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KASSEL. Dank eines aufmerksamen Lkw-Fahrers konnte am Dienstagmorgen auf der Autobahn 7 die gefährliche Alkoholfahrt eines Mannes am Steuer seines Sattelzugs ohne Schaden beendet werden. Eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal stoppte den 49-Jährigen aus Laatzen (Niedersachsen) nach Hinweisen des Zeugen mit seinem Gespann an der Anschlussstelle Malsfeld. Wie sich dann herausstellte, kamen die zuvor gemeldeten Schlangenlinien nicht von ungefähr, denn ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer hatte über 4,7 Promille zum Ergebnis. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. 

Der Zeuge hatte sich gegen 10 Uhr bei der Kasseler Polizei gemeldet und geschildert, soeben einen Sattelzugfahrer kurz vor der Anschlussstelle Melsungen überholt zu haben, der erheblich alkoholisiert sein dürfte. Die weitere Fahrt führte in Schlangenlinien über die Autobahn in Richtung Süden, bis die schließlich hinzugeeilte Streife der Autobahnpolizei den Sattelzug aufnahm und stoppte. Glücklicherweise war es trotz der gefährlichen Fahrweise nicht zu einem Unfall gekommen.

Angesichts des hohen Ergebnisses des Atemalkoholtests bei dem 49-Jährigen waren selbst die erfahrenen Polizisten überrascht und nahmen den Mann zur Blutentnahme mit auf das Revier. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. (ots/r)

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KASSEL. Bei einem Verkehrsunfall auf der Druseltalstraße wurden am frühen Dienstagnachmittag zwei Personen verletzt. Aufgrund der eingegangenen Notrufe wurde die Feuerwehr Kassel mit dem Rüstzug der Feuerwache 2 sowie zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei zur Einsatzstelle entsandt.

Ein Pkw war aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und dort Frontal mit einem weiteren Fahrzeug zusammengestoßen. Ein dritter Pkw wurde im Rahmen des Unfalls ebenfalls beschädigt. Der Fahrer eines der Unfallfahrzeuge konnte aufgrund seiner Verletzungen sein Fahrzeug nicht mehr aus eigener Kraft verlassen und wurde von Feuerwehr und Rettungsdienst aus seinem Fahrzeug befreit und durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Während der Rettungsarbeiten war die Druseltalstraße in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.

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Freitag, 05 Februar 2021 12:25

Gartenhütte bei Brand komplett zerstört

KASSEL. Um etwa 18 Uhr erreichten mehrere Notrufe am Donnerstagabend die Leitstelle der Feuerwehr Kassel und meldeten eine brennende Hütte im Bereich der Wolfhager Straße, in Höhe der Naumburger Straße. Daraufhin wurde der Löschzug der Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Harleshausen und der Rettungsdienst alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung und Flammen sichtbar. Vor Ort brannte eine Gartenhütte in voller Ausdehnung. Die Brandbekämpfung mit zwei Trupps unter Atemschutz und zwei C-Rohren wurde unmittelbar eingeleitet.

Durch das schnelle und zielgerichtete Eingreifen konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Im weiteren Verlauf unterstützten weitere Kräfte die Brandbekämpfung und führten im Anschluss die Nachlöscharbeiten durch. Der Einsatz war nach 90 Minuten beendet.

Die Gartenhütte wurde bei dem Brand völlig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt. Zur Brandursache ermittelt die Polizei, Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. (Feuerwehr Kassel)

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KASSEL. Noch bevor eine 17-Jährige nach einer sexuellen Belästigung am Samstagnachmittag in der Kasseler Innenstadt die Polizei verständigen konnte, hatte eine Streife den Tatverdächtigen unabhängig davon wegen einer Trunkenheitsfahrt mit einem E-Scooter in unmittelbarer Nähe gestoppt. Wie sich während der Kontrolle des in Kassel wohnenden 26-Jährigen herausstellte, hatte er der Jugendlichen kurz zuvor im Vorbeifahren an das Gesäß gefasst. Gegen seine Festnahme setzte sich der Tatverdächtige anschließend erheblich zur Wehr. Er muss sich nun wegen sexueller Belästigung, Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Wie die Streife des Kasseler Innenstadtreviers berichtet, war sie gegen 14.50 Uhr am Friedrichsplatz auf den Mann aufmerksam geworden, da er verbotswidrig mit einem E-Scooter durch die Fußgängerzone fuhr. Trotz deutlicher Aufforderung der Beamten zum Anhalten durch Zurufen und Handzeichen, setzte der Rollerfahrer seine Fahrt unbeirrt fort. Seinem offensichtlichen Fluchtversuch setzten die Polizisten allerdings schnell ein Ende, denn sie folgten dem Mann und versperrten ihm am Königsplatz mit dem Streifenwagen den Weg.

