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Dienstag, 22 November 2011 09:22

VIDEO: Zusammenstoß: Person verbrennt in ihrem Clio

KIRCHVERS. Bei einem Frontalzusammenstoß verbrannte heute Morgen eine Person in ihrem Wagen. Eine Frau wurde zudem leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich um kurz nach 7 Uhr auf der L3061 zwischen Lohra-Kirchvers und Biebertal-Krumbach auf glatter Straße.

Laut Polizei war der mutmaßliche Unfallverursacher aus Richtung Kirchvers kommend auf der glatten Fahrbahn mit seinem Renault Clio ins Schleudern gekommen. Er prallte mit der Seite in den Opel Meriva einer ihm entgegenkommenden 49-Jährigen Frau aus Hohenahr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Clio auf eine Wiese geschleudert und fing Feuer. 

"Als wir ankamen stand das Fahrzeug komplett in Flammen", sagt Henning Schmidt, Einsatzleiter von der Feuerwehr Biebertal. Er und die Kameraden aus Lohra  löschten das Fahrzeug ab, doch für den Fahrer oder die Fahrerin kam jede Hilfe zu spät: Die Person verbrannte im Fahrzeug. Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, stand gegen Nachmittag noch nicht fest. "Die Ermittlungen zur Identifizierung des Unfallopfers dauern derzeit an", teilte Polizeisprecher Martin Ahlich mit. Eine Identifizierung sei ohne gerichtsmedizinische Untersuchung nicht möglich.

Die Feuerwehr suchte zudem das Gelände nach einer weiteren Person ab. Denn laut Zeugen habe sich eine Person vom Fahrzeug entfernt. Wie sich jedoch später laut Polizei herausstellte, handelte es sich um einen Ersthelfer. 

Die Meriva-Fahrerin wurde leicht verletzt und mit einem Schock ins Klinikum nach Gießen gebracht.

Die verschiedenen Ortsteilwehren aus Biebertal und Lohra waren mit rund 45 Kräften im Einsatz. Die L3061 blieb bis gegen 10.15 Uhr gesperrt, da in Absprache mit der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen wurde. Er soll laut Ahlich den genauen Unfallhergang und die Unfallursache rekonstruieren.


Im Oktober war auch in Waldeck-Frankenberg ein Autofahrer bei einem Unfall im Auto verbrannt:
Cabrio fängt bei Unfall Feuer, Fahrer verbrennt (11.10.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in MR Feuerwehr
Sonntag, 13 November 2011 17:05

Willingerin bei Glatteisunfall verletzt

ELLERINGHAUSEN/WINTERBERG. Bei Glatteisunfällen im Hochsauerlandkreis sind in der Nacht zu Sonntag zwei Menschen verletzt worden, darunter eine 19-jährige Willingerin. Ihr Auto wurde bei dem spektakulären Unfall auf der L 743 völlig zerstört.

Die 19-jährige Auszubildende aus Willingen befuhr laut Polizeisprecher Guido Kissmann die L 743 aus Richtung Elleringhausen kommend in Fahrtrichtung Brilon Wald. Ausgangs einer Linkskurve geriet ihr Auto auf unerwartetem Glatteis außer Kontrolle. Der Wagen rutschte über die Gegenfahrbahn und kam nach links von der Fahrbahn ab, rutschte etwa 36 Meter auf weichem Grasboden parallel zur Fahrbahn, überschlug sich anschließend und landete nach vier Meter freiem Flug auf dem Dach. Durch eine erneute Rollbewegung kam das Fahrzeug schließlich auf seinen Rädern quer zur Fahrbahn stehend zum Stillstand. Die Fahrerin wurde leicht verletzt und nach ambulanter Behandlung aus dem Briloner Krankenhaus entlassen. Der völlig zerstörte Wagen musste abgeschleppt werden.

