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KASSEL. Um kurz nach 2 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 am Samstagmorgen ein brennender Müllcontainer in der Leipziger Straße gemeldet. Weitere Notrufe meldeten dann, dass mehrere Müllcontainer betroffen seien und diese auch noch an einem Gebäude stehen.

Da die Gefahr der Ausbreitung auf das Gebäude bestand, wurde umgehend der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 zur Einsatzstelle entsendet. Vor Ort eingetroffen brannte ein Müllcontainer in voller Ausdehnung an der Fassade eines eingeschossigen Geschäftshauses. Das Feuer griff bereits auf die Gebäudefassade über.

Glücklicherweise hatte ein Passant bereits weitere Müllcontainer in Sicherheit bringen können, sodass ein noch größerer Schaden verhindert werden konnte. Die Feuerwehr leitete ein Löschangriff mit einem Trupp unter Atemschutz und einem Strahlrohr ein. Der Brand wurde schnell abgelöscht.

Da die Gebäudefassade mit einem Wärmedämmverbundsystem gedämmt wurde, waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich. Die Gebäudefassade musste geöffnet werden, die Dämmplatten abgelöscht und die Fassade umfangreich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert werden - dabei kam auch die Dreheiter zum Einsatz.

Die Dämmplatten hinter der Putzfassade waren im Bereich der Brandstelle bereits komplett weggeschmolzen. Durch das Eingreifen des Passanten und dem schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes auf das Dach und die weitere Gebäudefassade verhindert werden.

Die Leipziger Straße war während der Löscharbeiten stadteinwärts gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

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KASSEL. Ein Streit um Pfanddosen endete am gestrigen Montagnachmittag an der Haltestelle Niederkaufungen für einen 66-Jährigen mit einem Nasenbeinbruch und einer Platzwunde am Kopf - der Täter flüchtete mit dem Fahrrad des Opfers. Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei führte nur wenige Minuten später zur Festnahme eines 28-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe des Tatorts.

Passanten waren dem verletzten Opfer direkt nach der Auseinandersetzung, die sich gegen 17.50 Uhr an der Haltestelle ereignet hatte, zur Hilfe geeilt und hatten umgehend die Polizei alarmiert. Ein Rettungswagen brachte den 66-Jährigen anschließend zur Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus.

Nach bisherigem Ermittlungsstand war das Opfer aus Kaufungen wegen am Boden liegenden Pfanddosen mit dem anderen Mann in einen zunächst verbalen Streit geraten. Im weiteren Verlauf wurde er von seinem Kontrahenten mit einer Bierflasche angegriffen und gegen den Kopf geschlagen, bevor der Täter kurzerhand sein Fahrrad schnappte und davonfuhr. Bei der sofort nach Bekanntwerden des Vorfalls eingeleiteten Fahndung mit der übermittelten Personenbeschreibung konnte eine Streife des Polizeireviers Ost nur kurze Zeit später den Verdächtigen, der mit dem gestohlenen Rad auf der Leipziger Straße unterwegs war, festnehmen.

Den im Landkreis Kassel wohnenden somalischen Staatsangehörigen nahmen die Polizisten mit auf die Dienststelle. Da keine Haftgründe vorlagen, wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gegen den 28-Jährigen dauern an. (ots/r)

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KASSEL. Ein Streit wegen fehlender Mund-Nasen-Bedeckungen endete am Dienstagmorgen mit einer Körperverletzung. Ein 42-Jähriger hatte gegen 5.30 Uhr zwei sichtlich betrunkene junge Männer in einer Straßenbahn angesprochen, weil diese keine Masken trugen - daraufhin spuckte einer der beiden auf den Boden.

Als der 42-jährige Fahrgast die beiden an der Haltestelle "Kirchweg" aus der Bahn werfen wollte, sollen sie in sein Gesicht und mit einem Gürtel gegen die Brust geschlagen sowie getreten haben. Dadurch erlitt er Verletzungen im Gesicht, weshalb ihn ein Rettungswagen später vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus brachte.

Die beiden Täter waren unmittelbar nach den Schlägen an der Haltestelle aus der Straßenbahn geflüchtet. Die sofort eingeleitete Fahndung führte im weiteren Verlauf zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen. Eine Streife des Polizeireviers Mitte nahm in der Hentzestraße einen 22-Jährigen aus Kassel und einen 23-Jährigen aus Baunatal fest. Beide waren mit rund 3 Promille Alkohol in der Atemluft erheblich alkoholisiert.

