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KASSEL. Die Kasseler Polizei erlebte am Mittwochabend zu Halloween im Vergleich zu vergangenen Jahren einen eher ruhigen Abend.

Wie auch schon im Vorjahr überschritt der Gruselspaß nur in wenigen Fällen die Grenze zu Straftaten oder Gefahren. Rund ein Dutzend Einsätze, im Wesentlichen wegen Böllerkrach und Eierwürfen, stehen am Ende zu Buche. Bislang ist nur eine Anzeige wegen Sachbeschädigung durch Eierwürfe gegen eine Hausfassade bekannt, die in der Kunoldstraße in Kassel-Bad Wilhelmshöhe angezeigt wurde. Erfahrungsgemäß könnte im Laufe des Tages möglicherweise noch der ein oder andere Fall hinzukommen. In Baunatal im Landkreis kam es am Abend zudem zu Sachbeschädigungen durch zwei Mülltonnenbrände sowie durch das Einschlagen der Scheibe einer Infotafel an einer Haltestelle.  

Letzter Halloween-Streich endet mit Entschuldigung

Auch der letzte Halloween-Einsatz rundete das Gesamtbild des Abends aus polizeilicher Sicht ab. Gegen 1.20 Uhr rief eine aufgeregte Frau aus der Mönchebergstraße in Kassel den Notruf 110 der Polizei an. Vor ihrem Erdgeschossfenster habe plötzlich ein Mann mit Maske gestanden und in ihr Wohnzimmer geblickt, wodurch sie gehörig erschrak. Als sie laut schrie, flüchtete der Mann. Die Frau konnte der Polizei aber bereits nach kurzer Zeit schon wieder Entwarnung geben. Der Unbekannte war zurückgekommen und hatte sich bei ihr entschuldigt. Er war offenbar auch zu dieser späten Stunde noch im Halloween-Fieber und wollte sich einen Scherz erlauben. Was für eine Maske er trug, ist leider nicht überliefert worden. Bei Eintreffen der Streife war der reumütige Mann schon wieder weg.  

Sachbeschädigungen in Baunatal möglicherweise durch Jugendgruppen

Ob die zwei Mülltonnenbrände, die sich in Baunatal-Altenbauna gegen 19.30 Uhr in der Lise-Meitner-Straße und gegen 19.50 Uhr in der Robert-Koche-Straße ereigneten, die Folge von ausgearteten Halloween-Streichen sind, ist unklar, aber nicht ausgeschlossen. Die Beamten des Polizeireviers Süd-West berichten, dass zu dieser Zeit zahlreiche Gruppen kostümierter Süßigkeiten-Jäger unterwegs waren, wohlgemerkt überwiegend vernünftig. Im Falle der beschädigten Infokastenscheibe, die Unbekannte an der Haltestelle "Hünstein" in der Glatzer Straße in Baunatal einschlugen und rund 300 Euro Schaden verursachten, beobachtete ein Zeuge aus der Ferne eine etwa siebenköpfige Jugendgruppe.

In allen drei Fällen sucht die Polizei noch nach weiteren Zeugen. Hinweise erbitten die Ermittler des Polizeireviers Süd-West an die Telefonnummer 0561/9100. (ots/r)

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Dienstag, 30 Oktober 2018 15:17

Zivilcourage: Zeugen verfolgen Unfallflüchtige

KASSEL. Zivilcourage zeigten am Montagabend zwei junge Männer aus dem Landkreis Kassel und aus Hann. Münden.

Sie bemerkten in der Weserstraße in Kassel einen Unfall zwischen zwei Autofahrern und fuhren mit ihrem eigenen Fahrzeug einem der flüchtenden Wagen hinterher. Während der Beifahrer die Kasseler Polizei telefonisch informierte, verfolgten sie den Pkw weiter, bis die Streife diesen anhalten konnte. Der zweite Unfallbeteiligte hatte sich inzwischen jedoch ebenfalls von der Unfallstelle entfernt und wird nun von den Ermittlern der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei gesucht.  

