Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Großeinsatz

BROMSKIRCHEN/SOMPLAR. Gleich zwei Einsätze musste Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz  am Sonntagmorgen leiten - zunächst wurden die Ehrenamtlichen gegen 0.50 Uhr nach Bromskirchen in die Forststraße  gerufen, weil der Hausnotruf aktiviert worden war. 

Vier Wehren im Einsatz

Nachdem dieser Einsatz beendet werden konnte, erreichte den Gemeindebrandinspektor um 1.34 Uhr die Alarmmeldung, dass ein Dachstuhlbrand bei Ante-Holz gelöscht werden muss. Voll ausgerüstet, starteten die Ehrenamtlichen von Bromskirchen nach Somplar durch. Bereits bei der Anfahrt sahen die Brandschützer, das sich die Außenfassade einer Halle in Vollbrand befand. Ein erster Löschangriff unter Atemschutz brachte sogleich den gewünschten Erfolg und verhinderte ein Ausbreiten des Feuers - die ebenfalls alarmierten Wehren aus Frankenberg, Allendorf und Somplar rückten an, um die Kameraden zu unterstützen. Nachdem die Löscharbeiten beendet werden konnten, kamen Wärmebildkameras zum Einsatz. Die eingesetzte RTW-Besatzung aus Allendorf musste nicht aktiv werden; verletzt wurde niemand. Nach Angaben von Andeas Kautz dauerte der Einsatz bis 7 Uhr Morgens. Ebenfalls vor Ort war der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz.

Kripo ermittelt

Über die Brandursache kann die Polizei noch keine Angaben machen. Fest steht, dass das Feuer an der Außenfassade Nahrung gefunden und sich zu den Leimbindern im Dach hochgearbeitet hat. Zur Schadenshöhe liegen ebenfalls keine Angaben vor. Laut Polizei sollen Brandermittler aus Korbach noch heute (2. Februar) die Ursache des Feuers herausfinden. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

MARBURG. Schüsse aus einer Pistole und ein Messerangriff haben am Freitagabend, um kurz nach 18 Uhr, auf der Stadtkirmes in Marburg einen Großeinsatz am Elisabeth-Blochmann-Platz ausgelöst. Panik breitete sich aus, über den Notruf ging umgehend der erste Hilferuf bei der Polizei ein - die Beamten reagierten sofort. 

Nach den ersten Ermittlungen mündete ein Streit zwischen zwei Gruppen von Flüchtlingen in einer Auseinandersetzung. Im Zuge dessen waren Schüsse gefallen, ein Beteiligter befindet sich mit einer Schnitt- oder Stichverletzung am Hals im Krankenhaus.

Durch die mit dem Geschehen verbundenen Auswirkungen auf die Besucher der Kirmes war die Situation am Elisabeth-Blochmann-Platzsehr unübersichtlich. Offensichtliche Täter und Opfer sowie Zeugen ließen sich zunächst nicht feststellen. Nach und nach meldeten sich Zeugen und die Polizei identifizierte weitere Personen als offensichtliche Beteiligte des Tatgeschehens. 

Die Polizei nahm die mutmaßlichen Beteiligten und zwei Zeugen mit zur Dienststelle. Polizeilichen Maßnahmen, insbesondere die Anhörungen und Vernehmungen, sowie Umfeldermittlungen und die Suche nach weiteren Zeugen dauerten bis spät in die Nacht an, auch deshalb, weil die pakistanischen Flüchtlinge angaben kein deutsch zu verstehen. Daher musste ein Dolmetscher hinzugerufen werden.

DLRG im Einsatz

Die DLRG konnte aufgrund einer Zeugenaussage die nach dem Geschehen entsorgte Waffe, eine Gaspistole (Waffe mit PTB Zeichen) ohne Magazin, aus der Lahn bergen. Etwaige Zeugen des gesamten Tatgeschehens werden gebeten, sich mit der Kripo Marburg in Verbindung zu setzen. Das Tatmesser, ein sogenanntes Cuttermesser konnte trotz umfangreicher Ermittlungstätigkeit nicht aufgefunden werden.

