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BAD AROLSEN. Zwei auf beiden Seiten der Bundesstraße 252 aufgebaute Geschwindigkeitsmessanlagen sorgten dafür, dass einige Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit ihrer Fahrzeuge optimierten. 

Auch eine 22-jährige Frau in ihrem weißen Golf betätigte das Bremspedal, um den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug auszubauen. Der nachfolgende Fahrer eines Opel Astra versuchte noch nach links auszuweichen, konnte aber einen Auffahrunfall nicht vermeiden - die Polizei vermutet, dass der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Golf durch den 44-jährigen Fahrer aus Diemelstadt nicht eingehalten wurde.

Nach ersten Erkenntnissen an der Unfallstelle wurde der Astra mit Korbacher Kennzeichen (KB) vorn rechts erheblich beschädigt, der Golf der Fahrerin (22) der im Landkreis Höxter (HX) zugelassenen ist, musste hinten links Blessuren hinnehmen.

Ereignet hatte sich der Unfall am Donnerstagmorgen um 7.45 Uhr auf der Bundesstraße 252, als die beiden Fahrzeuge aus Richtung Rhoden in Richtung Bad Arolsen unterwegs waren. Im Bereich eines Anwesens, dass Gartensysteme anbietet, waren Radargeräte aufgebaut worden.

Die Sachschadenshöhe an den Fahrzeugen gibt die Polizei mit 3000 Euro an. 

Link: Unfallstandort am 2. Juli auf der Bundesstraße 252 bei Helsen.

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BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Unachtsamkeit führte am Donnerstag gegen 16.15 Uhr zu einem Alleinunfal auf der Bundesstraße 252.

Der 76-jährige Fahrer aus Münchhausen (Hessen) befuhr die B 252 aus Richtung Arolsen kommend in Fahrtrichtung Diemelstadt. In Höhe der Helser Tannen kam der Nissan ins Schleudern, überquerte die Gegenfahrbahn und krachte mitsamt Anhänger nach links in den Straßengraben. Dort blieb das Gespann fahruntüchtig liegen und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.

Der Fahrer blieb unverletzt. (112-magazin)

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Montag, 15 Juli 2019 10:11

Blitzer auf der Bundesstraße 252

SCHMILLINGHAUSEN/BAD AROLSEN. Derzeit wird auf der Bundesstraße 252 eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird zwischen Bad Arolsen und der Abfahrt nach Schmillinghausen, etwa in Höhe der Forsthäuser. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits stets einzuhalten.

An der Messstelle gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 100 km/h.


Erst am Freitag war ein 46-jähriger Mann auf regennasser Fahrbahn mit seinem Porsche Boxster auf diesem Teilstück der B 252 verunglückt.

Link: Aquaplaning - Porsche kracht auf der B 252 in Leitplanke (12. Juli 2019, mit Fotos)

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BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Mindestens 30.000 Euro Sachschaden an einem Porsche Boxster und eine geplättete Leitplanke sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am heutigen Freitag auf der Bundesstraße 252 ereignet hat.

Über den Notruf 110 wurde die Polizeistation um 17.51 Uhr in Kenntnis gesetzt, dass ein Porsche zwischen der Abfahrt Schmillinghausen und den Helser Tannen bei einem Überholvorgang ins Schleudern gekommen war und etwa 40 Meter Leitplanke beschädigt hatte.

Zeitgleich waren Retter im RTW und eine Polizeistreife aus Bad Arolsen zum Unfallort unterwegs. Bei Eintreffen sperrten die Beamten die Straße für den Verkehr. Rettungssanitäter kümmerten sich um den verletzen 46-jährigen Korbacher und brachten den Patienten in den Schockraum des Warburger Krankenhauses.

Um den Boxster bergen zu können, musste der Verkehr auf der Bundesstraße von den Arolser Beamten geregelt werden. Wechselseitig wurde der Verkehr, der sich auf zwei Kilometer Länge in beiden Richtungen gestaut hatte, durch die Unfallstelle gelotst. Gegen 19.05 Uhr, bei Eintreffen des Abschleppers aus Volkmarsen wurden beide Fahrspuren gesperrt - um 19.25 Uhr konnte der Verkehr wieder rollen. Insgesamt waren zwei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

Wie konnte es zu dem Unfall kommen?

