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Sonntag, 23 Oktober 2011 21:21

Erstes Glatteis: Unfallserie auf B 253

LÖHLBACH. Die ersten Glatteisunfälle in diesem Jahr sind am Sonntag innerhalb weniger Minuten auf der Bundesstraße 253 zwischen Löhlbach und Hundsdorf passiert. Dabei wurden ein Motorrad, ein Transporter und zwei Autos beschädigt, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Ein Motorradfahrer war am Sonntagvormittag gegen 11.30 Uhr von Hundsdorf kommend in Richtung Löhlbach unterwegs, als der etwa 40 Jahre alte Mann in einer langgezogenen Rechtskurve auf Eisglätte stürzte. Der Fahrer stand unverletzt wieder auf. Noch während seine Maschine auf der Bundesstraße lag, verlor ein Rentner ebenfalls durch Glätte die Kontrolle über seinen Peugeot - das Auto fuhr über das liegende Motorrad und kam nach etwa 100 Metern zum Stehen. Augenblicke später schleuderte ein hinzukommender Transporter in den Peugeot des Rentner-Ehepaares. Alle Fahrzeug-Insassen überstanden die Unfälle ohne Verletzungen. Mit dem Schrecken kam auch eine Autofahrerin davon, die etwa zeitgleich am Ortsausgang von Löhlbach in Richtung Hundsdorf beschleunigte und dabei auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Fiat verlor - der Wagen kam von der Straße ab und rammte einen Zaun. Bei allen Beteiligten handelte es sich um ortsfremde Fahrer.

Streifenwagen der Polizeidiesntstellen aus Bad Wildungen und Frankenberg fuhren die Unfallstelle an und sicherten sie ab. Obwohl die Straßenmeisterei den Winterdienst noch nicht aufgenommen hat, gelang es dem Dienstgruppenleiter der Wildunger Station, ein Streufahrzeug der Straßenwärter an die Unfallstelle zu entsenden. Nachdem Salz auf der B 253 getreut war, kam es zu keinen weiteren Unfällen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro, wie eine Beamtin der aufnehmenden Frankenberger Polizeistation am Sonntagabend gegenüber 112-magazin.de berichtete.

Publiziert in Polizei

HAINA. Eine 64-jährige Frau ist nach einer umfangreichen Suche im Wald bei Haina lebend aufgefunden worden. Sie befand sich seit einiger Zeit zur freiwilligen Behandlung in der Vitosklinik in Haina.

Am Mittwochnachmittag verschwand sie dann plötzlich, wie Polizeisprecher Volker König am Freitag mitteilte. Nachdem die psychisch labile und depressive Frau auch am späten Nachmittag nicht wieder in ihrer Station aufgetaucht war, verständigte die Klinik die Frankenberger Polizei. Die Suche am Mittwoch verlief aber ohne den gewünschten Erfolg, die Frau blieb verschwunden.

Am Donnerstag wurde die Suchaktion verstärkt. Ein Hubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft. Auch die Rettungshundestaffel aus Kassel war mit Hunden im Einsatz. Fast 50 Polizeibeamte suchten die Vermisste. Mit Radiomeldungen, in denen die Vermisste beschrieben wurde, war auch die Bevölkerung gefragt. Die strukturierte und planmäßige Suche in der Klinik und den angrenzenden Waldgebieten gestaltete sich schwierig, führte aber schließlich zum Erfolg.

Noch bevor weitere Kräfte über die Leitstelle in Korbach angefordert wurden, fand eine Streife die Gesuchte im unwegsamen Waldgelände. Die 64-Jährige war stark unterkühlt, aber ansonsten wohlauf. In der Dämmerung hatte sie sich verlaufen. Orientierungslos verharrte sie dann an Ort und Stelle. Die Rettungsaktion gelang in letzter Minute. Nach Einschätzung der Beamten vor Ort hätte die Frau eine weitere Nacht wohl nicht überlebt. Vorsorglich wurde die Frau in die Psychiatrie eingewiesen.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 11 Oktober 2011 08:52

Psychiatrie-Patient meldet brennenden Insassen

HAINA (KLOSTER). Ein Patient der Vitos-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Haina hat mit einem Handy den Notruf gewählt und den Brand einer Station und eines Insassen gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten aus - es brannte aber glücklicherweise nicht.

Die Frankenberger Polizei ermittelt nun wegen Missbrauchs von Notrufeinrichtungen, wie ein solcher Fall im Polizeijargon genannt wird. Der bislang unbekannte Patient hatte am Montag gegen 18 Uhr den Notruf 112 gewählt und mitgeteilt, auf Station 20 würde es brennen. Auch ein Patient stehe in Flammen. Die Rettungsleitstelle alarmierte daher nicht nur die Feuerwehr, sondern auch Notarzt und Rettungswagen.

Kurze Zeit später bereits entpuppte sich der dramatisch klingende Notruf als Ente. Die Rettungskräfte brauchten nicht einzugreifen. Warum der Anrufer die Falschmeldung abgesetzt und damit Einsatzkräfte und Polizei an der Nase herumgeführt hat, stand am Dienstagmorgen zunächst nicht fest.

Publiziert in Polizei
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FRIEDRICHSHAUSEN. Eine 49 Jahre alte Frau aus Schwalmstadt ist am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Sie musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht werden.