Die Festgenommenen mussten die Beamten mit zur Dienststelle begleiten und wurden erst nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen sie wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. (ots/r)

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KASSEL. Unbekannte haben an insgesamt vier auf dem Parkdeck des Bahnhofes Kassel-Wilhelmshöhe abgestellten Fahrzeugen einen Reifen zerstochen.

Bundespolizisten stellten die Beschädigungen bei einem Streifengang am 17. Juli gegen 21 Uhr fest. Der angerichtete Schaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. 

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Wer Angaben zu den Beschädigungen machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)

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Samstag, 27 Juni 2020 20:47

Gartenhütte brennt auf Kleingartengelände

KASSEL. Um 18.31 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel am Samstag eine Meldung über den Brand einer Gartenhütte im Kleingartengelände Fasanenhof. Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Löschzug der Feuerwache 1, einen Rettungswagen und die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Gartenhütte im Vollbrand. Das Eingreifen der Nachbarn, die bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit einem Gartenschlauch den Brand aus sicherer Entfernung bekämpften, unterstützte die Maßnahmen der Feuerwehr.

Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden und auch die Nachlöscharbeiten wurden durch die Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera zügig zum Abschluss gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt.

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GIESELWERDER. Bei einem Zusammenstoß auf der Landesstraße 763, zwischen Gottsbüren und Gieselwerder, sind am Sonntagabend gegen 20.10 Uhr zwei Menschen verletzt worden. Eine 22-jährige Fahrerin und eine 19-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen.

Der am Unfallort eingesetzte Rettungsdienst brachte beide Verletzte anschließend in Krankenhäuser in Kassel und Hofgeismar. An einem Fahrzeug waren erhebliche Beschädigungen entstanden, der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 32.000 Euro.

Wie die am Unfallort eingesetzte Streife der Polizeistation Hofgeismar berichtete, ereignete sich der Unfall auf der Landesstraße 763 gegen 20.10 Uhr. Die 22-Jährige aus Schauenburg war mit ihrem Pkw von Gieselwerder kommend in Richtung Gottsbüren unterwegs. Eine 18-Jährige aus Wesertal sowie ein 29-Jähriger aus Oberweser kamen ihr mit ihren Fahrzeugen entgegen.

Die 22-Jährige überholte vor einer Rechtskurve ein vorausfahrendes Fahrzeug und stieß mit ihrer linken Fahrzeugseite gegen das entgegenkommende Auto der 18-Jährigen, das durch den heftigen Zusammenstoß in den rechten Straßengraben geschleudert wurde. Die junge Frau blieb unverletzt. Ihre 19-jährige Mitfahrerin aus Wesertal verletzte sich allerdings leicht durch den Anstoß.

Nach den ersten Ermittlungen werfen die Beamten der 22-Jährigen vor, bei unklarer Verkehrslage überholt zu haben. Aus diesem Grund muss sie sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten - ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Am überholenden Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro, das entgegenkommende Fahrzeug erlitt einen Totalschaden. Das zweite entgegenkommende Fahrzeug ist nur leicht durch umherfliegende Fahrzeugteile beschädigt worden.

Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, die Rettungs- und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle dauerten bis etwa 22.50 Uhr, wodurch es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen kam. (ots/r)

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KASSEL. Ein bislang unbekannter Täter soll in der Nacht zum Sonntag in Kassel einen Minicar-Fahrer mit einem spitzen Gegenstand in den Hals gestochen haben. Das Opfer, ein 47-Jähriger aus Kassel, war dadurch erheblich verletzt worden. Er hatte anschließend selbstständig ein nahegelegenes Krankenhaus aufgesucht und im weiteren Verlauf auch die Polizei verständigt. Lebensgefahr bestand für ihn nach derzeitigen Erkenntnissen glücklicherweise nicht. Die Staatsanwaltschaft Kassel und die Kasseler Kriminalpolizei haben die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bitten um Hinweise von Zeugen. 

Fahrt von Club in Friedrich-Ebert-Straße zur Knutzenstraße 

Wie der 47-Jährige am frühen Sonntagmorgen gegenüber der Polizei angab, habe er den Fahrgast etwa gegen 4.30 Uhr in Höhe eines Clubs in der Friedrich-Ebert-Straße (Ecke Westendstraße) aufgenommen. Als man am erklärten Fahrtziel in der Knutzenstraße in der Kasseler Nordstadt ankam, habe der Mann zunächst den angefallenen Fahrpreis gezahlt, ihn dann aber beim Aussteigen aus heiterem Himmel angegriffen und mit einem unbekannten Gegenstand in den Hals gestochen, so das Opfer. Anschließend sei der Unbekannte zu Fuß in Richtung Fiedlerstraße geflüchtet. 

