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Dienstag, 04 April 2017 20:50

KATWARN: An diesem Mittwoch kommt Probealarm

WALDECK-FRANKENBERG. Um im Gefahrenfall die Menschen schnell und einfach über das Mobiltelefon zu informieren, bietet der Landkreis seit Herbst 2015 das Warnsystem KATWARN an. An diesem Mittwoch, 5. April, wird um 10 Uhr hessenweit ein Testalarm ausgelöst. "Es besteht dabei keine Gefahrenlage", sagte Ann-Katrin Heimbuchner von der Kreisverwaltung.

Mit Hilfe dieser Testwarnung werden die Funktionen von KATWARN und der Versand von Warnmeldungen kontrolliert - und das etwa alle sechs Monate, damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert. Im tatsächlichen Katastrophenfall erhalten alle Smartphone-Nutzer, die sich vorher für den Service registriert haben, kostenlos behördliche Warnungen und Verhaltenshinweise - auf Wunsch per App, SMS oder E-Mail.

So kann der Landkreis Waldeck-Frankenberg bei Schadenslagen wie Großbränden, Industrieunfällen oder Bombenfunden gezielt kommunizieren - und zwar direkt auf das Mobiltelefon. Die Empfänger werden auf diese Weise immer und überall über mögliche Gefahrenfälle informiert - und das ortsbezogen zum aktuellen Standort des Nutzers oder zu weiteren frei wählbaren Gebieten.

Infos zur Anmeldung
Um sich für den Service anzumelden, steht die entsprechende App kostenlos im iPhone App Store, für Android Phones im Google Play Store und für Windows Phones im Windows Store zur Verfügung. Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS oder E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. Um sich anzumelden, genügt eine SMS mit dem Inhalt "KATWARN 12345 mustermann(at)mail.de" (für Postleitzahl 12345 und optional E-Mail) an die Servicenummer 0163/7558842. Weitere Informationen gibt es unter katwarn.de.


112-magazin.de berichtete zum Start des Systems in Waldeck-Frankenberg:
KATWARN: Bei Katastrophen schnelle Info aufs Mobiltelefon (11.11.2015)

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Die Leitstelle des Landkreises Waldeck-Frankenberg wird größer und moderner: seit kurzem laufen die Arbeiten zum Umbau und der Erweiterung der Räume im Korbacher Kreishaus. Dabei werden nicht nur eine neue Funk- und Fernmeldetechnik installiert, sondern auch ein Stabsraum eingerichtet und die fünf Arbeitsplätze künftig in einem Raum untergebracht.

Das Land Hessen stellt momentan alle 25 nicht-polizeilichen Leitstellen im Land auf Digitalfunk-Technik um, so auch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg im Kreishaus. Dabei werden die Glasfaseranbindung realisiert und die Server-Systeme umfänglich erneuert. Mit der neuen abhörsicheren Technik ist eine schnellere Datenübertragung möglich; Einsätze können so künftig noch besser koordiniert werden. Auch eine verbesserte Vernetzung der Leitstellen in Hessen untereinander wird dadurch möglich sein.

Im Zuge dieser Arbeiten hat sich der Landkreis dazu entschlossen, auch die Räumlichkeiten der Leitstelle im Korbacher Kreishaus zu verbessern. Bisher tagte der Katastrophenstab bei Bedarf in einem Stabsraum im Erdgeschoss der Korbacher Kreisverwaltung. "Insbesondere bei der Koordination der kurzfristigen Zuweisung von Flüchtlingen, die uns im Herbst 2015 erreichte, hat sich aber herausgestellt, dass der Raum den Anforderungen nicht mehr entsprach", begründet der Erste Kreisbeigeordnete und Dezernent für den Rettungsdienst, Jens Deutschendorf, die Entscheidung.

Im Zuge der Umbauarbeiten soll dementsprechend ein neuer Stabsraum in den bisherigen Räumen der Leitstelle entstehen. Für die neue Leitstelle wird eine bereits bestehende Fläche, die an der Südseite des Kreishauses an das Gebäude grenzt und sich in unmittelbarer Nähe der alten Leitstelle befindet, genutzt. Der Rohbau ist bereits abgeschlossen; demnächst wird der Ausbau beginnen, der bis Ende Mai beendet sein soll.

In einem weiteren Schritt sollen dabei die fünf Arbeitsplätze, die sich momentan noch in zwei Räumen befinden, in einem Raum untergebracht werden. "Das hat eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Kommunikation des Leitstellenpersonals während der Einsätze untereinander zur Folge", betont der Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, Gerhard Biederbick.

