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WILLINGEN. Die Tierschutzorganisation PETA hat auf vernachlässigte Kühe in einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Gemeinde Willingen aufmerksam gemacht: Die Tiere waren in einem sehr schlechten Zustand, konnten sich kaum fortbewegen und nicht ausreichend essen und trinken, heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Pressemitteilung.

Die Tiere hatten nach Angaben der Organisation „derart deformierte Klauen, dass sie sich nur noch unter Schmerzen humpelnd fortbewegen konnten; eine Kuh war aufgrund der sogenannten Schnabelhufe gar nicht mehr imstande aufzustehen und lag dem Augenzeugen zufolge drei Tage an derselben Stelle.“

Aufmerksam geworden war PETA bereits im August über ihr „Whistleblower"-Programm, in dem Missstände gemeldet werden können. Der Fall sei umgehend dem Kreis-Veterinäramt gemeldet worden. Die Behörde teilte der Tierrechtsorganisation kurz darauf mit, dass entsprechende Maßnahmen eingeleitet worden seien. Die Darstellung von PETA sei vom Veterinäramt grundsätzlich bestätigt worden, fünf von zwölf Tieren seien betroffen gewesen, erklärt Kreis-Pressesprecher Dr. Hartmut Wecker auf Anfrage der WLZ. Das Amt habe veranlasst, dass sofort ein Klauenschneider herangezogen wurde, der die Verwachsungen entfernte.

Die Abmagerung, von der PETA spricht, habe die zuständige Tierärztin derweil nicht bestätigt. Ein Tier wurde eingeschläfert, es litt wohl an einer anderen Erkrankung, die nichts mit Vernachlässigung zu tun habe. „Gegen den Halter, der bislang noch nicht auffällig geworden war, wurde zunächst ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro verhängt. Der Halter wird jetzt engmaschiger kontrolliert“, erläutert Wecker. (WLZ/PETA)

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Publiziert in Retter

FRANKENBERG/GEISMAR. 90 Milchkühe und Rinder waren am Mittwoch in einem Stall von Feuer und Rauch bedroht - eine Güllepumpe hatte Feuer gefangen. Die Feuerwehr war im Großeinsatz. Weil die Leitstelle einen Großbrand mit „F 3" alarmiert hatte, eilten rund 50 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen zur Unglücksstelle in der Geismarer Bachstraße.

Nach Angaben der Polizei und des Frankenberger Stadtbrandinspektors Martin Trost hatte der 65-jährige Inhaber des landwirtschaftlichen Betriebes schon mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, die Flammen zu bekämpfen .Die Güllepumpe war an der Außenwand eines Kuhstalles befestigt. Drei Pulver-Feuerlöscher und Wasser aus dem Gartenschlauch hatte der Betriebsinhaber schon in die Flammen gesprüht. Dabei zog sich der Landwirt Brandverletzungen an einer Hand und eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Nach der Alarmierung war die Feuerwehr Geismar unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Jan Mütze als erste am Brandort. "Wir sind mit einem Trupp unter Atemschutz vorgegangen und haben mit einem C-Rohr gelöscht. Der Betriebsinhaber hatte schon gute Vorarbeit geleistet", berichtete Jan Mütze gegenüber der HNA.

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 29 Oktober 2012 06:23

Kühe spazieren nachts durch Hörle

HÖRLE. Zwei ausgebüxten Kühen ist am frühen Montagmorgen ein Zeitungsbote mitten in Hörle begegenet. Der Austräger informierte die Polizei, diese klingelte den Ortslandwirt aus dem Bett.

Der Zeitungsbote war laut Polizei auf seiner morgendlichen Runde durch den Volkmarser Ortsteil, als er gegen 4.10 Uhr die zwei ausgebüxten Kühe entdeckte. Die Tiere waren laut Polizei von einer Weide ausgebrochen. Immer wieder kommt es zu Beginn der kalten Jahreszeit dazu, dass Kühe ihre umzäunten Weiden verlassen, um anderswo nach Futter zu suchen.

Die Arolser Polizei informierte den Ortslandwirt, der sich umgehend auf die Suche nach den Kühen machte. Unfälle seien glücklicherweise nicht passiert, hieß es.


