Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Kamin

VÖHL. Rund 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Herzhausen, Dorfitter und Thalitter rückten um 20.04 Uhr am Samstagabend zu einem denkmalgeschützten Haus in der Immighäuser Straße in Thalitter aus - dort hatte sich ein Kamin überhitzt. 

Ausgelöst wurde der Einsatz, nachdem Hausbewohner das glühende Edelstahlrohr des Kamins bemerkt hatten. Daraufhin erfolgte die Alarmierung mit dem Kürzel "F2" durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Nachdem Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Marco Amert die Lage vor Ort analysiert hatte, wurde Schornsteinfegermeister Holger Figge aus Korbach hinzugerufen. Dieser kehrte den Kamin durch und säuberte auch das Ofenrohr. 

Da Kaminbrände nicht mit Wasser gelöscht werden dürfen, bezogen sich die Arbeiten der Wehren auf das Bereitstellen der Trupps für einen schnellen Löschangriff, für den Fall eines Brandes. Mit der Wärmebildkamera wurden die umliegenden Wände im Haus kontrolliert und nach Absprache mit der Polizei, konnte die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben werden. Sachschaden entstand nach Angaben der Polizei nicht.

Ebenfalls im Einsatz war eine Rettungswagenbesatzung zur Absicherung. Die Wehren rückten um 22.30 Uhr ab. (112-magazin.de)

-Anzeige-


  

Publiziert in Feuerwehr

OBERHOLZHAUSEN. Ein Kaminbrand rief am Freitagabend mehrere Wehren aus Haina auf den Plan.

Bewohner der Buchwaldstraße bemerkten am Abend Funkenflug aus der Schornsteinmündung ihres Wohnhauses, woraufhin die Leitstelle Waldeck-Frankenberg verständigt wurde. Gegen 19.43 Uhr rückten die Wehren Oberholzhausen, Römershausen, Haina (Kloster), Halgehausen und Willersdorf mit 40 Einsatzkräften zur Einsatzstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und der Bezirksschornsteinfeger Peter Klinge.

Unter Einsatzleitung von Wehrführer Andreas Weller wurde die Einsatzstelle abgesichert, im späteren Verlauf dann ausgeleuchtet und der Brandschutz sichergestellt. Die Wehren Haina, Halgehausen und Willersdorf konnten nach Eintreffen an der Einsatzstelle wieder abrücken. Weiter vor Ort blieben die Kameradinnen und Kameraden aus Oberholzhausen und Römershausen.

Mittels Wärmebildkamera wurde der Kamin anschließend kontrolliert - dabei konnten zwischenzeitlich etwa 1200 Grad gemessen werden. Während der Kamin kontrolliert freibrannte, wurden alle Geschosse auf Verrauchung kontrolliert. Ein Lüfter brauchte nicht eingesetzt werden.

Um umliegende Bauteile vor dem Funkenflug zu schützen, wurden zwei C-Hohlstrahlrohre in Stellung gebracht und die Dachflächen befeuchtet. Glanzruß, der die Ursache für den Kaminbrand darstellte, wurde mit einer Schuttmulde aufgefangen, ins Freie gebracht und abgelöscht.

Nachdem der Kamin freigebrannt war, konnten auch die letzten beiden Wehren abrücken. Der Bezirksschornsteinfeger blieb noch zur weiteren Kontrolle vor Ort und die Bewohner lüfteten das Wohnhaus. Gegen 22.30 Uhr war der Einsatz beendet.

- Anzeige -


Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 25 Januar 2020 13:05

Kaminbrand in Alleringhausen

ALLERINGHAUSEN. Am Samstagvormittag wurde in Alleringhausen ein Kaminbrand gemeldet. 

Um 11.37 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren aus Korbach, Alleringhausen, Eppe und Goldhausen - mit über 40 Einsatzkräften rückten die Kameradinnen und Kameraden an. Bei Ankunft in der Eckstraße konnte schnell festgestellt werden, dass das gesamte Wohnhaus verraucht war.

