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GOLDHAUSEN/MEDEBACH. Erneut hat die Polizei im Landkreis eine Unfallflucht geklärt. Nur einen Tag, nachdem ein Autofahrer bei einem Überholmanöver einen anderen Wagen gestreift hatte und davon gefahren war, klingelten die Ermittler bei dem Verursacher aus Medebach.

Nach Angaben der Korbacher Polizei wollte ein zu diesem Zeitpunkt unbekannter Autofahrer am Samstag auf der L 3083 zwischen dem Abzweig nach Goldhausen und Eppe einen Traktor überholen. In dem Moment, in dem der Mazdafahrer ausscherte, kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Toyota Avensis eines Kölners, der in Richtung Korbach fuhr. Nach dem Unfall am Samstag gegen 15.30 Uhr setzte der Verursacher seine Fahrt in Richtung Eppe fort, ohne sich um den Schaden von etwa 400 Euro zu kümmern.

Der geschädigte Toyotafahrer verständigte die Polizei und nannte den Polizisten eine Beschreibung des flüchtigen älteren Fahrers sowie Fahrzeugtyp und Teile des Kennzeichens. Außerdem war an der Unfallstelle ein abgebrochenes Teil des Außenspiegels liegen geblieben. Über Zulassungsdaten im Polizeisystem fanden die Ermittler am Sonntag schließlich einen Mazda Premacy, der auf eine ältere Frau aus Medebach zugelassen ist. Ihr 70 Jahre alte Ehemann räumte schließlich ein, den Wagen am Vortag gesteuert und die Unfallflucht begangen zu haben. Den Unfall hätten die Polizisten dem Mann aber auch anders nachweisen können: Das an der Ufallstelle aufgefundene Teil des Außenspiegels war genau das Stück, was zu dem beschädigten Spiegelgehäuse an dem Wagen in Medebach passte.

Der 70-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. Gleiches gilt auch für eine 64 Jahre alte Autofahrerin aus einem Wildunger Stadtteil, die kürzlich nur einen Tag nach einer Unfallflucht in Wellen ermittelt wurde. Auch damals war die Polizei der Frau über Teile des Kennzeichens und eine entsprechende Abfrage der Zulassungsdaten auf die Spur gekommen.


112-magazin.de berichtete über den geklärten Fall:
Unfallflucht: Golffahrerin nach einem Tag ermittelt (20.02.2013)

Publiziert in Polizei
Freitag, 22 Februar 2013 09:25

Schneeglätte: 21-Jähriger überschlägt sich

LENGEFELD/GOLDHAUSEN. Auf winterglatter Straße hat am Freitagmorgen ein 21 Jahre alter Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der ältere Opel kam von der L 3083 ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu.

Der junge Mann aus einem Korbacher Stadtteil war am Freitag gegen 7.40 Uhr aus Richtung Eppe kommend auf dem Weg zur Arbeit in Korbach. In Höhe eines Wanderparkplatzes zwischen dem Abzweig nach Goldhausen und Lengefeld kam der 21-Jährige in einer langgezogenen Rechtskurve zunächst nach rechts von der glatten Straße ab. Beim Gegensteuern verlor der Opel-Fahrer endgültig die Kontrolle, das Auto rutschte nach links, fuhr in den Graben sowie leicht die Böschung hoch und überschlug sich schließlich. Das Auto blieb auf dem Dach im Graben neben der Landesstraße liegen.

Der Fahrer überstand den Unfall mit leichten Verletzungen, die Besatzung eines Rettungswagens lieferte ihn zur weiteren Untersuchung ins Korbacher Krankenhaus ein. An dem älteren Vectra enstand durch Totalschaden, der sich auf 2500 Euro beläuft. Die Polizei nannte nicht angepasstes Tempo als Unfallursache.


