beiden Zweiräder - das genannte Mountainbike und ein Motorroller wurden entwendet - im Frasenweg, in Höhe des Röthewegs, beobachtet und die Polizei alarmiert. Einer zum Tatort eilenden Zivilstreife des Polizeireviers Mitte gelang kurz darauf die Festnahme des Quartetts in einem Wendehammer im Straßenäckerweg. Einer der vier Jungen hatte noch die Flucht in Richtung Wolfhager Straße angetreten, war jedoch von einem der Beamten nach wenigen Meter gestellt und festgenommen worden.

Die vier aus Kassel stammenden Jugendlichen im Alter von 14, 15, 16 und 17 Jahren hatten bei ihrer Festnahme noch das MTB und den Roller dabei. Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, hatten sie zunächst offenbar vergeblich versucht, den Roller kurzzuschließen und an dessen Zündschloss und diversen Kabeln manipuliert. Da ihnen jedoch nicht gelang, das Zweirad zu starten, schoben sie es anschließend vom Tatort weg. Auch das Fahrrad hatten die Teenager zuvor im Frasenweg entwendet. Da es mit einem durch Schloss gesichert war, hatte sie es tragen müssen.

Den Halter des Rollers ermittelten die Beamten über das am Fahrzeug angebrachte Versicherungskennzeichen. Die Suche nach dem Eigentümer des Mountainbikes der Marke No Saint, Modell Urian, verlief dagegen bislang ohne Erfolg. Der Fahrradbesitzer wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

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KASSEL. In fünf Praxen eines Ärztehauses sind unbekannte Täter eingebrochen. Sie erbeuteten Rezeptblöcke, Praxisstempel, Betäubungsmittel und mehrere tausend Euro Bargeld. Im Fall dieses Einbruchs ermitteln nun die Beamten des für Rauschgiftdelikte zuständigen Kommissariats 34 der Kasseler Kripo und bitten um Zeugenhinweise.

Die Inhaberin einer der Praxen hatte den Einbruch am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr bemerkt und die Polizei alarmiert. Wie die am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kripo berichten, hatte die Täter mit einem bislang unbekannten Werkzeug und brachialer Gewalt die Haupteingangstür des Ärztehauses an der Teichstraße in Kirchditmold aufgebrochen. Bei den Türen der fünf betroffenen Praxen waren die Unbekannten jeweils ebenso vorgegangen und hatten sich auf diese Weise Zugang zu den Praxisräumen verschafft.

Dort brachen sie auf der Suche nach Wertsachen auch mehrere verschlossene Behältnisse auf. Dabei entwendeten sie neben dem Bargeld, den Rezeptblöcke und den Praxisstempeln auch Morphin, Morphinpflaster und Fentanylpflaster, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Anschließend verließen die Einbrecher das Gebäude offenbar wieder durch die aufgebrochene Haupteingangstür zur Teichstraße und flüchteten von dort in unbekannte Richtung. Der durch den Einbruch entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 15.000 Euro.

Die Kripo bittet Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder zum Verbleib der entwendeten Betäubungsmittel und Rezeptblöcke geben können, sich unter der Rufnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

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KASSEL. Drei Einbrecher, die in ein Einfamilienhaus im Stadtteil Kirchditmold eingestiegen waren, hat die Polizei kurz nach der Tat festgenommen. In von ihnen genutzten Wohnungen fanden die Ermittler später Diebesgut aus anderen "Brüchen". Die Männer wanderten in U-Haft.

Während die Bewohnerin eines Einfamilienhauses am Freitagvormittag zwischen 10.15 Uhr und 11.40 Uhr beim Einkaufen war, nutzten drei Männer die Gelegenheit, um in ihr Haus in der Straße Am Hange einzubrechen. Die Einbrecher schlugen mit einer Spitzhacke die Scheibe der Terrassentür ein und gelangten so ins Haus. Sie erbeuteten Bargeld, Schmuck und eine Armbanduhr.