Laut Polizei ereignete sich der Unfall gegen 16.20 Uhr auf der Landesstraße zwischen dem Frankenberger Stadtteil Friedrichshausen und dem Hainaer Ortsteil Römershausen. Nach Angaben der Beamten war die Frau mit ihrem Renault Twingo in einer langgezogenen Rechtskurve ins Schleudern gekommen und dadurch über die Fahrbahnmitte hinausgeraten.

Dabei streifte sie zunächst einen Renault-Van, anschließend prallte sie gegen gegen einen VW-Bus eines Bauunternehmens. Schließlich blieb der Twingo schwer beschädigt an der Leitplanke hängen - ein Hinterrad war abgerissen, sogar die Autobatterie wurde aus dem Motorraum geschleudert.

Der 47 Jahre alte Fahrer des VW-Busses aus Vöhl, sein 23 Jahre alter Beifahrer aus Medebach sowie ein Mann und eine Frau in dem Renault-Van aus Hameln blieben bei dem Unfall unverletzt.

Publiziert in Retter

DAINRODE. Erneut hat die Frankenberger Polizei einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen: Nachdem am frühen Sonntagmorgen ein 22-Jähriger bei Bottendorf durch äußerst langsame Fahrweise ausgefallen war, legte ein 52-Jähriger am Sonntagnachmittag einen äußerst riskanten Fahrstil an den Tag.

Der Frankenberger war nach Polizeiangaben gegen 17.30 Uhr mit seinem Ford Kombi auf der Bundesstraße 253 von Löhlbach kommend in Richtung Dainrode unterwegs, geriet mehrfach auf die Gegenspur, fuhr anderen Autos sehr dicht auf, überholte trotz Gegenverkehrs und überfuhr am Ortseingang von Dainrode beinahe die dortige Verkehrsinsel. Andere Autofahrer informierten die Polizei.

Eine Streife stoppte den Ford am Ortsausgang von Dainrode in Fahrtrichtung Frankenberg. Der Fahrer stand nach Angaben von Montagfrüh tatsächlich unter Alkoholeinfluss, was ein Atemalkoholtest bestätigte. Die Beamten ordneten die in solchen Fällen übliche Blutentnahme im Krankenhaus an, stellten die "Karte" des 52-Jährigen sicher und erstatteten Strafanzeige gegen den Frakenberger. Trotz der riskanten Fahrweise "ist es zum Glück zu keinen Unfällen gekommen", sagte der Dienstgruppenleiter weiter. Von wo aus der Mann gestartet war, blieb zunächst unbekannt.


Über die Alkoholfahrt in der Nacht hatte 112-magazin.de ebenfalls berichtet:
Betrunken über B 252 gezuckelt: Führerschein weg (18.09.2011)

Publiziert in Polizei

HAINA/HERBELHAUSEN. Ein Autofahrer hat sich am frühen Samstagmorgen mit seinem Wagen auf der Kreisstraße 109 zwischen Haina und Herbelhausen überschlagen. Offenbar um Rückschlüsse auf ihn zu verhindern, montierte er vor der Flucht die Kennzeichen ab. Im Auto hatte er aber dummerweise einen Ausweis vergessen.

Nach Angaben der Frankenberger Polizei war der Audi A4 am frühen Samstagmorgen ausgangs einer langgezogenen Rechtskurve auf halber Strecke zwischen Haina und dem Ortsteil Herbelhausen von der K 109 abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und war völlig zerstört liegen geblieben. Der Fahrer muss sich bei dem Unfall Verletzungen zugezogen haben, denn die um 4.30 Uhr von einem Verkehrsteilnehmer informierte Polizei fand frisches Blut im Auto.

Vom Fahrer selbst fehlte beim Eintreffen der Streife jede Spur. Auch hatte der Fahrer beide Kennzeichen abmontiert und mitgenommen. Im Wagen fanden die Beamten bei der Suche nach persönlichen Gegenständen einen am Vortag ausgestellten vorläufigen Personalausweis, der unter dem Fahrersitz lag. Ausgestellt ist das Dokument laut Polizei auf einen 25 Jahre alten Mann aus Gemünden. Bis zum Morgen traf ihn die Polizei jedoch noch nicht an.

"Wir vermuten, dass der Fahrer alkoholisiert war", sagte ein Polizist am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Denn im Auto habe es nicht nur nach Alkohol gerochen, sondern es lag auch mindestens eine Bierflasche im Fahrzeug. Gewissheit darüber werde aber erst die Untersuchung des gefundenen Blutes bringen - die Polizei stellte den Audi sicher. Der Schaden am Auto beläuft sich auf rund 6000 Euro.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 07 September 2011 19:35

49 Jahre alter Fahrer bei Unfall verletzt

BOCKENDORF. Mit leichten Verletzungen hat der 49 Jahre alte Fahrer eines Renault Megane einen Unfall überstanden, der sich am Mittwoch gegen 17.15 Uhr auf der Landesstraße 3073 zwischen Mohnhausen und Bockendorf ereignete.

Nach Angaben der Polizei kam der Fahrer aus dem Schwalm-Eder-Kreis vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto pflügte mindestens 200 Meter quer über einen Acker, flog über einen Bach und prallte schließlich gegen Leitplanken, mit denen ein Anwohner seinen Garten gegen abrutschende Erde gesichert hatte.

Der Fahrer hatte Glück im Unglück und kam mit leichten Verletzungen davon. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte ihn ins Frankenberger Krankenhaus. An dem Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei auf etwa 5000 Euro schätzte.

Publiziert in Retter
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