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Mittwoch, 07 August 2019 17:21

Unfall: BMW-Fahrer alkoholisiert, Abholer auch

KASSEL/HELSA. Ohne Führerschein und betrunken einen Unfall verursacht hat ein junger Mann aus Kaufungen in der Nacht zum Mittwoch. Danach ist der 26-Jährige abgehauen. Auch der Abholer war leider alkoholisiert und ohne Führerschein unterwegs.

Nachdem in der Nacht zum Mittwoch der Fahrer eines 3er BMW einen Unfall in der Nähe eines Marktes im Bereich der Berliner Straße in Helsa verursacht hatte, war dieser zunächst abgehauen. Der mutmaßliche Fahrer konnte jedoch durch die eingesetzten Polizisten im Nahbereich angetroffen werden, als er gerade abgeholt werden sollte. Da sowohl der Abholer, als auch der Abzuholende alkoholisiert waren und jeweils keinen Führerschein besitzen, müssen sie jetzt mit mehreren Strafverfahren rechnen.

Wie die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Ost berichten, stellten sie zunächst gegen 1.40 Uhr einen 3er BMW im Umfeld eines Marktes in der Ortslage Helsa fest, der augenscheinlich frisch an einer Böschung verunfallt war und dort zurückgelassen wurde. Da den Beamten zuvor am Ortsrand Helsa Personen aufgefallen waren, suchten sie erneut nach diesen und trafen dabei auch einen Mann an. Weil der Angetroffene, ein 26-Jähriger aus Kaufungen, auch Halter des verunfallten BMWs ist und stark nach Alkohol roch, lag für die Beamtendie Vermutung nahe, dass er der mögliche Fahrer des Unfallwagens war. In diesem Moment erschien am Ort der Kontrolle ein Opel Zafira, den die Streife ebenfalls anhielt. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellte kannten der Fahrer und die Beifahrerin des Opels den mutmaßlichen Unfallverursacher und wollten diesen abholen. Da aber der ebenfalls aus Kaufungen stammende 29-jährige Fahrer des Opels nach Alkohol roch und ein freiwilliger Atemalkoholtest bei ihm einen vorläufigen Wert von 1,35 Promille ergab, war auch seine Fahrt damit beendet.

Nachdem die zwei Männer zur Blutentnahme in das Kasseler Polizeirevier Ost gebracht wurden, konnten die Beamten weiterhin ermitteln, dass beide jeweils keinen gültigen Führerschein besitzen. Neben dem Unfall mit etwa 8000 Euro Sachschaden kommen jetzt noch mehrere Strafverfahren auf beide zu. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 06 Dezember 2018 16:00

Totalschaden nach Unfallflucht, Polizei sucht Zeugen

KASSEL. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer verursachte in der Nacht zum Samstag in Helsa-Wickenrode im Landkreis Kassel einen Verkehrsunfall und flüchtete anschließend von der Unfallstelle.

Der Unfallverursacher sorgte für einen erheblichen Sachschaden an einer geparkten grünen Mercedes C-Klasse, gegen die der Unbekannte mit seinem Fahrzeug gekracht war. Dabei war die gesamte linke Fahrzeugseite beschädigt worden und ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 3.000 Euro entstanden. Da an der Unfallstelle gesicherte Spuren dafür sprechen, dass es sich bei dem verursachenden Fahrzeug um einen weißen Renault gehandelt haben könnte, bitten die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei nun um Hinweise.  

Der aus Kassel stammende 44-jährige Halter der C-Klasse hatte die Beamten des zuständigen Polizeireviers Ost am Samstagmorgen nach Wickenrode gerufen. Wie er gegenüber der eingesetzten Streife angab, habe sein Mercedes über Nacht, zwischen 19 Uhr und 5.45 Uhr am rechten Fahrbahnrand in der Berliner Straße, kurz vor dem Torweg, in Fahrtrichtung Helsa gestanden. Am frühen Morgen dann entdeckte er den frischen Schaden auf der gesamten linken Fahrzeugseite, vom Verursacher fehlte jede Spur. Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch unklar.  

Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe bitten Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher und seinen mutmaßlich beschädigten weißen Renault geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 22 März 2017 11:34

Autodiebe schlagen weiterhin in Nordhessen zu

HELSA/KAUFUNGEN. Drei Audis im Gesamtwert von fast 50.000 Euro haben unbekannte Autodiebe in der Nacht zu Mittwoch in östlichen Landkreis Kassel gestohlen. Die Polizei geht aufgrund der zeitlichen und räumlichen Nähe von einem Zusammenhang aus.

Gestohlen wurden laut Kripo ein grauer Audi A 5 und ein schwarzer Audi A 4 in Helsa sowie ein schwarzer Audi A 5 Sportback in Oberkaufungen. Alle drei betroffenen Autobesitzer bemerkten den Diebstahl am Mittwochmorgen und verständigten die Polizei. Die Tatzeit im Falle des grauen A 5, den Unbekannte in der Nacht aus der Einfahrt eines Hauses an der Mozartstraße in Helsa entwendeten, lässt sich derzeit auf den Zeitraum zwischen 22.30 und 3 Uhr eingrenzen. Die Vorgehensweise der Täter ist noch unbekannt. Auf den neun Jahre alten Wagen ist das Kennzeichen KS-YP 72 ausgegeben, den Wert gab die Polizei mit 10.000 Euro an.

Die andere Tat in Helsa hatte sich in der Zeit zwischen 18.20 und 9 Uhr in der Beethovenstraße ereignet. Der im Jahr 2011 erstmals zugelassene schwarze Audi A 4 mit den Kennzeichen KS-LM 278 im Wert von 14.000 Euro war in diesem Zeitraum vom Grundstück der Besitzer gestohlen worden.

Den 25.000 Euro teuren schwarzen Audi A 5 Sportback mit den Kennzeichen KS-RX 78, Baujahr 2013, entwendeten die Autodiebe aus der Einfahrt eines Hauses im Höhenweg in Oberkaufungen in der Zeit zwischen 21.15 und 6.35 Uhr. Im Rahmen der bundesweit eingeleiteten Fahndungen nach den drei gestohlenen Audis haben sich bislang keine Hinweise auf deren Verbleib oder auf die Täter ergeben.

Zeugen, die in der Nacht in Oberkaufungen oder Helsa Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/pfa)  



Kürzlich nahm die Polizei einen mutmaßlichen Autodieb fest, der in Nordhessen zugeschlagen hatte:
In Kassel geklauter Q 5 an Grenze zu Polen gestoppt (08.03.2017)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL/KAUFUNGEN. Nicht nur in Kassel wurden drei stationäre Radaranlagen mit Farbe besprüht und vorübergehend unbrauchbar gemacht. Auch die stationären Blitzereinrichtungen an der Bundesstraße 7 zwischen Kaufungen und Helsa sind mit weißer Farbe besprüht worden.

Davon betroffen sind sowohl die bei Oberkaufungen in Fahrtrichtung Helsa aufgestellte Anlage, als auch die beiden bei Helsa und bei Oberkaufungen gelegenen Einrichtungen, die den Verkehr auf der Gegenseite im Visier haben. Wie bei den Kasseler Fällen, ist auch bei den Taten an der B 7 die genaue Tatzeit nicht bekannt. Auch liegen der Polizei bislang keine Hinweise auf den oder die Täter vor.

Da in allen Fällen weiße Farbe im Spiel war und vermutlich alle Taten in der Nacht zu Dienstag begangen wurden, gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass sämtliche Taten aus Kassel und dem Landkreis auf das Konto ein und derselben Täter gehen dürfte.