Nahezu an derselben Stelle hatte es vor einem Monat einen ganz ähnlichen Unfall gegeben:
Glätte: Mutter und Tochter überschlagen sich (14.01.2013, mit Fotos)

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Publiziert in Retter
Montag, 14 Januar 2013 18:25

Glätte: Mutter und Tochter überschlagen sich

LENGEFELD/GOLDHAUSEN. Eine 37 Jahre alte Autofahrerin und ihre 14-jährige Tochter haben sich am Montagnachmittag zwischen Goldhausen und Lengefeld überschlagen. Die Frau hatte auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Kleinwagen verloren.

Mutter und Tochter aus einem Korbacher Stadtteil waren gegen 15.30 Uhr auf der Landesstraße 3083 mit einem Chevrolet Kalos aus Richtung Eppe kommend unterwegs in Richtung Kreisstadt. Nach Angaben der Korbacher Polizei bremste die 37-Jährige in einer Rechtskurve in Höhe einer Bushaltestelle. Dabei verlor die Fahrerin auf winterglatter Straße die Gewalt über das Auto, das nach rechts von der Straße abkam, durch den Graben rutschte, gegen einen Telefonmasten prallte und sich daraufhin überschlug. Auf dem Fahrzeugdach blieb der Kalos schließlich im Graben liegen.

Die Korbacher Notärztin und die Besatzungen zweier Rettungswagen rückten zur Unfallstelle aus. Mutter und Tochter kamen mit leichten Verletzungen davon und brauchten sich lediglich einer ambulanten Behandlung im RTW zu unterziehen. Am Auto enstand durch den Überschlag vermutlich Totalschaden, den ein Polizist auf 4000 Euro schätzte.


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Publiziert in Retter
Samstag, 03 November 2012 12:38

Drei Promille-Unfälle in nur 90 Minuten

WALDECK/HÖRINGHAUSEN/GOLDHAUSEN. Nach drei Unfällen unter Alkoholeinfluss innerhalb von nur 90 Minuten hat die Korbacher Polizei am Samstagmorgen die Führerscheine von drei jungen Männern sichergestellt. In zwei Fällen erlitten die Fahrer leichte Verletzungen, im dritten Fall zog sich ein Mitfahrer leichte Blessuren zu.

Mehrfach überschlagen hat sich ein 20 Jahre alter Mann aus Fritzlar, als er am Samstag gegen 7.30 Uhr am Waldecker Ortsausgang von der Bahnhofstraße abkam. Die Polizei vermutet nicht angepasstes Tempo in Verbindung mit Alkoholeinfluss als Grund dafür, dass der junge Mann nach links von seiner Fahrspur abkam und gegen den Bordstein fuhr. Daraufhin verlor der 20-Jährige vollends die Kontrolle über seinen älteren VW Golf, der schließlich komplett von der Straße abkam und sich im Graben überschlug - insgesamt sechsmal, wie der leicht verletzte Fahrer den Beamten der Korbacher Polizei gegenüber angab. Weitaus schlechter war die Einschätzung des Fritzlarers in Bezug auf seine Fahrtüchtigkeit. Er hätte sich nämlich keineswegs mehr hinters Steuer setzen dürfen, als er kurz vor dem Unfall eine Feier in Waldeck verlassen hatte.

Dieselbe Feier besucht?
Ebenfalls auf einer Feier, womöglich sogar auf derselben, hatte ein 19 Jahre junger Mann aus einem Waldecker Stadtteil dem Alkohol zugesprochen. Der Polofahrer wollte offenbar am Samstagmorgen von Waldeck nach Korbach zur Arbeit fahren, als er gegen 8.50 Uhr bei Höringhausen die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Beim Durchfahren der Radwegebrücke der Kreisstraße 15 kurz hinter dem Ortsausgang von Höringhausen in Richtung Strothe geriet der Polo an den rechten Bordstein. Daraufhin kam das ebenfalls mit nicht angepasstem Tempo gesteuerte Auto nach links von der Straße ab, räumte einen Leuchtpfosten und einen Kilometerstein ab, durchfuhr den Graben und krachte schließlich gegen einen Erdhaufen. Dabei zog sich der 19-Jährige leichte Verletzungen zu, der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens waren im Einsatz.

