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Donnerstag, 29 August 2019 08:23

Schlag gegen illegalen Waffenhandel erfolgreich

NORDRHEIN-WESTFALEN. Am 28.08.2019 fanden um 6 Uhr in den Städten Dortmund, Lünen, Radevormwald, Remscheid, Menden, Duisburg und Wilhelmshaven (Niedersachsen) insgesamt zwölf Durchsuchungen wegen illegalem Waffenhandel statt. Diese Maßnahmen sind Ausfluss aus einem, von der Staatsanwaltschaft Arnsberg mit der Dienststelle zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität des Polizeipräsidiums Hagen, geführten Verfahren wegen illegalem Waffenhandel.

Im Rahmen von Ermittlungen des Polizeipräsidiums Hagen gegen Mitglieder der Rockergruppierungen "Bandidos" und "Freeway Riders" wurde festgestellt, dass 2018 bei drei versuchten Tötungsdelikten in Hagen Waffen des Kalibers 22 als Tatwaffen verwendet wurden. Bei Durchsuchungen im Dezember 2018 wurden beim Präsidenten und beim Vize-Präsidenten der "Freeway Riders" Hagen jeweils Pistolen Walther P22 sichergestellt.

Bei den Waffen fehlten die Seriennummer und die Beschusszeichen. Ermittlungen zu der oben genannten Pistole ergaben, dass die Waffe ausschließlich bei einem Waffenhersteller aus Arnsberg produziert wird. Auffällig war, dass seit 2017 in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen zahlreiche dieser Pistolen ohne derartige Prägungen sichergestellt wurden.

Außerdem kam es 2018 zur Auffindung von Betäubungsmitteln und Waffen in einem Lastkraftwagen in Dover (England) - darunter befanden sich auch Pistolen des Typs P22. Weitere Pistolen wurden unter anderem in Meschede, Bielefeld, Dortmund, Bochum, Herne, Köln, Lüdenscheid und Hagen sichergestellt. Mehrere der Sicherstellungen erfolgten im Rockermilieu.

Charakteristisch war bei allen sichergestellten Pistolen, dass die in der Bundesrepublik Deutschland vorgeschriebenen Beschusszeichen, Vertriebszeichen und die Waffennummer fehlten. Es lagen auch keine Anzeichen dafür vor, dass diese Kennzeichnungen einmal vorhanden oder entfernt worden waren. Da dieser Waffentyp ausschließlich bei der Firma Umarex GmbH & Co. KG in Arnsberg produziert wird, bestand der Verdacht, dass gegebenenfalls Mitarbeiter Waffen oder entsprechende Waffenteile vor der Endkontrolle und vor dem Anbringen der Beschusszeichen und Seriennummern aus der Firma entwendet und in Umlauf gebracht hatten.

Die bestehende Verdachtslage führte im Spätsommer 2018 zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Arnsberg und der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis. In diesem Rahmen wurden in Absprache zwischen der Polizei und der Geschäftsleitung der Firma Umarex die dortigen Sicherheitsvorkehrungen kontinuierlich optimiert, so dass letztendlich am 25.03.2019 ein deutsch-portugiesischer 47-jähriger Beschäftigter des Waffenproduzenten bei dem Versuch, einen Lauf durch die Sicherheitskontrolle zu schleusen, auffiel. Der Mann war langjährig beschäftigt.

Die anschließend durchgeführte Durchsuchung führte zur Auffindung von zahlreichen Waffen und Waffenteilen. Im Rahmen seiner geständigen Einlassung machte der 47-jährige Arnsberger weitergehende Angaben zu einem Abnehmer der Waffen aus dem Märkischen Kreis. Die Ermittlungen bestätigten, dass der Mitarbeiter zumindest seit 2016 Waffenteile bei seinem Arbeitgeber entwendete und mit seinem Fachwissen zu Hause zu kompletten Waffen zusammenbaute. Die Firma Umarex GmbH & Co. KG beendete das Arbeitsverhältnis mit diesem Mitarbeiter fristlos.

Die Ermittlungen in Bezug auf die Weiterverkäufe des Tatverdächtigen wurden am 26.03.2019 durch die Dienststelle zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität des Polizeipräsidiums Hagen übernommen. Federführende Staatsanwaltschaft blieb die in Arnsberg. Am 27.03.2019 wurde ein 26-jähriger Deutsch-Kasache aus Menden festgenommen, der die von dem Arnsberger zusammengebauten Pistolen Walther P22 und PK380 weiterverkaufte und die für den Funktionstest und den Verkauf nötige Munition beschaffte.

