Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Hehlerei

KASSEL. Ein nicht alltäglicher Fall, der möglicherweise dem Drogenrausch eines 33-Jährigen aus Schauenburg zuzurechnen ist, ereilte am frühen Mittwochmorgen die Beamten des Polizeireviers Süd-West in Baunatal.

Zunächst gewöhnlich begann der Fall, als der 33-Jährige gegen 4.30 Uhr den Notruf wählte und einen Einbruch in seine Wohnung meldete. Weiterhin ohne Besonderheiten verliefen die ersten Ermittlungen: Das vermeintliche Opfer stand auf der Terrasse, der Blick in seine Wohnung ließ einen Einbruch vermuten. Im Inneren glich es einem Schlachtfeld, die Täter hatten offenbar ganze Arbeit geleistet. Der Fall nahm seine Wende, als die Wohnung gemeinsam betreten wurde. Nicht nur, dass dort erheblicher Marihuana-Duft wahrzunehmen war, auf dem Wohnzimmertisch lagen sogar Drogen und im Schlafzimmer ein Gast des Anrufers. Beide beschuldigten sich gegenseitig, den Aufbau eines gemeinsamen schwunghaften Drogenhandels in Schauenburg verpatzt zu haben. Die Beamten forderten eine Funkstreife mit Drogenspürhund an.

Der vierbeinige Kollege fand schließlich 25 Gramm Marihuana und ein paar Gramm Amphetamine in der Wohnung. Zudem stellten die Baunataler Beamten Utensilien zum Wiegen, Portionieren und Verpacken von Betäubungsmitteln sicher.  Der Situation nicht genug, klingelte ein gemeinsamer Bekannter der angetroffenen Männer an der Tür, als die Beamten noch in der Wohnung ermittelten. Vor der Tür stand ein 39-Jähriger aus Naumburg, der, wie sich klärte, vom im Bett liegenden 59-Jährigen aus Bad Emstal gerufen worden war, um ihn abzuholen. Das Problem dabei: Der 39-Jährige stand mit über zwei Promille Alkohol vor der Tür und war nicht mehr in der Lage, seinen Bekannten zu befördern.

Zudem fanden die Beamten bei ihm eine kleine Menge Betäubungsmittel und Manschettenknöpfe, die nach ersten Ermittlungen aus einem Diebstahl stammen könnten. Es ergab sich der Verdacht, dass der 39-Jährige diese im Auftrag des Wohnungsinhabers später verkaufen wollte. Wie der erheblich alkoholisierte 39-Jährige schlussendlich zum Einsatzort gekommen war, ließ sich nicht mehr klären. Ein daraufhin gerufenes Taxi brachte den 59-Jährigen nach Hause, die Streife nahm die beiden anderen Männer zunächst mit zur Dienststelle.

Während der 39-Jährige sich wegen des Besitzes von Drogen und dem Verdacht der Hehlerei verantworten muss, ermitteln die Beamten gegen den 33-Jährigen wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Drogen und Vortäuschen eines Einbruchs. Der Grund für den vorgetäuschten Einbruch soll im Übrigen ein vierstellig verprasster Betrag sein, den man einem Schuldner damit erklären wollte. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

MARBURG. Das Opfer eines Fahrraddiebstahls hat sein geklautes Citybike wenig später in einer Kleinanzeige entdeckt und sofort die Polizei eingeschaltet. Die Polizei ermittelt nun gegen einen 16-Jährigen wegen Diebstahls und Hehlerei.

Das rot-silberne Citybike verschwand am Montag zwischen 8 und 16 Uhr von einem Abstellplatz in der Neuen Kasseler Straße. Der rechtmäßige Eigentümer entdeckte sein Bike noch am selben Tag in den Kleinanzeigen, schaltete die Polizei ein und vereinbarte mit dem Anbieter ein Treffen in Wehrda, um das Rad zu kaufen.

Bei der durch die Polizei überwachten Übergabe am Abend versuchte der Jugendliche vergeblich, Reißaus zu nehmen. Angehörige des Jugendlichen störten dann auch noch die Festnahme erheblich und händigten erst nach mehrfacher Aufforderung ihre Ausweise aus. Dabei wurden die eingesetzten Beamten auch beleidigt. Erst das Eintreffen einer weiteren Streife ermöglichte den Abtransport des jungen Mannes, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat. Der Verdächtige musste nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Marburg eine Sicherheitsleistung von 200 Euro hinterlegen und wurde im Anschluss entlassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG/NEUSTADT. Nach dem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau vor zweieinhalb Wochen ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gegen einen 26-jährigen Asylbewerber. Der dringend Tatverdächtige, der untergetaucht ist, wird mit Haftbefehl gesucht.