Die Kosten für die Erneuerung der Leitstellentechnik wird das Land Hessen übernehmen; die Kosten von einer Million Euro für die Umbauten im räumlichen Bereich der Leitstelle trägt der Landkreis Waldeck-Frankenberg. (r/Quelle: Kreisverwaltung)   

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Publiziert in Retter

BAD WILDUNGEN. Seit zehn Jahren besteht der Katastrophenschutz-Löschzug Bad Wildungen. Da sie seit Gründung des Zuges aktiv mit von der Partie sind, wurden eine Kameradin und 21 Kameraden in einer Feierstunde ausgezeichnet.

Die Feier fand statt im Gasthaus "Koppenretscher" im Bad Wildunger Stadtteil Wega. Nach der Begrüßung blickte KatS-Zugführer Reinhold Best auf die zahlreichen Aktivitäten in den vergangenen zehn Jahren zurück. So gab es neben zahlreichen Übungen zusammen mit anderen KatS-Zügen, dem DRK Bad Wildungen und dem THW Bad Wildungen auch einen ernsten Einsatz: Beim Hochwasser in Juni 2013 waren die Wildunger Helfer im Raum Dresden tätig.

Nach Grußworten von Stadtrat Manfred Jahnes, dem für Katastrophenschutz zuständigen Kreisbrandmeister Bernd Ochse und Stadtbrandinspektor Ralf Blümer überreichten Vertreter der Feuerwehr Edertal, des DRK und des THW Präsente an Zugführer Reinhold Best und seinen Stellvertreter Ronny Thiele.

Im Anschluss wurden eine Kameradin und 21 Kameraden mit der bronzenen Katastrophenschutz-Medaille (links) für zehnjährigen aktiven Dienst im Katastrophenschutz ausgezeichnet.

Der Katastrophenschutzzug besteht aus Aktiven der Feuerwehren Bad Wildungen, Reinhardshausen, Wega und Mandern. Wer sich für die Arbeit interessiert oder weitere Informationen benötigt, kann sich mit Zugführer Best in Verbindung setzen unter einer der folgenden Rufnummern: 05621/4964 oder 0171/1709049. (pfa)


112-magazin.de berichtete kürzlich über eine Übung bei Wega des KatS-Zuges mit anderes Helfern:
Waldbrand, Explosionen: Großübung auf dem Roten Berg (08.10.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

WEGA. Eine gemeinsame Übung der Katastrophenschutzeinheiten der Stadt Bad Wildungen und der Gemeinde Edertal findet am kommenden Samstag den ganzen Tag über im Bad Wildunger Stadtteil Wega statt. Angenommen wird ein größerer Waldbrand auf dem Roten Berg. Parallel dazu übt die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg das Erkunden einer Schadstoffwolke im Gebiet von Wildungen und Edertal.

Um die Übung so real wie möglich zu gestalten, wird der Rote Berg am Übungstag komplett vernebelt. Das Team von "HessenFeuerwerk" wird am Übungstag mehrere kleine und größere Explosionen stattfinden lassen. Teilnehmen an dieser Übung werden die Feuerwehren Braunau und Hemfurth-Edersee, die  Katastrophenschutz-Löschzüge Bad Wildungen und Edertal, der Betreuungszug des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Bad Wildungen, das Technische Hilfswerk, Ortsverband Bad Wildungen, sowie die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg, die aus Mitgliedern der Feuerwehren Korbach und Bad Wildungen gebildet wirde. Ferner soll die Übung unterstützt werden durch die Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuldatal.

Hinweise für den Straßenverkehr: Aufgrund an- und abrückender Einsatzfahrzeuge kann es im Bereich der Bundesstraßen 485 und 253 in beiden Fahrtrichtungen sowie in der Ortsdurchfahrt von Wega zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der Rote Berg in Wega ist am Übungstag für den Kraftfahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt. Außerdem kann es durch die reale Übungsgestaltung zu Belästigungen durch Rauch und Lärm kommen. Durch die gleichzeitig stattfindende Messübung kann es auf den Radwegen zwischen den Orten Wega und Mandern sowie zwischen Wega und Bergheim zu Behinderungen durch Einsatzfahrzeuge kommen. "Wir bitten die Bevölkerung um Rücksichtnahme", sagte am Mittwochabend der stellvertretende Zugführer Ronny Thiele. (r/pfa)

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Publiziert in Feuerwehr

BAD WILDUNGEN/EDERTAL. Das Anfahren von Einsatzstellen nach Koordinaten haben etwa 30 Katastrophenschutz-Helfer aus Wildungen und Edertal in einer Übung trainiert. Die Teilnehmer mussten unter anderem Rettungspunkte, Straßenkreuzungen, Gebäude, Plätze oder Brücken als Ziele finden.