Im Rahmen seiner Vernehmung machte der 26-jährige Mendener Angaben zu vier weiteren männlichen Personen aus Dortmund und Hagen, an die er die Waffen samt Munition gewinnbringend verkauft hatte. So wurde gegen einen 54-Jährigen britischen Staatsangehörigen aus Dortmund ein Haftbefehl erwirkt, dessen Festnahme am 02.04.2019 während einer Urlaubsreise in der Eifel durch Spezialeinheiten erfolgte. Dieser betrieb in Unna eine illegale Waffenwerkstatt, in der er neben Reparaturen an Schusswaffen auch selbst Dekorationswaffen zu scharfen Waffen umbaute. Dort wurden zahlreiche Waffen, Waffenteile und Munition unterschiedlichsten Kalibers gefunden. Über den Betrieb der illegalen Waffenwerkstatt und dem Handel mit Munition und Waffen gestaltete dieser sein Auskommen.

Am 16.04.2019 war es möglich, im Rahmen eines Scheingeschäftes einen 25-jährigen Deutsch-Kosovaren aus Hagen zu identifizieren und durch Spezialeinheiten festzunehmen. Bei ihm konnten zwei scharfe Schusswaffen, darunter auch eine Walther PK380 ohne entsprechende Kennzeichnungen, etwa 7 Kilogramm Cannabis und ungefähr 50.000 Euro sichergestellt werden. Am 17. und 18.04.2019 wurden weitere Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse gegen Abnehmer von Waffen des 26-jährigen Mendeners vollstreckt. So wurden ein 25-jähriger Deutsch-Syrer und ein 26-jähriger Deutscher aus Hagen festgenommen, letzterer ist der Rockergruppierung "Bandidos" zuzurechnen.

Aktuell befinden sich vier dieser Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Gegen zwei weitere Tatverdächtige wurden bestehende Haftbefehle gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Wie viele Waffen durch die Tatverdächtigen in Umlauf gebracht wurden, kann bisher nicht abschließend beziffert werden, es ist von mindestens 150 Pistolen auszugehen. Bei dem 47-jährigen Arnsberger wurden Waffenteile gefunden, mit denen ungefähr 50 weitere Waffen hätten gebaut werden können.

Im Ermittlungsverfahren wurden die Sicherstellungen von insgesamt 56 Walther P22 und einer Walther PK380 zusammengeführt und bewertet. Im Rahmen der Ermittlungen wurde auch von einem Tatverdächtigen ein Karabiner samt Munition zurückbeschafft. Durch den Rechtsanwalt des 26-jährigen Hageners wurden fünf P22 mit Munition den Ermittlern übergegeben. Die Auswertung der zahlreichen Asservate führte zur Einleitung weiterer Verfahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Waffen, Munition und teilweise auch Betäubungsmitteln. Diese Ermittlungen richten sich aktuell gegen 16 tatverdächtige Personen.

Am Mittwoch fanden nun weitere Maßnahmen in dem Verfahren statt. Bei einem Objekt in Lünen und einem weiteren in Wilhelmshaven kamen Spezialeinheiten zur Öffnung und Sicherung zum Einsatz. Durchsucht wurden Wohnungen, Häuser, Werkstätten und Garagen. Während der Durchsuchungsmaßnahmen ergaben sich Hinweise auf weitere Objekte und Personen, sodass es zu weiteren fünf Folgedurchsuchungen kam. Dabei wurden zahlreiche (auch vollautomatische) Waffen, Munitionsteile, Schwarzpulver, Betäubungsmittel sowie ein Fahrzeug sichergestellt.

