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KASSEL. Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte am Samstagmorgen eine Streife des Polizeireviers Mitte in der Kasseler Innenstadt. Ein aufmerksamer Passant hatte gegen 9.30 Uhr die Polizei angerufen, da ein Mann in der Hedwigstraße aus einem Lieferwagen heraus Waren verkaufte und ihm dies verdächtig vorkam. Als kurze Zeit später die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, stellte der mutmaßliche Verkäufer, der auf der Ladefläche des Transporters mit einer Waage hantierte, abrupt seine Arbeiten ein. Gleichzeitig schlug den Polizisten ein beißender Fischgeruch entgegen.

Wie die Streife bei einer genaueren Nachschau feststellte, war der Laderaum des Fahrzeugs voll mit Styroporboxen, in denen sich Fische, Muscheln, Krebse, Garnelen und weitere Meerestiere bei einer Außentemperatur von 10 Grad nahezu ohne Kühlung befanden. Darüber hinaus waren einige Boxen umgefallen und die Waren lagen auf dem verschmutzten Boden des Lieferwagens.

Neben dem 49-jährigen Verkäufer, ein in Tschechien lebender Mann mit vietnamesischer Staatsangehörigkeit, trafen die Polizisten auf zwei Männer, die glaubhaft angaben, dass sie dort Fisch kaufen wollten. Nach ihren Angaben waren sie durch eine Anzeige in einem sozialen Netzwerk auf den stattfindenden Verkauf aufmerksam geworden. Nach ersten Ermittlungen der Beamten hatte der 49-Jährige die Waren am Vortag in den Niederlanden gekauft und zum Weiterverkauf nach Kassel gebracht. Zusätzlich gekühlt worden waren die Boxen, in denen sich nur noch Reste von Eis befanden, offenbar nicht mehr.

Die telefonische Rücksprache mit der zuständigen Lebensmittelbehörde erhärtete schließlich den Verdacht der Polizisten, dass der beißende Geruch auf verdorbene Waren hindeutet. Sie veranlassten daher die Entsorgung der 450 Kilogramm Fischwaren durch ein darauf spezialisiertes Unternehmen. Gegen den 49-Jährigen, der die Beamten auf das Revier begleiten musste, leiteten sie Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, die Gewerbeordnung und das Aufenthaltsgesetz ein.

Da der Tatverdächtige in Deutschland keinen Wohnsitz hat, entließen ihn die Polizisten erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß. (ots/r)

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Montag, 22 November 2021 14:54

Feuerwehr rettet Verunfallten aus Fahrzeug

KASSEL. Die Kasseler Feuerwehr wurde am Montagvormittag gegen 11.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 83 gerufen - gemeldet wurde, dass zwei Personen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sind. Ein Fahrzeug war mit einem Sammelfahrzeug der Stadtreinigung kollidiert. dabei kam der Pkw von der Fahrbahn ab und auf dem Dach an einer Böschung zum Liegen. Eine Person konnte das Unfallfahrzeug aus eigener Kraft verlassen.

Für eine weitere Person, den Fahrer des Fahrzeuges, war die Hilfe der Feuerwehr und des Rettungsdienstes erforderlich. Aufgrund der ungünstigen Lage des Fahrzeuges und der Schwere der Verletzungen war eine sofortige Rettung der Person aus ihrer Zwangslage erforderlich. In kürzester Zeit wurde die Person befreit und durch den Rettungsdienst versorgt. Beide Patienten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Bundesstraße 83 war während der Rettungsmaßnahmen stadtauswärts zeitweise voll gesperrt. 

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Sonntag, 21 November 2021 14:49

Schornsteinbrand ruft Feuerwehr auf den Plan

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Samstagabend gegen 19.35 Uhr zu einem vermutlichen Schornsteinbrand in einem Einfamilienhaus im Schlosspark nahe des Herkules alarmiert - der Bewohner des Hauses wurde durch Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass Funken aus dem Schornstein des Hausen sprühen würden.

Der Schornstein brannte im oberen Drittel auf einer Länge von circa drei Metern. Mit einer Wärmebildkamera wurde der gesamte Schornstein kontrolliert - im Bereich des Dachbodens konnten erhöhte Temperaturen festgestellt werden. Die Feuerwehr kehrte den Schornstein und entfernte die glühenden Rückstände. Somit konnte eine Brandausbreitung verhindert werden.

Die Einsatzstelle wurde dem zuständigen Schornsteinfegermeister übergeben. 23 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Kassel waren 1,5 Stunden lang im Einsatz.

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KASSEL. Einen nicht alltäglichen Einsatz hatte am Freitagmorgen eine Streife des Polizeireviers Mitte am Kasseler Universitätsplatz.