Den Katastrophenschutzzug Bad Wildungen/Edertal gibt es seit etwa anderthalb Jahren, gegründet wurde die Einheit in Folge des Hochwassereinsatzes in Dresden. Zu dem Verbund gehören der Katastrophenschutzzug der Feuerwehr Bad Wildungen sowie der Feuerwehr Edertal, der 1. Betreuungszug Waldeck-Frankenberg des DRK und das Technische Hilfswerk (THW) Bad Wildungen. Hintergrund des Zusammenschlusses ist, dass die verschiedenen Organisationen all ihre verfügbaren - personellen ebenso wie technischen - Ressourcen bündeln können.

Um die Zusammenarbeit im Ernstfall zu trainieren, gibt es gemeinsame Übungen - eine dieser Übungen befasste sich jüngst mit der Anfahrt zu einer Einsatzstelle nach sogenannten UTM-Koordinaten. Dieses System findet nicht nur Anwendung beim Katastrophenschutz, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst, sondern auch bei der Bundeswehr, der Polizei oder in der Vermessung. Das in einem Lehrgang erlernte Verfahren setzten die Helfer in die Praxis um, indem sie für den Zielpunkt lediglich eine mehrstellige Koordinate bekamen. Mit Karte, Planzeiger und Fachwissen "übersetzten" die Übungsteilnehmer diese Koordinate und ermittelten so das Fahrtziel - nötig ist dieses Verfahren zum Beispiel dann, wenn eine Einsatzstelle in einer Feld- oder Waldgemarkung liegt und es keinen Straßen- oder Gemarkungsnamen gibt oder aber, wenn zum Beispiel der Standort eines im Wald verunglückten Mountainbikers lediglich über die per Smartphone ausgelesenen GPS-Daten zu ermitteln ist.

Ein schöner Nebenaspekt der Übung war, dass die Mitglieder der verschiedenen Hilfsorganisationen die Gemeinschaft weiter förderten. Um dies und auch die eigentlichen Kenntnisse zu vertiefen, werde es künftig weitere gemeinsame Übungen geben. "Wer in einer der beteiligten Organisationen ehrenamtlich mitarbeiten möchte, ist jederzeit herzlich willkommen", sagte Manuela Stehling vom DRK-Betreuungszug. Informationen erhalten Interessierte bei den nachfolgend genannten Ansprechpartnern.

Ansprechpartner im Arbeitskreis der Katastrophenschutzeinheiten Bad Wildungen/Edertal:
Löschzug Bad Wildungen, Ronny Thiele,
Telefon 0152/34582224, kats(at)fw-bad-wildungen.de

Löschzug Edertal, Sascha Knull,
Telefon 0172/5304135, Sascha.knull(at)gmail.com

THW-Ortsverband Bad Wildungen, Björn Münch,
Telefon 0160/97459889, Bjoern.muench(at)deutschebahn.com

DRK-Betreuungszug Bad Wildungen, Manuela Stehling,
Telefon 0162/1500900, Manuela.Stehling(at)drk-wildungen.de

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Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. Sind bei einem Unfall, Brand oder anderen Unglück mehrere Verletzte zu versorgen, kommen neben Notärzten und Rettungskräften unter anderem auch sogenannte Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) zum Einsatz. Sie koordinieren zum Beispiel die Sichtung der Patienten und deren Zuweisung in Kliniken. Mit Manuela Stehling, Andreas Heuser und Mark Hiller stehen im Kreis nun drei neue OLRD zur Verfügung.

Ein Zusammenstoß zweier voll besetzter Autos, ein Zugunglück, ein Brand in einem Mehrfamilienhaus oder ein Chemieunfall in einem heimischen Industrieunternehmen - wenn Rettungskräfte und Feuerwehrleute sich bei solchen sogenannten Großschadenslagen um mitunter viele Verletzte kümmern, haben sie ohnehin alle Hände voll zu tun. Um die Retter zu entlasten und ihnen notwendige organisatorischen Aufgaben abzunehmen, werden bei derartigen Fällen Leitende Notärzte (LNA) und Organisatorische Leiter Rettungsdienst zur Einsatzstelle gerufen, um Strukturen vor Ort zu schaffen - das ist im Landkreis Waldeck-Frankenberg pro Jahr durchschnittlich acht bis zwölf Mal der Fall.