Sofort nahm die Streife Alkoholgeruch bei dem 26-Jährigen wahr, was ein Atemalkoholtest mit 1,1 Promille anschließend bestätigte. Während der Kontrolle des Mannes kam schließlich die 17-Jährige aus dem Landkreis Kassel auf einen Beamten zu und bat um ein Gespräch. Sie schilderte dem Polizisten, dass der Rollerfahrer ihr wenige Minuten zuvor im Bereich des Königsplatzes im Vorbeifahren unsittlich an das Gesäß gefasst hatte. Anschließend sei er lachend weitergefahren.

Unter heftiger Gegenwehr brachten die Polizisten den Festgenommenen schließlich auf das Revier, wo er sich einer Blutprobe unterziehen musste. Da der aus Tunesien stammende 26-Jährige darüber hinaus keinen gültigen Aufenthaltstitel hat, leiteten die Polizeibeamten auch eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Die weiteren Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen werden von den Beamten der Kasseler Kripo geführt.

Zeugen, die die sexuelle Belästigung gesehen haben, sowie weitere Frauen, die möglicherweise am Samstagnachmittag in der Innenstadt in gleicher Art belästigt wurden, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.  (ots/r)

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KASSEL. Offenbar weil er unter Alkoholeinfluss stand, flüchtete am Sonntagmorgen ein 43-jähriger Mann aus Borken mit seinem Audi A5 vor einer Polizeistreife. Wie die Beamten des Polizeireviers Ost berichten, wollten sie gegen 8.30 Uhr den grauen Audi des 43-Jährigen im Bereich der Sandershäuser Straße anhalten und kontrollieren. Hierzu schalteten sie das Blaulicht ein und gaben deutliche Anhaltesignale. Der Fahrzeugführer beachtete die Zeichen jedoch nicht. Vielmehr beschleunigte er sein Fahrzeug - offensichtlich um sich der Kontrolle zu entziehen. Wie die eingesetzten Beamten weiter mitteilen, bog der Fahrer von der Sandershäuser Straße in die Dresdener Straße (in Richtung Autobahn) ein und setzte seine Fahrt mit bis zu 100 km/h fort.

Im Anschluss verlor der Fahrzeugführer im Bereich der Kreuzung zur Osterholzstraße die Kontrolle über den Audi und stieß gegen eine dortige Lichtzeichenanlage, die hierdurch beschädigt wurde. Nach der Kollision flüchteten drei Personen aus dem Auto, wurden aber durch weitere hinzugeeilte Beamte der Polizeireviere Ost und Mitte im unmittelbaren Nahbereich festgenommen, da zunächst alle drei Personen als Fahrzeugführer in Frage kamen. Hierbei widersetzte sich ein 47-jähriger Mitfahrer aus Borken der Festnahme und verletzte einen Beamten leicht. Der 47-Jährige, bei dem ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von über 3 Promille ergab, muss sich daher nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Der mittlerweile eindeutig ermittelte 43-jährige Fahrzeugführer stand offensichtlich unter Alkoholeinfluss, verweigerte jedoch einen Atemalkoholtest. Aufgrund dessen wurde bei dem Mann eine Blutprobe entnommen. Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, wird der Mann zudem mittels Haftbefehl gesucht. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

Der 43-Jährige sowie ein weiterer Mitfahrer trugen durch den Unfall leichte Verletzungen davon. Aufgrund des Unfalles musste die Dresdener Straße in beiden Richtungen bis etwa 9.50 Uhr gesperrt werden. (ots/r)

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KASSEL. Offenbar weil er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, flüchtete in der Nacht zum Freitag ein 48-jähriger Mann aus Kassel mit seinem auffälligen Sportwagen rasant und rücksichtslos vor einer Polizeistreife durch Kassel. Zudem war er ohne Führerschein unterwegs, denn diesen hatte die Polizei erst in der Nacht zuvor wegen einer Rauschfahrt des Mannes beschlagnahmt. Der 48-Jährige muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten.

