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RENNERTEHAUSEN/BATTENBERG. Für den Fahrer eines Pick-up endete die Tour am Freitag abseits der B 253 auf dem Dach liegend.

Straßenglätte war ausschlaggebend für einen Alleinunfall am 28. Februar um 7.45 Uhr auf der Bundesstraße zwischen Haine und Rennertehausen. Nach Angaben der Polizei war der 47-jährige Fahrer eines Nissan auf der Bundesstraße 253 unterwegs gewesen, als des Heck des Geländewagens ausbrach, der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verlor, nach links über die Gegenfahrbahn geriet und einen abschüssigen Hang hinuntergeschleudert wurde.

Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem Acker zum Liegen, der Fahrer wurde leicht verletzt. Geschätzte Sachschadenshöhe: 5000 Euro.

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Publiziert in Polizei

ALLENDORF/BURGWALD. Eine Kombination aus Unachtsamkeit und glatter Fahrbahnoberfläche führte am Freitag zu einem Unfall zwischen den Ortsteilen Haine und Birkenbringhausen. Beschädigt wurden ein RTW der Johanniter Unfallhilfe und ein schwarzer Seat Ibiza.

Ereignet hatte sich der Unfall am Freitag um 6.40 Uhr, auf der Kreisstraße 118 zwischen dem Allendorfer Ortsteil Haine und Burgwald-Birkenbringhausen, als ein 30 Jahre alter Mann mit seinem Seat in Richtung Birkenbringhausen unterwegs war. Im Verlauf einer leichten Linkskurve kam der Battenberger zu weit nach links auf die Gegenfahrbahn, eine Korrekturlenkung war aber aufgrund der eisglatten Fahrbahn nicht sofort möglich, sodass der Seat mit einem entgegenkommenden Rettungsfahrzeug zusammenstieß. Es blieb bei Sachschäden, die die Polizei mit jeweils 2000 Euro an dem Seat und 2500 Euro an dem Ford Transit angibt. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

HAINE. In der Zeit vom 26. Juli bis voraussichtlich zum 10. August 2019 wird auf der Bundesstraße 253 zwischen dem Abzweig der K 118 (Haine) und dem Abzweig der L 3073 (im Bereich der Ortsumgehung Frankenberg-Röddenau) eine Fahrbahnerneuerung ausgeführt.

Auf dem etwa 3,3 Kilometer langen Streckenabschnitt wird zunächst der Asphalt in einer Stärke von acht Zentimetern abgefräst, anschließend werden zwei neue Asphaltschichten eingebaut und die Bankette angeglichen und reguliert.

Um die Arbeits- und Verkehrssicherheit während der Arbeiten gewährleisten zu können, ist es erforderlich, den Streckenabschnitt der B 253 für den Verkehr zu sperren. Während der Bauzeit werden Umleitungstrecken für den Fernverkehr und den Nahverkehr ausgewiesen. Der Fernverkehr aus Richtung Dillenburg wird über die B 236, Berghofen, Münchhausen und über die B 252, Ernsthausen, Bottendorf nach Frankenberg und umgekehrt umgeleitet.

Der Nahverkehr aus Richtung Allendorf (Eder) wird über die K 118, Birkenbringhausen, die K 124, Burgwald und weiter über die K 117 nach Frankenberg-Röddenau und umgekehrt geführt. Die Ortschaft Haine ist aus Richtung Allendorf (Eder) anfahrbar und die Ortschaft Röddenau ist aus Richtung Frankenberg über die L 3073 anfahrbar.

Etwa 800.000 Euro investiert der Bund für die Baumaßnahme in den Erhalt des Bundesstraßennetzes im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die notwendige Baumaßnahme sowie die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen gebeten. (Hessen Mobil)

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Publiziert in Retter
Montag, 08 Januar 2018 20:52

Zu schnell: Volkswagen kracht gegen Nissan

BIRKENBRINGHAUSEN/ALLENDORF. Abgeschleppt werden mussten zwei Fahrzeuge auf der Kreisstraße 118 am späten Montagnachmittag nach einer Kollision. Wahrscheinlich führte überhöhte Geschwindigkeit zu einem Unfall auf der K 118 zwischen dem Allendorfer Ortsteil Haine und dem Burgwalder Ortsteil Birkenbringhausen.