Etwa zur selben Zeit kam es auch bei Goldhausen zu einem Alkoholunfall. Dort blieb der Fahrer unverletzt, einer seiner drei jungen Mitfahrer im Alter von etwa 20 Jahren zog sich aber leichte Verletzungen zu und musste von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt werden. Laut Polizei war das Quartett aus Nordrhein-Westfalen mit einem BMW Touring von Goldhausen kommend in Richtung Eppe unterwegs, um dort an einer Jagd teilzunehmen. Der alkoholisierte 22 Jahre alte Fahrer aus Düsseldorf kam beim Abbiegen von der Kreisstraße 56 nach links auf die L 3083 von der Fahrbahn ab. "Er fuhr eigentlich mehr oder weniger geradeaus", sagte einer der eingesetzten Polizisten gegenüber 112-magazin.de. Der BMW stieß gegen einen Wasserdurchlass.

Blutentnahmen angeordnet, Führerscheine sichergestellt
Alle drei Fahrer mussten im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben und der Polizei ihren Führerschein aushändigen. Die jungen Männer müssen sich nun verantworten wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, der Düsseldorfer vermutlich zusätzlich wegen fahrlässiger Körperverletzung. An allen drei Autos entstand ein Gesamtschaden von rund 7000 Euro.

Erst in der Nacht zu Samstag war bei Landau ein alkoholisierter Fahranfänger verunglückt. Der leicht verletzte 18-Jährige aus einem Arolser Ortsteil musste ebenfalls seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben, an seinem Peugeot entstand Totalschaden.


112-magazin.de berichtete am Morgen über den Unfall:
B 450: Fahranfänger baut betrunken Unfall (03.11.2012)

Publiziert in Polizei
Montag, 02 Juli 2012 18:23

Geldstrafe nach tödlichem Zusammenstoß

KORBACH. Zu einer Geldstrafe von 8000 Euro hat das Korbacher Amtsgericht einen jungen Waldecker verurteilt. Der Mann wurde schuldig gesprochen, Anfang Oktober vergangenen Jahres einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben, bei dem eine Frau ums Leben kam. Er musste sich am Montag wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Ein später Nachmittag im Oktober 2011 in der Nähe von Goldhausen. Der junge Mann ist mit seinem Auto auf dem Weg zu seiner Freundin ins Sauerland. Er kennt die Strecke, fährt sie häufiger. Doch an diesem Tag wird die Routinetour zu einer Fahrt mit tragischem Ende. Ausgangs einer Rechtskurve gerät sein Auto ins Schleudern. Der junge Mann versucht noch gegenzulenken, kann den Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Auto jedoch nicht mehr verhindern.

Dessen 53 Jahre alte Fahrerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Ihr Sohn und auch der Unfallverursacher wurden schwer verletzt. Bis heute sind bei beiden die Verletzungen noch nicht ausgeheilt, wie im Gerichtssaal deutlich wird. Der Sohn der getöteten Frau aus dem Hochsauerlandkreis verlor nach dem Unfall auch noch seinen Arbeitsplatz, sagte er im Zeugenstand. Der Angeklagte kann sich an diesen Tag nicht mehr erinnern. Er wachte erst einige Tage später auf der Intensivstation einer Kasseler Klinik wieder auf.

Sowohl eine Polizistin als auch ein Sachverständiger berichten übereinstimmend, dass die Straße an dem Tag feucht war. Das in Verkettung mit anderen Umständen führte zu dem tragischen Unfall. 120 Stundenkilometer sei der junge Mann mutmaßlich gefahren, hatte der Gutachter ausgerechnet. Außerdem hatte er unterschiedliche Reifen aufgezogen, die aber alle den technischen Vorschriften entsprachen, sagte der Sachverständige. Aber in der Kombination führten diese Umstände dazu, dass der Fahrer in der ihm bekannten Kurve die Kontrolle verlor, auf die Gegenfahrbahn geriet und dort den tödlichen Unfall verursachte.