Täter aus Pakistan

Den drei beteiligten Tätern wird nun versuchter Totschlag, Verstoß gegen das Waffengesetz und Bedrohung vorgeworfen. Nach einer weiteren Person, die im Verdacht steht, an den Taten beteiligt zu sein, wird gefahndet. Am heutigen Samstag sollen die drei Tatverdächtigen dem Amtsrichter vorgeführt werden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG/GEISMAR. 90 Milchkühe und Rinder waren am Mittwoch in einem Stall von Feuer und Rauch bedroht - eine Güllepumpe hatte Feuer gefangen. Die Feuerwehr war im Großeinsatz. Weil die Leitstelle einen Großbrand mit „F 3" alarmiert hatte, eilten rund 50 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen zur Unglücksstelle in der Geismarer Bachstraße.

Nach Angaben der Polizei und des Frankenberger Stadtbrandinspektors Martin Trost hatte der 65-jährige Inhaber des landwirtschaftlichen Betriebes schon mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, die Flammen zu bekämpfen .Die Güllepumpe war an der Außenwand eines Kuhstalles befestigt. Drei Pulver-Feuerlöscher und Wasser aus dem Gartenschlauch hatte der Betriebsinhaber schon in die Flammen gesprüht. Dabei zog sich der Landwirt Brandverletzungen an einer Hand und eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Nach der Alarmierung war die Feuerwehr Geismar unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Jan Mütze als erste am Brandort. "Wir sind mit einem Trupp unter Atemschutz vorgegangen und haben mit einem C-Rohr gelöscht. Der Betriebsinhaber hatte schon gute Vorarbeit geleistet", berichtete Jan Mütze gegenüber der HNA.

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 17 Juli 2018 17:17

Großeinsatz der Polizei bei Hausbesetzung

MARBURG. Am Montag, den 16. Juli, drangen Personen durch zwei aufgebrochene Türen in ein leerstehendes Gebäude in der Bahnhofstraße ein. Sie hängten Plakate auf, die sich thematisch im Schwerpunkt mit der Wohnungsnot befassten.

Die Polizei traf im Haus niemanden mehr an, jedoch auf eine größere Personengruppe in unmittelbarer Tatortnähe. Nach den ersten Meldungen über den Notruf sollen zwischen 30 und 40 Personen im Zusammenhang mit den geschilderten Vorkommnissen stehen. Aufgrund der bestehenden Verdachtslage wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung stellte die Polizei die Personalien von insgesamt 25 Personen fest und sprach anschließend Platzverweise aus. Wegen des Einsatzes kam es zwischen 12.30 und 16.30 Uhr auf der Bahnhofstraße zwischen der Robert-Koch-Straße und der Elisabethstraße zu Behinderungen.  

Wer hat zur geschilderten Zeit Personen mit Plakaten gesehen und kann sie identifizieren? Wer kann die Personen beschreiben oder identifizieren, die in das Gebäude in der Bahnhofstraße hinter dem Teka-Kaufhaus eingedrungen sind? Sachdienliche Hinweise erbittet die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

BAD AROLSEN. Eine Explosion in einem Chemieraum der Christian-Rauch-Schule in Bad Arolsen hat am Dienstagmittag für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst gesorgt. Drei Schülerinnen verletzten sich durch umherfliegende Glassplitter, zwei 16 und 17 Jahre alte Mädchen wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Zunächst war man von mindestens 20 Verletzten ausgegangen.

Von den insgesamt 24 Personen, die sich zum Unglückszeitpunkt in Chemiesaal 335 im zweiten Stock des Gymnasiums befanden, kamen die übrigen Schülerinnen und Schüler sowie ihr Chemielehrer mit dem Schrecken davon. Um was für eine Art von Chemieversuch es sich genau handelte, sagte die Polizei zunächst nicht. Die Ermittlungen dazu dauern an. Zu keinem Zeitpunkt kam es zu einem Gas- oder Flüssigkeitsaustritt, sodass dadurch keine weiteren Gefahren für Unbeteiligte bestanden. Auch entstand kein Feuer in dem Schulraum.