Gegen 16.50 Uhr kam der Unfallverursacher mit seinem Golf ausgangs einer scharfen Rechtskurve nach links in den Gegenverkehr und stieß gegen die Fahrerseite eines aus Richtung Birkenbringhausen entgegenkommenden Nissan X-Trail.

Durch den Zusammenstoß wurde der Japaner leicht nach rechts versetzt und stieß mit dem rechten Heckbereich gegen die Leitplanke. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Frankenberger Bergungsdienst abgeschleppt werden.

Sowohl der 18-jährige Fahrer aus Allendorf, als auch die 66-jährige Nissanfahrerin blieben bei dem Unfall unverletzt. Den Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen ermittelten die Beamten der Polizeidienststelle Frankenberg auf insgesamt 5000 Euro, wobei der VW mit einem Totalverlust von 1000 Euro angegeben wurde.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Kreisstraße 118

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Publiziert in Polizei

HAINE. Ein schwarz-gelbes Mountainbike der Marke Bergamont ist am vergangenen Donnerstag im Allendorfer Ortsteil Haine gestohlen worden. Die Polizei sucht nun im Zuge der Ermittlungen unter anderem einen weißen Sprinter und einen Radfahrer.

Die unbekannten Diebe schlugen am Donnerstagnachmittag, 29. Juni, in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17 Uhr zu. Bei dem gestohlenen Mountainbike handelt es sich um ein Bergamont Vitox 6.4. mit einer Reifengröße von 26 Zoll. Das Mountainbike stand unverschlossen auf einem Abstellplatz eines Handwerkbetriebes in der Neuen Straße hinter einem Container.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen und fragt, wer Angaben zu einem weißen Daimler Sprinter machen kann, der um 15.15 Uhr durch die Neue Straße fuhr. Auf der Fahrerseite des Sprinters soll ein etwa 80 mal 80 Zentimeter großer Aufkleber in blau-gelber Farbe gewesen sein. Hinter dem Sprinter soll ein Radfahrer auf einem schwarzen Fahrrad unterwegs gewesen sein. Kurz vor der Einmündung zur Bundesstraße 253 sollen sowohl der Sprinter als auch der Radfahrer angehalten haben.

Hinweise erbittet die Polizeistation Frankenberg, die unter der Rufnummer 06451/7203-0 jederzeit zu erreichen ist. (ots/pfa) 

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RENNERTEHAUSEN/HAINE. Nach einer außergewöhnlichen Unfallflucht auf der Rennertehäuser Geraden hat sich der zunächst unbekannte Verursacher der Frankenberger Polizei gestellt und den Fall eingeräumt.

Die Unfallflucht ereignete sich am späten Montagabend gegen 22.40 Uhr auf der Bundesstraße 253: Dort war ein 25-Jähriger aus Wohratal von Allendorf kommend in Fahrtrichtung Frankenberg unterwegs. Als auf der Rennertehäuser Geraden am rechten Fahrbahnrand ein Auto mit eingeschaltetem Warnblinklicht und zwei Motorräder standen, hielt auch der 25-Jährige an. Ihm krachte dann ein nachfolgendes Auto seitlich ins Heck. Dieser Wagen kam nach rechts von der Bundesstraße ab. Durch den Graben und über eine Wiese fuhr das Auto davon und verschwand in der Dunkelheit in der Feldgemarkung. 112-magazin.de veröffentlichte am Dienstagmorgen einen Zeugenaufruf der Frankenberger Polizei.