Hochqualifiziert, viel Erfahrung
"Sie sind hochqualifiziert und bringen viel Erfahrung mit", sagte am Mittwoch Jens Deutschendorf, Erster Kreisbeigeordneter und Dezernent für den Katastrophenschutz, bei der Vereidigung der neuen OLRD im Kreishaus. Deutschendorf ernannte Manuela Stehling aus Edertal, die hauptamtlich im DRK-Kreisverband Bad Wildungen tätig ist, und Andreas Heuser aus Waldeck, neuer Wachenleiter des promedica-Rettungsdienstes Sachsenhausen, zu Ehrenbeamten des Landkreises, der Träger des Rettungsdienstes ist. Dritter neuer Organisatorischer Leiter Rettungsdienst ist Mark Hiller (Winterberg/DRK Frankenberg), der aus Krankheitsgründen nicht an der Ernennung teilnahm.

Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. Rudi Alexi, bezeichnete das Gespann aus Leitendem Notarzt und OLRD an der Einsatzstelle als "doppeltes Lottchen", das die Anforderungen einer Großschadenslage gemeinsam mit der Feuerwehr bewältige. Inzwischen verfüge der Landkreis über 16 Organisatorische Leiter Rettungsdienst und sieben Leitende Notärzte. "Wir sind Hessens größter Landkreis, daher sind diese Kräfte über das gesamte Kreisgebiet verteilt", erklärte Deutschendorf. Innerhalb von 30 Minuten müssten LNA und OLRD vor Ort sein, erklärte Dr. Alexi. Um eine reibungslose Zusammenarbeit im Ernstfall zu gewährleisten, gebe es unter anderem gemeinsame Katastrophenschutzübungen, erklärte Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. Er ist Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz.

Um ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, stünden den Organisatorischen Leitern aber auch eine gute Infrastruktur zur Verfügung, lobte OLRD-Sprecher Kai Schulz. So könne man bei größeren Einsatzlagen über die Leitstelle zum Beispiel den sogenannten ELW 2 anfordern - eine mobile Leitstelle, die an der Einsatzstelle weitere Aufgaben erfüllt und die Kommunikation übernimmt. Um die anspruchsvollen Anforderungen eines Organisatorischen Leiters Rettungsdienst zu erfüllen, müssen die Kandidaten laut Schulz gelernte Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter sein, eine analoge und digitale Funkunterweisung absolviert haben, als Zugführer bei Feuerwehr oder Rettungsdienst tätig sein und einen entsprechenden OLRD-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben.

Bei der Ernennung und Vereidigung für die fünfjährige ehrenamtliche Zusatzaufgabe dankte Deutschendorf den neuen Organisatorischen Leitern dafür, "dass Sie sich für diese wichtige Aufgabe bereiterklären". Wenn ein OLRD zum Einsatz gerufen werde, sei dies stets eine hochkritische Situation - vor allem für die Betroffenen.

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Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. Um im Gefahrenfall die Menschen schnell und einfach über das Mobiltelefon zu informieren, bietet der Landkreis seit Herbst vergangenen Jahres das Warnsystem KATWARN an. Am heutigen Freitag, 13. Mai, dem Rauchmeldertag 2016, wird um 10 Uhr hessenweit ein Testalarm ausgelöst; es besteht dabei keine Gefahrenlage.

Mit Hilfe dieser Testwarnung werden die Funktionen von KATWARN und der Versand von Warnmeldungen kontrolliert - und das etwa alle sechs Monate, damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert. Im tatsächlichen Katastrophenfall erhalten alle Smartphone-Nutzer, die sich vorher für den Service registriert haben, kostenlos behördliche Warnungen und Verhaltenshinweise - auf Wunsch per App, SMS oder E-Mail.

So kann der Landkreis Waldeck-Frankenberg bei Schadenslagen wie Großbränden, Industrieunfällen oder Bombenfunden gezielt kommunizieren - und zwar direkt auf das Mobiltelefon. Die Empfänger werden auf diese Weise immer und überall über mögliche Gefahrenfälle informiert - und das ortsbezogen zum aktuellen Standort des Nutzers oder zu weiteren frei wählbaren Gebieten.

