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HOCHSAUERLANDKREIS. Eine teure Alkoholfahrt ereignete sich am 24. März in Meschede. Nicht nur der entstandene Sachschaden, sondern auch die Krankenhauskosten, Schmerzensgeld und Verfahrenskosten kommen auf einen 34-jährigen Mann zu.

Ereignet hatte sich der Unfall am Samstag gegen 20.50 Uhr, als ein 34-jähriger Dacia-Fahrer von einem Tankstellengelände nach rechts in den Dünnefeldweg einzubiegen versuchte. Infolge von Alkohlgenuss krachte er mit seinem Fahrzeug in den Audi eines 31-jährigen Mannes, der den Dünnefeldweg in Richtung Warsteiner Straße (Bundesstraße 55) befuhr.

Durch den Zusammenstoß wurde der 31-Jährige in seinem Audi schwer verletzt. Bei dem 34-jährigen Promillesünder wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Die Höhe des Gesamtschadens beträgt nach ersten Schätzungen etwa 9.000 Euro. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Freitag, 23 März 2018 09:45

Nach Sekundenschlaf: Bundesstraße 62 dicht

MARBURG. Relativ glimpflich verlief ein Unfall am Freitagmorgen auf der Bundesstraße 62 in Höhe der Anschlussstelle Niederwald. Zwei Personen erlitten bei dem Zusammenstoß leichtere Verletzungen. Derzeit ist die B 62 für Bergungs- und Aufräumarbeiten noch voll gesperrt. Ein 38- jähriger Mann aus dem Landkreis fuhr gegen 6.25 Uhr mit seinem Pkw Seat von Stadtallendorf in Richtung Marburg. Eigenen Angaben zufolge "nickte" er kurz ein (Sekundenschlaf) und geriet auf die Gegenfahrbahn. 

Obwohl der entgegenkommende 48 Jahre Lkw-Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis das Unglück kommen sah und ein Ausweichmanöver einleitete, konnte er den Frontalzusammenstoß nicht verhindern. Der Seat wurde im Anschluss durch die Wucht des Aufprallsüber eine Leitplanke geschleudert. Zudem verteilte sich de rDieselkraftstoff aus dem beschädigten Lkw-Tank über die gesamte Fahrbahn und sickerte in das Erdreich ein. Momentan wird das kontaminierte Erdreich durch eine beauftragte Firma abgetragen.

Aus diesem Grund dauert die Vollsperrung noch an. Eine teilweise und zeitnahe Aufhebung der Sperrung ist beabsichtigt. Die Untere Wasserbehörde ist eingeschaltet. Die beiden Fahrer wurden mitleichteren Verletzungen zur Behandlung in die Uni-Klinik eingeliefert. Der Sachschaden beläuft sich nach einer vorläufigen Schätzung auf etwa 90.000 Euro. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

MARBURG/DIEMELSEE. Ein 26-jähriger Flüchtling aus dem Irak, der am 24. April 2017 mit einem Messer bewaffnet eine Mitarbeiterin des Fachdienstes Soziale Angelegenheiten in Frankenberg bedroht hatte, wurde am Freitag am Landgericht Marburg zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt. Weil die Untersuchungshaft auf die Haftstrafe angerechnet wird, muss der Flüchtling noch sechs Wochen in einer JVA absitzen und wird dann entlassen.

Was war geschehen?

Aus Ärger über einen Asylbescheid hatte der 26-Jährige im Frankenberger Landratsamt die Beherrschung verloren und einen Computer zertrümmert sowie eine Mitarbeiterin mit einem Steakmesser bedroht. Der Tatvorwurf des versuchten Totschlags wurde fallen gelassen, weil bei einem Ortstermin eine Tötungsabsicht nicht nachzuweisen war. Auch sagte der Angeklagte vor Gericht aus, dass er sich selbst mit dem Messer habe verletzten wollen, nicht aber die Mitarbeiterin. Stattdessen wurde der Iraker wegen Sachbeschädigung und versuchter Nötigung verurteilt.  Strafmildernd wirkte sich aus, dass der Angeklagte unter einer posttraumatischen Belastungstörung leidet, wie ein Gutachter feststellte.

Eine Bewährungsstrafe kam für das Gericht nicht infrage, weil das Opfer auch elf Monate nach der Tat an den Folgen der Auseinandersetzung leidet.  Allerdings versuchte Richter Frank Oehm dem Angeklagten zu helfen und bot dem 26-Jährige an, in einer Asylunterkunft im Diemelseer Ortsteil Heringhausen nach seiner Freilassung unterzukommen. Dies lehnte der Iraker aber ab. 

Was aus dem abgelehnten Asylbewerber wird, der lediglich eine einjährige Aufenthaltserlaubnis besitzt, muss nun geprüft werden.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 01 Februar 2018 10:50

Audi kracht mit Heck in Ford - 20.000 Euro Sachschaden

BAD WILDUNGEN. Mangelnde Sichtmöglichkeiten beim Ausparken aus einer Einfahrt in der Urenbachstraße, führten am heutigen Donnerstagmorgen zu einem Unfall, bei dem hoher Sachschaden entstanden war.

Beim Rückwärtsfahren mit seinem Audi aus seiner Grundstücksausfahrt auf die Urenbachstraße, übersah ein 29-jähriger Mann einen aus Richtung Dr.-Born-Straße herannahenden 24-Jährigen in seinem Ford Focus. Obwohl der Fordfahrer eine Gefahrenbremsung einleiten konnte, krachte der 24-jährige Bad Wildunger mit der Front seines Pkws in den schwarzen Audi. Durch die Wucht des Aufpralls kam der schwarze Ford nach links von der Fahrbahn ab und blieb in einem Maschendrahtzaun hängen.

Da es zunächst hieß, dass eine Person im Fahrzeug eingeklemmt worden sei, wurde durch die Leitstelle die Feuerwehr Bad Wildungen um 7.43 Uhr alarmiert. Der hinzugerufene Notarzt und eine RTW-Besatzung trafen zeitnah am Unfallort ein und konnten Entwarnung geben: Weder der Unfallverursacher, noch der geschädigte Fokusfahrer waren bei dem Zusammenstoß eingeklemmt oder verletzt worden.

Während die Kameraden der Feuerwehr in ihren Stützpunkt zurückverlegen konnten, nahm die Polizeistreife den Unfall auf und forderte einen Abschleppdienst an. Während der Bergungsarbeiten war die Urenbachstraße bis etwa 9 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Auf etwa 20.000 Euro wurde der Gesamtsachschaden geschätzt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Urenbachstraße 31

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