Glassplitter im gesamten Raum verteilt
Gebäudeschaden entstand durch die Explosion nicht, jedoch platzte die Scheibe des Rauchabzuges bei der Explosion - Glassplitter verteilten sich im gesamten Raum und verteilten sich auf Böden, Tischen und Stühlen. Die Seitenteile des Abzugs wurden durch die Wucht nach außen gedrückt, beschädigt wurden zudem die obere Abdeckung und weitere Elemente der Abzugseinrichtung.

Weil das Ausmaß der Explosion zunächst nicht abschätzbar war und die Leitstelle nach dem Notruf von mehr als 20 Verletzten ausgehen musste, wurden die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Mengeringhausen und Helsen, der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, mehrere Rettungswagen und die IuK-Gruppe des Landkreises Waldeck-Frankenberg alarmiert - diese Einheit besetzt bei Großschadenslagen eine mobile Leitstelle (ELW 2), um den Einsatz zu koordinieren. Außerdem an der Einsatzstelle waren Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und Vertreter des Regierungspräsidiums Kassel. Insgesamt waren zeitweise bis zu 100 Kräfte an der Schule im Einsatz beziehungsweise in Einsatzbereitschaft auf Bereitstellungsplätzen. Das Gymnasium wurde zeitweise vollständig evakuiert.

Suche nach versteckten Glutnestern erfolglos
Die Tätigkeit der Feuerwehr beschränkte sich darauf, gemeinsam mit dem Rettungsdienst die betroffenen Schüler zu betreuen und das Gebäude mit Hochdrucklüftern vorsorglich zu lüften. In dem Chemieraum überprüften die Brandschützer unter anderem, ob sich in der Zwischendecke über der Abzugsanlage Glutnester gebildet haben, von denen ein späterer Brand ausgehen könnte. Dies war nach Auskunft des Bad Arolser Wehrführers Gordon Kalhöfer aber nicht der Fall. Einsatzleiter der Feuerwehren war der stellvertretende Stadtbrandinspektor Sven Eichweber, der sich sehr zufrieden zeigte über den geordneten Verlauf des Einsatzes und Schüler sowie Lehrkräfte für ihre besonnene Reaktion lobte. "Da zeigt sich auch, was ein Brandschutzunterricht vom Kindergartenalter an bringt", sagte Eichweber.

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Publiziert in Feuerwehr

MESCHEDE. Zum 17. Mal fand am Wochenende ein Hallen-Masters in der Dünnefeldhalle statt. Die Polizei hatte ordentlich zu tun. Die Polizei Hochsauerland mit 200 Einsatzkräften wurde durch eine Hundertschaft des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen verstärkt.

Bereits auf dem Hinweg kam es in Dortmund zwischen Schalker Fans und Dortmunder Mitgliedern der Ultra-Szene zu Auseinandersetzungen. Sieben Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Bundesstraße notgedrungen zweimal gesperrt
Rund 250 Schalker Fans bestiegen anschließend den Zug und fuhren Richtung Meschede. Dort angekommen, machten sie sich geschlossen auf den Weg in Richtung Dünnefeld. Dabei benutzten sie die gesamte Fahrbahn der Bundesstraße 55. Die Anweisungen der Polizeibeamten, die Gehwege zu benutzen, wurden ignoriert, sodass die Polizei die gesamte B55 kurzfristig sperrte. Die Fans mussten bis zur Halle begleitet werden.

Nach Ende des Turniers und dem Sieg der Schalker Mannschaft verließen teilweise stark alkoholisierte Fans gegen 19.30 Uhr nur zögerlich die Halle. Auch auf dem Rückweg mussten die Fans erneut begleitet und die Bundesstraße 55 gesperrt werden. Der Zug wurde nach Rücksprache mit dem Bundespolizeipräsidium in Potsdam solange aufgehalten, bis die Fans am Bahnhof eintrafen. Erst um 20.03 Uhr konnte der Zug mit rund 20-minütiger Verspätung den Bahnhof Meschede verlassen.

