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KASSEL/WEHLHEIDEN. Mit der Veröffentlichung eines Tatvideos erhoffen sich die Ermittler der Kasseler Kriminalpolizei Hinweise auf den bislang unbekannten Mann zu bekommen, der am 15. November ein Bettenfachgeschäft in der Kohlenstraße in Kassel überfiel.

Die bisherigen Ermittlungen und die Suche nach Zeugen führten bislang nicht zur Identifizierung des Räubers, weshalb ein Richter nun die Öffentlichkeitsfahndung anordnete. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Täterbeschreibung 

  • etwa 1,80 Meter groß
  • 40 bis 45 Jahre alt
  • kräftige Statur
  • grau melierter Schnauzbart
  • sprach akzentfreies Deutsch
  • bekleidet mit dunkler Hose und bis zur Mitte der Oberschenkel reichender Jacke
  • trug eine schwarze Basecap und darüber die schwarze Kapuze eines Hoodies

Räuber drohte mit Revolver

Der Unbekannte hatte an dem Freitag um kurz nach 17 Uhr das Bettenfachgeschäft in der Kohlenstraße, zwischen Kirchweg und Friedenstraße betreten, einen Angestellten mit einem Revolver bedroht und Bargeld aus der Kasse erbeutet. Anschließend flüchtete er aus dem Geschäft nach rechts in Richtung Druseltalstraße und weiter in unbekannte Richtung. (ots/r)

Link: Veröffentlichtes Tatvideo des Polizeipräsidiums Nordhessen

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KASSEL. Am Sonntagnachmittag wurde der Feuerwehrleitstelle gegen 16.55 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße "Am Osterberg" im Stadtteil Jungfernkopf gemeldet. Dank eines Rauchwarnmelders konnte das Feuer von einem Nachbarn schnell bemerkt werden.

Über den Notruf teilte er der Feuerwehrleitstelle mit, dass es in einer Wohnung im 5. Obergeschoss des Mehrfamilienhauses brennt. Bei Ankunft der Feuerwehr hatte bereits ein Großteil der Bewohner das Gebäude verlassen. Zu dieser Zeit war nicht sicher, ob sich noch Personen in der Brandwohnung aufhalten. Daher drangen die Einsatzkräfte unverzüglich ausgerüstet mit Atemschutz und einem C-Rohr zur Menschenrettung in die Brandwohnung ein.

Glücklicherweise befanden sich aber keine Personen mehr in der Wohnung und das Feuer im Bereich des Flures konnte durch einen gezielten Löschangriff schnell gelöscht werden. Parallel zu den Löschmaßnahmen wurde die Brandwohnung mit einem Druckbelüfter durch die Feuerwehr entraucht. Die durch den Brand betroffene Wohnung ist aktuell nicht mehr bewohnbar.

Alle übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten nach dem Einsatz wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr Kassel mit dem Löschzug der Feuerwache 1, die Freiwillige Feuerwehr Harleshausen sowie der Rettungsdienst und Einsatzkräfte der Polizei. (Feuerwehr Kassel)

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KASSEL. Der Streit um die Lautstärke einer größeren Personengruppe eskalierte am Sonntagabend gegen 18 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus am Holländischen Platz in Kassel. Ein Bewohner, der sich daran offenbar störte, soll daraufhin mit einem größeren Messer aus dem Haus gekommen sein. 

Während des darauffolgenden Streits soll sich jedoch auch ein Mann der Gruppe mit einem größeren Messer bewaffnet haben, das er aus einem geparkten Auto holte. Ein 45 Jahre alter Mann aus der Gruppe erlitt in Folge des Streits eine Schnittverletzung an der Hand. Der Bewohner, ein 48-Jähriger, war daraufhin in das Haus geflüchtet und konnte durch die gerufenen Polizeistreifen anschließend in seiner Wohnung festgenommen werden.

Dort stellten die Beamten auch ein sogenanntes Ghurka-Messer sicher, bei dem es sich um die Tatwaffe handeln könnte. Gegen den 48-jährigen Deutschen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Für den an der Hand verletzten 45-Jährigen hatten die Beamten vorsorglich einen Rettungswagen gerufen.

Die Fahndung nach den Männern aus der Gruppe, die sich ebenfalls bewaffnet haben und anschließend mit einem Auto geflüchtet sein sollen, verlief bislang ohne Erfolg. (ots/r)

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KASSEL. Um 16.05 Uhr wurde der Feuerwehrleitstelle am Donnerstag ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Leuschner Straße in Kassel gemeldet. Beim Eintreffen des Löschzuges der Feuer- und Rettungswache 2 stellte sich heraus, dass der gesamte Kellerbereich stark verraucht war.