Einen Tag später, am Mittwochmorgen gegen 6.30 Uhr, erschien ein 44 Jahre alter Frankenberger auf der Polizeidienststelle und teilte laut Dienstgruppenleiter mit, dass er der gesuchte Unfallflüchtige sei. Der Mann zeigte den Polizisten seinen beschädigten Wagen, machte aber keine weiteren Angaben zu dem Fall und verwies auf seinen Anwalt. (pfa)  


112-magazin.de berichtete über den Fall:
B 253: Ungewöhnliche Unfallflucht einfach nur dreist (25.04.2017)

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RENNERTEHAUSEN/HAINE. Das ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch mehr als dreist: Nach der Kollision mit einem anderen Auto ist ein unbekannter Fahrer von der Bundesstraße abgekommen, durch den Graben gefahren und über eine angrenzende Wiese geflüchtet. Die Polizei sucht nun einen älteren blauen VW Golf mit einem Schaden an der linken Front.

Ein 25 Jahre alter Mann aus Wohratal befuhr, ebenfalls mit einem Golf, am späten Montagabend gegen 22.40 Uhr die Bundesstraße 253 von Allendorf kommend in Fahrtrichtung Frankenberg. Hinter ihm fuhr der später Unfallflüchtige. Als auf der Rennertehäuser Geraden am rechten Fahrbahnrand ein Auto mit eingeschaltetem Warnblinklicht und zwei Motorräder standen, hielt auch der 25-Jährige an.

Ihm krachte dann der nachfolgende Golf seitlich ins Heck - der Fahrer hatte wohl noch versucht, nach rechts auszuweichen, um die Kollision zu vermeiden. Nach dem Zusammenstoß kam der Unbekannte zwar nach rechts von der Bundesstraße ab, das hinderte ihn aber nicht daran, durch den Graben und über eine Wiese wegzufahren. Der Wagen verschwand in der Dunkelheit in der Feldgemarkung. Bekannt ist lediglich, dass es sich um einen blauen VW Golf der Modellreihe 3 oder 4 handeln soll.

Am Auto des Wohratalers war bei der Kollision ein Schaden von etwa 1000 Euro entstanden. Der zuvor stehende Wagen und die beiden Motorräder wurden nicht in den Unfall verwickelt. Verletzt wurde niemand.

Der flüchtige Wagen müsste an der linken Front beschädigt sein, außerdem brach das Spiegelglas des linken Außenspiegels heraus. Auf der Wiese verlor das Fahrzeug einige weitere Teile - leider aber nicht das Kennzeichen. Die Polizei ist nun auf der Suche nach möglichen Zeugen, denen am späten Montagabend ein Fahrzeug in der Feldgemarkung zwischen Rennertehausen, der Eder und der Hatzbachmühle an der Kreisstraße in Richtung Birkenbringhausen aufgefallen ist. Der beschädigte VW Golf könnte auch nach dem Unfall irgendwo aufgefallen sein. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 06451/7203-0 entgegen. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

HAINE/FRANKENBERG. Der tragische Verkehrsunfall vom 11. Mai 2016, bei dem an der Bushaltestelle an der B 253 bei Haine eine 64 Jahre alte Frau tödlich verletzt wurde, ist in dieser Woche vor dem Frankenberger Amtsgericht verhandelt worden.

Von einer "Verkettung unglücklicher Umstände" sprach Richterin Andrea Hülshorst. Keine "irdische" Strafe könne den Verlust eines Menschenlebens wiedergutmachen. Wer die größere Schuld an dem Unfall trage - der 55-jährige Mann, der auf der Bundesstraße zu schnell unterwegs war, oder der damals 77-jährige Fahrer, der aus Haine nach links abgebogen war und dabei dem 55-Jährigen die Vorfahrt nahm - auf eine solche Diskussion wollte sich die Richterin nicht einlassen.