Derzeit liegt folgende Täterbeschreibung vor.

  • männlich    
  • 30 bis 35 Jahre alt
  • 1,75 m bis 1,80 m groß
  • normale bis kräftige Statur
  • sprach akzentfreies Deutsch
  • blondes, volles Haar bis zu den Ohren
  • keine Auffälligkeiten wie Brille, Bart oder ähnliches
  • bekleidet mit dunkelblauer offener Sweatjacke und Bluejeans 

Die weiteren Ermittlungen führen die Beamten des für Kapitaldelikte zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.

Folgende Fragen hat die Kasseler Kriminalpolizei.

  • Wer kann Hinweise auf den beschriebenen mutmaßlichen Täter geben?
  • Wer hat sich in der Nacht zum Sonntag, etwa gegen 4.30 Uhr, auf der Friedrich-Ebert-Straße (im Bereich des Clubs und der Bars zwischen Westendstraße und Annastraße) aufgehalten? All diese Personen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden!
  • Wer hat möglicherweise Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat im Bereich Knutzenstraße / Frauenhoferstraße oder der anschließenden Flucht des Täters in Richtung Fiedlerstraße gemacht?

Hinweise nimmt die Kasseler Polizei unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen. (ots/r)

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Dienstag, 23 Juni 2020 09:39

Dachstuhlbrand in Kassel: 150.000 Euro Schaden

KASSEL. Der Löschzug 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Harleshausen wurden am Montag um 15.21 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in den Kanzelweg alarmiert.

Bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung aus dem gesamten Dachstuhl erkennbar. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits unverletzt verlassen.

Während die Einsatzkräfte den Löschangriff vorbereiteten, brannte der Dachstuhl durch. Die Brandbekämpfung wurde von innen und außen über die Drehleiter mit insgesamt drei C-Rohren durchgeführt. Zur Unterstützung der umfangreichen Löscharbeiten wurde die FF Wolfsanger und zur Wachbesetzung für Paralleleinsätze die FF Niederzwehren nachalarmiert.

Für die Löscharbeiten war der Kanzelweg komplett gesperrt. Durch den Brand entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von etwa 150.000 Euro. Das Gebäude ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

Parallel zu diesem Einsatz rückte die FF Niederzwehren zu einer Tierrettung aus. Hier musste ein Falke aus einem Schornstein befreit werden. (Feuerwehr Kassel)

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FULDATAL-IHRINGSHAUSEN. Am Freitagabend betrat ein maskierter Mann gegen 20.50 Uhr den Discounter in der Veckerhagener Straße und fordert eine Kassiererin unter Vorhalt einer Schusswaffe auf, die Kasse zu öffnen und Geld herauszugeben.

Die Kasse ließ sich jedoch nicht öffnen und nachdem die 34-jährige Kassiererin dies dem Täter zu verstehen gab, entfernte er sich umgehend durch den Haupteingang aus dem Discounter und flüchtete ohne Beute in Richtung Bahnhof.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden.

  • männlich
  • etwa 170 bis 175 Zentimeter groß
  • sehr schmale Statur
  • dunkelhäutig
  • bekleidet mit schwarzer Sweatjacke mit Kapuze und blauen Handschuhen

Zur Tatzeit trug er eine graue, gestrickte Maskierung mit sehr breiter Öffnung für die Augen. Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder den flüchtigen Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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Mittwoch, 01 April 2020 07:10

Gartenhütte in Vollbrand: 21 Kräfte im Einsatz

KASSEL. Am Mittwochmorgen erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel gegen 2.50 Uhr eine Meldung über den Brand einer Gartenhütte im Stadtteil Fasanenhof.

Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Löschzug der Feuerwache 1, einen Rettungswagen sowie die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger. Bei eintreffen an der Einsatzstelle stand eine massiv errichtete Gartenhütte in Vollbrand und der Brand drohte auf eine benachbarte Gartenhütte überzugreifen.

Durch das schnelle und zielgerichtete Eingreifen der Feuerwehr konnte ein übergreifen der Flammen auf die angrenzende Gartenhütte in letzter Minute verhindert werden. Mittels drei Strahlrohren und zwei Trupps unter Atemschutz konnte der Brand dann unter Kontrolle gebracht werden. Umfangreiche Nachlöscharbeiten unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera waren nötig, um den Brand abzulöschen.

An der Einsatzstelle waren insgesamt 21 Einsatzkräften im Einsatz. Zur Brandursache ermittelt die zuständige Kriminalpolizei. (Feuerwehr Kassel)

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