Der 23-jährige Zeuge aus Hann. Münden meldete am Montag, den 29. Oktober gegen 17.40 Uhr der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Nordhessen, dass er und sein Kumpel gerade einen Unfall beobachtet hätten. Zwei Autos hätten soeben nebeneinander die doppelspurige Weserstraße in Richtung der Ihringshäuser Straße befahren. Dabei sei ein grüner Opel Corsa beim Fahrstreifenwechsel mit einem links fahrenden schwarzen Mercedes zusammengestoßen. Die Corsa-Fahrerin hätte jedoch nicht gehalten, sondern sei einfach weitergefahren. Die Zeugen würden nun den flüchtigen Kleinwagen verfolgen. Aufgrund der steten Standortdurchgabe des Anrufers, gelang es einer Streife des Polizeireviers Nord zu der Unfallfahrerin aufzuschließen und diese anzuhalten.

An dem Wagen der 75-Jährigen aus dem Landkreis Kassel konnten vorne links frische Unfallspuren festgestellt werden, der Sachschaden liegt geschätzt bei rund 1.000 Euro. Als die Beamten im Anschluss an die Unfallstelle fuhren, war der weitere Unfallbeteiligte aber nicht mehr vor Ort. Um den Sachverhalt jedoch in Gänze aufklären zu können, sucht die Kasseler Polizei nun nach diesem.

Bislang ist lediglich bekannt, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen schwarzen Mercedes mit Kasseler Kennzeichen handeln soll, der vermutlich frische Beschädigungen hinten rechts aufweist.  

Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei bitten Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder dem weiteren Unfallbeteiligten geben können, sich telefonisch unter der 0561/9100 zu melden. (ots/r)

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KASSEL. Am Sonntagabend kam ein 18-jähriger Autofahrer aus Kassel auf der Dresdener Straße mit seinem Kleinwagen vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers von der Straße ab und kollidierte mit einer Laterne sowie einem Baum.

Der junge Mann zog sich dabei schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen am Kopf und am Oberkörper zu und wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. An seinem Opel Corsa entstand Totalschaden. Wie die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten des Polizeireviers Ost berichten, ereignete sich der Unfall gegen 20.15 Uhr. Der 18-Jährige war mit seinem Auto auf der Dresdener Straße stadteinwärts unterwegs, überquerte die Kreuzung zur Scharnhorststraße und war dann wenige Meter hinter dem Kreuzungsbereich, in Höhe eines BMW-Autohauses, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen.

Nachdem er dort über den Gehweg gefahren war, krachte der Kleinwagen mit der hinteren linken Fahrzeugseite gegen die Straßenlaterne und touchierte anschließend den Baum. Dabei wurden die gesamte linke Fahrzeugseite und die Windschutzscheibe des Corsas beschädigt. Der ebenfalls beschädigte und schräg stehende Laternenmast musste anschließend durch einen von der Streife informierten Techniker der Stadt demontiert werden. Der Sachschaden wird insgesamt mit ca. 3.500 Euro beziffert.  

Die weiteren Unfallermittlungen werden beim Polizeirevier Ost geführt. (ots/r)

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KASSEL. Auf der Landesstraße 3080 zwischen Breuna und Oberlistingen im Landkreis Kassel ist es am Donnerstagmorgen, gegen 7:10 Uhr, zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.

Wie die am Unfallort auf der Landesstraße 3080 zwischen Breuna und Oberlistingen eingesetzten Beamten der Polizeistation Wolfhagen berichten, sind bei dem Frontalzusammenstoß gegen 7.10 Uhr ein 19-Jähriger aus Volkmarsen und ein 23-Jähriger aus Breuna schwer verletzt und mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht worden. Die zunächst am Unfallort von Rettungskräften nicht ausgeschlossene Lebensgefahr bei dem 19-Jährigen bestätigte sich nach Informationen bei der genaueren Untersuchung im Krankenhaus glücklicherweise nicht.  

Nach den ersten Ermittlungen zum Unfallhergang war der 23-Jährige mit einem VW Golf von Oberlistingen in Richtung Breuna unterwegs. Der 19-Jährige befuhr die Landstraße mit einem VW Polo in entgegengesetzter Richtung. Im Verlauf einer Rechtskurve war der 23-Jährige aus bislang unbekannten Gründen vermutlich mit seinem Wagen auf die Bankette am Fahrbahnrand geraten. Anschließend verlor er offenbar die Kontrolle über seinen Pkw und kam auf die Gegenfahrbahn, wo es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.