Intensive Ermittlungen führten die Fahnder wenige Tage nach dem sexuellen Übergriff in Marburg am Morgen des 10. September nach Neustadt. Dort stellten sie bei einem 38-jährigen Asylbewerber das bei der Tat in Marburg geraubte Handy des Opfers sicher. Der Mann, gegen den nun wegen Hehlerei ermittelt wird, konnte nachweisen, das Mobiltelefon von einem 26-jährigen Mitbewohner gekauft zu haben. Der 26-jährige Tatverdächtige, der bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist, konnte jedoch bisher nicht festgenommen werden. Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass er untergetaucht ist.

Eine DNA-Spur, die nach dem Angriff auf die Studentin gesichert wurde, konnte inzwischen zweifelsfrei dem 26-Jährigen zugeordnet werden und stützt den dringenden Tatverdacht gegen den Flüchtigen. Gegen ihn wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Amtsgericht in Marburg Haftbefehl erlassen. Die Fahndung nach dem Gesuchten dauert an. (ots/pfa) 


112-magazin.de berichtete über den Fall:
Sexueller Übergriff auf Studentin: Täter namens "Sorin" (12.09.2016)

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KASSEL. Unmittelbar nach dem Diebstahl von vier hochwertigen Kompletträdern hat der Dieb seine Beute im Internet zum Kauf angeboten. Der Besitzer erkannte seine seltenen Felgen und verständigte die Polizei. Bei einem fingierten Verkaufstreffen nahmen die Beamten den Dieb fest. Der Eigentümer erhielt die teuren Räder zurück.

Ein zunächst unbekannter Täter hatte in der Nacht zu Ostermontag in einer Tiefgarage in der Kasseler Unterneustadt vom BMW eines Anwohners alle vier Räder abgeschraubt und mitgenommen. Um halb acht morgens fand der Besitzer sein Fahrzeug auf Pflastersteinen aufgebockt vor und erstattete sofort Anzeige beim Polizeirevier Ost. Bei der Beute handelte es sich um sehr seltene hochwertige Alufelgen mit Reifen im Wert von etwa 3500 Euro. Nach der Anzeigenerstattung staunte der 27-jährige Geschädigte nicht schlecht: In einem Kleinanzeigenportal im Internet bot jemand seine Räder bereits zum Kauf an. Über einen Bekannten stellte er den Kontakt zu dem Verkäufer her und informierte unmittelbar die Kripo.

Geklaute Räder im Kofferraum
Beim dem verabredeten Treffen auf einem Parkplatz in Niederzwehren erwartete den Verkäufer nicht nur der Kaufinteressent, sondern auch die Polizei. Der 24-Jährige hatte die zum Kauf angebotenen Räder im Kofferraum, die der Geschädigte an individuellen Merkmalen sofort als sein Eigentum identifizierte. Anhand von eindeutigen Fotos wies er nach, dass es sich um seine Kompletträder handelte. Der Bestohlene erhielt seine Räder unmittelbar zurück.

Den 24-jährigen Anbieter aus Kassel nahmen die Polizisten mit zur Dienststelle. Dort überprüften sie seinen Verkaufsaccount im Internet, über diesen er weitere BMW-Teile zum Kauf anbietet. Ob es sich hierbei auch um Diebesgut handelt, überprüfen die Ermittler derzeit. Der Dieb machte gegenüber den Beamten keine Angaben zum Sachverhalt und muss sich nun wegen Diebstahls und Hehlerei verantworten.

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VOLKMARSEN. Wegen schweren Diebstahls und Hehlerei muss sich ein 47 Jahre alter Volkmarser verantworten. Der Mann war von Verkehrspolizisten zu einer Kontrolle gestoppt worden, als er am vergangenen Dienstag mit einem polnischen Kleinlaster unterwegs war. Mindestens eine der von ihm transportierten Baumaschinen gilt als gestohlen.

Bei der Kontrolle am Dienstag entdeckten die Beamten auf der Ladefläche mehrere Baumaschinen. Eine Überprüfung ergab, dass eine der Baumaschinen aus einem Diebstahl stammt. Auch die Herkunft der anderen Baumaschinen ist nach Angaben von Polizeisprecher Jörg Dämmer noch unklar. Die Polizei stellte sämtliche Baumaschinen sicher und leitete ein Strafverfahren gegen den 47-Jährigen ein. Warum er gestoppt worden war, ging aus der Polizeimeldung von Freitag nicht hervor.


Mehrere Baumaschinen waren im September in Diemelstadt entwendet worden:
Rhoden: Baumaschinen aus Bauhof gestohlen (22.09.2015)

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MARBURG-BIEDENKOPF/FRANKENBERG. Unter anderem rund 12.000 Schuss Munition und zwei Maschinengewehre hat die Polizei bei Durchsuchungen sichergestellt. Die Kripo nahm zwei Männer und eine Frau vorübergehend fest. Es besteht ein Zusammenhang zu einem Einbruch auf einem Bundeswehr-Schießplatz der Burgwaldkaserne bei Frankenberg.