Die Sachbearbeitung in allen Fällen, die als gemeinschädliche Sachbeschädigungen eingestuft werden, wird zentral von den Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte geführt. Sie suchen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nuimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 14 September 2016 12:13

Reh ausgewichen: Eingeklemmt und schwer verletzt

SÖHREWALD. Bei einem Ausweichmanöver vor einem Reh hat ein 24 Jahre alter Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der junge Mann wurde schwer verletzt in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Der Mann aus Guxhagen war am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr mit seinem Wagen auf der Söhre-Hochwaldstraße (L 3460) von Söhrewald-Wattenbach kommend in Richtung Helsa-St. Ottilien unterwegs. Als in einer Rechtskurve ein Reh auf der Fahrbahn stand, wich der 24-Jährige nach links aus und verlor die Kontrolle über sein Auto. Am Fahrbahnrand durchquerte er einen Flutgraben und stieß rund 20 Meter weiter gegen einen Wasserdurchlass. An diesem hochkatapultiert, touchierte der Wagen nach etwa fünf Metern die Oberkante der dortigen Leitplanke und landete dahinter quer im Straßengraben.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Söhrewald mussten den Schwerverletzten mit hydraulischen Geräten aus dem Fahrzeug befreien. Die Besatzung eines Rettungswagens lieferte den Verletzten nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus ein.

Den Schaden bezifferte die Polizei mit 4000 Euro an der Leitplanke und rund 12.000 Euro am Auto des 24-Jährigen. Zu einem Zusammenstoß mit dem Reh war es nicht gekommen - das Tier verschwand unmittelbar nach dem Unfall im Wald.

Tipps der Polizei
Die Polizei rät Autofahrern, in solchen Momenten - sofern ein Handeln noch möglich ist - einen kontrollierten Aufprall in Kauf zu nehmen. Man sollte das Lenkrad fest in die Hand nehmen, vorsichtig abbremsen und sich auf den Aufprall einstellen, lautet die Devise.

Generelle Hinweise:

  • Mit Wildwechsel ist auf Wald- und Feldrandstraße stets zu rechnen. Und nicht nur, wenn ein Schild vor Wildwechsel warnt
  • Besonders in der Abend- und Morgendämmerung sind Wildtiere sehr aktiv
  • Fahren Sie mit reduzierter Geschwindigkeit und seien Sie stets bremsbereit
  • Bei Wild auf der Straße sollten Sie abblenden, vorsichtig abbremsen und hupen
  • Mit Nachzüglern rechnen - Wildtiere leben oft in Gruppen
  • Wenn eine Kollision nicht vermeidbar ist, empfiehlt sich ein kontrollierter Aufprall
  • Wer ausweicht, gefährdet den Gegenverkehr beziehungsweise riskiert einen Unfall

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Wildunfälle erhalten Sie unter polizei-hessen.de (ots/pfa)   

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Publiziert in KS Polizei

HELSA. Gleich mehrere Autofahrer haben den Notruf 110 gewählt, als sie bei einem vorbeifahrenden Taxi die blinkenden Alarm-LED-Lämpchen auf dem Taxischild sahen. Diese Lämpchen blinken immer dann, wenn der Taxifahrer einen stillen Alarm auslöst, weil er in Not ist und Hilfe benötigt.

Glücklicherweise stellte sich bei dem durch die Notrufe ausgelösten polizeilichen Einsatz am Mittwochmorgen heraus, dass offenbar ein technischer Defekt den Alarm ausgelöst hatte. Die Polizei lobte dennoch die Verkehrsteilnehmer, die sich "absolut richtig verhalten" hätten.

Gleich zwei Funkstreifen machten sich gegen 6 Uhr auf den Weg zu dem auf der B 7 zwischen Hessisch Lichtenau und Kassel gemeldeten Taxi. Ein Streifenwagen der Polizeistation Hessisch Lichtenau fuhr hinterher, ein weiterer des Polizeireviers Kassel-Ost eilte entgegen. Nahezu zeitgleich trafen sie das Taxi zwischen Helsa und Kaufungen an und stoppten es sofort, um dem vermeintlich in Not geratenen Fahrer zu Hilfe zu kommen. Dazu stoppten die Beamten auch den nachfolgenden Verkehr, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