Infos zur Anmeldung
Um sich für den Service anzumelden, steht die entsprechende App kostenlos im iPhone App Store, für Android Phones im Google Play Store und für Windows Phones im Windows Store zur Verfügung. Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS oder E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. Um sich anzumelden, genügt eine SMS mit dem Inhalt "KATWARN 12345 mustermann(at)mail.de" (für Postleitzahl 12345 und optional E-Mail) an die Servicenummer 0163/7558842. Weitere Informationen gibt es unter katwarn.de.


112-magazin.de berichtete zum Start des Systems in Waldeck-Frankenberg:
KATWARN: Bei Katastrophen schnelle Info aufs Mobiltelefon (11.11.2015)

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Um im Gefahrenfall die Menschen schnell zu informieren, bietet der Landkreis Waldeck-Frankenberg ab sofort ein Warnsystem per Mobiltelefon an. Im Katastrophenfall erhalten so alle Bürger, die sich vorher für diesen Service registriert haben, kostenlos behördliche Warnungen und Verhaltenshinweise - per Smartphone-App, SMS oder E-Mail.

Mit dem sogenannten Warnsystem KATWARN kann der Kreis bei Schadenslagen wie Großbränden, Industrieunfällen oder Bombenfunden künftig noch gezielter kommunizieren und zwar direkt auf das Mobiltelefon. Die Empfänger können auf diese Weise immer und überall über mögliche Gefahrenfälle informiert werden. "Mit dem Start dieses neuen Systems können wir die Sicherheit der Menschen im Kreis wesentlich erhöhen", sagte der Erste Kreisbeigeordnete und der Dezernent für den Bereich Katastrophenschutz, Jens Deutschendorf, bei der Vorstellung am Mittwoch. "Denn durch die umgehende Information können Verhaltenshinweise und Warnungen schnell und einfach kommuniziert werden.

Das System ist bereits seit 2012 in verschiedenen Gebieten in Deutschland im Einsatz. Das Besondere: Die kostenlose Smartphone-App bietet die behördlichen Warnungen ortsbezogen zum aktuellen Standort des Nutzers und zu weiteren frei wählbaren Gebieten. Dafür müssen nur die sogenannte Schutzengelfunktion aktiviert oder die Gebiete auf einer Karte im Display ausgewählt werden. Alternativ wird KATWARN auch per SMS und E-Mail für ein Postleitzahlgebiet angeboten. Zusätzlich zu Lautsprecheransagen, Sirenen und den Medien bietet das System so wichtige Informationen, die im Ernstfall lebenswichtig sein können.

Das vom Fraunhofer FOKUS entwickelte System wird vom Führungsstab der Gefahrenabwehr des Kreises koordiniert und bedient. "Sollte eine entsprechende Situation im Kreis vorliegen, speisen wir alle dafür notwendigen Infos direkt und zentral in das System ein", erklärte Gerhard Biederbick, der Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz des Kreises. "Mit ein paar Handgriffen können wir so schnell viele Menschen erreichen - und umfassend und ortsbezogen informieren."

Gefahren, Schäden und Leid reduzieren
Die technische Plattform stellen die öffentlichen Versicherer der SparkassenVersicherung als Beitrag für das Gemeinwohl zur Verfügung. "Als regional verwurzelten Unternehmen ist dieser Gemeinwohlbeitrag für uns öffentliche Versicherer selbstverständlich", sagte Arno Vetter von der SparkassenVersicherung. "Mit KATWARN helfen wir, drohende Gefahren, Schäden und möglicherweise auch Leid zu reduzieren."

Bereits seit 2012 können Bürger über das System deutschlandweit die Unwetterwarnungen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) empfangen. Darüber hinaus wird es von vielen Landkreisen und kreisfreien Städten für die kommunalen Gefahrenwarnungen eingesetzt. "KATWARN ist ein einheitliches Warnsystem, das in kürzester Zeit auch bundesweit überall eingesetzt werden könnte", erklärte Ortwin Neuschwander vom Fraunhofer FOKUS. "Wir hoffen daher, dass noch viele Landkreise, Städte und Bundesländer folgen und ihren Bürgerinnen und Bürgern zuhause, bei der Arbeit oder unterwegs diesen kostenlosen Sicherheitsservice anbieten."

Infos zur Anmeldung
Um sich für den Service anzumelden, steht die entsprechende App kostenlos im iPhone App Store, für Android Phones im Google Play Store und für Windows Phones im Windows Store zur Verfügung. Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS oder E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. Um sich anzumelden genügt eine SMS mit dem Inhalt "KATWARN 12345 mustermann(at)mail.de" (für Postleitzahl 12345 und optional E-Mail) an die Servicenummer 0163-7558842. Weitere Informationen gibt es unter katwarn.de.