Alkohol spielte bei dem Unfall keine Rolle. Und mit dem Gesetz war der Fahrer bisher auch nicht kollidiert. Deswegen verzichtete Amtsrichter Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling auf eine Freiheitsstrafe und verhängte die Geldstrafe. Er würde die Ereignisse dieses Tages am liebsten wieder ungeschehen machen, sagte der Unfallfahrer in seinem Schlusswort im Gericht.


112-magazin.de berichtete am Abend des Unfalls ausführlich:
53-Jährige stirbt nach schwerem Verkehrsunfall (06.10.2011, mit Video u. Fotos)

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Feuerwehren aus Ober-Werbe, Reinhardshausen und Goldhausen vertreten den Landkreis Waldeck-Frankenberg beim Landesentscheid der Feuerwehrleistungsübungen. Die Mannschaften der drei Feuerwehren setzten sich beim Bezirksentscheid durch, der am Samstag in Guxhagen (Schwalm-Eder-Kreis) stattfand.

Dort qualifizierten sich die zwölf besten der 26 angetretenen Feuerwehr-Gruppen aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Kassel, Schwalm-Eder, Werra-Meißner, Hersfeld-Rotenburg und Fulda. Oft entschied ein Zehntel in der Bewertung oder die Knotenzeit über eine bessere Platzierung. Der Landesentscheid findet am 26. August in Hungen statt.

Publiziert in Feuerwehr

GOLDHAUSEN. Ein sich über 140 Meter erstreckendes Trümmerfeld hat ein 24-jähriger Autofahrer aus Medebach hinterlassen, als er am Dienstagabend bei Goldhausen verunglückte. Der Seatfahrer hatte beim Überholen die Kontrolle über seinen Wagen verloren.

Mit seinem Seat Ibiza war der Medebacher am Dienstag gegen 21.45 Uhr von Korbach kommend auf der L 3083 in Richtung Eppe unterwegs. Ausgangs einer Rechtskurve am Abzweig nach Goldhausen setzte der Medebacher zum Überholen an, verlor dabei aber die Kontrolle über sein Auto. Der Seat kam zunächst nach rechts von der Straße ab, geriet beim Gegenlenken ins Schleudern, rammte einen Baum, überschlug sich mehrfach, stürzte eine Böschung hinunter und blieb etwa entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung an der Böschung stehen. An dem Auto, dessen Hinterachse bei dem spektakulären Unfall herausgerissen war, enstand Totalschaden von rund 6000 Euro.

Der 24-Jährige hatte Glück im Unglück - er kam mit leichten Verletzungen davon. Die Besatzung eines Rettungswagens und der Korbacher Notarzt versorgten den jungen Mann und lieferten ihn vorsorglich zur weiteren Untersuchung ins Korbacher Stadtkrankenhaus ein. Weil neben Erde und Steinen auch Betriebsstoffe des zerstörten Autos auf die Fahrbahn gelangt waren, rückten die Feuerwehren aus Korbach und Goldhausen mit rund 25 Einsatzkräften auf die L 3083. Unter Leitung des Goldhäuser Wehrführers Andreas Sinsch streuten die Kameraden Öl und Benzin mit Bindemittel ab, fingen auslaufende Betriebsstoffe am Unfallwagen mit einer Metallwanne auf, kehrten Erde und Steine von der Straße, leuchteten die Unfallstelle aus und sicherten sie ab und leiteten im Auftrag der Polizei den Verkehr über einen parallel zur L 3083 Feldweg um.


An derselben Stelle hatte es im Oktober einen tödlichen Verkehrsunfall gegeben:
53-Jährige stirbt nach schwerem Verkehrsunfall (06.10.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in Retter
Dienstag, 06 Dezember 2011 08:05

Abgefahrene Sommerreifen: Unfall

LENGEFELD. Mit weitgehend abgefahrenen Sommerreifen hat ein 39 Jahre alter Mann aus Medebach auf der L 3083 zwischen dem Abzweig nach Goldhausen und Lengefeld einen Unfall auf glatter Straße gebaut. Er und sein 24-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.