Die Asservierungen der Gegenstände sowie die weiteren Ermittlungen dauern noch an. Aktuell kann schon festgestellt werden, dass


  • ca. 15.000 Schuss Munition
  • ca. 5 Kilogramm Schwarzpulver
  • ca. 35 Kurzwaffen sowie diverse Kurzwaffenteile, darunter auch eine weitere Walther P22 ohne entsprechende Kennzeichnungen
  • ca. 29 Langwaffen
  • 2 Scharfschützengewehre
  • 2 vollautomatische Schusswaffen
  • 3 Handgranaten
  • diverse weitere Waffen, die noch einer waffenrechtlichen Bewertungen unterzogen werden müssen


sichergestellt wurden. Darunter befinden sich auch 40 Schusswaffen, die drei der Beschuldigten legal besaßen und die aufgrund von waffenrechtlichen Verstößen sichergestellt wurden. In Lünen wurde zudem in einer konspirativ vom einem der Beschuldigten genutzten Garage ein Pkw aufgefunden. Darin befanden sich mehrere hundert Ecstasy-Pillen, Substanzen zur Herstellung chemischer Drogen und eine scharfe Pistole.

Die anschließende Durchsuchung der Wohnung und eines Kellers im angrenzenden Wohnhaus führte zur Auffindung einer Herstellungsstätte für Amphetamin und Sicherstellung von 14 Kilogramm Amphetamin sowie mehreren Litern Amphetamin-Öl. Insgesamt wurden fünf Beschuldigte vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam in Hagen zugeführt. Über eine richterliche Vorführung entscheidet die zuständige Staatsanwaltschaft am 29.08.2019. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

MARSBERG. Am Dienstag brannte es gegen 19.45 Uhr in einem Wald an der Straße "Am Beuststollen" in Marsberg. Eine etwa zwei Quadratmeter große Fläche geriet aus noch ungeklärter Ursache in Brand.

Ein Zeuge beobachtete eine Person in der Nähe des Tatorts, sie wird folgendermaßen beschrieben.

  • Männlich
  • 18 bis 30 Jahre alt
  • Beige Hose
  • Weißes T-Shirt
  • Der Mann fuhr auf einem Fahrrad davon. Möglicherweise steht der Fahrradfahrer in Verbindung mit dem Brand. Die Ermittlungen dauern an, Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/902003711. (ots/r)

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    Publiziert in HSK Polizei
    Schlagwörter

    HOPPECKE. Die Feuerwehr Brilon hat am Dienstagmorgen einen Arbeiter in einem Industriebetrieb in Hoppecke gerettet.

    Dort war gegen 10.30 Uhr ein 33-jähriger Mann in einem Lager für Altbatterien bei Wartungsarbeiten mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Der 33-Jährige wurde zunächst vom Rettungsdienst stabilisiert und konnte dann mit einem so genannten Schleifkorb über die Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

    Die technische Rettung gestaltete sich durch die enge und hohe Bauweise des Gebäudes schwierig, der Mann wurde umgehend und schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

    Zur Unfallursache liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Löschgruppe Hoppecke und der Löschzug Brilon waren mit 20 Einsatzkräfte bis 13 Uhr im Einsatz.

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    Publiziert in HSK Feuerwehr
    Sonntag, 04 August 2019 05:56

    Verkehrsunfall zwischen Alme und Nehden

    ALME/NEHDEN. Auf der Kreisstraße 58 kam es am Freitagmorgen zu einem Verkehrsunfall, zwei Personen wurden schwer verletzt.

    Zwischen Alme und Nehden kollidierten zwei Autos im Kurvenbereich der Kreisstraße frontal. Neben Rettungsdienst und Notarzt wurde die Löschgruppe Alme alarmiert. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, versorgten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Verletzten. Parallel wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt.

    Nach Übergabe der Patienten an den Rettungsdienst, wurden Betriebsmittel abgestreut und das Trümmerfeld beseitigt. Neun Kameraden waren im Einsatz.

    Über Ursache und Höhe des Schadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

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    Publiziert in HSK Feuerwehr
    Donnerstag, 01 August 2019 20:36

    Falsche Polizei scheitert an echtem Polizeichef

    HOCHSAUERLANDKREIS. Landrat Dr. Schneider wurde am Mittwochabend gegen 22 Uhr von falschen Polizisten angerufen. Sie versuchten ihm die "übliche" Geschichte zu erzählen. Man habe in seiner Nachbarschaft drei Einbrecher festgenommen und bei diesen unter anderem Kontoauszüge von ihm gefunden. Vier Täter seien noch auf der Flucht.