Nach Zeugenaussagen befuhr der Korbacher die B 252 von Diemelstadt in Richtung Bad Arolsen, überholte auf der langgezogenen Geraden, hinter dem alten Forsthaus einen Lkw, scherte mit seinem Porsche wieder rechts ein und kam auf der nassen Fahrbahn ins Rutschen. Mit dem rechten Kotflügel kollidierte der Fahrer mit der Leitplanke, wobei das rechte Vorderrad abgerissen wurde und unter der Schutzplanke stecken blieb, während der Porsche eine Drehung vollzog und auf der Gegenfarbahn zum Stehen kam. Wie schwer die Verletzungen des 46-Jährigen sind, darüber konnte die Polizei keine Angaben machen. (112-magazin)

Link: Unfallstandort B 252 am 12. Juli 2019


Vor gut einem Jahr kam es auf regennasser Fahrbahn zu einem ähnlichen Unfall auf der B 252. Ein Porsche war in einen Betonlaster gefahren; der Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Link: Porsche kracht in Betonmischer - 51.500 Euro Sachschaden (14.04.2018, mit Fotos)

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Freitag, 07 Dezember 2018 12:07

Hoher Dieselpreis: 350 Liter abgezapft

BAD AROLSEN. Die derzeit hohen Dieselpreise an den Zapfsäulen haben auch Auswirkungen auf die Arbeit der Polizei. So hat ein bislang unbekannter Täter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Diesel aus einem Lkw entwendet. Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter stellte der Fahrer seinen Sattelzug am Mittwoch gegen 19.20 Uhr auf dem Parkplatz Helser Tannen an der Bundesstraße 252 ab und legte sich schlafen. 

Am Donnerstagmorgen stellte er fest, dass aus dem Dieseltank ca. 350 Liter Kraftstoff fehlten. Der Täter hatte in der Nacht den Tankdeckel des Sattelzuges geöffnet und Diesel daraus abgezapft.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Arolsen. Die Rufnummer lautet: 05691/97990. (ots/r)

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HELSEN. Ein Reh angefahren und das verletzte Tier mit zertrümmerten Hinterläufen einfach liegen gelassen hat in der Nacht zu Freitag ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer auf der B 252. Die Polizei erlöste das Tier schließlich mit drei Schüssen aus der Dienstwaffe von seinen Qualen.

Als ein Autofahrer am frühen Morgen gegen 3.40 Uhr die Bundesstraße 252 aus Richtung Bad Arolsen kommend in nördlicher Richtung befuhr, sah er etwa 200 Meter vor dem Parkplatz Helser Tannen das verletzte Tier mitten auf der Straße sitzen: Beide Hinterläufe waren offenbar bei einer vorangegangenen Kollision mit einem Fahrzeug zertrümmert worden, von dem Fahrer fehlte jedoch jede Spur. Der hinzu kommende Autofahrer verständigte per Notruf 110 die Polizei.

Beim Eintreffen der Streife saß das Reh noch immer auf der Bundesstraße. Die Polizisten zogen es zur Seite und erschossen das Tier mit der Dienstpistole. Ermittlungen zum Unfallverursacher werden nicht angestellt - im Sinne des Gesetzes gehört ein Reh niemandem, somit ist bei dem Unfall kein Schaden entstanden und der Straftatbestand der Verkehrsunfallflucht nicht erfüllt.

Angesichts dieses Unfalls und vergleichbarer Fälle in der Vergangenheit appelliert die Polizei jedoch einmal mehr an Verkehrsteilnehmer, Wildunfälle zu melden und insbesondere verletzte Tiere nicht ihrem Schicksal zu überlassen. (pfa)  

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WALDECK-FRANKENBERG. Die am Mittwochmorgen gestarteten Laser- und Radarkontrollen im Rahmen des Speedmarathons werden noch bis um 22 Uhr fortgesetzt. Obwohl die Aktion selbst und sämtliche Messstellen bekannt gegeben worden waren, erwischte die Polizei im Landkreis mehrere Temposünder. Bislang ein Autofahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen.

Seit 6 Uhr früh sind Polizisten der vier Polizeistationen im Landkreis und des Regionalen Verkehrsdienstes sowie Mitarbeiter der Kommunen an verschiedenen Stellen (siehe unten) im Einsatz, um Temposünder ins Visier zu nehmen und Verstöße zu ahnden. Doch weniger das Sanktionieren als vielmehr das Informieren steht im Mittelpunkt des Speedmarathons. Nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König wolle man das Thema Geschwindigkeit ins Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer bringen, über die Gefahren zu schnellen Fahrens aufklären und für einen bewussten Umgang mit dem Gaspedal werben.

