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Donnerstag, 05 Januar 2012 15:12

Blitz setzt Dachfirst in Brand

BRILON. Orkantief "Andrea" hat am Donnerstagmorgen für mehrere Einsätze der Feuerwehr Brilon gesorgt. Dabei ging es Schlag auf Schlag: Während eines Windbruch-Einsatzes wurde der Löschzug zu einem von einem Blitzeinschlag ausgelösten Dachstuhlbrand gerufen.

Bereits kurz vor 5 Uhr war zunächst die Löschgruppe Alme im Einsatz. Sie beseitigte auf der Kreisstraße zwischen Alme und Nehden einen größeren Ast. Um 9 Uhr wurden die Löschgruppe Hoppecke und die Drehleiter des Löschzuges Brilon zum Hängeberg am Freibad alarmiert. Dort war eine Fichte auf ein Wohnhaus gestürzt. Der Baum wurde in Zusammenarbeit mit dem Briloner Forstbetrieb entfernt. Daneben war die Zufahrtsstraße durch einige Bäume blockiert. Mitarbeiter des Forstbetriebs räumten die Straße. Zur Schadenshöhe liegen hier keine Angaben vor. Zehn Feuerwehrleute waren mehr als eine Stunde im Einsatz.

Noch während des Einsatzes am Hängeberg wurde der Löschzug Brilon um 10.10 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in die Georgstraße gerufen. Der Dachfirst eines Wohnhauses hatte Feuer gefangen. Das Feuer konnte durch den schnellen Einsatz der Drehleiter eingedämmt und abgelöscht werden. Ein Übergreifen des Brandes auf die innen liegenden Räume wurde verhindert, es entstand aber Sachschaden an Dach und Wärmedämmung. 24 Feuerwehrleute waren rund eine Stunde im Einsatz. Nach Aussagen des Brandermittlers der Polizei kann als Brandursache von einem Blitzschlag ausgegangen werden. Personen wurden nicht verletzt, zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

Moosbewuchs als Blitzschlag-Spuren gedeutet
Nachdem die Feuerwehr wieder im Grätehaus eingetroffen war, erfolgte eine erneute Alarmierung zur Georgstraße. Der Nachbar unterhalb des Brandgebäudes hatte an seinem Dach eine dunkle Verfärbung festgestellt und ebenfalls einen Blitzeinschlag vermutet. Nach Kontrolle mit Drehleiter und Wärmebildkamera konnte Entwarnung gegeben werden: Bei den dunklen Stellen handelte es sich um Moosbewuchs.


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Feuerwehr Brilon

Publiziert in KS Feuerwehr
Mittwoch, 07 Dezember 2011 15:50

Unwetter sorgte für „Weltuntergangsstimmung“

SIEGEN. Das kurze, aber heftige Unwetter am Mittwochnachmittag sorgte im Kreis Siegen-Wittgenstein teilweise für eine „Weltuntergangsstimmung“.

Erst wurde es zusehends dunkel, danach folgten Blitz und Donner und dann kam ein heftiger Schutt von Regen, Graupel und Schnee in den Höhenlagen.

Begleitet wurde dieser Schauer von heftigen Sturmböen, die auf der Hochschulstraße in Weidenau einen Baum umstürzen liesen. Durch den umgestürzten Baum waren Teile der Zufahrt zur Universität blockiert.

Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte der umgestürzte Baum jedoch schnell von der Fahrbahn beseitigt werden und der Verkehr floss wieder Störungsfrei.

Publiziert in SI Feuerwehr
Sonntag, 05 Juni 2011 17:50

Gewitter: Dachstuhlbrände, Keller voll

WALDECK-FRANKENBERG. Durch Blitzeinschläge sind am Abend zwei Dachstühle teils in Brand geraten. Zudem lief ein Keller voll. Im Frankenberger Stadtteil Röddenau schlug gegen 18 Uhr der Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses in der Straße Am Mühlenrain ein (Fotos). Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren aus Röddenau, Rodenbach und Frankenberg qualmte es dort lediglich aus dem Gebäude, der Dachstuhl stand nicht in Flammen. Vom Korb der Drehleiter aus öffneten die Feuerwehrleute die Dachhaut.

Dabei stellten sie fest, dass der Blitz zwischen zwei hölzernen Dachsparren eingeschlagen war und sich seinen Weg unter den Dachziegeln bis zum First gesucht hatte. Die Dachisolierung des Hauses aus Dämmwolle war leicht angekokelt. Gefährliche Brandnester in der Isolierung wurden von den Brandschützern allerdings nicht festgestellt. Für das Haus bestand schnell keine Gefahr mehr.

Die Hausbewohner hatten nach dem Blitzeinschlag bemerkt, dass die Elektrogeräte im Gebäude nicht mehr funktionierten. Außerdem nahmen sie Brandgeruch wahr. Sie verständigten die Feuerwehr. In mehreren Straßen fiel als Folge des Blitzeinschlags der Strom aus. Daher war auch der Bereitschaftdienst der Energiegesellschaft Frankenberg (EGF) im Einsatz. Welcher Schaden an dem betroffenen Einfamilienhaus entstanden war, stand zunächst nicht fest. Verletzt wurde niemand.