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Diensthunde passen auf
Im Zug mussten die Fans von Kräften der Bundespolizei und zwei Diensthunden begleitet werden. Der Zug voller Schalker Fans wurde vor Einfahrt in den Dortmunder Hauptbahnhof von einer Brücke aus mit Plastersteinen beworfen.

Inzwischen ermittelt das Polizeipräsidium Dortmund wegen Landfriedensbruches und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Bilanz diese Turniers aus polizeilicher Sicht: Rund 200 Polizisten aus vier Polizeibehörden waren im Einsatz, um eine sichere An- und Abreise der auswärtigen Fans nach und von Meschede zu gewährleisten. "Alles andere als ein ruhiger Nachmittag für die Polizei!", so der Einsatzleiter, Erster Polizeihauptkommissar Rudolf Figgen.

 

Publiziert in HSK Polizei

BUSCHHÜTTEN / SIEGEN. Der aufgerissene Tank eines Sattelschleppers hatte am Mittwochvormittag im Buschhüttener Industriegebiet "Backeswiese" zur Folge, dass nach Schätzungen der Feuerwehr, 400 Liter Diesel unkontrolliert auslaufen und in die dortige Kanalisation gelangen konnten. Wieviel davon in den nahegelegenen Ferndorfbach einfloss, ist unklar.

Dem vierstündigen Einsatz von Kräften der Stadtfeuerwehr Kreuztal schloss sich am frühen Mittag ein weiterer Öleinsatz von Feuerwehrkräften aus Siegen und der Werkfeuerwehr der Geisweider Edelstahlwerke an. Im weiteren Verlauf des Ferndorfbaches waren Ölschlieren festgestellt worden. Ein Zusammenhang mit dem morgendlichen Vorfall in Buschhütten ist nicht auszuschließen.
 
Ein mit Schrott beladener Sattelschlepper hatte in Buschhütten das Firmengelände eines Rohstoffhandels verlassen wollen, als der Tank des Lkw aufgrund der Tieflage an der im Boden eingelassenen Führungsschiene des Werkstores hängen blieb und leckschlug. Der Fahrer des Unfallfahrzeugs parkte den Sattelschlepper daraufhin auf einem nahegelegenen Firmengelände, das zum Abstellen von Lkw vorgesehen ist.

Als die Feuerwehreinheiten aus Buschhütten, Kreuztal und Ferndorf gegen kurz vor 9 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen, hatten Firmenangehörige bereits begonnen, den noch im Tank verbliebenen Kraftstoff abzupumpen. Die Feuerwehr unterstützte diese Arbeit, so dass 300 Liter Diesel aufgefangen werden konnten. Außerdem setzte sie eine Blase an einem Kanaleinlauf, um weiteren unkontrollierten Abfluss von Kraftstoff zu verhindern. Die Untere Wasserbehörde, die Leitung des Kreuztaler Klärwerks und die Leitung des Kreuztaler Ordnungsamtes kamen vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Ein Spezialunternehmen spülte den kontaminierten Kanalbereich und nahm die Flüssigkeit auf. Ein weiteres Spezialunternehmen wurde geordert, um die versiegelten Flächen zu reinigen. Als bei den noch vor Ort verbliebenen Einsatzkräften am frühen Mittag die Meldung über die weitergehende Bachverschmutzung im Siegener Stadtgebiet ankam, führten diese mit Farbmitteln Messungen vor, ob immer noch Kraftstoff in die Ferndorf gelangt. Diese Messungen bestätigten sich allerdings nicht.

Die aktuelle Wetterlage könnte Glück im Unglück für die Umwelt bedeuten: Nach den starken Regenfällen des Vortages führte der Ferndorfbach mit einer vergleichsweise hohen Fließgeschwindigkeit reichlich Wasser, was die Verdünnung entsprechend beschleunigen dürfte.