Eine Elektroinstallationsfirma hatte bei Installationsarbeiten einen Kurzschluss an dem Hausanschluss verursacht, der Kasten samt Hauptsicherung stand beim Eintreffen der Feuerwehr in Flammen. Der Monteur erlitt bei dem Unfall Verletzungen und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehr ging zügig mit Wasser und Kohlendioxid zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Um den Brand endgültig zu löschen, musste Kohlendioxid als Sonderlöschmittel mit einem Spezialfahrzeug der Feuerwehr nachgeführt werden. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das Haus durch Mitarbeiter der Städtischen Werke stromlos geschaltet.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Kassel und die Freiwillige Feuerwehr Niederzwehren mit insgesamt 26 Einsatzkräften. Ebenfalls im Einsatz waren Einsatzkräfte der Polizei und der Städtischen Werke für Gas und Strom. Die Leuschner Straße war während des Einsatzes etwa 45 Minuten gesperrt, der Sachschaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt. (Feuerwehr Kassel)

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KASSEL. Gegen 20 Uhr erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Kassel am Mittwochabend gleich mehrere Anrufer, die einen Dachstuhlbrand in der Frankfurter Straße meldeten. Umgehend wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, ergänzt durch eine Freiwillige Feuerwehr, zum Einsatzort entsandt.

Vor Ort bestätigte sich die Lage, der Dachstuhl eines Doppelhauses brannte in voller Ausdehnung. Glücklicherweise konnten sich vor eintreffen der Feuerwehr alle Bewohner selbstständig ins Freie retten, sodass sich die Feuerwehr auf die Löscharbeiten konzentrieren konnte.

Umgehend wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Dachgeschoss vorgeschickt. Ein immenser Kräfte- und Materieleinsatz war erforderlich um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Über die Rohre zweier Drehleitern sowie zwei Rohre im Innenangriff wurde dem Feuer begegnet.

Nach gut 90 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Aufwendige Nachlöscharbeiten waren die Folge. Aufgrund des Einsatzes wurde Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Kassel ausgelöst. Die Kräfte unterstützten die Löscharbeiten vor Ort und besetzten die Feuerwachen mit Personal, um für weitere Einsätze gewappnet zu sein. Für die Löscharbeiten war die Frankfurter Straße komplett gesperrt. Zur Brandursache ermittelt die zuständige Polizei, der Schaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

Im Einsatz waren rund 85 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. (Feuerwehr Kassel)

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FULDATAL/KASSEL. Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem VW und einem entgegenkommenden, überholenden Mercedes kam es am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 3 zwischen den Fuldataler Ortsteilen Wilhelmshausen und Wahnhausen. Eine 34-jährige Autofahrerin erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Ein weiterer Beteiligter, ein 54-Jähriger, zog sich leichte Verletzungen zu.

Der Gesamtsachschaden wird auf 55.000 Euro beziffert. Ein möglicherweise an dem Unfall beteiligter Lkw mit Anhänger setzte anschließend seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Die nun mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten der Verkehrsunfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei bitten Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den möglicherweise beteiligten Lkw und dessen Fahrer geben können, sich zu melden.

Frontalzusammenstoß beim Überholen

Der Unfall auf der Bundestraße ereignete sich gegen 15.50 Uhr, wie die aufnehmenden Polizeibeamten des Vellmarer Reviers Nord berichten. Ein 54-Jähriger aus Hann. Münden war mit seinem Mercedes auf der Bundestraße in Richtung Fuldatal-Wahnhausen unterwegs.

In Höhe der Bushaltestelle "Dicker Kopf" soll der Mercedesfahrer bisherigen Ermittlungen zufolge einen Lkw mit Anhänger überholt haben. Dabei stieß er aus noch unbekannten Gründen frontal mit einem entgegenkommenden VW zusammen, den eine 34-Jährige aus dem Landkreis Rostock lenkte. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren.

Ein Rettungswagen brachte die 34-Jährige zur Behandlung der Verletzungen, die nach bisherigen Erkenntnissen nicht lebensbedrohlich sind, in ein Kasseler Krankenhaus. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Bundesstraße 3 zwischen Wilhelmshausen und Wahnhausen etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt.