Blitzeinschlag auch in Bromskirchen
Kurz nach dem Abrücken der Einsatzkräfte in Röddenau ging bei der Leitstelle der nächste Notruf ein: In Bromskirchen war gegen 19.15 Uhr der Blitz in den Dachstuhl eines Hauses in der Grünewaldstraße eingeschlagen. Die örtlichen Wehren sowie die Kameraden aus Frankenberg mit Drehleiter und Wärmebildkamera rückten aus.

Bei der Erkundung fanden die Feuerwehrleute heraus, dass der Blitz mehrere Bahnen Dämmmaterial in Brand gesetzt hatte. Die Kameraden gingen unter Atemschutz vor, warfen die brennenden Bahnen ins Freie und löschten sie dort ab - so vermieden sie einen Wasserschaden im Haus.

Starkregen lässt Garage und Keller volllaufen
Auch der Norden des Landkreises blieb von den Folgen des starken Gewitterregens nicht verschont. So musste am Sonntagabend gegen 18 Uhr die Feuerwehr Volkmarsen zu mehreren kleinen Unwettereinsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Über die Kugelsburgstadt hinweg ziehende Gewitter mit anschließendem Starkregen hatten zu einer überfluteten Garage im Albert-Schweitzer-Weg geführt. Im Baugebiet Rabenspiegel / Sommermorgen lief das Wasser in den Keller eines Wohnhauses. Tauchpumpen und Nasssauger waren im Einsatz. Vorübergehend konnten die Wassermassen nicht über die Kanalisation abfließen, einige Straßen im Wohngebiet waren kurzzeitig überflutet, wie die Wehr auf ihrer Internetseite berichtet.

Etwa 45 Minuten nach dem Alarm in Volkmarsen mussten auch die Kameraden aus Schmillinghausen ausrücken. Auf der Kreisstraße 5 in Richtung Herbsen lag nach starkem Regen jede Menge Erde auf der Fahrbahn. Da die Straßenmeisterei am Wochenende keine Bereitschaft mehr hat, mussten die freiwilligen Helfer in die Hände spucken - sie reinigten die Straße überwiegend mit Schüppen. Auch ein Frontlader sollte zum Einsatz kommen. Der Bauhof der Stadt Bad Arolsen stellte anschließend Warnschilder auf. Weil die Strecke kaum befahren ist, kam es nach Angaben der Arolser Polizei nicht zu nennenswerten Behinderungen.

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 11 September 2011 17:48

Fahrbahn überspült, Bäume stürzen auf Straßen

FRANKENAU/BAD WILDUNGEN/EDERTAL. Ein kräftiger Gewitterregen hat am Sonntagnachmittag eine Fahrbahn auf 30 Zentimetern Höhe überflutet und mehrere Bäume auf Straßen stürzen lassen. Mehrere Feuerwehren rückten aus.

Das Gewitter mit Starkregen ging ab etwa 15 Uhr vor allem über dem südlichen Kreisteil nieder. Durch Starkregen gelöste Erde und Schlamm der angrenzenden Felder verstopften wenig später die Abläufe in den Straßengräben an der Kreisstraße 40 zwischen Reitzenhagen und Reinhardshausen - "während der Schlamm im Graben steckenblieb, lief das Wasser weiter auf die Straße", sagte der Dienstgruppenleiter der Wildunger Polizei am späten Nachmittag auf Anfrage von 112-magazin.de. 30 bis 40 Zentimeter hoch stand das Wasser auf der Kreisstraße, die in beiden Richtungen gesperrt blieb. Die Feuerwehr Bad Wildungen rückte aus, reinigte die Einläufe und sorgte damit relativ rasch für ein Abfließen der Wassermassen, wie die Internetseite badestadt.de berichtet. Allerdings müssten am Montag noch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes die Einläufe gründlicher reinigen, sagte der Dienstgruppenleiter.

Während des Gewitterregens stürzten am Sonntagnachmittag auch zwei Bäume im Edertal auf Fahrbahnen. Um 15.11 Uhr fiel ein Baum auf die Kreisstraße 37 zwischen Bergheim und Böhne, acht Minuten später kippte ein Baum zwischen Lieschensruh und Buhlen auf die Bundesstraße 485. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, hieß es von der Wildunger Polizei.

Auch die Frankenberger Polizei berichtet von einem Feuerwehreinsatz durch umgestürzte Bäume. Gegen 15 Uhr war die Strecke zwischen Altenlotheim und Frankenau durch mindestens einen Baumstamm blockiert. Die Brandschützer sorgten mit der Motorkettensäge auch hier wieder für freie Fahrt.

Ein Blitzschlag löste etwa zur selben Zeit in Frankenau den Einbruchsalarm der Sparkasse aus, wie der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation am Abend berichtete. Eine Streife überprüfte das Kreditinstitut, fand allerdings keinen Einbrecher vor.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 24 August 2011 23:58

Blitz schlägt in Lagerhalle ein: Großeinsatz

VOLKMARSEN. In ein als Lagerhalle genutztes Gebäude der alten Ziegelei ist am Mittwochabend der Blitz eingeschlagen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot aus.

Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Eberhard Henkelmann hatte ein Blitz ins Dach einer Halle im Steinweg eingeschlagen. Dadurch seien zahlreiche Ziegeln regelrecht weggesprengt worden, außerdem fingen Teile des Dachstuhls zu brennen an. Weil zunächst das Ausmaß des Feuers nicht bekannt war, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren sämtlicher Volkmarser Ortsteile. "Es hatte zunächst geheißen, die gesamte Ziegelei würde brennen", sagte Henkelmann gegenüber 112-magazin.de. Insgesamt 80 Feuerwehrleute waren in den Steinweg ausgerückt.

Jeweils ein Trupp ging von innen und im Außenangriff gegen den Dachstuhlbrand vor. Vorsorglich zur Brandstellenabsicherung angerückte Rettungsassistenten brauchten nicht einzugreifen - verletzt wurde niemand.

Angaben über die Schadenshöhe lagen am Abend zunächst nicht vor.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 23 August 2011 13:36

Nach Blitzschlag: Wehr rückt aus

FRANKENBERG. Nach einem Blitzeinschlag ist die Feuerwehr am Mittag zu einem Fertighaus-Hersteller ausgerückt. Die Brandmeldeanlage hatte am Dienstagmittag nach dem Blitzeinschlag ausgelöst, außerdem nahmen Mitarbeiter der Verwaltung Brandgeruch wahr. Nach Angaben des Frankenberger Stadtbrandinspektors und Einsatzleiters Martin Trost hatte der Blitz vermutlich in Brandmelde- und Alarmanlagenzentrale eingeschlagen. Die Frankenberger Feuerwehr rückte gegen 13 Uhr mit mehreren Fahrzeugen zu dem Unternehmen aus - dort brannte es zwar nicht, allerdings drang Qualm aus einem Schaltschrank.

Platine durch Blitzschlag glühend heiß
Die Brandschützer kontrollierten mit der Wärmebildkamera verschiedene Bereiche - unter anderem den Schaltschrank, eine Zwischendecke in dem Gebäude sowie das Dach - vom Korb der Drehleiter aus. Ein Betriebselektriker habe eine "glühend heiße Platine" demontiert. Angaben über die Schadenshöhe lagen zunächst weder der Feuerwehr noch der Frankenberger Polizei vor.

Im Einsatz waren laut Trost etwa 20 Feuerwehrleute aus der Kernstadt und aus Röddenau. Gut eine halbe Stunde nach dem Alarm rückten die Brandschützer wieder ab.

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 19 August 2011 09:21

Unwetter: Blitzeinschläge lassen Sirenen heulen

WALDECK-FRANKENBERG. Starkregen und Gewitter sind in der Nacht über den Landkreis hinweg gezogen - mit vergleichsweise harmlosen Folgen. Von Westen her kommend erreichte das heftige Gewitter am späten Abend den Kreis Waldeck-Frankenberg. Obwohl über Stunden Starkregen und teilweise auch Hagel niedergingen, liefen im gesamten Landkreis keine Keller voll - zumindest gingen bei den Polizeidienststellen und der Rettungsleitstelle im Korbacher Kreishaus keinerlei derartige Meldungen ein. In Viermünden in der Hauptstraße spülte der Regen einen Kanaldeckel hoch, wie der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation am Morgen gegenüber 112-magazin.de berichtete. Gegen 5 Uhr meldeten sich gleich zwei Autofahrer auf der Wache - sie gaben an, mit einem Rad durch den offenen Schacht gefahren zu sein und sich dabei je eine Felge beschädigt zu haben.

Blitzeinschläge sorgten gegen 23.15 Uhr in Wetterburg und Harbshausen dafür, dass die Sirenen ausgelöst wurden - und über mehrere Minuten im Dauerton heulten. Feuerwehrleute eilten zu den Gerätehäusern, um zu einem vermeintlichen Einsatz auszurücken - die Leitstelle gab jedoch Entwarnung. Um in den Orten wieder für Ruhe zu sorgen, schalteten die Brandschützer die Sirenen komplett aus. Techniker sollten heute Morgen die durch Blitzschlag beschädigten Sirenen reparieren, hieß es.

Ein Stromausfall sorgte laut Polizei in Mengeringhausen dafür, dass im Bioenergiepark auf dem Hagen die Anlage komplett runterfuhr. Beim Wiederanfahren stieg eine größere Menge Wasserdampf auf - laut Polizei üblich in solchen Fällen. Für einen Autofahrer jedoch Anlass genug, um 1.17 Uhr am frühen Freitagmorgen den Ordnungshütern einen vermeintlichen Brand zu melden - Entwarnung jedoch auch in diesem Fall, die Feuerwehr brauchte nicht auszurücken.

Starker Regen spülte am Ortsrand von Waldeck Schlamm auf die Sachsenhäuser Straße. Gegen 23 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die Einsatzkräfte reinigten den Angaben zufolge die Fahrbahn. Unfälle waren durch die Schlammschicht nicht passiert.

Publiziert in Retter
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