Übrigens hatte sich vor genau sechs Jahren an der gleichen Schiene schon einmal ein Sattelschlepper den Tank aufgerissen: Im Mai 2006 musste die Feuerwehr 700 Liter Biodiesel auffangen, um größere Umweltschäden zu verhindern.

Publiziert in SI Feuerwehr

SIEGEN. Nach dem Großeinsatz am Mittwoch in der Siegener Innenstadt, das 112-Magazin berichtete ausführlich, wurde der 28-jährige Festgenommene noch in der Nacht von Kriminalbeamten im Beisein des Staatsanwalts vernommen.

Beamte der Mordkommission Hagen wurden ebenfalls noch am Mittwochabend alarmiert und erschienen in Siegen, um gegen den 28-Jährigen im Hinblick seine Schussabgabe gegen die Kriminalbeamten wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts zu ermitteln.

Am Donnerstagmorgen wurde der Siegener auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen dem Haftrichter beim Amtsgericht Siegen vorgeführt. Der 28-jährige ist ledig, als Angestellter beschäftigt und bislang nur geringfügig polizeilich in Erscheinung getreten. Der Haftrichter beim Amtsgericht Siegen hat dann gegen den 28-jährigen die Untersuchungshaft angeordnet.
 

Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung bei dem 28-jährigen wurden folgende Gegenstände sichergestellt:

3          automatische Sturmgewehre AK 47

1          Maschinengewehr

1          Maschinenpistole

5          Pistolen

2          Revolver

1          scharfe Handgranate

250 Gramm Schwarzpulver

mehrere tausend Schuss Gewehr- und Pistolen-Munition

Alle Waffen waren munitioniert und durchgeladen.

 
Die beiden, den Kriminalbeamten geraubten Dienstwaffen, konnten bei den Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei am Mittwochabend ebenfalls wieder aufgefunden werden.

Publiziert in SI Polizei

MARSBERG. Brennendes Toilettenpapier und Papierhandtücher haben am frühen Samstagabend in der LWL-Klinik in Marsberg für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gesorgt. Glück im Unglück: Nur ein Patient kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Briloner Krankenhaus.

Fast 100 Einsatzkräfte waren am Brandort der Marsberger Klinik des "Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe" (LWL) im Einsatz und kümmerten sich um Patienten und Mitarbeiter. In einem Lager auf Station 2 war ersten Erkenntnissen zufolge in einem Wäschecontainer das Feuer ausgebrochen. Die installierte Brandmeldeanlage schlug sofort an. Gleichzeitig bemerkte ein Patient das Feuer und informierte einen Mitarbeiter. Dieser leitete sofort die Evakuierung der Station ein, die sich im zweiten Stock befindet. 18 Menschen gelangten so über die Rückseite auf die Schnelle ins Freie. Einer von ihnen wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Briloner Krankenhaus gebracht.

Die Klinikmitarbeiter versuchten zunächst, das Feuer mit einem Löscher zu ersticken. Doch es hatte sich bereits zu sehr ausgebreitet. Unter Atemschutz gingen die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg vor und löschten die Flammen schnell. In der Zwischenzeit kümmerten sich die Brandbekämpfer darum, die übrigen Patienten aus der Gefahrenzone zu bringen. Die 41 Feuerwehrleute kümmerten sich zusammen mit den herbeigerufenen Mitarbeitern von Rettungsdienst und Polizei um die 47 Patienten, die sich im Gebäude befanden und nicht bettlägerig waren. 

Lob an gute Schulung der Klinikmitarbeiter
"Alles war total verqualmt", berichtete Feuerwehrsprecher Frank Steker gegenüber 112-magazin.de über die Anfänge des Einsatzes. "Man konnte nichts mehr sehen." Bereits während der Anfahrt habe die Leitstelle bestätigt, dass es sich um ein wirkliches Feuer und keinen Fehlalarm handele.

Das Personal der LWL-Klinik sei "sehr gut geschult gewesen" und habe Schlimmeres verhindert, lobte Fachmann Steker. Organisation und Umsetzung der Evakuierung seien mustergültig verlaufen, so Steker.