Fakt ist aus juristischer Sicht, dass der 77-Jährige einen Strafbefehl (zwei Monate Fahrverbot, plus Geldstrafe) inzwischen akzeptiert hat. Der 55-Jährige hatte gegen die gegen ihn verhängte Geldstrafe (100 Tagessätze plus Entzug der Fahrerlaubnis für ein Jahr) Widerspruch eingelegt. So kam es am Donnerstag zur Gerichtsverhandlung.

Ein Kfz-Sachverständiger hatte anhand der Unfallspuren errechnet, dass der 55-Jährige zum Zeitpunkt des Unglücks mit einer Geschwindigkeit zwischen 108 und 123 Stundenkilometern in Richtung Allendorf fuhr. An der Einmündung Haine gilt ein Tempolimit von 80 km/h. Der Angeklagte habe nicht verspätet reagiert, er sei auch nicht unaufmerksam gewesen, stellte der Sachverständige fest. Er ist überzeugt: Hätte sich der Angeklagte an die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h gehalten, "dann wäre das weitere Unfallgeschehen vermeidbar gewesen." Möglicherweise wären die beiden Autos dennoch zusammengestoßen. Doch der 55-Jährige wäre dann nicht mit einem Verkehrsschild und dem Wartehäuschen kollidiert. Das Opfer - die 64-jährige Frau - wurde nach Überzeugung des Gutachters von einem Verkehrsschild erschlagen, geriet dann unter das Auto und wurde noch mehrere Meter mitgeschleift. Besonders tragisch: Die tote Frau wurde erst später entdeckt.

Er habe die Frau nicht gesehen, sagte der Angeklagte. Er habe versucht, dem blauen Peugeot auszuweichen, der plötzlich von rechts kommend auf die Bundesstraße eingebogen sei. "Er traf mich an der Vorderachse." Dann sei der Airbag aufgegangen. "Schilder fielen um." Erst deutlich später sei festgestellt worden, "dass da noch jemand lag."

Er habe sich in psychologische Behandlung begeben und bis heute kein anderes Auto gekauft, sagte der sichtlich schockierte Angeklagte. Zur Arbeit fahre er mit dem Rad.

Während die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 40 Euro und einen Entzug der Fahrerlaubnis für ein Jahr forderte, beklagte der Rechtsanwalt des Angeklagten in seinem Plädoyer, die Verhältnismäßigkeit der Schuld des anderen Autofahrers werde nicht ausreichend berücksichtigt. Der Anwalt beantragte 60 Tagessätze und sechs Monate Entzug der Fahrerlaubnis für seinen Mandanten. "Es tut mir unendlich leid, was passiert ist", sagte der Angeklagte.

Urteil ist rechtskräftig
Richterin Hülshorst verhängte 90 Tagessätze zu je 40 Euro (3600 Euro) und einen Entzug der Fahrerlaubnis für sechs Monate. Noch im Gerichtssaal gab der Angeklagte seinen Führerschein ab. Weil beide Seiten auf Rechtsmittel verzichteten, ist das Urteil bereits rechtskräftig. (Quelle: HNA) 

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HAINE. Vermutlich ein technischer Defekt hat am späten Samstagnachmittag einen Brand in einem mehr als 100 Jahre alten Fachwerkhaus im Allendorfer Ortsteil Haine ausgelöst. Verletzt wurde niemand, der Schaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung auf etwa 30.000 Euro.

Zum Zeitpunkt des Feuers befand sich niemand in dem betroffenen Haus im Grundweg in Haine. Eine aufmerksame Nachbarin bemerkte gegen 17.40 Uhr jedoch aufsteigenden Rauch und verständigte die Feuerwehr. Die Leitstelle alarmierte die Brandschützer aus Haine, Allendorf (Eder) und Rennertehausen, die wenig später an der Einsatzstelle eintrafen.