Wegen der starken Rauchentwicklung im Obergeschoss wurden zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, alle übrigen Etagen konnten ohne den Einsatz von Atemschutzgeräten überprüft werden. Anschließend kümmerten sich die Kräfte um die Belüftung der Zimmer.

Gemeinsam mit dem Schornsteinfeger wurde der Schornstein dann über die angeforderte Drehleiter freigemacht, um ein kontrolliertes Ausbrennen zu ermöglichen. Nach etwa einer Stunde konnten die Kameradinnen und Kameraden wieder einrücken. Verletzt wurde niemand. 

- Anzeige -


Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 08 November 2019 16:12

Kaminbrand in Rennertehausen: Feuerwehr rückt aus

RENNERTEHAUSEN. Am Donnerstagabend rückte die Feuerwehr Rennertehausen zu einem Kaminbrand aus. Die Hausbewohner eines Einfamilienhauses bemerkten Flammen, die aus dem Schornstein schlugen und verständigten die Leitstelle Waldeck-Frankenberg um den Notruf abzusetzen.

Gegen 17.20 Uhr rückten 18 Einsatzkräfte unter Leitung von Wehrführer Christian Schubert unter dem Alarmkürzel "F2, Kamin" in die Hauptstraße aus. Noch auf der Anfahrt rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus. Später stellte sich heraus, das dies nicht von Notwendigkeit war.

Ebenfalls alarmiert wurde der zuständige Bezirksschornsteinfeger. An der Einsatzstelle angekommen, wurde das Wohnhaus erkundet, der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Der Schornsteinfeger reinigte den Kamin.

Ursache für den Kaminbrand dürfte wohl der massive Glanzruß gewesen sein, der anschließend in einer Mulde hinaus gebracht wurde. Zum Abschluss wurden Kamin und Decken mittels Wärmebildkamera auf Glutnester überprüft - glücklicherweise konnten keine ausfindig gemacht werden.

Nach zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

- Anzeige -


Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 16 April 2019 14:34

Zwei Einsätze für Allendorfer Feuerwehr

OSTERFELD/HAINE. Die Feuerwehr Allendorf (Eder) rückte am Montagabend gleich zwei mal zu Einsätzen aus.

Zunächst absolvierten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Allendorf ihren üblichen Übungsdienst. Kurze Zeit später, gegen 19.45 Uhr, ging der erste Alarm ein - eine ältere Dame aus Osterfeld hatte sich ausgeschlossen und geäußert, der Herd sei eingeschaltet.

Unter dem Alarmkürzel "H1, Türöffnung" rückten zwei Fahrzeuge in die Braustadtstraße nach Osterfeld aus. Unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn wurde eine Leiter in Stellung gebracht, um einen Zugang in das Wohnhaus zu schaffen. Hierfür musste ein Fenster eingeschlagen werden. Ein Trupp kontrollierte daraufhin den Herd, der zum Glück nicht eingeschaltet war.

Noch während der Einsatzarbeiten in Osterfeld wurde ein Kaminbrand in Haine gemeldet. Gegen 20.15 Uhr rückte die Feuerwehr Haine in die Herzbachstraße aus. Eines der zwei Einsatzfahrzeuge aus Allendorf rückte ebenfalls nach Haine ab, die restlichen Einsatzkräfte folgten nach Abschluss der Einsatzarbeiten in Osterfeld.

Ein Hausbewohner der Herzbachstraße bemerkte Rauchentwicklung in der Küche und verständigte die Feuerwehr, Glanzruß hatte sich innerhalb des Kamins entzündet. Auch hier übernahm Gemeindebrandinspektor Horst Huhn die Einsatzleitung zusammen mit dem anwesenden Bezirksschornsteinfeger. Der Kamin wurde vom Schornsteinfeger gereinigt und der in Brand geratene Glanzruß mit einer Schuttmulde ins Freie gebracht und abgelöscht.