Laut Polizeibericht von Dienstag wurden bei den Durchsuchungen am Vortag in Cölbe, Stadtallendorf, Caldern und Marburg fast 12.000 Schuss Munition, zwei unbrauchbar gemachten Maschinengewehren (G3), eine durchgeladenen Schreckschusswaffe, eine Schussweste, Betäubungsmittel, ein Handkarren voll mit Schweißutensilien und mehrere schwere elektronischen Profiarbeitsmaschinen wie Trennschleifer, Bohrmaschinen, Stichsägen und Bohrhammer sichergestellt.

Die Kripo nahm drei Tatverdächtige vorübergehend fest. Ein vierter befindet sich wegen weiterer anderer Taten bereits seit ein paar Tagen in Untersuchungshaft und ein fünfter steht unter dem Verdacht der Hehlerei.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 26-jährigen Mann aus Cölbe, eine 22-jährige Frau aus Lollar und einen 29-jährigen aus Stadtallendorf. Das Trio steht zusammen mit dem bereits in Untersuchungshaft sitzenden 27-jährigen Marburger Intensivtäter unter dem dringenden Verdacht, in verschiedenen Zusammensetzungen Einbrüche in unterschiedliche Gebäude begangen zu haben.

Einbruch bei der Bundeswehr
Das mit den Ermittlungen betraute Fachkommissariat für besondere Ermittlungs- und Fahndungsaufgaben konnte Teile der sichergestellten Beute verschiedenen Einbrüchen zuordnen. Dazu gehören auch ein Einbruch in ein Schützenhaus in Cölbe im Dezember 2013, zwei Einbrüche in Stadtallendorf, ein Einbruch auf einem Schießplatz der Burgwaldkaserne bei Frankenberg und diverse Kellereinbrüche, die sich seit August 2013 hauptsächlich im Stadtgebiet von Marburg häuften.

Die Sicherstellung von mutmaßlichem Diebesgut in seiner Wohnung bestätigte den Verdacht der Ermittler, dass der 33-jährige Marburger zumindest als Hehler beteiligt ist.

Weder gegen die drei vorübergehend Festgenommenen noch gegen den mutmaßlichen Hehler lagen ausreichende Haftgründe vor. Daher wurden die Personen zwar wieder auf freien Fuß gesetzt, dennoch müssen sie sich demnächst vor Gericht wegen der Vorwürfe verantworten. Die Ermittlungen dauern insgesamt noch an.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 21 Januar 2014 23:31

12.000 Patronen und zwei MGs sichergestellt

MARBURG-BIEDENKOPF. Unter anderem rund 12.000 Schuss Munition, zwei Maschinengewehre und zahlreiche Elektrowerkzeuge hat die Polizei bei Durchsuchungen sichergestellt. Die Kripo nahm zwei Männer und eine Frau vorübergehend fest.

Laut Polizeibericht von Dienstag wurden bei den Durchsuchungen am Vortag in Cölbe, Stadtallendorf, Caldern und Marburg fast 12.000 Schuss Munition, zwei unbrauchbar gemachten Maschinengewehren (G3), eine durchgeladenen Schreckschusswaffe, eine Schussweste, Betäubungsmittel, ein Handkarren voll mit Schweißutensilien und mehrere schwere elektronischen Profiarbeitsmaschinen wie Trennschleifer, Bohrmaschinen, Stichsägen und Bohrhammer sichergestellt.

Die Kripo nahm drei Tatverdächtige vorübergehend fest. Ein vierter befindet sich wegen weiterer anderer Taten bereits seit ein paar Tagen in Untersuchungshaft und ein fünfter steht unter dem Verdacht der Hehlerei.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 26-jährigen Mann aus Cölbe, eine 22-jährige Frau aus Lollar und einen 29-jährigen aus Stadtallendorf. Das Trio steht zusammen mit dem bereits in Untersuchungshaft sitzenden 27-jährigen Marburger Intensivtäter unter dem dringenden Verdacht, in verschiedenen Zusammensetzungen Einbrüche in unterschiedliche Gebäude begangen zu haben.

Das mit den Ermittlungen betraute Fachkommissariat für besondere Ermittlungs- und Fahndungsaufgaben konnte Teile der sichergestellten Beute verschiedenen Einbrüchen zuordnen. Dazu gehören auch ein Einbruch in ein Schützenhaus in Cölbe im Dezember 2013, zwei Einbrüche in Stadtallendorf, ein Einbruch auf einem Schießplatz der Burgwaldkaserne bei Frankenberg und diverse Kellereinbrüche, die sich seit August 2013 hauptsächlich im Stadtgebiet von Marburg häuften.