Wie die Streife des Kasseler Innenstadtreviers berichtet, erkannten sie den Sportwagen mit dem polizeilich bekannten 48-Jährigen am Steuer gegen 1.25 Uhr in der Schillerstraße. Da die Polizisten wussten, dass sein Führerschein in der Nacht zum Donnerstag wegen einer Fahrt unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss mit demselben Auto beschlagnahmt worden war, folgten sie dem Wagen und versuchten ihn anzuhalten. Der Fahrer gab allerdings angesichts des Streifenwagens hinter sich plötzlich Vollgas. Bei der anschließenden Flucht vor dem Polizeifahrzeug, das nun Blaulicht eingeschaltet hatte, setzte der Pkw seine gefährliche Fahrt fort, fuhr über eine rote Ampel und war mit bis zu 100 km/h auf regennasser Fahrbahn in Richtung Bettenhausen unterwegs.

Wegen der hohen Geschwindigkeit und der Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer mussten die Polizisten am Platz der Deutschen Einheit zwar die Verfolgung abbrechen, entdeckten den abgestellten Sportwagen aber kurze Zeit später in der Yorckstraße. Die folgende Fahndung nach dem 48-Jährigen mit mehreren Streifen führte bereits wenige Minuten später zur Festnahme des Mannes. Ein Atemalkoholtest ergab rund 1,3 Promille. Zudem stand er erneut unter dem Einfluss verschiedener Betäubungsmittel, weshalb ihm auf dem Revier eine Blutprobe entnommen wurde. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. (ots/r)

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KASSEL. Am späten Abend des 1. Weihnachtsfeiertages riefen die Insassen eines Pkw die Polizei zur Anschlussstelle Kassel-Ost, da während der Fahrt auf der Autobahn ein Reifen an ihrem Fahrzeug beschädigt worden war. Nachdem sie von der Autobahn abgefahren waren, hatten die 24-Jährige und der 26-Jährige, die aus dem Rhein-Main-Gebiet stammen, am rechten Hinterreifen frische Beschädigungen entdeckt - diese waren nicht durch normale Verkehrseinflüsse erklärbar.

Da bei der ersten Überprüfung durch eine Streife der Autobahnpolizei nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um Einschüsse handelt, wurde der SUV (ein schwarzer Mercedes GLE) durch die Beamten zur Spurensuche sichergestellt. Wie sich dabei später herausstellte, handelte es sich bei den Beschädigungen tatsächlich um die Einwirkungen durch Schüsse aus einer Waffe. Die weiteren Ermittlungen durch die Polizei ergaben, dass der Mercedes offenbar gegen 22.55 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Norden, zwischen dem Kreuz Kassel-Mitte und der Anschlussstelle Kassel-Ost, während der Fahrt im Bereich des Reifens beschossen worden war. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Staatsanwaltschaft Kassel sieht aufgrund der derzeit vorliegenden Erkenntnisse den Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Die Ermittlungen dauern aktuell an.

Die Kasseler Kripo sucht in diesem Zusammenhang nun nach Zeugen, die am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 22.55 Uhr im Bereich der Autobahn 7, zwischen dem Kreuz Kassel-Mitte und der Anschlussstelle Kassel-Ost, Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten. Hinweise nimmt die Kasseler Polizei unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen. (ots/r)

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KASSEL. Zu einem Schornsteinbrand kam es am Sonntagabend gegen kurz nach 18 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Mombachstraße im Kasseler Stadtteil Nord-Holland. Personen wurden dabei glücklicherweise nicht verletzt. Der Sachschaden am Gebäude konnte durch das umsichtige Handeln der Feuerwehr sehr klein gehalten werden.

Über den Notruf 112 erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel die Meldung über einen Schornsteinbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Mombachstraße. Umgehend wurde durch die Leitstelle daraufhin der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 entsendet. An der Einsatzstelle eingetroffen, brannte der Schornstein des Gebäudes unter erheblichem Funkenflug. Alle Etagen des Gebäudes wurden umgehend durch die Feuerwehr kontrolliert, dabei konnte eine erhebliche Erwärmung in bestimmten Bereichen des Gebäudes am Kamin festgestellt werden.