Ein Mann aus Kassel war dort mit seinem Hund unterwegs, als er gegen 11 Uhr auf einer Grünfläche hinter dem Kulturzentrum eine Schlange entdeckte. Im Ungewissen, ob diese möglicherweise giftig sein könnte, blieb er in sicherer Entfernung und zeigte der alarmierten Streife das etwa 1,20 Meter lange Reptil.

Kurze Zeit später traf bereits ein von der Polizei verständigter Schlangen-Fachmann am Fundort ein und konnte schnell Entwarnung geben - bei dem aufgefundenen Tier handelte es sich um eine ungiftige Kornnatter, die für den Menschen nicht gefährlich ist. Er fing das herrenlose Reptil ein und nahm es vorübergehend bei sich auf. Nach seiner Einschätzung befindet sich die Schlange in einem schlechten Gesundheitszustand, da sie offenbar schon längere Zeit keine Nahrung mehr bekommen hat.

Bislang konnte noch nicht geklärt werden, woher die Kornnatter stammt und ob sie möglicherweise ausgesetzt wurde. Die Polizisten leiteten ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Wer Hinweise auf den Eigentümer der Schlange geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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BAD WILDUNGEN/EDERTAL. Ihren Führerschein musste am Freitagabend eine 59-jährige Frau aus dem Landkreis Kassel abgeben - die Dame hatte unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall im Landkreis Waldeck-Frankenberg verursacht und kam schwerverletzt in Krankenhaus.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 19.20 Uhr auf der Landesstraße 3086 zwischen Wega und Anraff. Dort war die 59-Jährige in einer Linkskurve mit ihrem silbergrauen Caddy zu weit nach rechts auf die Bankette geraten. Beim Gegensteuern verlor die Frau die Kontrolle über ihr Fahrzeug, der Caddy preschte über einen Grünstreifen, überschlug sich mehrfach im Feld und blieb nach 119 Metern auf der Seite liegen. 

Ersthelfer rannten zur Unfallstelle, lösten den Gurt der Frau und zogen die Schwerverletzte aus dem Unfallwagen. Da sich Verdachtsmomente einer Trunkenheitsfahrt erhärteten, wurde der Frau eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt. Im Nachgang musste der Caddy abgeschleppt werden. Am VW entstand ein Sachschaden von 5000 Euro. Außerdem muss eine Leitpfosten neu gesetzt werden. Rettungskräfte transportierten die Schwerverletzte ins Stadtkrankenhaus nach Bad Wildungen.

Link: Unfallstandort am 20. August 2021 auf der L 3086 im Edertal.

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KASSEL. Beamte des Kontrolltrupps des Polizeipräsidiums Nordhessen, der aus fachkundigen Verkehrspolizisten von unterschiedlichen Dienststellen zusammengesetzt ist, haben am Donnerstag, zwischen 9 und 15 Uhr, Schwerlastverkehrskontrollen an der Tank- und Rastanlage Kassel-Ost an der Autobahn 7 durchgeführt.

Dabei überprüften die Polizisten 37 Fahrzeuge, wobei acht Fahrern die Weiterfahrt vorübergehend untersagt wurde. 28 Anzeigen, davon 22 wegen Verstößen gegen Sozialvorschriften, schlagen am Ende der Kontrollen zu Buche. In vier Fällen fertigten die Beamten Anzeigen wegen Verstößen gegen das Kabotagegesetz, da die Lastwagen ausländischer Firmen zu viele Fahrten am Stück in Deutschland durchgeführt hatten. Nach der dritten "Kabotagefahrt" hätte die vierte Fahrt zurück in das Heimatland führen müssen. Hier droht nun ein hohes Bußgeld von jeweils mindestens 1250 Euro.

Sattelzug wegen erheblicher Mängel endgültig stillgelegt

Den polnischen Sattelzug eines ukrainischen Fahrers mussten die Beamten während der Kontrollen endgültig stilllegen. Bereits beim Anhalten des Lkw hatten sie mit bloßem Auge die Beschädigungen an den verschlissenen Reifen erkennen können. Wie sich herausstellte, waren an dem Sattelauflieger drei Achsen defekt, was dazu führte, dass die Radnaben während der Fahrt glühend heiß geworden waren und sich die Felgen bereits verformt hatten.

Aufgrund dieser erheblichen technischen Mängel wird der Sattelauflieger in diesem Zustand nicht mehr fortbewegt werden dürfen. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Fahrer und Halter sind eingeleitet worden. (ots/r)

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KASSEL. Die gefährliche Alkoholfahrt einer Frau am Steuer eines Mercedes konnte eine Streife der Kasseler Polizei in der Nacht auf Mittwoch ohne Schaden beenden.