Die Sicherstellung von mutmaßlichem Diebesgut in seiner Wohnung bestätigte den Verdacht der Ermittler, dass der 33-jährige Marburger zumindest als Hehler beteiligt ist.

Weder gegen die drei vorübergehend Festgenommenen noch gegen den mutmaßlichen Hehler lagen ausreichende Haftgründe vor. Daher wurden die Personen zwar wieder auf freien Fuß gesetzt, dennoch müssen sie sich demnächst vor Gericht wegen der Vorwürfe verantworten. Die Ermittlungen dauern insgesamt noch an.

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 11 Januar 2012 17:15

Zwei Festnahmen, 2000 Liter Diesel sichergestellt

KASSEL. Rund 2000 Liter Dieselkraftstoff haben Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal in einem Sprinter mit tschechischer Zulassung auf dem Parkplatz "Rotes Ufer" an der A 44 sichergestellt. Den 31 Jahre alten Fahrer und seine 23-jährige Begleiterin nahmen die Polizisten vorläufig fest. Gegen sie besteht der Verdacht der Hehlerei.

Wie beide gegenüber den Polizeibeamten bei ihrer Vernehmung mit einem Dolmetscher angaben, hätten sie den Dieselkraftstoff, der sich in zwei ordnungsgemäß gesicherten 1000 Liter-Behältern auf der Ladefläche des Sprinters befand, in der Nacht zum Dienstag auf einem Parkplatz in der Nähe von Osnabrück für 1000 Euro von einem Unbekannten gekauft. Belege darüber konnten sie nicht vorweisen. Einer der Behälter war zum Transport von Kraftstoff ungeeignet und Leck geschlagen. Aus diesem Leck waren auf dem Parkplatz "Rotes Ufer" bereits etwa 50 Liter Diesel ausgelaufen, die Kräften der Feuerwehr Breuna abbinden mussten. Die Feuerwehrleute pumpten anschließend den lecken Behälter komplett ab und füllten den Dieselkraftstoff in zugelassene Transportgefäße um.

Neben dem Verdacht der Hehlerei stellten die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal auch Verstöße gegen die Vorschriften zum Transport und der Kennzeichnung von Gefahrgut fest. Nach Entrichtung einer Sicherheitsleistung von 2500 Euro wurden die beiden tschechischen Staatsbürger wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Dieselkraftstoff wurde sichergestellt. Die Ermittlungen der Polizeiautobahnstation Baunatal zur Herkunft des Kraftstoffes dauern an.

Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 16 November 2011 18:43

Diebesgut für 30.000 Euro beschlagnahmt

KASSEL. Zwei äußerst fleißige Ladendiebe, die im großen Stil Kosmetikartikel und Kleidung gestohlen und anschließend weiterverkauft haben, sind von Beamten der Operativen Einheit der Kasseler Polizei festgenommen worden. Bei ihnen fanden die Ermittler jede Menge Diebesgut, der Gesamtwert der Beute beträgt rund 30.000 Euro.

Nach einem Diebstahl in eine Kasseler Apotheke im vergangenen August rückten die Verdächtigen in den Fokus der Fahnder. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen erhärtete sich der Veracht, dass eine 50-jährige Frau und ein 52-jähriger Mann aus einer Wohnung im Kasseler Stadtteil Wesertor gewerbsmäßig Diebesgut weit unter dem Ladenpreis verkaufen.

Bei der richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung, die sich in einem weitgehend als Bordell genutzten Haus im Stadtteil Wesertor befindet, wurden die Beamten fündig. Neben großen Mengen von hochwertigen Pflegeprodukten aus dem Apothekendiebstahl im Sommer, lagerten die Tatverdächtigen weiteres Diebesgut, das nach Einschätzung der erfolgreichen Fahnder aus einer Vielzahl von Straftaten stammen dürfte.

Bei einigen Produkten befanden sich noch die originalen Preisetiketten auf der Ware, sodass die Gegenstände zugeordnet und nach Abschluss der Ermittlungen wieder an die rechtmäßigen Eigentümer ausgehändigt werden können. Außer den Körperpflegeprodukten fanden die Ermittler unter anderem Parfümerieartikel, Kleidungsstücke, Kaffee-Pads, neue Kaffeemaschinen und Zigaretten. Nach ersten Einschätzungen beläuft sich der Wert der gestohlenen Gegenstände auf rund 30.000 Euro.

Die Polizei beschlagnahmte das gesamte Diebesgut. Die Ermittlungen nach der Herkunft der übrigen Ware dauern an. Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Sie werden sich wegen gewerbsmäßigen Diebstahls und Hehlerei verantworten müssen.

Publiziert in KS Polizei

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