Dass es sich glücklicherweise nur um einen Irrtum handelte, klärte sich anschließend schnell auf. Auf dem Beifahrersitz saß ein Fahrgast, der nach Kassel befördert werden wollte, am Steuer ein verdutzter Taxifahrer, der sich die Auslösung der Nothilfeeinrichtung nicht erklären konnte. Nachdem der ungewollte Alarm wieder deaktiviert war, setzten der 38 Jahre alte Taxifahrer aus Baunatal und 44 Jahre alte Fahrgast aus Wolfhagen ihren Weg nach Kassel fort. Der Verkehr konnte nach knapp 15-minütiger Sicherheitspause wieder rollen. (ots/pfa) 

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HELSA. Tödliche Kopfverletzungen hat ein 66 Jahre alter Mann aus Helsa in seiner Werkstatt erlitten, offenbar durch einen Sturz. Ein Verbrechen schließt die Kripo derzeit aus.

Laut Polizeibericht von Freitag wurde der 66-Jährige am Donnerstagnachmittag gegen 17.10 Uhr mit schweren Kopfverletzungen von Angehörigen leblos in seinem Werkstattbetrieb in Helsa aufgefunden. Ein herbeigerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Erste Ermittlungen deuten auf ein tragisches Sturzgeschehen hin. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden liegen den bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht vor. Der Verunglückte hatte sich am Donnerstag allein in der Werkstatt aufgehalten.

In die weiteren Ermittlungen der Todesumstände und des vermuteten Unfallhergangs wurden, wie in diesen Fällen üblich, die Kasseler Kripo und das Dezernat für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik beim Regierungspräsidium Kassel eingeschaltet. Die Staatsanwaltschaft in Kassel ordnete zudem eine Obduktion an, die vermutlich aber erst Anfang kommender Woche stattfinden wird.


Auch im Kreis Paderborn starb am Donnerstag ein Mann nach einem Unfall bei der Arbeit:
Schwere Arbeitsunfälle mit Gabelstaplern: 67-Jähriger stirbt (07.08.2015)

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KASSEL. In zwei Betrugsfällen ermittelt aktuell die Kripo in Kassel: In beiden Fällen hatten sich bislang noch unbekannte Täter am Telefon als Polizisten ausgegeben. Im ersten Fall versuchten die Betrüger, bei einer Seniorin in Kassel hinterlistig die Bankdaten zu erschleichen - im zweiten Fall forderten sie von einer Rentnerin aus Helsa Geld, um sie vor einem angeblichen Strafverfahren zu bewahren.

In beiden Fällen haben sich die Seniorinnen richtig verhalten, teilt die Polizei mit: Sie gaben an, sich erst erkundigen zu müssen - so entstand kein finanzieller Schaden. Den Tätern war die Sache aufgrund des Verhaltens der beiden Frauen offensichtlich zu heiß geworden. Im Kasseler Fall benutzten die Täter offenbar eine Computersoftware, die im Display des Opfers die 110 erscheinen lässt. Die Kasseler Polizei warnt vor solchen Anrufen: "Ermittler rufen nicht mit der Notrufnummer 110 an und stellen auch keine Geldforderungen."

Der Anruf bei der 78-Jährigen im Kasseler Stadtteil Kirchditmold ging laut Polizei am Samstagabend ein. Gegen 22 Uhr meldete sich ein Anrufer mit den Worten "Tobias Wagner von der Kriminalpolizei". Er gaukelte der Frau vor, dass drei Ganoven festgenommen worden seien - die hätten einen Zettel mit geheimen Daten der Seniorin dabei gehabt. Nun müsse man diese abgleichen. Die 78-Jährige gab dem Anrufer daraufhin aber zu verstehen, sich zunächst mit ihrem Sohn in Verbindung setzen zu wollen.

Mit spezieller Software die Nummer 110 angezeigt
Anschließend verständigte die Seniorin ihren Sohn und erstattete Strafanzeige bei der Kripo. Ihren Angaben zufolge war während des Anrufs im Display die Notrufnummer 110 zu lesen. Offenbar riefen die Täter über das Internet an und setzten dabei eine Software ein, die die Nummer des Polizeinotrufs generiert, meint die Polizei. "Mit einem solchen Programm kann jede beliebige Nummer im Display angezeigt werden."