Die Beamten waren gegen 1.40 Uhr in der Meißnerstraße wegen der unsicheren Fahrweise auf den Pkw aufmerksam geworden und hatten den Wagen umgehend aus den Verkehr gezogen. Wie sich im Anschluss bei einem Atemalkoholtest herausstellte, saß die Fahrerin, eine 51-Jährige aus dem Landkreis Bad Kreuznach, mit 4,6 Promille am Steuer des Mercedes.

Sie musste die Beamten mit zur Dienststelle begleiten, wo ihr von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Darüber hinaus zeigte sie den Polizisten einen litauischen Führerschein vor, der sich bei genauerer Begutachtung als Fälschung entpuppte. Da die 51-Jährige bisherigen Ermittlungen zufolge gar keinen Führerschein hat, muss sie sich neben den Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Urkundenfälschung nun auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. (ots/r)

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KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Freitagnachmittag um 14.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Holländischen Straße alarmiert. Am Einsatzort war es zu einer Kollision zwischen einem VW Golf und einer Regiotram gekommen.

Während die Fahrgäste und der Fahrer der Regiotram unverletzt blieben, wurde der Fahrer des VW verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Befreiung erfolgte mit hydraulischem Rettungsgerät durch die Feuerwehr.

Nach erfolgter Rettung aus dem Fahrzeug konnte der Fahrer an den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung und den Transport in ein Kasseler Krankenhaus übergeben werden. Die Holländische Straße war während der Rettungsmaßnahmen stadtauswärts voll gesperrt.

Wie die Polizei mitteilt, war der Fahrer des VW in Höhe der Tannenheckerstraße vermutlich beim Wenden mit der Tram zusammengestoßen - die Ermittlungen zur Identität des Fahrers, zur Schwere der Verletzungen und zum genauen Unfallhergang dauern derzeit noch an.

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KASSEL. Für einen Polizeieinsatz sorgte am Samstagmittag im Kasseler Stadtteil Niederzwehren ein Exhibitionist, der sich unsittlich vor zwei zwölfjährigen Mädchen zeigte und sie belästigte. Die Kinder reagierten genau richtig, indem sie über den Notruf die Polizei alarmierten und sich einer Passantin anvertrauten - die hinzugeeilten Polizeistreifen konnten den 44-jährigen Tatverdächtigen noch im Nahbereich festnehmen. Der Mann aus Kassel muss sich nun wegen eines Sexualdelikts verantworten.

Die beiden Mädchen waren gegen 13.15 Uhr nahe der Bushaltestelle "DEZ" auf den Mann aufmerksam geworden, der sich vor ihnen entblößt und sie angesprochen hatte. Die Zwölfjährigen gingen weiter und riefen sofort die Polizei, während sie den Exhibitionisten aus sicherer Entfernung im Blick behielten und am Telefon die Beschreibung des Mannes durchgaben. So gelang der Streife des Polizeireviers Mitte auf der Grünfläche an der Knorrstraße die Festnahme des amtsbekannten 44-Jährigen, den sie anschließend für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf die Dienststelle brachten.

Bei einer Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten eine kleine Menge Amphetamine, weshalb sie zusätzlich ein Verfahren wegen illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln gegen ihn einleiteten. Die Zwölfjährigen aus Kassel und dem Landkreis Kassel wurden in die Obhut ihrer verständigten Erziehungsberechtigten übergeben. (ots/r)

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KASSEL. Am Samstag wurde der Feuerwehr Kassel gegen 16.30 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus im Lüdersweg im Stadtteil Oberzwehren gemeldet. Die Anrufer teilten mit, dass es dort im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses nach Brandrauch riecht.

Bei Eintreffen der Feuerwehr waren zwei Treppenräume des dreigeschossigen Gebäudes leicht verqualmt und Rauch drang aus einem Kellerfenster. Zu dieser Zeit befanden sich noch mehrere Hausbewohner im Gebäude. Vorsorglich wurde das Gebäude geräumt.

Zur Unterstützung der Feuerwehr übernahmen die Polizei und die Besatzung eines Rettungswagen der Johanniter die Räumung - die Kräfte sorgten dafür, dass sämtliche im Gebäude befindlichen Bewohner schnell und unverletzt in Sicherheit gebracht werden konnten. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen drang die Feuerwehr unter Atemschutz in den Kellerraum ein und konnte den Brand schnell löschen. Deswegen entstand nur geringer Schaden.

Der eigentliche Brandschaden beschränkt sich auf verbrannte Blumenkästen und Altpapier, zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Alle Hausbewohner konnten nach dem Einsatz wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. 

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