Möglicher Zusammenstoß zwischen Mercedes und Lkw 

Der ebenfalls in Richtung Fuldatal-Wahnhausen fahrende Lkw soll seine Fahrt nach dem Unfall fortgesetzt haben. Nach bisherigen Ermittlungen kam es offenbar beim Überholen des Mercedes zu einem seitlichen Zusammenstoß mit dem Lkw oder dessen Anhänger. Ein Kennzeichen ist bislang nicht bekannt.

Die Polizisten gehen davon aus, dass der Fahrer zumindest den Frontalzusammenstoß der beiden Pkw wahrgenommen hat. Die Ermittler der Verkehrsunfallfluchtgruppe bitten Zeugen, sich unter der  Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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KASSEL/VELLMAR. Laute Knallgeräusche, die Anwohner aus dem Ahnepark in Vellmar gehört hatten und offenbar durch Schüsse aus einer Schreckschusswaffe verursacht wurden, riefen am Montagabend die Polizei auf den Plan.

Die Polizeibeamten konnten im Park eine Gruppe, bestehend aus fünf jungen Männern und zwei Jugendlichen im Alter von 15 bis 22 Jahren, antreffen und fanden bei ihnen neben einer Schreckschusswaffe auch einen Teleskopschlagstock sowie Sturmhauben. Wie sich schließlich herausstellte, hatte die Gruppe damit für Bilder in einem sozialen Netzwerk posiert. Das unbedarfte Verhalten der jungen Leute hat nun Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz zur Folge.

Wie die eingesetzten Beamten des Vellmarer Polizeireviers Nord berichten, teilten besorgte Anwohner gegen 22:45 Uhr schussähnliche Geräusche aus dem Bereich des Ahneparks mit. Die dorthin geeilten Polizisten konnte schließlich im Park zwei junge Männer und zwei Jugendliche antreffen, die zusammensaßen und Musik hörten. Auch drei weiteren zur Gruppe gehörenden jungen Männer, die sich bei Erblicken des Streifenwagens erfolglos versucht hatten zu verstecken, ertappten die Beamten in unmittelbarer Nähe.

Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Polizisten bei dem 21-Jährigen aus Vellmar die Schreckschusswaffe, aus der er offenbar mehrere Schüsse abgefeuert hatte. Außerdem konnte er keinen kleinen Waffenschein vorweisen, der für das Führen der Waffe erforderlich gewesen wäre.

Die jungen Männer gaben schließlich freimütig an, dass man zusammengekommen sei, um als "Gangster-Rapper" zu posieren und die Bilder davon auf einem Social Media Account einzustellen. Dafür vermummten sie sich mit den Sturmhauben und posierten mit der Pistole und dem Teleskopschlagstock. Das Fotoshooting lohnte sich für die junge Gruppe nicht, da dieses mit einem erteilten Platzverweis endete. Die Schreckschusswaffe des 21-Jährigen aus Vellmar samt der Munition stellten die Polizeibeamten sicher. Er muss sich nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten.

Gegen einen 22-Jährigen aus Kassel leiteten die Beamten wegen des Führens des Teleskopschlagstocks ebenfalls eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Die beiden Minderjährigen, wobei es sich um einen 17-Jährigen und eine 15-Jährige aus Fuldabrück handelte, mussten die Polizisten auf das Revier begleiten, wo sie von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt wurden. (ots/r)

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Samstag, 14 September 2019 11:54

Zwei Tote nach körperlicher Auseinandersetzung

HOFGEISMAR/CARLSDORF. Zu einem polizeilichen Einsatz kam es am Freitagmorgen gegen 11.10 Uhr im Hofgeismarer Ortsteil Carlsdorf. Über den Polizeinotruf war mitgeteilt worden, dass es in einem Haus in der Straße "Am Schützenplatz" zu körperlichen Auseinandersetzung innerhalb einer dort wohnenden Familie gekommen sein soll.

Nach Eintreffen der ersten polizeilichen Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass in dem Haus eine 60-jährige Frau so schwer verletzt wurde, dass sie trotz sofortiger Behandlung von Rettungskräften vor Ort verstarb. Zwei weitere schwer verletzte Personen, ein 62-Jähriger und ein 33-Jähriger, wurden mittels Rettungshubschrauber und Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der 33-Jährige ist mittlerweile ebenfalls seinen Verletzungen erlegen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort übernommen. (ots/r)

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KASSEL. Gegen 14.05 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Kassel am Donnerstag zum Brand eines Kleinlasters auf einem Parkplatz in der Knorrstraße gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung und offenes Feuer im Bereich des Motorraumes eines Wohnmobils zu erkennen.