Die beiden Männer aus dem Nachbarkreis waren Polizeiangaben zufolge am Montagabend gegen 20 Uhr mit einem älteren Ford Mondeo unterwegs in Richtung Korbach, als der Fahrer in einer langgezogenen Rechtskurve die Kontrolle über den Wagen verlor. Der Mondeo rutschte nach links über die Gegenspur, kam von der Landesstraße ab, fuhr etwa 50 Meter durch den Graben und kam hinter der Leitplanke zum Stehen.

Bei der Unfallaufnahme warfen die eingesetzten Polizisten einen Blick auf die Bereifung des Wagens. "Der Fahrer war definitiv mit dem falschen Material unterwegs", sagte der Dienstgruppenleiter am Dienstagmorgen gegenüber 112-magazin.de. Der Ford war nicht nur entgegen der Vorschrift mit Sommerreifen ausgerüstet, die Pneus waren obendrein noch völlig abgefahren. Statt seinen Fehler einzuräumen, wollte der Fahrer den Beamten noch weismachen, es handele sich um Allwetterreifen.

Diesen Bären ließen sich die Polizisten aber nicht aufbinden. Der 39-Jährige musste ein Bußgeld berappen - und zusätzlich die Abschleppkosten tragen. Am Auto entstand nur ein leichter Schaden. Unterm Strich hätte der Medebacher die Gesamtkosten aber wohl besser in einen Satz Winterreifen investiert.

Auch Lkw-Fahrer bekommen Glätte zu spüren
Im gesamten Kreisgebiet bekamen in der Nacht zu Dienstag auch mehrere Lkw-Fahrer die Glätte zu spüren. Laut Frankenberger Polizei standen auf der Bundesstraße 236 bei Bromskirchen und der B 253 bei Battenberg mehrere Lastwagen quer. Ein "Brummi" sei in den Graben gerutscht und sollte nach Tagesanbruch geborgen werden. Bei Bad Wildungen fuhr ein Lkw-Fahrer in einer Kurve am Übergang von der B 485 zur B 253 durch Glätte geradeaus und landete ebenfalls im Graben. Auch hier sollte die Bergung bei Tageslicht erfolgen.

Nicht zuletzt untersagte die Polizei den Fahrern von sechs Schwertransporten bei Diemelstadt die Weiterfahrt. Die Lastzüge wollten Teile für einen Windpark bei Adorf anliefern, mussten aber am SVG-Hof eine Zwangspause einlegen. "Die Straßenverhältnisse ließen eine risikolose Weiterfahrt nicht zu", erklärte ein Polizist am Morgen. Weil die Schwertransporte nur bis 6 Uhr morgens fahren dürfen, müssen die Lkw-Fahrer entweder eine Sondergenehmigung einholen - oder bis zur kommenden Nacht pausieren.


Zu einem Glätteunfall kam es am Morgen auch in Sachsenberg:
Glätte: Auto kracht in Wohnhaus (06.12.2011)

Publiziert in Polizei
Dienstag, 25 Oktober 2011 09:11

Drei Vermisste: Einsatz nach Brand geprobt

GOLDHAUSEN. Trotz der zahlreichen zum Teil auch spektakulären Einsätze der vergangenen Tage wird die Ausbildung in den Korbacher Wehren nicht vernachlässigt. Am Montagabend waren die Einsatzkräfte aus mehreren Stadtteilen gefordert, gegen 18 Uhr heulten die Sirenen in Goldhausen, Nordenbeck, Nieder-Ense und Ober-Ense.

Angenommen wurde nach Angaben des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Carsten Vahland ein Wohnungsbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Straße Zum Klusenberg in Goldhausen. "Das zurzeit leerstehende Wohnhaus bot ideale Bedingungen, um einen realistischen Innenangriff mit Menschenrettung zu üben", sagte Vahland am Dienstag. In dem mit Übungsrauch stark verqualmten Gebäude galten drei Personen als vermisst.