Umgehend wurde mit einem Trupp unter Atemschutz begonnen, die Rußreste aus dem Schornstein im Keller des Gebäudes zu entfernen. Weiterhin wurde durch einen weiteren Trupp die Dachverkleidung im Dachgeschoss rund um den Schornstein geöffnet, um zu kontrollieren, ob durch den Brand die Dachkonstruktion in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dies war glücklicherweise nicht der Fall.

Unter Anwesenheit eines Schornsteinfegermeisters brannte der Schornstein daraufhin kontrolliert aus, wobei der Schornsteinquerschnitt durch ein spezielles hitzebeständiges Kehrgerät freigehalten wurde. Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund zwei Stunden beendet. Die Mombachstraße war im Bereich der Einsatzstelle während der Einsatzmaßnahmen komplett gesperrt.

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Donnerstag, 07 Januar 2021 14:41

Feuerwehr bekämpft Brand in einem Holzpellet-Bunker

KASSEL. Am frühen Mittwochabend alarmierte die Leitstelle Kassel den Löschzug der Feuerwache 1 und die Freiwillige Feuerwehr Harleshausen zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in die Straße "Am Heilhaus" - ein Feuer war in einem Lagerraum für Holzpellets ausgebrochen. Kurze Zeit später traf die Feuerwehr an der Einsatzstelle ein und konnte eine starke Verrauchung in dem im Keller des Gebäudes befindlichen Holzpellet-Bunker feststellen.

Glücklicherweise verfügte der Lagerraum über keine Verbindung zum bewohnten Gebäudeteil und konnte über einen Zugang von Außen erreicht werden, es bestand somit zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bewohner des Hauses. Die Brandbekämpfung gestaltete sich für die Feuerwehr jedoch schwierig, da der Lagerraum mit etwa fünf Tonnen Holzpellets befüllt war und zum Auffinden des Brandherdes unter Atemschutz zu einem großen Teil ausgeräumt werden musste.

Der Einsatz von technischem Gerät war hierbei nicht möglich, sodass die Freiwilligen Feuerwehren Waldau und Bettenhausen zur Unterstützung alarmiert wurden. Mit vereinten Kräften der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr konnte der Holzpellet-Bunker von Hand geleert und die Gefahr beseitigt werden. Der aufwändige und personalintensive Einsatz der Feuerwehr war nach etwa vier Stunden beendet.

Personen kamen bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden. Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Die Straße "Am Heilhaus" und die Brandaustraße waren im Bereich der Einsatzstelle während der Löscharbeiten voll gesperrt.

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KASSEL. Äußerst couragiert verhielten sich zwei junge Männer und ein 17-Jähriger, die am gestrigen Montagnachmittag Zeugen einer sexuellen Belästigung in einem Bus wurden.

Nachdem der Täter am Altmarkt aus dem Bus ausgestiegen war, folgten sie dem Mann, stellten ihn und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Den festgenommenen 27-Jährigen aus Kassel, bei dem ein Atemalkoholtest 4,1 Promille ergab, brachten die Polizisten zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten in eine Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums.

Wie das eingeschüchterte 18-jährige Opfer aus dem Landkreis Kassel später den Polizeibeamten schilderte, saß sie gegen 16.45 Uhr in dem Linienbus, als der Unbekannte sie plötzlich unsittlich berührte, sich gegen ihren Körper drückte und versuchte, sie zu küssen. Auf die missliche Lage der jungen Frau waren die drei couragierten Zeugen aufmerksam geworden, woraufhin sie nach dem Ausstieg des Mannes kurze Zeit später zu Fuß seine Verfolgung aufnahmen.

In der Kurt-Schumacher-Straße hielten sie den 27-Jährigen fest und alarmierten über den Notruf die Polizei. Dort klickten wenige Augenblicke später die Handschellen für den Tatverdächtigen, der bereits polizeibekannt ist. Er muss sich nun wegen sexueller Belästigung verantworten. Die weiteren Ermittlungen führen die Beamten des Kommissariats 12 der Kasseler Kriminalpolizei. (ots/r)

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