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EDERTAL. 80 Helfer verschiedener Organisationen haben an einer großen Übung im ehemaligen Kieswerk in Mehlen teilgenommen: Dabei standen Tätigkeiten rund um den Hochwasserschutz im Mittelpunkt. Der für Katastrophenschutz zuständige Kreisbrandmeister Bernd Ochse zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf.

Unter der Überschrift Deichverteidigung trafen sich die 80 Helfer der Katastrophenschutzlöschzüge Bad Wildungen und Waldeck, des THW-Ortsverbandes Bad Wildungen, des DRK-Betreuungszuges im Kreisverband Bad Wildungen sowie die Kameraden der Feuerwehr Bad Arolsen mit dem Gerätewagen Logistik Hochwasser im ehemaligen Kieswerk in Edertal Mehlen zu der gemeinsamen Übung am Samstag.

In dem von Reinhold Best (Feuerwehr), Björn Münch (THW) und Kai Scheller (DRK) ausgearbeiteten Einsatzszenario galt es, die einzelnen Komponenten im Hochwassereinsatz aufzubauen und sicher abzuarbeiten. Johannes Seidl, Fachbeauftragter für Hochwasser im DRK Bad Wildungen, leitete die Übung fachlich an.

Unter anderem übten die Helfer die Anfahrt zum Einsatzort im geschlossenen Verband, den Aufbau und Betrieb der in Bad Wildungen stationierten Sandsackfülleinrichtung, den Transport von Sandsäcken zur Verbaustelle, Deicherhöhung durch den Verbau von Sandsäcken, das Abpumpen von Sickerwasser sowie die Verpflegung, den Verpflegungstransport und die Betreuung von Einsatzkräften.

Wie wichtig das Zusammenspiel der einzelnen Fachdienste gerade im Hochwassereinsatz ist, betonte Reinhold Best in der Abschlussbesprechung. Regelmäßige Übungen würden die Voraussetzungen schaffen, dass die Einsatzkräfte den Herausforderungen im Einsatzfall gewachsen seien.

Hintergrund
Mit der in Bad Wildungen stationierten Sandsackfülleinrichtung ist es möglich, mit dem Personal eines Löschzuges in einer Stunde etwa 600 Sandsäcke zu füllen und zum Transport auf Paletten zu verladen. Für den Ersteinsatz verfügt der THW-Ortsverband Bad Wildungen zudem über 500 gefüllte Sandsäcke, die mit dem Lkw mit Ladekran auch an schwer zugängliche Stellen transportiert werden können. Der in Bad Arolsen stationierte Gerätewagen Logistik Hochwasser des Landes Hessen verfügt nicht zuletzt über die nötigen Pumpkapazitäten, um eindringendes Wasser wieder zurück zu pumpen. Sämtliche Komponenten stehen auch für den überörtlichen Einsatz zur Verfügung und können über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg angefordert werden.

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BAD WILDUNGEN. Für eine Katastrophenschutzübung Mitte Juli suchen die Organisatoren noch zahlreiche Freiwillige, die sich als "Opfer" zur Verfügung stellen. Die sogenannten Mimen werden so geschminkt, dass sie wie Verletzte aussehen.

Die große Katastrophenschutzübung, an der zahlreiche Hilfsorganisationen aus dem ganzen Landkreis teilnehmen, findet am Sonntag, 13. Juli, in Bad Wildungen statt. Mit dieser Übung soll unter anderem die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen des Katastrophenschutzes verbessert werden, zum anderen will man für einen Realfall gut vorbereitet sein.

"Hierfür brauchen wir Mimen, die wie Verletzte geschminkt bekommen, diese dann spielen und von den Rettungskräften gerettet werden", erklärt Manuela Körtel von der Notfalldarstellung Bad Wildungen. Außerdem werden auch unverletzte Statisten gesucht. "Über Unterstützung würden wir uns sehr freuen".

Teilnehmer müssen älter als 16 sein
Die Vorbereitungen zur Übung beginnen am Sonntag, 13. Juli, gegen 8 Uhr. Die Übung selbst dauert bis etwa 15 Uhr. Wer Interesse an der Teilnahme hat und mindestens 16 Jahre alt ist, meldet sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Zum Dank für das Engagement bekommen die Freiwilligen nach Übungsende ein warmes Essen.

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