In kürzester Zeit war die Goldhäuser Wehr vor Ort und leitete die Menschrettung ein. Die Kameraden aus Nordenbeck, Nieder-Ense und Ober-Ense folgten in kurzen Zeitabständen. Drei Trupps unter Atemschutz spürten die vermissten Personen im Gebäude auf, trugen diese aus dem Haus und übergaben sie anschließend dem Rettungsdienst. Die weiteren Kräfte sorgten für eine ausreichende Wasserversorgung aus drei unterschiedlichen Hydranten und nahmen die Brandbekämpfung von außen vor. Neben Riegelstellungen zur Absicherung der Wirtschaftsgebäude wurde auch ein Wasserwerfer zur Abschirmung der Nachbargebäude in Stellung gebracht.

Neben Vahland war auch der weitere stellvertretende SBI Bernd Dittrich sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen der rund 35 eingesetzten Kräfte. Bei der anschließenden Besprechung erläuterten die jeweiligen Gruppenführer nochmals die eingeleiteten Maßnahmen. Ortsvorsteher Wolfgang Behle machte sich - neben zahlreichen weiteren Goldhäusern - ebenfalls ein Bild vom guten Ausbildungsstand der Wehren und dankte im Namen der Bürger für den ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.

Publiziert in Feuerwehr

GOLDHAUSEN. Eine 53 Jahre alte Autofahrerin ist am Donnerstag bei einem Frontalzusammenstoß auf der Landesstraße 3083 am Abzweig nach Goldhausen so schwer verletzt worden, dass sie kurze Zeit später im Rettungswagen starb. Ein 25-jähriger Korbacher erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen. Der Sohn der tödlich verletzten Winterbergerin zog sich leichte bis mittelschwere Verletzungen zu.

Nach ersten Informationen der Korbacher Polizei war die später verstorbene 53-jährige Winterbergerin gegen 17.30 Uhr gemeinsam mit ihrem 31 Jahre alten Sohn mit einem Renault Espace auf der L 3083 von Eppe kommend in Richtung Lengefeld unterwegs. Ihnen entgegen kam ein 25-jähriger Korbacher mit seinem VW Golf. Nach Angaben des 31-jährigen Espace-Beifahrers geriet der Golf unweit des Abzweigs nach Goldhausen ins Schlingern und auf die Gegenspur. Dort stießen die beiden Autos frontal zusammen.

Sowohl die Winterbergerin als auch der Korbacher wurden schwer verletzt und am Steuer ihrer Autos eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Korbach und Goldhausen rückten aus und setzten zwei Rüstsätze ein um die Eingeklemmten zu befreien. Bei dem Golf des 25-Jährigen trennten die Einstzkräfte unter anderem das Fahrzeugdach ab. Außerdem wurden die Türen mit hydraulischen Geräten entfernt.

Weil die Verletzungen der 53-Jährigen sehr schwer waren, forderte der Notarzt einen Rettungshubschrauber an. Wenig später landete die Crew des Kasseler Helikopters Christoph 7 an der Unfallstelle. Für die Winterbergerin kam jedoch jede Hilfe zu spät - sie starb noch im Rettungswagen. Die Luftretter transportierten den 25-Jährigen in eine Kasseler Klinik, der nicht so schwer verletzte 31 Jahre alte Beifahrer aus dem Espace kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik.

An der Unfallstelle waren neben Polizei und den alarmierten Rettungskräften auch mehrere engagierte Ersthelfer, die sich um die Verletzten kümmerten - unter anderem ein Rettungsassistent aus dem Hochsauerlandkreis, eine Sanitäterin und ein Intensivpfleger aus dem Korbacher Krankenhaus, die privat unterwegs waren und zufällig an die Unfallstelle kamen - und keinen Moment zögerten, um Menschen in Not vorbildlich zu helfen. Die L 3083 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten längere Zeit voll gesperrt. Die Polizei forderte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen an, der die Umstände des Unfalls klären soll. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.


Erst am Sonntagabend war ein junger Mann bei einem schweren Unfall bei Berndorf ums Leben gekommen:
Ungebremst gegen Eiche: 21-Jähriger stirbt (02.10.2011, mit Video und Fotos)

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Publiziert in Retter
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