Erst am späten Freitagabend hatte es die Frankenberger Polizei mit ausgerissenem Weidevieh zu tun:
Mehr als 30 Kühe und Rinder ausgebüxt (27.10.2012)

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Samstag, 27 Oktober 2012 10:28

Mehr als 30 Kühe und Rinder ausgebüxt

GEISMAR/SEHLEN. Mehr als 30 Kühe und Rinder sind am Freitagabend von verschiedenen Weiden im Dienstbezirk der Frankenberger Polizei ausgebüxt. Bis auf zwei Tiere waren die Ausbrecher bis gegen Mitternacht wieder eingefangen.

"Ich komme hier gar nicht weiter, es stehen zehn Kühe vor mir" - mit diesen Worten meldete sich ein Autofahrer am Freitag gegen 20.40 Uhr bei der Polizei und teilte mit, dass ausgebrochene Schwarzbunte mitten in Dainrode auf der Straße stehen. Es stellte sich heraus, dass insgesamt 30 Kühe von zwei Weiden bei Dörnholzhausen verduftet und in Richtung Geismar beziehungsweise Dainrode gelaufen waren. Die beiden betroffenen Landwirte aus Dörnholzhausen und mehrere Helfer machten sich auf die Suche, bis gegen 23 Uhr waren die Kühe wieder eingefangen. "Zum Glück sind keine Unfälle passiert", sagte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizei am Samstag gegenüber 112-magazin.de.

Als die Suche nach den Dörnholzhäuser Kühen noch in vollem Gange war, ging aus dem Raum Gemünden eine ähnliche Meldung bei der Polizei ein: Sechs Rinder waren aus ihrer Umzäumung zwischen Sehlen und Lehnhausen ausgebrochen. Der Ortslandwirt und der Tierhalter fingen bis gegen Mitternacht vier Tiere wieder ein, von den anderen beiden fehlte am Samstagmorgen zunächst noch jede Spur. Auch hier kam es nicht zu Unfällen.


Vor einem Jahr wagte sich eine Kuhherde in einen Helser Garten vor:
Ausgebüxte Rinderherde verwüstet Garten (04.10.2011)

Vor zwei Jahren kollidierte ein Autofahrer bei Mengeringhausen mit einer Kuh:
Auto rammt Kuh: Zwei Schwerverletzte (25.09.2010)

Publiziert in Polizei
Dienstag, 04 Oktober 2011 00:20

Ausgebüxte Rinderherde verwüstet Garten

HELSEN. Eine ausgebüxte Rinderherde hat am Tag der Einheit einen Garten in der Tränketalstraße verwüstet - und das nicht zum ersten Mal. Polizisten, Anwohner und der Ortslandwirt trieben die Tiere schließlich auf ihre Weide im Bicketal zurück.

Wie die Arolser Polizei vermutet, könnten entweder spielende Kinder den Weidezaun beschädigt oder streundende Hunde die Rinder aufgeschreckt haben. Die etwa 20 Tiere verließen jedenfalls am Montag gegen 11 Uhr ihre Weide im Bicketal, das an den Helser Ortsrand angrenzt. Die Rinder, Kühe und Kälber liefen laut Polizei in einen Garten in der Tränketalstraße und hinterließen dort deutliche Spuren. Was genau die Herde beschädigte, war am Abend zunächst nicht bekannt - für die Gartenbesitzer war der Fall vom Montag nicht der erste seiner Art: Erst kürzlich, so die Polizei, war eine ausgebüxte Kuhherde auf das Grundstück gelaufen und hatte einen größeren Schaden angerichtet.

Außer um die ausgebrochenen Rinder, die mit Hilfe des Helser Ortslandwirts und der Anwohner wieder auf die Weide getrieben wurden, beschäftigte sich die Arolser Polizei am Montag um ausgebüxte Schafe. Am Fischhaus waren mehrere Schafe eines Arolser Züchters vermutlich vor streunenden Hunden geflüchtet. Bis auf ein Tier fingen der Besitzer und die Polizei die Schafe wieder ein. Wer ein freilaufendes Schaf sieht, meldet sich bei der Arolser Polizei unter der Rufnummer 05691/9799-0.

Publiziert in Polizei

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