Als drei Stationen frei waren, versuchten die Feuerwehrleute, mit Gebläsen die Räume zu lüften. "Das ist für uns schwierig, weil wir hier sehr lange Flure haben", erläuterte Steker. Nichtsdestotrotz konnten nach wenigen Stunden die ersten Patienten wieder in die unteren Etagen zurückkehren. Die übrigen sind in anderen Gebäuden des großen Klinikkomplexes untergekommen.

Die Ursache für den aufsehenerregenden Brand steht laut Steker ebenso wie die Schadenshöhe noch nicht fest. Der Raum sei für Jedermann frei zugänglich gewesen, weil dort Utensilien für die Patienten lagerten, so die Mitarbeiter.


Erst am frühen Nachmittag waren die Feuerwehrleute aus Marsberg zu einem tödlichen Unfall ausgerückt:
17-Jähriger von Zug erfasst und getötet

Publiziert in Feuerwehr

MARSBERG. Brennendes Toilettenpapier und Papierhandtücher haben am frühen Samstagabend in der LWL-Klinik in Marsberg für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gesorgt. Glück im Unglück: Nur ein Patient kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Briloner Krankenhaus.

Fast 100 Einsatzkräfte waren am Brandort der Marsberger Klinik des "Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe" (LWL) im Einsatz und kümmerten sich um Patienten und Mitarbeiter. In einem Lager auf Station 2 war ersten Erkenntnissen zufolge in einem Wäschecontainer das Feuer ausgebrochen. Die installierte Brandmeldeanlage schlug sofort an. Gleichzeitig bemerkte ein Patient das Feuer und informierte einen Mitarbeiter. Dieser leitete sofort die Evakuierung der Station ein, die sich im zweiten Stock befindet. 18 Menschen gelangten so über die Rückseite auf die Schnelle ins Freie. Einer von ihnen wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Briloner Krankenhaus gebracht.

Die Klinikmitarbeiter versuchten zunächst, das Feuer mit einem Löscher zu ersticken. Doch es hatte sich bereits zu sehr ausgebreitet. Unter Atemschutz gingen die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg vor und löschten die Flammen schnell. In der Zwischenzeit kümmerten sich die Brandbekämpfer darum, die übrigen Patienten aus der Gefahrenzone zu bringen. Die 41 Feuerwehrleute kümmerten sich zusammen mit den herbeigerufenen Mitarbeitern von Rettungsdienst und Polizei um die 47 Patienten, die sich im Gebäude befanden und nicht bettlägerig waren. 

Lob an gute Schulung der Klinikmitarbeiter
"Alles war total verqualmt", berichtete Feuerwehrsprecher Frank Steker gegenüber 112-magazin.de über die Anfänge des Einsatzes. "Man konnte nichts mehr sehen." Bereits während der Anfahrt habe die Leitstelle bestätigt, dass es sich um ein wirkliches Feuer und keinen Fehlalarm handele.

Das Personal der LWL-Klinik sei "sehr gut geschult gewesen" und habe Schlimmeres verhindert, lobte Fachmann Steker. Organisation und Umsetzung der Evakuierung seien mustergültig verlaufen, so Steker.

Als drei Stationen frei waren, versuchten die Feuerwehrleute, mit Gebläsen die Räume zu lüften. "Das ist für uns schwierig, weil wir hier sehr lange Flure haben", erläuterte Steker. Nichtsdestotrotz konnten nach wenigen Stunden die ersten Patienten wieder in die unteren Etagen zurückkehren. Die übrigen sind in anderen Gebäuden des großen Klinikkomplexes untergekommen.

Die Ursache für den aufsehenerregenden Brand steht laut Steker ebenso wie die Schadenshöhe noch nicht fest. Der Raum sei für Jedermann frei zugänglich gewesen, weil dort Utensilien für die Patienten lagerten, so die Mitarbeiter.


Erst am Morgen waren die Feuerwehrleute aus Marsberg zu einem tödlichen Unfall ausgerückt:
17-Jähriger von Zug erfasst und getötet

Publiziert in KS Feuerwehr
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