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MARBURG. Einem Betrüger auf den Leim gegangen ist im Landkreis Marburg-Biedenkopf ein 21 Jahre alter Student: Der junge Mann ist jetzt nicht nur seine Armbanduhr los, sondern laut Polizei auch noch einen vierstelligen Geldbetrag.

Nach Polizeiangaben hatte der Student in einem Internetkaufhaus eine Armbanduhr angeboten. Folgendes lief dann ab: Einen Tag nach Angebotseröffnung meldete sich ein vermeintlicher Interessent und bot an, die Uhr für einen Betrag von 250 statt der verlangten 205 Euro zu kaufen. Erfreut übersandte der Verkäufer die Uhr an eine via E-Mail übermittelte Adresse nach Nigeria.

Zwei Tage später meldete sich der Kontaktmann erneut, um mitzuteilen, dass er von Nigeria nach Deutschland nur Beträge ab 500 Euro anweisen könne und bat um Überweisung des Differenzbetrages, den er aber, um entgegenzukommen, nochmals auf 230 Euro reduzierte.

Der Student bezahlte, der Betrüger blieb weiter in Kontakt mit ihm. Er schaffte es, durch geschicktes Vorgehen und Vorspiegelung völlig frei erfundener Geschichten den Studenten zu weiteren Geldtransfers via Western Union nach Nigeria zu überreden. Für den Studenten endete das letztlich mit dem Verlust der Uhr und seines Geldes, das wohl unwiederbringlich im Ausland verschwunden ist.

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Publiziert in MR Polizei

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