Die Brandschützer verschafften sich Zugang zu dem im Jahr 1908 erbauten Gebäude und fanden den Brandherd nach kurzer Suche im Wohnzimmer im zweiten Stock des Fachwerkhauses - hinter einem Sofa brannte es. Durch das rasche Vorgehen der Feuerwehr blieb der Brand auf das Zimmer begrenzt, dennoch entstand ein Schaden von geschätzten 30.000 Euro. Ursache für das Feuer könnte eine defekte Steckdose oder Lampe gewesen sein. Die Kripo hat routinemäßig die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. (pfa) 

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Publiziert in Feuerwehr

HAINE. "Es ist schlimm, dass immer erst was passieren muss", sagt Stefan Huhn und schüttelt den Kopf. Bei einem Ortstermin an der viel befahrenen Bundesstraße 253 geht es um den tragischen Verkehrsunfall vom 11. Mai, bei dem eine 64-jährige Frau gestorben war (wir berichteten). Sie hatte an der Bushaltestelle auf den Linienbus gewartet und war von einem Auto überfahren worden. Nicht erst seit diesem tragischen Unfall kämpfen die Einwohner des Allendorfer Ortsteiles Haine für eine Verlegung der beiden Bushaltestellen an der B 253.

Besonders die Eltern von Schülern, die zur Gesamtschule nach Battenberg oder zur Edertalschule nach Frankenberg müssen, sind in großer Sorge, weil ihre Kinder zumindest ein Mal am Tag die Bundesstraße überqueren müssen, wenn sie in den Bus ein- oder aus dem Bus aussteigen.

"Versuchen Sie mal, morgens von Haine nach links in Richtung Frankenberg abzubiegen, wenn die Viessmann-Mitarbeiter zur Arbeit fahren", gibt Gemeindevertreter Mario Maurer zu bedenken. "Das geht gar nicht." Auch die Schüler aus Birkenbringhausen seien betroffen, machte Birkenbringhausens Ortsvorsteher Mario Tschirner deutlich. Er favorisiere deshalb einen großen Kreisel auf der Bundesstraße.

Verschiedene Lösungsansätze wurden bei dem Ortstermin angesprochen. Nicht erstrebenswert ist es nach den Worten von Ortsvorsteherin Silvia Hoffmann-Huhn, wenn künftig pro Tag 30 bis 40 Busse durch den engen Ortskern von Haine fahren würden.

Runder Tisch am 13. Juli
Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn verwies auf HNA-Anfrage darauf, dass am 13. Juli ein "runder Tisch" mit allen Beteiligten stattfinden soll. Kurzfristig favorisiert Junghenn ein "Meldesystem", mit dem man bei Bedarf die Linienbusse zur Haltestelle ins Dorf dirigieren könnte.

Mittelfristig strebe der Gemeindevorstand den Bau eines Wendehammers unterhalb der Ortslage von Haine an, sagte Junghenn. Und zwar nicht gegenüber der Firma Schreiner, sondern - von der Bundesstraße aus gesehen - auf der linken Seite direkt vor der derzeitigen Bebauung. Dort gebe es bereits eine Zufahrt. "Das müsste innerhalb von sechs Monaten zu machen sein", sagte Junghenn. Allerdings müssten erst einmal die Kosten ermittelt und die Verkaufsbereitschaft der Grundstückseigentümer abgefragt werden.

Tempolimit gefordert
Ortsbeiräte und Kommunalpolitiker fordern parallel dazu ein schärferes Tempolimit auf der Bundesstraße. Derzeit gilt dort Tempo 80. "Das wäre sicher nicht schädlich", sagte Claus Junghenn dazu. Aber dann müsste man ein solches Tempolimit auch überwachen. "Eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung kostet viel Geld", gibt Junghenn zu bedenken. "Da muss auf jeden Fall ein Blitzer hin", betonte Ortsvorsteherin Silvia Hoffmann-Huhn.


112-magazin.de berichtete über den folgenschweren Unfall im Mai:
Frau an Bushaltestelle von Auto erfasst und getötet (11.05.2016, mit Video/Fotos)

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