Als die Hausbesitzerin von ihrem Einkauf zurückkehrte, stellte sie den Einbruch fest und informierte sofort die Polizei. Offenbar waren die Täter erst kurz zuvor aus dem Haus geflüchtet. Polizeibeamte verschiedener Dienststellen der Kasseler Polizei nahmen die drei 30-, 32- und 35-jährigen Tatverdächtigen in unmittelbarer Nähe des Tatorts fest. Sie hatten das Diebesgut aus diesem Einbruch noch dabei, so dass die Beamten der Geschädigten ihr Eigentum sofort wieder aushändigen konnten.

Die drei Festgenommenen haben keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet und halten sich nach dem derzeitigen Ermittlungsstand bei Bekannten im Raum Kassel auf. Bei den Wohnungsdurchsuchungen fanden die Beamten weiteres Diebesgut, das mit hoher Wahrscheinlichkeit aus anderen Einbrüchen stammen dürfte. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Der Haftrichter am Kasseler Amtsgericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen die drei Festgenommenen, die in die JVA Kassel eingeliefert wurden.

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 27 April 2016 19:20

Kassel: Schon wieder Hakenkreuze aufgesprüht

KASSEL. Knapp eine Woche nach dem letzten Fall dieser Art sind erneut Hakenkreuze in Kassel von unbekannten Tätern an verschiedenen Stellen aufgesprüht worden. Offenbar gibt es einen Zusammenhang, denn Farbe und Ausgestaltung sind nahezu identisch.

Die ersten Hakenkreuze waren ausgerechnet am 20. April in der Unterführung und dem Treppenaufgang an der Haltestelle Kirchditmold bemerkt worden. So verwandte der Täter im neuen Fall für das nationalsozialistische Symbol an der Ernst-Leinius-Schule und am Bahnhof Harleshausen dieselben Farben. Ein gelbes, etwa ein Quadratmeter großes Hakenkreuz mit weißer Umrandung prangte auf der Außenverglasung des Gebäudes B der Schule. Das Hakenkreuz war in der Folgenacht zu den Schmierereien an der Unterführung auf der Scheibe aufgebracht worden. Vermutlich in derselben Nacht hinterließ er auf Schaukästen, am Gleis und am Treppenaufgang des Bahnhof Harleshausen gelbe Hakenkreuze in verschiedenen Größen.

Der aktuellste Fall entlang der Wolfhager Straße wurde an diesem Montagabend bekannt. Der Pfarrer der evangelischen Kirche Rothenditmold meldete sich zu dieser Zeit bei der Kasseler Polizei und berichtete von zwei Hakenkreuzen an der Außenfassade der Kirche. Auf der zur Maybachstraße gerichteten Wand aus Muschelkalk prangten ein 25 mal 25 Zentimeter großes Hakenkreuz in schwarzer Farbe und ein doppelt so großes Hakenkreuz in gelber Farbe. In diesem Fall ist nicht eindeutig klar, wann die Farbsprühereien an der Kirchenrückseite aufgebracht wurden. Mitte letzter Woche war die Kirche nach Angaben des Pfarrers noch nicht beschmiert. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Die Beamten des zuständigen Kasseler Kommissariats ZK 10 haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Rufnummer 0561/9100 zu melden.


Über den vorangegangenen Fall berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Kassel: Wände und Fahrstuhl mit Hakenkreuzen "verziert" (21.04.2016)

