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LÜTZELWIG. Bei einer anberaumten Drückjagd in der Feldgemarkung von Lützelwig bei Homberg-Efze ist ein 68-jähriger Jäger verletzt worden.

Wie Polizeisprecher Philipp Eifert in einer Presseerklärung mitteilte, ereignete sich der Jagdunfall gegen 9.30 Uhr am Freitagmorgen, als der 68-Jährige während einer Drückjagd von einem Geschoss aus der Waffe eines angestellten Jägers "angeflickt" worden war.

Nach Zeugenaussagen war der 68-jährige Homberger mit zwei anderen Waidmännern zum Jagen in der Feldgemarkung zwischen Lützelwig und Caßdorf aufgebrochen, nach dem Beziehen der Stände wurde Schwarzwild beschossen, dabei erlitt der 68-Jährige eine Schussverletzung. Nähere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Vorsorglich wurden die Waffen der Schützen sichergestellt und die Jagdscheine überprüft.

Der Rettungsdienst brachte den Verletzten nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit einer nicht lebensbedrohlichen Schussverletzung in ein Krankenhaus.

Auch in Waldeck-Frankenberg stehen derzeit viele Drückjagden auf Schwarzwild an. Wir geben einige Sicherheitstipps:

  • Wege und Straßen sollten mit Warnhinweisschildern markiert sein
  • Stände so platzieren, dass sich Jäger nicht gegenseitig beschießen können
  • Sichtbare Verbindungen zum Nachbarschützen suchen und halten
  • Jagdleiter benennen
  • Schussrichtungen vorgeben
  • Auf Kugelfang achten (Buchenrauschen sind kein Kugelfang)
  • Waffe erst auf dem Stand fertigladen
  • Waffe nach der Jagd auf dem Stand entladen
  • Stand nicht eigenmächtig verlassen
  • Jagdschein gelöst?
  • Jagdhaftpflichtversicherung abgeschlossen?
  • Ansprechpartner ist immer der Jagdleiter
  • Warnwesten tragen (rotes Hutband genügt nicht)

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Publiziert in Retter

HOMBERG (EFZE). Ein Fußgänger ist am Abend auf der A 7 von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Die Autobahn blieb nach dem folgenschweren Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Norden etwa drei Stunden voll gesperrt.

Nach Informationen des Polizeipräsidiums Nordhessen passierte der Verkehrsunfall am Samstagabend gegen 19 Uhr im Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Homberg (Efze) und dem Rasthof Hasselberg Ost. Nach ersten Ermittlungen der Autobahnstation in Baunatal wurde der tödlich verletzte Fußgänger auf dem mittleren von drei Fahrstreifen in Richtung Norden von einem Auto erfasst. In dem Wagen befand sich eine fünfköpfige niederländische Familie. Die beiden Erwachsenen und drei Kinder blieben unverletzt.

Bei dem tödlich verletzten Fußgänger handelt es sich um einen 46 -jährigen Lkw-Fahrer aus der Ukraine. Sein Sattelzug mit polnischer Zulassung wurde auf dem Rasthof Hasselberg-West aufgefunden. Gründe, warum der Mann die Fahrbahn zu Fuß überqueren wollte, sind nicht bekannt. Vermutlich wollte er zurück zu seinem Lkw. Die Staatsanwaltschaft in Kassel beauftragte einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfalls. Seine Erkenntnisse liegen der Polizei noch nicht vor.

Am niederländischen Auto entstand ein Frontschaden von geschätzten 15.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die niederländische Familie wurde von einem Notfallseelsorger psychologisch betreut. Vermutlich am Sonntag sollten die Niederländer die weitere Heimreise antreten, hieß es.

Die Vollsperrung wurde nach der Unfallaufnahme gegen 22 Uhr aufgehoben. Da drei Fahrzeuge mit Batterieproblemen nicht mehr ansprangen, mussten Pannendienste helfen. Die Stauauflösung wurde dadurch etwas verzögert.

Zuvor hatten angeforderte Rettungskräfte auf der Anfahrt zur Unfallstelle Schwierigkeiten, da einige Verkehrsteilnehmer nach Staubildung nicht sofort eine Rettungsgasse gebildet hatten. (ots/pfa)   

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