Mit einer Wärmebildkamera wurden der Kamin anschließend kontrolliert. Um das Wohnhaus rauchfrei zu bekommen, wurde anschließend ein Lüfter in Stellung gebracht. Nachdem das Wohnhaus rauchfrei war, konnten wieder alle eingesetzten Einsatzmittel zurückgebaut und auf den Einsatzfahrzeugen verstaut werden. Gegen 22.30 Uhr war der Einsatz beendet.

- Anzeige -


Publiziert in Feuerwehr

RÖMERSHAUSEN. Etwa 40 Einsatzkräfte der Gemeinde Haina (Kloster) rückten am Sonntagabend zu einem Kaminbrand aus. Ein Hausbewohner in der Straße "Im Gründchen" in Römershausen bemerkte die starke Rauchentwicklung aus der Schornsteinmündung und verständigte daraufhin die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Unter dem Alarmkürzel "F2, Kaminbrand" rückten gegen 17.30 Uhr die Wehren Römershausen, Haina (Kloster), Halgehausen und Oberholzhausen zur besagten Einsatzstelle aus. Unter Einsatzleitung von Wehrführer Andreas Weller rüstete sich vorsorglich ein Trupp mit Atemschutz aus.

In jedem Stockwerk wurde ein Trupp mit Feuerlöschern bereitgestellt und der Kamin kontrolliert. Zeitgleich wurde eine Wasserversorgung bis zum Verteiler vor das Wohnhaus verlegt. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden, das Wohnhaus blieb glücklicherweise rauchfrei.

Der ebenfalls alarmierte Bezirksschornsteinfeger kontrollierte den Kamin noch mit der Wärmebildkamera und stellte fest, dass es sich um geringe Mengen entzündeten Glanzruß handelte, die für die starke Rauchentwicklung verantwortlich waren. Anschließend wurde der Kamin gekehrt. Schaden entstand keiner, weder an Kamin, noch am Wohnhaus. Nach ungefähr 45 Minuten konnten auch die letzten Einsatzkräfte abrücken.

- Anzeige -


Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 24 Januar 2019 08:02

Rauchmelder rettet Hausbewohnern das Leben

BAD BERLEBURG. Rauchmelder retten Leben. Einmal mehr hat sich dieser Erkenntnis am frühen Donnerstagmorgen im Franz-von-Winckel-Weg in Bad Berleburg gezeigt. Dort hatte ein Rauchmelder angeschlagen – und um einen Kamin herum hatte in einem Zimmer ein Balken einer Holzwand zu kokeln begonnen.

Dem Alarm des Rauchmelders ist es zu verdanken, dass die Bewohner des Hauses gegen halb sechs in der Frühe geweckt wurden und sie die Feuerwehr alarmieren konnten, bevor es zu einem Schwelbrand mit verheerenden Folgen kommen konnte.

Wenige Minuten nach dem Alarm waren die Kameraden des Löschzuges 1 und der Löschgruppe Berghausen vor Ort, um unter schwerem Atemschutz ins Gebäude vorzugehen. Zum Glück war der Brand erst in der Entstehungsphase, sodass die Feuerwehrleute dem schnell ein Ende bereiten konnten. Bereits am Abend vorher war der Kamin von den Hausbewohnern bereits erloschen worden, hieß es.

Im Einsatz waren außerdem der DRK Rettungsdienst der Wache Bad Berleburg und Streifenwagen der Bad Berleburger Polizeiwache. Aber weder der Rettungsdienst noch die Polizei mussten einschreiten: Denn es gab glücklicherweise keine Verletzten und ebenso keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden.

Nachdem die Feuerwehrleute Holzbalken und Verkleidung um den Kamin abgelöscht und ins Freie gebracht hatten, war der Einsatz schnell wieder beendet. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, ist noch nicht bekannt.  

 

Publiziert in SI Feuerwehr
Dienstag, 22 Januar 2019 13:39

Rußbrand in Schornstein ruft Wehren auf den Plan

ALME. Die Löschgruppen Alme und Thülen sowie die Drehleiter aus Brilon wurden am Samstagmorgen nach Alme in den Lärchenweg alarmiert.