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KASSEL. Hakenkreuze und verschiedene Schriftzüge haben Unbekannte in einer Unterführung bei einer Bushaltestelle gesprüht. Nun ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen, die in diesem Zusammenhang Verdächtiges beobachtet haben.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sprühten die Unbekannten bei der Unterführung der Regiotram-Haltestelle "Kirchditmold" insgesamt fünf Hakenkreuze und mehrere Schriftzüge, wie beispielsweise LSD, PAPE und FM, sowie Abbildungen auf Wände und dem Fahrstuhl. Bei der Straße Steinäcker hinterließen die Täter ein gelbes, etwa ein Quadratmeter großes Hakenkreuz mit weißem Rand und an der gegenüberliegenden Wand in blauer Farbe der Schriftzug "Ein Herz Drogen" und Herzen als Abbildung. Neben gelb und blau verwendeten die Täter auch weiße Farbe. Auch auf der dortigen Fahrstuhltür hinterließen die Unbekannten ein gelbes, 50 mal 50 Zentimeter großes Hakenkreuz mit weißem Rand. In der Nähe fanden die Beamten eine drei Quadratmeter große Abbildung mit Sonne, LSD und einer herausgestreckter Zunge. Weitere Hakenkreuze sprühten sie am Treppenaufgang auf.

Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 1500 Euro. Die Beamten des zuständigen Kasseler Kommissariats ZK 10 haben die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Rufnummer 0561/9100 zu melden.

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KASSEL. In zwei Betrugsfällen ermittelt aktuell die Kripo in Kassel: In beiden Fällen hatten sich bislang noch unbekannte Täter am Telefon als Polizisten ausgegeben. Im ersten Fall versuchten die Betrüger, bei einer Seniorin in Kassel hinterlistig die Bankdaten zu erschleichen - im zweiten Fall forderten sie von einer Rentnerin aus Helsa Geld, um sie vor einem angeblichen Strafverfahren zu bewahren.

In beiden Fällen haben sich die Seniorinnen richtig verhalten, teilt die Polizei mit: Sie gaben an, sich erst erkundigen zu müssen - so entstand kein finanzieller Schaden. Den Tätern war die Sache aufgrund des Verhaltens der beiden Frauen offensichtlich zu heiß geworden. Im Kasseler Fall benutzten die Täter offenbar eine Computersoftware, die im Display des Opfers die 110 erscheinen lässt. Die Kasseler Polizei warnt vor solchen Anrufen: "Ermittler rufen nicht mit der Notrufnummer 110 an und stellen auch keine Geldforderungen."

Der Anruf bei der 78-Jährigen im Kasseler Stadtteil Kirchditmold ging laut Polizei am Samstagabend ein. Gegen 22 Uhr meldete sich ein Anrufer mit den Worten "Tobias Wagner von der Kriminalpolizei". Er gaukelte der Frau vor, dass drei Ganoven festgenommen worden seien - die hätten einen Zettel mit geheimen Daten der Seniorin dabei gehabt. Nun müsse man diese abgleichen. Die 78-Jährige gab dem Anrufer daraufhin aber zu verstehen, sich zunächst mit ihrem Sohn in Verbindung setzen zu wollen.

Mit spezieller Software die Nummer 110 angezeigt
Anschließend verständigte die Seniorin ihren Sohn und erstattete Strafanzeige bei der Kripo. Ihren Angaben zufolge war während des Anrufs im Display die Notrufnummer 110 zu lesen. Offenbar riefen die Täter über das Internet an und setzten dabei eine Software ein, die die Nummer des Polizeinotrufs generiert, meint die Polizei. "Mit einem solchen Programm kann jede beliebige Nummer im Display angezeigt werden."

Im zweiten Fall erfolgte der Anruf bei der 76 Jahre alten Rentnerin in Helsa am Montagmorgen gegen 11 Uhr. Dabei gab sich der Anrufer als Jürgen Hoffmann vom 3. Polizeirevier in Kassel aus. Er trug telefonisch vor, dass gegen die Frau ermittelt werde. Bei einer Sofortüberweisung von 4300 Euro könne das Strafverfahren, das später 12.000 Euro kosten solle, aber gestoppt werden.

Und die Geschichte ging noch weiter: Ein Bankmitarbeiter namens Müller würde später noch einmal anrufen und die Formalitäten klären, erklärte der Anrufer. Und wirklich: Nur wenige Minuten später rief ein Herr Müller bei der Frau tatsächlich an. Aber die 76-Jährige war clever: Sie sagte, sich erst bei der Bank erkundigen zu wollen. Damit war das Gespräch beendet. Ob eine Rufnummer im Display ihres Telefons angezeigt wurde, konnte die 76-Jährige später nicht mehr sagen.

