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LICHTENAU. Auf einer Weide an der Straße zur Krulsmühle hat ein Mähdrescher am Dienstag einen Holzmast mit einer Hochspannungsleitung umgefahren. Dadurch kam es zu Stromausfällen, verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Der 21-jährige Fahrer rangierte gegen 16.40 Uhr mit dem Mähdrescher auf der Weide neben einem landwirtschaftlichen Hof. Beim Zurücksetzen rammte er einen Holzmast, der die drei Leitungen einer zehn Kilovolt-Hochspannungsleitung trug. Der Mast brach am Boden ab und kippte auf das Heck des Mähdreschers. Die Leitungen blieben am Aufbau der landwirtschaftlichen Maschine hängen, der Fahrer sprang aus dem Führerhaus und blieb unverletzt.

Auch das Dach einer Scheune hatte nach dem Unfall direkten Kontakt zu den Strom führenden Leitungen. Ein Mitarbeiter des Netzbetreibers schaltete den Strom ab und organisierte die Reparatur. Im Lichtenauer Freibad und auf einem landwirtschaftlichen Hof fiel der Strom aus.

Der Gesamtschaden soll nach einer ersten Schätzung bei rund 25.000 Euro liegen. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

KOHLGRUND/GUT EILHAUSEN. Mit hochgefahrener Ladefläche war gegen 10.25 Uhr ein 28-Jähriger mit seinem Schlepper gegen eine Hochspannungsleitung gefahren - Auslöser war wohl eine Beschädigung an dem Kipper, nachdem der Wagen kurz vorher entladen worden war.

Durch die Berührung des Kippers mit der Oberleitung  geriet der linke Vorderreifen des Fendt in Brand. Ohne an die Folgen zu denken, verließ der Marsberger seine sichere Traktorkabine und wollte nach dem brennenden Vorderreifen schauen. Beim Aufsetzen des Fußes auf den Boden erhielt der Marsberger einen Stromschlag, der ihn vorerst außer Gefecht setzte.

Ein hinzukommender Ersthelfer rangierte den Schlepper samt Ladewagen zurück, brachte den verletzten Marsberger aus der Gefahrenzone heraus und setzte unverzüglich den Notruf 112 ab.

Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmierte daraufhin um 10.33 Uhr die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Helsen und Kohlgrund, die mit 30 Einsatzkräften bei Gut Eilhausen an der Neudorfer Straße eintrafen. Auch eine RTW-Besatzung war schnell vor Ort, für den 28-Jährigen war allerdings keine Hilfe der Retter nötig, da der Marsberger sich zu diesem Zeitpunkt bereits von einer Privatperson in das Krankenhaus nach Marsberg transportieren ließ. Dort wurde der junge Mann stationär aufgenommen, und wird mindestens 24 Stunden auf gesundheitliche Schäden untersucht, an ein EKG-Gerät angeschlossen und steht seither unter Beobachtung um gesundheitliche Folgeschäden auszuschließen. 

Die Löscharbeiten der Wehren gestalteten sich nicht sehr schwierig - mit Löschwasser aus dem mitgeführten Tankfahrzeug und unter Einsatz einer Kübelspritze, konnte der Reifen schnell heruntergekühlt werden. Die Einsatzleitung hatte der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl Heinz Meyer. Polizeikräfte aus Bad Arolsen nahmen den Unfall auf und protokollierten das Geschehen. Einsatzende war gegen 11.30 Uhr.

Publiziert in Polizei

HOFGEISMAR. Notlanden wegen technischer Schwierigkeiten musste am Sonntagnachmittag der Pilot eines Hubschraubers bei Hofgeismar. Dabei gelang es ihm glücklicherweise noch, einer Hochspannungsleitung auszuweichen.

Der 56-jährige Pilot aus Rattenkirchen (Oberbayern) war mit der zivilen Maschine nicht genannten Musters im holländischen Assen mit dem Ziel Ingolstadt gestartet. Eine Zwischenlandung war in Calden geplant. Gegen 16 Uhr bemerkte der Pilot laut Polizei technische Schwierigkeiten und kündigte bei der Flugsicherung Calden eine Notlandung an.

Der Mann konnte noch einer Hochspannungsleitung ausweichen und die Maschine dann in der Nähe der Liebenauer Straße westlich von Hofgeismar zu Boden bringen. Der Pilot blieb dabei unverletzt, an der Maschine entstand "hoher Sachschaden" - eine Schadenssumme nannte ein Polizeisprecher am Abend nicht.

Zur Aufklärung der Unfallursache entsandte die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig einen Spezialisten zur Unfallstelle.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 10 Oktober 2013 19:23

200-Tonnen-Autokran gerät in 110-kV-Stromleitung

BAD WÜNNENBERG. Ein Autokran ist am Donnerstag im Windpark an der B 480 nahe Bad Wünnenberg beim Kontakt mit einer 110.000 Volt-Überlandleitung in Brand geraten und völlig zerstört worden. Vom anschließenden Stromausfall waren Ortschaften im Raum Bad Wünnenberg und Lichtenau betroffen.

Der 55-jährige Fahrer des Krans fuhr gegen 10.30 Uhr mit dem 200-Tonnen-Autokran eines Trierer Unternehmens, der im Windpark Leiberg zu Montagezwecken eingesetzt wird, auf einem Wirtschaftsweg in südliche Richtung. Der Kranausleger war zum Teil ausgefahren. Als das fünfachsige Fahrzeug unter eine Hochspannungsleitung fuhr, kollidierte die Spitze des Kranauslegers mit den beiden unteren Leitungen und blieb hängen. Durch den Stromkontakt gerieten die Reifen des Autokrans sofort in Brand. Der Kranführer sprang aus dem Führerhaus, blieb unverletzt und brachte sich in Sicherheit. In mehreren Ortschaften fielen der Strom und teilweise das Telefon aus.

Eine Million Euro Schaden
Die alarmierte Feuerwehr konnte zunächst nicht zu dem brennenden Fahrzeug vorrücken, da die Hochspannungsleitung erst durch das Netzunternehmen abgeschaltet werden musste. Zusätzlich bestand die Gefahr, dass die beschädigte Leitung reißt. Gegen 12.15 Uhr waren die Leitungen spannungsfrei. Etwa eine Stunde dauerten anschließend die Löscharbeiten. Der Autokran brannte komplett aus. Den Sachschaden schätzt die Polizei vorläufig auf eine Million Euro.

Der Unglücksort wurde von Feuerwehr und Polizei weiträumig abgesperrt. Die Polizei setzte in den vom Strom und Telefon abgeschnittenen Ortschaften zusätzliche Streifen ein. Per Lautsprecherdurchsagen der Polizei wurde die Bevölkerung aufgerufen, Kranke, Hilfsbedürftige und Senioren über den Strom- und Telefonausfall zu informieren und Hilfe anzubieten. In sämtlichen Feuerwehrgerätehäusern standen zudem Hilfskräfte bereit. Die Polizei bot sich darüber hinaus im Streifendienst bis zur Wiederherstellung der Strom- und Telefonversorgung als Ansprechpartner für die Bürger.

Warum der Kran mit teilweise ausgefahrenem Ausleger über den Wirtschaftsweg gefahren war, stand zunächst nicht fest.


Weitere Informationen und Fotos beim Löschzug Bad Wünnenberg:
Link zur Homepage des Löschzugs Bad Wünnenberg

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Publiziert in PB Feuerwehr

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