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MARBURG-BIEDENKOPF. Dass Trickdiebe und Betrüger sogar Anzeigen schalten und ihre Opfer so in die Fallen locken, haben zwei Frauen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf erfahren müssen. Die eine verlor Goldschmuck an die Täter, bei der anderen erwies sich die Traumwohnung als Luftschluss - und die gezahlte Kaution ist weg.

Die Tricks der Diebe und Betrüger sind sehr vielfältig und ändern sich ständig - schließlich erweitern die Täter auch ihr Repertoire. Die Verbrecher lenken beim direkten Kontakt ab und greifen zu oder sie erzählen am Telefon irgendwelche Geschichten, um ihre Opfer auf verschiedene Weisen auszunehmen. In zwei aktuellen Fällen in Marburg-Biedenkopf schalteten die Täter Annoncen in der Zeitung oder in Internetportalen und legten damit die Köder aus, mit denen sie ihre Opfer in die Fallen lockten.

In Marburg reagierte eine 56-jährige Frau auf eine solche Anzeige in einer Zeitung und wählte die Mobilfunknummer der angeblich älteren Frau, die Gegenstände aus Omas Zeiten wie Pelze Teppiche, Vasen oder Schmuck sucht. Es war tatsächlich eine Dame dran und man vereinbarte einen Hausbesuch noch am selben Tag. Statt der Frau erscheinen aber zwei 25 bis 30 Jahre alte Männer mutmaßlich südländischer Herkunft, die im Nu in der Wohnung waren. Auf ihren Schmuck angesprochen, legte die verdutzte Frau die Stücke zur Ansicht auf den Tisch.

Täter dick mit runden Gesichtern
Nach "eingehender Prüfung" verschwanden die Stücke gegen Zahlung des angeblichen Gegenwertes von 60 Euro dann in einem Stoffbeutel und die Männer verschwanden im Eiltempo. Die Frau lief den Unbekannten hinterher und forderte ihren Schmuck zurück - leider erfolglos. Die Männer ließen sich nicht aufhalten und rückten ihre Beute auch nicht wieder raus. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag gegen 20.45 Uhr in der Straße An der Schanze. Die Männer waren zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß, schwarzhaarig und dick. Sie hatten runde Gesichter und waren mit Jeans und T-Shirt bekleidet. Sie erbeuteten vier Goldringe, eine Halskette mit dem Sternzeichen Fisch, ein Goldarmband und ein Paar weißgoldene Ohrringe mit vier Perlen. Wo sind diese Schmuckstücke aufgetaucht? Wer kann Angaben zu den beschriebenen Männern machen? Hinweise erbittet die Kripo Marburg, Telefon 06421/406-0.

In einem weiteren Fall benutzten Betrüger ein Immobilienportal im Internet. Das Objekt der Begierde befindet sich demnach in Heidelberg. Eine Frau aus Marburg reagierte auf den Eintrag, woraufhin sich ein Mail-Kontakt mit einer angeblich in Italien lebenden Vermieterin ergab. Es folgten diverse Absprachen. Sogar die erbetene Kopie des Personalausweises wurde dabei verschickt. Alles in allem machte das einen seriösen und glaubhaften Eindruck. Daher überwies die Marburgerin auch die vereinbarte Kaution von mehr als 1300 Euro auf das Konto in Italien. Nach Eingang des Geldes sollte der Wohnungsschlüssel per Post kommen. Nach der Geldüberweisung brach aber sofort der Mail-Kontakt ab und der Schlüssel ist nach gut einer Woche auch nicht da. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

PADERBORN. Betrüger haben in mindestens drei Fällen versucht, Mietinteressenten die Kaution für gar nicht existente Wohnungen abzuknöpfen. Die Polizei warnt vor der Masche.

Die Vorgehensweise ist laut Polizei nicht neu: Wer in bestimmten Internetportalen nach einer Mietwohnung sucht, wird durch verlockende Angebote mit günstiger Miete und gehobener Ausstattung angelockt. Nimmt der Interessent Kontakt zum Anbieter auf, gibt dieser im Mailverkehr vor, im Ausland zu leben. Er fordert eine Vorabzahlung der Kaution und verspricht, den Mietvertrag und die Schlüsselübergabe zu organisieren. Die Zahlung soll auf ein ausländisches Kreditinstitut geleistet werden.

In drei Fällen erstatteten Wohnungssuchende Strafanzeige bei der Polizei, nachdem sie den Braten gerochen hatten. In den drei angezeigten Fällen misslang der Betrugsversuch der unbekannten Anbieter. Niemand überwies Geld an die angeblichen Vermieter. Wer aber die Kaution überweist, wird schnell feststellen, dass anschließend niemand mehr erreichbar ist. Das Inserat ist verschwunden. Vom Täter existiert lediglich eine im Ausland generierte und einmal genutzte Mailanschrift, die nicht verfolgt werden kann. Und die Kaution ist futsch.

Die Polizei rät allen Wohnungssuchenden, sich nicht von "Schäppchenangeboten" im Online-Wohnungsmarkt locken zu lassen. Man solle keinesfalls Kautionen oder andere Forderungen von Vermietern zahlen, bevor man die Wohnung nicht besichtigt hat und der schriftliche Mietvertrag unterzeichnet ist. (ots/pfa)

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Publiziert in PB Polizei

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