Laut Polizei haben die Anrufer in beiden Fällen mit akzentfreiem Deutsch gesprochen. Die Kripo Kassel bittet nun Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder selbst Opfer einer solchen Straftat geworden sind, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Polizei in Kassel zu melden.

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KASSEL. Schon wieder eine Folge aus der Serie "Enkeltrick": Mit dieser Masche haben unbekannte Täter am Dienstag versucht, eine Rentnerin per Telefon um 10.000 Euro zu betrügen. Die Präventionsarbeit der Kasseler Polizei trägt aber offensichtlich Früchte: Die Rentnerin roch den Braten, die Täter gingen leer aus.

Wie die Polizei mitteilt, rief am Dienstag gegen 13 Uhr ein unbekannter Mann bei einer 89-jährigen Frau aus dem Kasseler Stadtteil Kirchditmold an und gab vor, ihr Neffe zu sein. Im Verlauf des Gesprächs bat er die Rentnerin um 10.000 Euro, da er sonst sehr viel Geld verlieren würde. Die 89-Jährige wurde aber argwöhnisch: Sie ging nicht auf die Forderungen ein und beendete das Gespräch. Zudem setzte sie umgehend die Polizei über den Fall in Kenntnis.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei in Kassel nochmals eindringlich vor dem in vielen Variationen bekannten Enkeltrick: Die Täter geben sich meistens als nahe Angehörige aus und versuchen telefonisch ihre Opfer zu überreden, größere Summen an einen Boten zu übergeben. Als Grund werden Notfälle oder finanzielle Probleme vorgegeben. Oft geben die Täter auch vor erkältet zu sein, um die ungewöhnliche Stimmfarbe zu erklären. Die Polizei rät daher, immer misstrauisch zu sein, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben. Auch sollten nie Einzelheiten zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgegeben werden.

"Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache. Notieren Sie sich wenn möglich die Rufnummer. Übergeben Sie niemals Geld an Fremde", lautet die Mahnung der Polizei. Bei verdächtigen Kontaktaufnahmen sollte umgehend die Polizei über die Notrufnummer 110 alarmiert werden.

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KASSEL. Ein Sachschaden von 200.000 Euro ist am Neujahrsmorgen beim Brand einer Dachgeschosswohnung in der Baumgartenstraße im Kasseler Stadtteil Kirchditmold entstanden. Die Dachgeschosswohnung, die zu einer zweieinhalbgeschossigen Doppelhaushälfte gehört, und auch der Spitzboden brannten komplett aus.

Die beiden darunter liegenden Wohngeschosse wurden durch das Löschwasser stark beschädigt und sind derzeit unbewohnbar. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die andere Hälfte des Doppelhauses verhindern. Verletzt wurde zum Glück niemand, teilte die Polizei am Freitag mit.

Wie die Beamten berichteten, entdeckten Nachbarn gegen 0.20 Uhr aufsteigenden Rauch aus dem Dachgeschoss des Wohnhauses in der Baumgartenstraße 55. Sie hatten sich zur Begrüßung des neuen Jahres auf der Straße aufgehalten und alarmierten sofort die Feuerwehr. Gleichzeitig weckten sie die im Haus wohnende vierköpfige Familie, die unverletzt ins Freie gelangte. Die Familie kam vorerst in der Nachbarschaft unter.

Die Bewohnerin der Dachgeschosswohnung ist seit einigen Tagen verreist, berichtete die Polizei. Nach ersten Ermittlungen der Kasseler Kripo könnte der Brand durch eine Silvesterrakete entstanden sein. Bislang gebe es allerdings noch keine Zeugen, die beobachtet haben, wie eine Rakete im oder auf dem Gebäude aufschlug.

Die Brandstelle wurde für die weiteren Ermittlungen der Kasseler Kripo beschlagnahmt. Zeugenhinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.

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