    Behördenleiter Dr. Schneider erkannte die Masche nach einiger Zeit und ließ sich nicht darauf ein, das Gespräch wurde dann schnell beendet und er wählte den Polizeiruf 110. Niemand kann sich vor solchen Anrufen schützen, deswegen gilt die Botschaft: Sprechen Sie mit Ihren Verwandten. Machen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld darauf aufmerksam!

    Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich und Ihre Verwandten vor Trickbetrügern schützen

    • Die auf dem Display erscheinende Nummer 110 ist falsch. Mit geringem Aufwand lassen die Täter die 110 oder andere Behördennummern im Telefon erscheinen.
    • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
    • Rufen Sie beim geringsten Zweifel den echten Polizeiruf 110 an.
    • Scheuen Sie sich auch nicht bei guten Freunden, Nachbarn oder Angehörigen nachzufragen.
    • Die Polizei wird sie niemals um Geldbeträge oder andere Wertgegenstände bitten.
    • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
    • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.

    Die Polizei ist für Sie da, sollten Sie Fragen haben, besuchen Sie die nächstliegende Polizeiwache oder rufen Sie einfach an! Weitere Informationen zum Betrug mit falschen Polizisten finden sie im Internet unter diesem Link. (ots/r)

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    Publiziert in HSK Polizei

    BRILON. Die Feuerwehr Brilon hat am 24. Juli, bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 7, eine Frau aus ihrem Pkw befreit. Gegen 10 Uhr waren am Rösenbecker Kreuz zwei Fahrzeuge zusammengestoßen, vier Personen wurden verletzt. In einem Pkw befanden sich eine 36-jährige Frau und ein 15-jähriges Kind. Der Junge wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert, die Frau verletzte sich leicht.

    Das zweite Fahrzeug schleuderte an den Rand eines Maisfeldes. Durch den Aufprall wurde der 42-jährige Fahrer leicht verletzt, seine 35-jährige Beifahrerin verletzt im Fahrzeug eingeschlossen. Mit hydraulischem Rettungsgerät öffneten die Einsatzkräfte das Auto und befreiten so die 35-Jährige. Sie wurde ebenfalls mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.

    Nach Abschluss der Rettungsmaßnahme streute die Feuerwehr auslaufende Betriebsmittel ab und unterstütze die Räumung der Unfallstelle. Die Löschgruppen Thülen, Rösenbeck, Alme und Nehden sowie der Löschzug Brilon waren mit 30 Einsatzkräften rund eine Stunde vor Ort.

    Das Rösenbecker Kreuz und die Bundesstraße 7 waren für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Auf der Anfahrt blockierten mehrere Fahrzeuge die als Rettungsgasse notwendige Gegenspur, da sie im Stau wendeten. Die Anfahrt von Rettungsdienst und Feuerwehr verzögerte sich daher.

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    Publiziert in HSK Polizei
    Mittwoch, 24 Juli 2019 10:42

    Medebach: Unbekannte zünden Sperrmüll an

    MEDEBACH. Ein Bewohner hörte am Dienstag um 0.20 Uhr verdächtige Geräusche vor einem Haus in der Oeststraße in Medebach. Als er nachsah, entdeckte er einen brennenden Sperrmüllhaufen. Zudem rannten zwei dunkel gekleidete Personen weg, die er auf Grund der Dunkelheit nicht weiter beschreiben konnte.

    Mit anderen Hausbewohnern konnte der Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr eingedämmt werden, lediglich die Hausfassade wurde durch das Feuer verschmutzt.

    Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei in Winterberg unter der Telefonnummer 02981/90200 in Verbindung. (ots/r)

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    Publiziert in HSK Polizei
    Dienstag, 16 Juli 2019 11:57

    Falsche Polizisten im Hochsauerlandkreis aktiv

    ARNSBERG/SUNDERN. Insgesamt elf Mal meldeten sich Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei in Arnsberg und Sundern. Der Grund waren Anrufe von falschen Polizisten.

    Erfolg hatten die Täter bei einem 87-jährigen Arnsberger. Hier wurden den Tätern eine vierstellige Summe Bargeld übergeben. In den anderen Fällen reagierten die Betroffenen genau richtig - sie beendeten das Gespräch und riefen die echte Polizei. Immer wieder gelingt es Betrügern mit dieser Masche, Menschen um ihr Erspartes zu bringen.