Obwohl der Speedmarathon in Radio und Fernsehen, Zeitungen und Onlinemedien breit angekündigt worden war, waren am Mittwoch einige Verkehrsteilnehmer schneller als erlaubt unterwegs. Nach zehn Stunden (Stand: 16 Uhr) hatten die Ordnungshüter in Waldeck-Frankenberg rund 1300 Fahrzeuge gemessen. 49 Fahrer waren zu schnell und wurden angehalten. 41 von ihnen kamen mit Verwarnungen davon, gegen sieben Fahrer ergingen jedoch Anzeigen. Einer von ihnen hatte ein Tempolimit von 80 km/h deutlich missachtet: Der Autofahrer wurde mit Tempo 128 gemessen - nach Abzug der Toleranz bleibt ein Tempoverstoß von 44 km/h. Er muss ein Bußgeld von 160 Euro zahlen, bekommt zwei Punkte in Flensburg und wird mit einem vierwöchigen Fahrverbot belegt.

Auf folgenden Strecken ist in Waldeck-Frankenberg noch bis Mittwochabend mit Geschwindigkeitskontrollen zu rechnen:

  • B 252 bei Bad Arolsen (Helser Tannen)
  • B 450 am Twistesee (Vorstau)
  • B 252, Höhe Schmittlotheim
  • Bad Wildungen, Einmündung B 253/K 43
  • Bad Wildungen, B 253 (Ortsumgehung)
  • L 3383 zwischen Wellen und Fritzlar
  • L 3086, rund um den Edersee
  • Waldeck-Freienhagen, B 251
  • Battenberg-Laisa, B 253
  • Gemarkung Rosenthal, L 3076

Kontrollstellen in anderen Regionen sind in den Kanälen der Polizei in den sozialen Netzwerken zu lesen. In Nordhessen ist das aktuell lediglich bei Twitter der Fall. (pfa) 

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WALDECK-FRANKENBERG. Neuer Name, altes Ziel: Beim Speedmarathon als Nachfolger des Blitzmarathons werfen Polizei und Kommunen am Mittwoch 16 Stunden lang ein Auge auf Temposünder. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es an zehn ausgewählten Stellen umfangreiche Kontrollen mit Laser- und Radarmessgeräten.

Mit dem europaweiten Verkehrsaktionstag sollen die Gefahren und Folgen zu schnellen Fahrens ins Bewusstsein gerückt werden. In der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr geraten Raser verstärkt ins Visier der Geschwindigkeitsmesser. In ganz Hessen kommen an 324 Messstellen 757 Polizisten und Mitarbeiter der teilnehmenden Kommunen zum Einsatz. Sämtliche Blitzstellen werden über die Medien bekannt gegeben.

Geschwindigkeitsverstöße sind nach Ansicht der Polizei keine Kavaliersdelikte - vor allem vor dem Hintergrund, dass die Geschwindigkeit bei Unfällen über Leben und Tod entscheidet. Das wird besonders deutlich, wenn man bei Zusammenstößen zwischen Autos und Fußgängern einen Blick auf die gefahrene Geschwindigkeit und die Folgen wirft: Bei einem Tempo von 65 km/h sterben acht von zehn erfassten Fußgängern. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h überleben dagegen acht von zehn Fußgängern im Falle einer Kollision.

Beim Speedmarathon an diesem Mittwoch wollen Polizisten und Mitarbeiter der Kommunen mit den gestoppten Temposündern ins Gespräch kommen und sie für die Folgen ihres Verhaltens sensibilisieren. Wer während der Aktion erwischt wird, der muss wie bei jeder anderen Geschwindigkeitskontrolle natürlich damit rechnen, Buß- und Verwarnungsgelder zahlen zu müssen, Punkte in Flensburg zu bekommen oder gar mit einem Fahrverbot belegt zu werden. Obwohl auch bei vergangenen Aktionen die Messstellen bekannt gegeben worden waren, rauschten zahlreiche Raser in die Kontrollstellen - mit den genannten Folgen.

Auf folgenden Strecken ist in Waldeck-Frankenberg am Mittwoch mit Geschwindigkeitskontrollen zu rechnen:

  • B 252 bei Bad Arolsen (Helser Tannen)
  • B 450 am Twistesee (Vorstau)
  • B 252, Höhe Schmittlotheim
  • Bad Wildungen, Einmündung B 253/K 43
  • Bad Wildungen, B 253 (Ortsumgehung)
  • L 3383 zwischen Wellen und Fritzlar
  • L 3086, rund um den Edersee
  • Waldeck-Freienhagen, B 251
  • Battenberg-Laisa, B 253
  • Gemarkung Rosenthal, L 3076

Kontrollstellen in anderen Regionen sind in den Kanälen der Polizei in den sozialen Netzwerken zu lesen. In Nordhessen ist das aktuell lediglich bei Twitter der Fall. (pfa) 

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Eine Nacht nach einem leichten Zusammenstoß mit einem Schwertransport ist es auf der Bundesstraße 252 im Rahmen der notwendigen Polizeiabsperrung erneut zu einem Unfall gekommen - diesmal krachte ein Kurierfahrer von hinten in ein stehendes Auto, dessen Fahrer den entgegenkommenden Lkw mit Überbreite vorbeifahren lassen wollte.

