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KORBACH. Feuerwehr und Polizei haben am Sonntagabend eine offenbar verletzte Ente aus dem teilweise zugefrorenen Teich im Korbacher Stadtpark gerettet. Das Tier konnte nicht mehr fliegen und hatte zeitweise im Eis festgesessen.

Anwohner hatten die Polizei am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr über das in Not geratene Tier informiert. Schnatternd präsentierte sich die Ente der Besatzung einer Streife, die sich zunächst im Stadtpark ein Bild von der Lage machte und die Feuerwehr hinzurief. Die Brandschützer unter Leitung von Wehrführer Harald Casper trafen innerhalb weniger Minuten im Park ein. Einer der Kameraden rüstete sich mit einer Wathose aus und stieg in den teils mit einer Eisschicht bedeckten Teich ein - die Ente befand sich zu dieser Zeit in der Mitte an einem Gitter.

Weitere Feuerwehrleute gingen auf der gegenüberliegenden Seite in Position - in der Hoffnung, der Kamerad im Wasser würde ihnen das verletzte Tier direkt in die Arme treiben. Ein erster Versuch, die Ente mit einem Kescher zu fangen, schlug allerdings fehl. Der Wasservogel machte sich über das Eis hinweg zum hinteren Teil des Teiches aus dem Staub. Mit einer von einem zum anderen Ufer gespannten Leine gelang es dann gegen 21.30 Uhr, das geschwächte Tier zum Rand des Beckens zu bewegen. Dort fing einer der Brandschützer die Ente mit dem Kescher ein und setzte sie in eine Transportbox.

Am Montag sollte der verletzte Vogel zu einem Veterinär gebracht und versorgt werden, sagte eine Polizeibeamtin am Abend gegenüber 112-magazin.de. Feuerwehrleute und Polizisten tauften das Tier in Freude über die gelungene Rettung auf den Namen Schnatterinchen.

Publiziert in Feuerwehr

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