Bei der Erkundung zeigte sich, dass das Fahrzeug auch im Innenraum bereits Feuer gefangen hatte. Das Feuer drohte auch auf mehrere in unmittelbarer Nähe geparkte Autos überzugreifen. Durch einen schnellen und umfassenden Einsatz von zwei Trupps unter Atemschutz mit jeweils einem C-Rohr konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Es wurde niemand verletzt.

Die Brandursache ist bislang unklar, der Sachschaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt. (Feuerwehr Kassel)

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Freitag, 13 September 2019 12:00

Nach Vorabzahlung: Mietwohnung existiert nicht

KASSEL. Auf eine besonders hinterhältige Betrugsmasche fiel eine eine 20-jährige Frau aus Kassel nicht herein - andere vor ihr aber schon. Sie hatte sich auf ein Inserat von der Website "Immowelt" gemeldet, wonach eine unbekannte Frau eine Wohnung zur Vermietung in der Kasseler Innenstadt angeboten hatte.

Das Angebot, bei dem eine Vorabzahlung von 400 Euro an die mutmaßliche Vermieterin fällig geworden wäre, war, wie sich später herausstellte, frei erfunden. Die Polizei ermittelt nun wegen Betruges und warnt vor derartigen Mietangeboten.

Wie die 20-Jährige am Mittwochabend gegenüber der Polizei anzeigte, hatte sie sich bereits im August 2019 für ein Wohnungsangebot zur Miete interessiert, welches auf der Website "Immowelt" eingestellt war. Die angebliche Vermieterin, die sich bei der Kontaktaufnahme durch die junge Frau als Britin ausgab, bot über die besagte Website eine angebliche 80 m² Wohnung, vollmöbliert für einen Mietpreis von 400 Euro inklusive der Nebenkosten an.

Dieses scheinbar günstige Angebot hatte die 20-Jährige angelockt, die das Angebot in dem Moment als vertrauenswürdig einstufte, als die Inserentin sich ihr gegenüber im Laufe des gegenseitigen Schriftverkehrs auch noch mittels eines Personalausweises legitimierte. Auf Anfrage der 20-Jährigen, wann sie die Wohnung besichtigen könne und wie das weitere Mietverfahren abliefe, erhielt die junge Frau eine genaue Anleitung, wonach sie sich zuvor auf einer Website registrieren und danach vorab 400 Euro per MoneyGram an die Vermieterin überweisen müsse.

Davon nahm die 20-Jährige aber zum Glück Abstand und erfragte stattdessen die Adresse von dem angeblichen Mietobjekt, um sich von außen schon mal ein Bild von der Wohnung machen zu können. Nachdem die Betrüger der jungen Frau die Adresse mitgeteilt hatten und die Frau diese dann auch aufsuchte, konnte sie die beschriebene Wohnung allerdings nicht ausfindig machen, sodass sie in der benachbarten Anwohnerschaft weitere Erkundigungen einzog.

Dort wurde die junge Frau dann hellhörig als ihr mitgeteilt wurde, dass es die besagte Wohnung in Wirklichkeit gar nicht gibt und dass es sich hierbei um eine Betrugsmasche handelt. Offenbar, so teilten die Anwohner der Frau mit, seien zuvor auch schon andere Menschen genau der gleichen Betrügerei aufgesessen und mussten hier feststellen, dass das in Aussicht gestellte Mietobjekt gar nicht existiert. Einige der Betroffenen hatten zu diesem Zeitpunkt allerdings schon die Vorabüberweisung von 400 Euro an die unbekannten Betrüger vorgenommen und das Geld war futsch.

Die 20-Jährige hatte daher gut daran getan, die geforderte Überweisung zu unterlassen und brachte nun ihre neu gewonnenen Erkenntnisse bei der Polizei in Kassel zur Anzeige, wo die weiteren Ermittlungen in dem Fall geführt werden. Die Polizei rät in solchen Fällen kritisch zu sein, gerade dann, wenn ein vermeintlich sehr günstiges Angebot lockt.

Sofern bei ähnlich gelagerten Fällen eine Vorauszahlung verlangt wird, ohne das im Gegenzug eine Sicherung versprochen oder zugesagt wird, ist besondere Vorsicht geboten. Informieren sie sich vorher so gut wie möglich und veranlassen sie keine vorschnellen Überweisungen, ohne dass man ihnen eine Sicherheit bietet. (ots/r)

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