Die Wagen wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt und mussten später abgeschleppt werden. Der Polo des 19-Jährigen hatte nach dem Zusammenstoß im Bereich der Motorhaube Feuer gefangen und war im weiteren Verlauf völlig ausgebrannt. Am Golf war Totalschaden entstanden. Die Sachschadenshöhe wird mit ca. 10.000 Euro beziffert. Zum genauen Ablauf der Rettungsmaßnahmen liegen momentan noch keine Informationen vor.  

Aufgrund des Unfalls und der Bergungs- sowie Reinigungsarbeiten musste die Landesstraße 3080 bis etwa 9.50 Uhr voll gesperrt werden. (ots/r)

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KASSEL. Nach intensiven Ermittlungen und umfangreichen Fahndungsmaßnahmen gelang es der Kasseler Kriminalpolizei zwei mutmaßliche Drogenhändler festzunehmen und in Untersuchungshaft zu bringen.

Dabei beschlagnahmten die Beamten 550 Gramm Kokain und 180 Gramm Marihuana im Gesamtwert von circa 45.000 Euro. Zudem stellten sie Falschgeld sowie umfangreiches Beweismaterial sicher. Im Rahmen der seit Monaten geführten Ermittlungen des für Rauchgiftdelikte zuständigen Kasseler Kommissariats 34 gegen die Kasseler Drogenszene im Innenstadtbereich gerieten bei operativen Maßnahmen zwei Männer wegen Verdachts des Rauschgifthandels in den Fokus der Polizei und Staatsanwaltschaft. Einen der Händler nahmen Beamte des Kommissariats 34 am Wochenende bei einer Drogen-Beschaffungsfahrt fest.

Der 51-Jährige führte etwa 300 Gramm Kokain und Bargeld bei sich. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung im Landkreis Kassel fanden die Beamten weitere 200 Gramm Kokain sowie Rauschgiftutensilien. Zeitgleich suchten die Ermittler die Wohnung des zweiten tatverdächtigen Dealers in Kassel auf und stellten bei diesem etwa 50 Gramm Kokain sicher. Die Auswertung der dabei gewonnenen Erkenntnisse führte zu weiteren Durchsuchungen von sogenannten "Bunkerwohnungen" in Kassel. Hier wurden 180 Gramm Marihuana und Falschgeld aufgefunden. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.  

Beide Festgenommenen müssen sich nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten. Der Vorführung der beiden Tatverdächtigen auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Kassel folgte jeweils die Anordnung der Untersuchungshaft. Die mutmaßlichen Rauschgifthändler sitzen nun in der Justizvollzugsanstalt Kassel. (ots/r)

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KASSEL. Am Freitagabend brannte es am katholischen Pfarramt St. Familia in der Kölnischen Straße in Kassel. Am Gemeindehaus entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro, glücklicherweise verletzte sich aber niemand.

Die Ermittler der Kasseler Kriminalpolizei schließen nach derzeitigen Erkenntnissen eine Brandstiftung nicht aus. Die Beamten des für Brände zuständigen Kommissariats 11 suchen nun nach Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf verdächtige Personen geben können. Gegen 20 Uhr bemerkte ein Teilnehmer des zu diesem Zeitpunkt im Pfarramt stattfindenden Bibelkreises Flammen im Bereich einer Hecke. Er rüstete sich mit zwei im Gebäude befindlichen Feuerlöschern aus und gab weiteren Zeugen Bescheid, die Feuerwehr zu informieren. Gemeinsam mit den vor Ort eintreffenden Einsatzkräften gelang es, das Feuer zu löschen.

Wie die Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kriminalpolizei feststellten, entfachte das Feuer an einer Kunststoffmatratze, die im Hinterhof des Gemeindehauses lag. Auf dieser sollen in der Vergangenheit gelegentlich Obdachlose genächtigt haben. Von der Matratze griffen die Flammen zunächst auf eine Hecke und letztlich auf die Gebäudewand des Pfarramtes über. Dabei wurde die Wandverkleidung leicht in Mitleidenschaft gezogen und es entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro.  

Nun sucht das zuständige Kommissariat 11 der Kasseler Kriminalpolizei Zeugen, die Hinweise geben können und bittet darum, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden. (ots/r)

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KASSEL. Nach Mietstreitigkeiten in der Wolfhager Straße in Kassel endete der Einsatz der Kasseler Polizei am Donnerstag mit mehreren Festnahmen.