Im zweiten Fall erfolgte der Anruf bei der 76 Jahre alten Rentnerin in Helsa am Montagmorgen gegen 11 Uhr. Dabei gab sich der Anrufer als Jürgen Hoffmann vom 3. Polizeirevier in Kassel aus. Er trug telefonisch vor, dass gegen die Frau ermittelt werde. Bei einer Sofortüberweisung von 4300 Euro könne das Strafverfahren, das später 12.000 Euro kosten solle, aber gestoppt werden.

Und die Geschichte ging noch weiter: Ein Bankmitarbeiter namens Müller würde später noch einmal anrufen und die Formalitäten klären, erklärte der Anrufer. Und wirklich: Nur wenige Minuten später rief ein Herr Müller bei der Frau tatsächlich an. Aber die 76-Jährige war clever: Sie sagte, sich erst bei der Bank erkundigen zu wollen. Damit war das Gespräch beendet. Ob eine Rufnummer im Display ihres Telefons angezeigt wurde, konnte die 76-Jährige später nicht mehr sagen.

Laut Polizei haben die Anrufer in beiden Fällen mit akzentfreiem Deutsch gesprochen. Die Kripo Kassel bittet nun Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder selbst Opfer einer solchen Straftat geworden sind, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Polizei in Kassel zu melden.

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HELSA. Ein 20-jähriger Autofahrer ist am frühen Sonntagmorgen bei einem Alleinunfall auf der Bundesstraße 451 zwischen Wickenrode und Helsa ums Leben gekommen.

Laut Polizei befuhr der 20-Jährige gegen 3.50 Uhr mit seinem Citroen C1 die Bundesstraße aus Wickenrode kommend in Richtung Helsa. Etwa 200 Meter vor dem Ortseingang von Helsa kam der junge Mann aus Großalmerode vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf feuchter Fahrbahn nach rechts von der Straße ab, überschlug sich anschließend und wurde hierbei aus dem Fahrzeug geschleudert. Der 20-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Die Bundesstraße blieb wegen der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme bis 6.30 Uhr voll gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 6000 Euro.

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KAUFUNGEN/HELSA. Bei einem Glätteunfall auf der Kreisstraße zwischen Kaufungen und Helsa ist eine 48 Jahre alte Autofahrerin schwer verletzt und in ihrem Auto eingeklemmt worden. Feuerwehrleute befreiten die Frau aus ihrem total zerstörten BMW.

Die 48-Jährige fuhr gegen 22.30 Uhr mit ihrem Wagen auf der Kreisstraße 7 von Kaufungen nach Helsa. Am Ende einer leichten Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihren BMW - wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Straßenglätte. Das Fahrzeug schleuderte nach links über die Gegenfahrbahn, prallte gegen eine Böschung und kam zum Stehen. Da sich die Fahrerin nicht eigenständig aus dem stark beschädigten Wagen befreien konnte, rückte die Feuerwehr Helsa mit der Rettungsschere aus.

Bei dem Aufprall hatte sich die Frau vermutlich eine Gehirnerschütterung sowie Prellungen an Kopf und Oberkörper zugezogen. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte die Verletzte in ein Kasseler Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. An dem BMW entstand schätzungsweise ein Schaden von 3500 Euro, was wohl einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeutet.

Laut Polizei war es an der Unfallstelle spiegelglatt. Bereits vor dem Unfall der 48-Jährigen war ein weiteres Fahrzeug auf dieser Kreisstraße von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gerutscht. Auch hier war wohl die Straßenglätte in Verbindung mit nicht angepasster Geschwindigkeit an die Fahrbahnverhältnisse ursächlich.

Auch ein nochmaliges Abstreuen der Strecke durch ein Streufahrzeug führte zu keiner Besserung der Straßensituation. Daher musste die Kreisstraße zwischen Kaufungen und Helsa bis Donnerstagmorgen, 5.30 Uhr, voll gesperrt werden. Die Fahrbahn konnte erst wieder freigegeben werden, nachdem sich die Witterungsverhältnisse gebessert hatten.

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