Wie in der Nacht zuvor begleitete die Bad Arolser Polizei auch am späten Mittwochabend einen Schwertransport, der Teile für den Bau von Windkraftanlagen im Waldecker Land anlieferte. Um dem mehr alsvier Meter breiten und extrem schweren Gefährt Platz zu verschaffen, fährt die Polizei mit Blaulicht vorweg und fordert entgegenkommende Fahrer auf, am rechten Fahrbahnrand stehenzubleiben und den Schwertransport vorbeifahren zu lassen.

An diese Anweisung der Beamten hielt sich gegen Mitternacht auch ein 39 Jahre alter Mann aus Neuenkirchen im Heidekreis, der in Höher der Helser Tannen am Rand der B 252 anhielt und wartete. Ein nachfolgender Kurierfahrer (38) mit einem Fiat Ducato erkannte die Situation zu spät und krachte dem stehenden Toyota Auris ins Heck. Der Unfallverursacher aus Herford blieb unverletzt, der Toyotafahrer zog sich beim Aufprall ein Schleudertrauma zu. Der Schaden summiert sich auf mehrere tausend Euro.


Über den genannten anderen Unfall berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Wer nicht hören will, muss fühlen: Gegen Schwertransport (24.03.2016)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 26 Februar 2015 22:57

B 252: Frontalzusammenstoß nur knapp verhindert

HELSEN/SCHMILLINGHAUSEN. Nur dank der guten Reaktion eines Lkw-Fahrers ist es am Donnerstagabend auf der B 252 nicht zum Frontalzusammenstoß seines Lastwagens mit einem Auto gekommen, als dessen 78-jähriger Fahrer trotz Gegenverkehrs überholte. Der Lkw landete im Grünstreifen, der Rentner fuhr in Richtung Diemelstadt davon. Ein anderer und ebenfalls wachsamer Lasterfahrer bremste den flüchtigen Unfallverursacher aus.

Wegen der Bergungsarbeiten war die Bundesstraße 252 am Abend zwischen den Abfahrten nach Helsen und Schmillinghausen zeitweise voll gesperrt. Ab etwa 22 Uhr floss der Verkehr aber wieder in beiden Richtungen.

Der 78-jährige Arolser befuhr nach ersten Informationen der Polizei gegen 20 Uhr mit seinem Suzuki Vitara die B 252 aus Richtung Korbach kommend in Richtung Diemelstadt. In Höhe der sogenannten Helser Tannen setzte der Senior zum Überholen zweier vorausfahrender Lastzüge an. Nachdem er den hinteren Lkw bereits überholt hatte und den vorderen noch überholen wollte, näherte sich aus der Gegenrichtung ein Lkw mit Anhänger. Zwar bremste nun auch der Autofahrer ab, doch ohne ein Ausweichmanöver des entgegenkommenden Brummis wäre es zum Frontalzusammenstoß gekommen.

Beim Ausweichen nach rechts geriet der sogenannte Gliederzug auf die Bankette und sank im weichen Boden ein. Der Suzuki krachte mit dem linken Außenspiegel seitlich gegen den Lkw-Anhänger, wodurch der Spiegel vom Auto abriss. Dennoch fuhr der 78-Jährige einfach in Richtung Diemelstadt weiter.

Ermittlungen wegen Unfallflucht
Als er abermals den vorderen Lastwagen überholen wollte, steuerte dessen Fahrer schräg nach links auf die Gegenspur und blockierte schließlich die komplette Bundesstraße - so war der 78-Jährige zum Anhalten gezwungen. Die hinzu gerufene Polizei führte einen Atemalkoholtest bei dem Rentner durch, der jedoch negativ ausfiel. Für den Bad Arolser hat der Unfall aber dennoch Folgen: Gegen den Suzukifahrer ergeht Strafanzeigen wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle - besser bekannt als Unfallflucht.

Weil es dem Lkw-Fahrer nicht mehr gelang, seinen festgefahrenen Gliederzug ohne fremde Hilfe zurück auf die Fahrbahn zu fahren, rückte ein Bergungsunternehmen mit einem Schleppwagen an. Innerhalb einiger Minuten war das Gespann wieder auf die Straße gezogen. Schaden entstand am Lastwagen nicht. Der Brummi hatte lediglich einen Leuchtpfosten überfahren. Am Vitara beschränkte sich der Schaden auf den abgerissenen Außenspiegel. "Dieser Unfall hätte auch weitaus schwerwiegendere Folgen haben können", sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle.

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