Im Zuge der Aufklärung eines Raubüberfalls durchsuchten die Streifen des Polizeireviers Nord eine WG. Dies führte nicht nur zum Auffinden des Räubers, sondern auch zum Fund von vier Cannabispflanzen und zur Vollstreckung eines Haftbefehls. Am Donnerstagnachmittag, gegen 17 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Nordhessens den Anruf eines aufgeregten Mannes. Er befände sich in einem Mehrfamilienhaus der Wolfhager Straße und sei soeben überfallen worden. Der 66-jährige Anrufer ist Vermieter des Wohnhauses und geriet wegen Nichtigkeiten in Streit mit einem 36-jährigen Mieter. Laut Angaben des Opfers schlug der Mieter im Verlauf der Unstimmigkeiten auf ihn ein und entriss ihm sein Mobiltelefon. Danach flüchtete sich der Täter mit dem Handy in seine Wohnung im 4. Stock des Hauses.

Die alarmierten Streifen begaben sich sofort an den Tatort und veranlassten zunächst eine ärztliche Versorgung des Opfers. Im Anschluss klingelte die Polizei an der Wohnungstür des Tatverdächtigen. Dieser öffnete bereitwillig und ließ die Beamten in die WG. In dieser trafen die Polizisten zwei weitere Männer, einen Bewohner und einen Gast, an und sie nahmen einen verdächtigen Geruch wahr. Wie sich herausstellte, stammte dieser Geruch von vier Cannabispflanzen, die vermutlich dem Mitbewohner gehörten. Bei der genaueren Überprüfung der Anwesenden konnten die Beamten zudem feststellen, dass gegen den Gast der WG ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel wegen einer anderen Straftat vorlag.

Es klickten gleich mehrfach die Handschellen und alle Beteiligten mussten mit auf die Dienststelle. Gegen die tatverdächtigen Bewohner der WG laufen jetzt die Ermittlungen wegen Raubüberfalls und illegalen Besitz und Erwerb von Betäubungsmitteln. Der festgenommene Gast musste seinen Aufenthalt in Kassel nun unfreiwillig in der JVA Wehlheiden verlängern.  

Das für Raubdelikte zuständige Fachkommissariat K35 in Kassel übernahm die weiteren Ermittlungen. (ots/r)

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KASSEL. Ermittler der Kriminalpolizei erhoffen sich, dass sie durch die Veröffentlichung des Fotos Hinweise erhalten, die zur Aufklärung des Falls beitragen können.

Die Ermittler des für die Bearbeitung von Raubdelikten zuständigen Kommissariats K 35 der Kasseler Kriminalpolizei  konnten bislang noch keine Hinweise auf die Identität des Täters erlangen, der am 17. Juli in der Schäfergasse in Kassel sein Opfer mit einem Messer leicht verletzte und ihm dabei den Rucksack und einen Autoschlüssel entriss. Der Täter flüchtete zwar mit der Beute, dem Opfer gelang es jedoch noch mit seinem Handy ein Foto des Mannes zu machen. Die Ermittler erhoffen sich nun durch die Veröffentlichung des Handyfotos, die den Tatverdächtigen zeigen, Hinweise auf seine Identität zu bekommen.  

Angriff in der Schäfergasse

Wie das zum Tatzeitpunkt 36-jährige Opfer berichtete, kam gegen 19 Uhr ein Unbekannter in der Schäfergasse in Kassel auf ihn zu und besprühte ihn zunächst mit Pfefferspray. Außerdem hatte der Täter ein Messer bei sich und stach auf das Opfer ein. Glücklicherweise verletzte er ihn dabei nur oberflächlich am Oberschenkel. Dem Täter gelang es aber, den Rucksack samt Geldbörse und den Autoschlüssel des Opfers zu erbeuten und zu flüchten. Der 36-Jährige begab sich zunächst ins Krankenhaus und im Anschluss zum Polizeirevier Mitte. Wie es der Zufall so wollte, begegnete er laut eigenen Angaben dabei erneut dem Täter.

Aus einer sicheren Entfernung machte das unbeobachtete Opfer von dem Mann ein Foto mit seinem Handy. Dieses übergab er den Ermittlern.  