Ebenfalls mit leichten Verletzungen kam am Samstagabend gegen 23.50 Uhr ein 54-Jähriger bei einem Glatteisunfall davon. Der Mann war auf der B 236 zwischen Hoheleye und Langewiese in einer Rechtskurve aufgrund von Straßenglätte von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke gerutscht. Als der zunächst unverletzte 54-jährige Autofahrer hinter seinem Wagen stand, rutschte ein nachfolgender 25-jähriger Autofahrer mit seinem Wagen gegen das zuvor verunglückte Auto und den auf der Straße stehenden 54-Jährigen. Dieser wurde dabei leicht verletzt und zur Beobachtung ins Krankenhaus nach Winterberg gebracht. Feuerwehrleute streuten die Straße ab.

 

Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 23 Oktober 2011 21:21

Erstes Glatteis: Unfallserie auf B 253

LÖHLBACH. Die ersten Glatteisunfälle in diesem Jahr sind am Sonntag innerhalb weniger Minuten auf der Bundesstraße 253 zwischen Löhlbach und Hundsdorf passiert. Dabei wurden ein Motorrad, ein Transporter und zwei Autos beschädigt, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Ein Motorradfahrer war am Sonntagvormittag gegen 11.30 Uhr von Hundsdorf kommend in Richtung Löhlbach unterwegs, als der etwa 40 Jahre alte Mann in einer langgezogenen Rechtskurve auf Eisglätte stürzte. Der Fahrer stand unverletzt wieder auf. Noch während seine Maschine auf der Bundesstraße lag, verlor ein Rentner ebenfalls durch Glätte die Kontrolle über seinen Peugeot - das Auto fuhr über das liegende Motorrad und kam nach etwa 100 Metern zum Stehen. Augenblicke später schleuderte ein hinzukommender Transporter in den Peugeot des Rentner-Ehepaares. Alle Fahrzeug-Insassen überstanden die Unfälle ohne Verletzungen. Mit dem Schrecken kam auch eine Autofahrerin davon, die etwa zeitgleich am Ortsausgang von Löhlbach in Richtung Hundsdorf beschleunigte und dabei auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Fiat verlor - der Wagen kam von der Straße ab und rammte einen Zaun. Bei allen Beteiligten handelte es sich um ortsfremde Fahrer.

Streifenwagen der Polizeidiesntstellen aus Bad Wildungen und Frankenberg fuhren die Unfallstelle an und sicherten sie ab. Obwohl die Straßenmeisterei den Winterdienst noch nicht aufgenommen hat, gelang es dem Dienstgruppenleiter der Wildunger Station, ein Streufahrzeug der Straßenwärter an die Unfallstelle zu entsenden. Nachdem Salz auf der B 253 getreut war, kam es zu keinen weiteren Unfällen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro, wie eine Beamtin der aufnehmenden Frankenberger Polizeistation am Sonntagabend gegenüber 112-magazin.de berichtete.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 23 Oktober 2011 19:00

Senior bei Unfall schwer verletzt

DREIS-TIEFENBACH. Vermutlich aufgrund von erstem starkem Glatteis verlor am Sonntagmorgen gegen 10.30 Uhr ein 71-jähriger Senior auf der Kreisstraße 5 am Ortseingang Dreis-Tiefenbach die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und schlug frontal in beide Leitplanken ein.

Der 71-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Siegener Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfall wurde ein weiterer Pkw durch umherfliegende Trümmerteile leicht beschädigt. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Unfallfahrzeuge musste die Kreisstraße 5 für den Verkehr voll gesperrt werden.

Da von den Straßenmeistereien keine Streuwagen zu bekommen waren, musste die Feuerwehr selbst Hand anlegen und mehreren Säcke Streusalz die Straße abstreuen. Die Straßenmeistereien waren auf den kurzfristigen Wintereinbruch noch nicht vorbereitet.

Publiziert in SI Retter
Seite 5 von 5

Neustes 112-Video

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