Dort war gegen 10.30 Uhr ein Kaminbrand festgestellt worden. Bei Eintreffen der Almer Brandschützer bestätigte sich die Lage. Mit Hilfe der Wärmebildkamera wurde der Kamin sowohl innen als auch außen kontrolliert.

Parallel wurde der Kamin über die Drehleiter von einem Trupp unter schwerem Atemschutz gekehrt. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Über Ursache und Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Angabe vor. (Feuerwehr Brilon)

- Anzeige -


Publiziert in HSK Feuerwehr

ROSENTHAL-RODA. Die Wehren Roda, Rosenthal, Ernsthausen und Frankenberg wurden am Dienstagvormittag zu einem Wohnungsbrand in die Waldstraße in Roda alarmiert - dichter Rauch schlug den Besitzern beim Betreten ihres Einfamilienhauses entgegen.

Als ein älteres Ehepaar von einem Arztbesuch heimkehrte, war ihr Wohnhaus komplett mit Brandrauch gefüllt. Während die Ehefrau den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg absetzte, startete der Ehemann erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher; diese blieben ohne Erfolg.

Durch die Feuer- und Rettungsleitstelle wurden gegen 9.30 Uhr die Feuerwehren Roda, Rosenthal, Ernsthausen und Frankenberg unter dem Alarmkürzel „F 2 Y, Rauchentwicklung in Wohnhaus“ auf den Plan gerufen. Lukas Jakob, stellvertretender Wehrführer aus Rosenthal, erkundete das Wohnhaus und entdeckte Feuerschein aus in einer Wand im Keller. Hier hatte sich ein Holzdeckenbalken entzündet. Vermutlich lag hier schon längere Zeit ein unentdeckter Schwelbrand vor, der sich nun entzündet hatte. Schnell wurde klar, dass sich hinter der Wand ein weiterer Raum (Heizungsraum) befindet. So wurden über zwei Angriffswege Trupps unter Atemschutz mit jeweils einem C-Rohr vorgeschickt. Während der Löscharbeiten stellten sich zwei Trupps als Sicherungsteams bereit.

Die Feuerwehr Frankenberg brauchte nicht tätig werden und rückte wieder ab. Da die Strecke zwischen Ernsthausen und Roda zur Zeit wegen Bauarbeiten gesperrt ist, gestaltete sich die Anfahrt der Ernsthäuser Einsatzkräfte schwierig.

Nachdem das Feuer an dem Deckenbalken weitestgehend gelöscht war, wurde die Wand und die Decke mit Brechwerkzeugen nach und nach geöffnet, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Nun wurde klar, das ein Holzpfosten, der zur Statik des Wohnhauses beiträgt, ebenfalls Feuer gefangen hatte und in Mitleidenschaft gezogen worden war. Viel Wasser durfte hier nicht weiter zum Einsatz kommen, da sich die Lehmwände sonst damit vollgesogen hätten und mehr Lasten aufgetreten wären.

Ständig gerieten Balken und Pfosten erneut in Brand. Stellvertretender Stadtbrandinspektor Marc André Noll war ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffen und übernahm die weitere Einsatzleitung. Man beschloss, die in Brand geratenen Teile zu entfernen; hierzu wurden ein Statiker und ein Schornsteinfeger hinzugerufen, um das weitere Vorgehen abzuklären.

Nachdem der Statiker grünes Licht gegeben, der Schornsteinfeger gekehrt hatte und das Abzugsrohr freigelegt wurde, konnte die Wand, in der sich der Holzpfosten befand durch Baustützen gesichert und der Holzpfosten, so wie der Holzträger mit einer Kettensäge entfernt werden. Erneut wurde alles mit der Wärmebildkamera kontrolliert und es konnte festgestellt werden, dass keine weiteren Glutnester mehr vorhanden waren.

Während der Einsatzarbeiten wurden knapp 400 Grad an dem Balken gemessen. Die Hausbesitzer wurden ambulant vor Ort durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst untersucht, brauchten aber nicht ins Krankenhaus. An dem Wohnhaus entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro, die Immobilie ist aber dennoch bewohnbar. Zwar ist die Heizungsanlage außer Betrieb genommen worden, durch Lüftungsmaßnahmen zu Anfang des Einsatzes konnten Rauchschäden vermieden werden.
Eine genaue Brandursache ist nicht bekannt. Gegen 16.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte wieder in ihre Stützpunkte ein.