Beschreibung des Tatverdächtigen

Bei dem Räuber handelt es sich um einen schlanken, ca. 30 Jahre alten und 1,75 m - 1,80 m großen Mann. Er hatte zur Tatzeit mittellange dunkle Haare, einen Dreitagebart und war mit einem dunklen T-Shirt und einer dunklen kurzen Hose bekleidet. Er trug auffällige rote Sportschuhe mit weißer Sohle und hatte laut Angaben des Opfers ein nordafrikanisches Erscheinungsbild. Die weitere Bearbeitung des Falles erfolgt durch das Kommissariat K 35 der Kasseler Kriminalpolizei.

Zeugen wenden sich mit Hinweisen bitte an das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Telefonnummer 0561/9100. (ots/r)

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KASSEL. Am Dienstagnachmittag fiel mehreren Verkehrsteilnehmern eine Autofahrerin auf, die auf der Harleshäuser Straße in Vellmar permanent in den Gegenverkehr geriet.

Dabei verursachte sie auch einen Unfall, indem sie ein Verkehrszeichen überfuhr und flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Die durch Passanten verständigte Polizei konnte die Verfolgung aufnehmen und die Fahrerin aus dem Verkehr ziehen.  

Mehrere Zeugen meldeten gegen 15.30 Uhr einen verdächtigten SUV in Vellmar, der auffällig oft in den Gegenverkehr geriet, an grünen Ampeln stehen blieb und schließlich im Kreisverkehr der Harleshäuser Straße und der Hans-Neusel-Straße am Fahrbahnrand ein Verkehrszeichen umfuhr. Die 48-jährige Autofahrerin hielt jedoch nicht an, sondern fuhr weiter in Richtung Vellmar Stadtmitte.

Die alarmierten Beamten des Polizeireviers Nord nahmen sofort die Verfolgung auf. Weder auf Blaulicht, noch auf Martinshorn oder Lautsprecherdurchsagen reagierte die Fahrerin, stoppte aber letztlich in Espenau-Hohenkirchen. Die Überprüfung der Fahrerin zeigte dann auch den Grund für die waghalsige Fahrweise. Sie war stark betrunken und pustete beim anschließenden Atemalkoholtest einen Wert von über 2,6 Promille. Die Streife nahm sie vor Ort fest und brachte sie auf die Dienststelle in Vellmar. Dort folgten eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins.

Auf sie kommt jetzt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeirevier Nord. (ots/r)

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KASSEL. In den frühen Morgenstunden am Dienstag touchierte ein weißer Sattelzug mit Hersfelder Kennzeichen beim Rangieren auf dem Autobahnparkplatz Bärenberg auf der Autobahn 44 einen polnischen Lkw.

Beide Fahrer hatten zwar kurz Kontakt miteinander, der Unfallverursacher flüchtete jedoch von der Unfallstelle, bevor die Polizei eintraf. Im Rahmen der Fahndung durch die Polizeiautobahnstation Baunatal konnte der Fahrer anschließend festgenommen werden.    

Ein nicht beteiligter Zeuge meldete gegen 4.40 Uhr telefonisch bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Nordhessens den Rangierunfall. Er schilderte, dass er beobachtet hatte, wie der Unfallverursacher beim Rückwärtsfahren mit seinem Anhänger am Seitenspiegel des Fahrzeugs des Geschädigten hängen blieb. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.300 Euro. Der Fahrer bemerkte augenscheinlich den Unfall, ergriff jedoch die Flucht, als die Polizei informiert wurde. Dem Unfallopfer gelang es noch, mit seinem Handy ein Bild des wegfahrenden Lkw zu fertigen.

Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal begaben sich sofort in die Fahndung und konnten den Flüchtigen fahrend auf der A7 zwischen Hasselberg und der Anschlussstelle Homberg/Efze antreffen. Der Fahrer konnte angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Dabei stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von über 0,8 Promille. Der Fahrer musste noch vor Ort seinen Lkw abstellen und die Streife auf die Polizeistation begleiten. Dort entnahm ein Arzt dem Unfallverursacher eine Blutprobe und die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Er konnte die Dienststelle zwar anschließend wieder verlassen, aber er muss sich nun wegen Verursachen eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinfluss und Unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.    

Die weiteren Ermittlungen hierzu führt die Polizeiautobahnstation Baunatal. (ots/r)

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