    Hinweise der Polizei

    • Machen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld auf den Betrug aufmerksam
    • Die auf dem Display erscheinende Nummer 110 ist falsch - mit geringem Aufwand lassen die Täter die 110 oder andere Behördennummern im Telefon erscheinen
    • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf
    • Rufen Sie beim geringsten Zweifel den echten Polizeiruf 110 an
    • Scheuen Sie sich auch nicht bei guten Freunden, Nachbarn oder Angehörigen nachzufragen
    • Die Polizei wird sie niemals um Geldbeträge oder andere Wertgegenstände bitten
    • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis
    • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen

    Die Polizei ist für Sie da! Sollten Sie Fragen haben, besuchen Sie die nächstliegende Polizeiwache oder rufen Sie einfach an. Weitere Informationen zum Betrug mit falschen Polizisten finden sie im Internet unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten. (ots/r)

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    Publiziert in HSK Polizei

    BRILON. Am Freitag zwischen 15 und 19 Uhr wurden Fahrzeugführer in Brilon-Rösenbeck, dem sogenannten "Rösenbecker Loch" kontrolliert. Die Beamten schrieben 21 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, sprachen sechs Fahrverbote aus und verhängten zweimal ein Verwarngeld. Einsamer "Spitzenreiter" war ein 54-Jähriger aus Erwitte, der mit seinem Pkw mit 125 km/h unterwegs war. Ein 24-Jähriger aus Warburg konnte mit 124 km/h gemessen werden, obwohl nur Tempo 70 erlaubt ist.

    Samstag setzten die Beamten ihre Kontrollen von 11 bis 14.45 Uhr fort. Wie am Tag zuvor, verteilten die Beamten zweimal ein Verwarngeld und sprachen sechs Fahrverbote aus. Außerdem wurden 16 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. Den "ersten und zweiten Platz" belegten zwei Motorradfahrer. Ein 52-jähriger Mann aus Stuhr wurde mit 126 und ein 46-jähriger Arnsberger wurde mit 124 km/h gemessen. Dahinter folgte ein 83-jähriger Paderborner. Er war auf seinem Motorrad mit 116 km/h unterwegs.

    Am Sonntag von 11.30 bis 16.45 Uhr verlagerten die Beamten ihre Kontrollen auf die Hellefelder Höhe. Nur einen Tag vorher kam es hierzu einem tödlichen Verkehrsunfall. Das schien einige jedoch nicht vom Rasen abzuhalten. Ein 44-jähriger Dortmunder wurde sogar gleich zweimal "erwischt". Mit 102 km/h, dem zweithöchsten Wert des Tages, wurde er zum ersten Mal gemessen. Auf dem Rückweg, sieben Minuten später, kontrollierten die Beamten ihn mit einer Geschwindigkeit von 89 km/h. "Tagessieger" war ein 46-jähriger Motorradfahrer aus Dortmund. Er fuhr mit 105 km/h in die Kontrolle. Auf der Strecke sind 50 km/h für Motorräder vorgeschrieben. Die Beamten schrieben elf Ordnungswidrigkeitenanzeigen, sprachen zwei Fahrverbote aus und verhängten zweimal ein Verwarngeld.

    Auch in Zukunft wird die Polizei die Geschwindigkeiten auf den Straßen im Hochsauerlandkreis kontrollieren. (ots/r)

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    Publiziert in HSK Polizei

    VASBECK. Leichtverletzt wurde am heutigen Montagmorgen eine Frau aus Korbach in das Bad Arolser Stadtkrankenhaus eingeliefert.

    Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 43-Jährige mit ihrem Mazda gegen 7.30 Uhr die Marsberger Straße von Vasbeck in Richtung Heddinghausen. Weil sich der Unfall auf hessischem Gebiet ereignet hat, wurden eine Polizeistreife aus Korbach sowie ein Notarzt und ein Rettungsteam alarmiert.

    Laut Polizeiprotokoll kam die Frau aufgrund von Unaufmerksamkeit mit ihrem Mazda auf die rechte Bankette, kam ins Schleudern und landete im Straßengraben. Den Sachschaden gibt die Polizei mit 3000 Euro an. Leichtverletzt kam die Frau ins Arolser Krankenhaus.

    Der Wagen wurde von der Firma Schüppler aus dem Graben gehoben abgeschleppt. (112-magazin)

    Link: Unfallstandort am 24. Juni auf der Landesstraße 3297

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    Publiziert in Polizei
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