-Anzeige-


Publiziert in Feuerwehr

RHENA. Ein Brand in einem Fachwerkhaus im Korbacher Stadtteil Rhena hat am frühen Mittwochmorgen einen langwierigen Einsatz der Feuerwehren aus Rhena, Lelbach und der Kernstadt ausgelöst. Offenbar ein Kaminbrand hatte sich in eine Zwischendecke ausgebreitet und einen Schwelbrand ausgelöst, der beim Eintreffen der Brandschützer kurz vor dem Durchzünden stand.

Mit dem Stichwort "Unklare Rauchentwicklung" wurden zunächst die Wehren aus Rhena und Korbach gegen 5.15 Uhr alarmiert, auch die Besatzung eines DRK-Rettungswagens rückte zur angegebenen Anschrift in der Ortsmitte von Rhena aus. Bereits nach der ersten Erkundung war für Einsatzleiter Carsten Vahland klar, dass es sich nicht um einen - wie zunächst vermutet - reinen Kaminbrand handeln konnte. Der Rauch drückte zu diesem Zeitpunkt bereits aus der Giebelseite nach außen, das Dachgeschoss war vollkommen verraucht.

Der Schwelbrand, der schon seit Stunden gelodert haben musste, stand kurz vor der Durchzündung, es war redensartig "fünf vor zwölf", wie es Vahland bezeichnete. Nur durch das kontrollierte und rasche Eingreifen der Einsatzkräfte, gemeinsam mit dem Schornsteinfeger, gelang es, eine weitere Brandausbreitung zu vermeiden. In insgesamt drei Wohnräumen sowie im Treppenhaus mussten die Feuerwehrleute die Wände zum Kamin öffnen, auch die Decke vom ersten Stock zum Dachgeschoss war betroffen.

Durchzündung erfolgreich verhindert
Das Öffnen erfolgte unter ständigem Ablöschen der Glutnester, so dass die Freiwilligen eine Durchzündung erfolgreich verhinderten. Diese Arbeiten mussten weitgehend unter Atemschutz erledigt werden. Um über genügend Atemschutzgeräteträger zu verfügen, ließ Vahland gegen 6 Uhr noch die Kameraden aus Lelbach alarmieren. Parallel stand neben dem Haus auf dem Betriebsgelände einer angrenzenden Firma die Drehleiter in Bereitschaft, um bei einer Durchzündung nicht nur von innen, sondern auch von außen sofort eingreifen zu können.

Nach Einschätzung des Einsatzleiters hatte sich der Brand zunächst in einer alten abgemauerten Räucherkammer unbemerkt ausbreiten können. Der Sohn der Familie war wach geworden, als in der Kammer vermutlich ein verkohltes Bauteil herunterfiel. Da selbst tragende Balken bereits komplett weggebrannt waren, stützte die Feuerwehr auch die betroffenen Deckenteile ab. Das Material dazu stellte der benachbarte Gerüstbaubetrieb dankenswerterweise zur Verfügung. Ein Bausachverständiger des Kreisbauamtes nahm die Einsatzstelle am Morgen abschließend ab.

Familie behält Dach über dem Kopf
"Trotz des massiven Gebäudeschadens durch den Schwelbrand haben die Eigentümer großes Glück gehabt", sagte Vahland gegenüber 112-magazin.de. Es sei niemand zu Schaden gekommen. Durch ihren kontrollierten Einsatz bewahrte die Feuerwehr die sechsköpfige Familie vor einem größeren Gebäudeschaden. "Die Familie hat ihr Dach über dem Kopf behalten. Bei einer Durchzündung wäre vermutlich ein Totalverlust die Folge gewesen", machte der Einsatzleiter deutlich. (pfa)   

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr
Seite 1 von 3

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige