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WALDECK-FRANKENBERG. Ein heftiges Gewitter mit Starkregen hat in der Nacht zu Freitag - pünktlich zum Sommeranfang - für mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt. Größere Schäden blieben aber nach Angaben der Polizei aus, verletzt wurde niemand.

Nachdem am Nachmittag bereits Starkregen über den Landkreis hinweggezogen war, zog in der Nacht zu Freitag ein heftiges Gewitter auf. Ab etwa 1 Uhr kam es dabei zu Blitzeinschlägen, die teilweise auch Alarmanlagen auslösten. In einem Wohnhaus in Osterfeld ließ ein Blitzeinschlag laut Polizei die Sicherung herausfliegen, außerdem lösten in mehreren Orten vor allem im Frankenberger Land Brandmeldeanlagen aus, woraufhin die Feuerwehren ausrückten.

Zwei Bäume kippten durch das Unwetter auf Straßen: Kurz vor Rosenthal, von Bracht kommend, entdeckte ein Autofahrer gegen 1.10 Uhr einen umgestürzten Baum. Nachdem eigene Versuche, den Baum zur Seite zu ziehen, gescheitert waren, verständigte der Autofahrer die Feuerwehr. Die Rosenthaler Kameraden rückten aus und setzten die Kettensäge ein, um das Hindernis zu entfernen. Auf der Strecke zwischen Frankenberg und Schreufa, kurz vor der Stoelckerkurve, reichte die Kraft zweier Polizisten aus: Eine Streifenwagenbesatzung zog hier einen kleineren Baum zur Seite, der auf die L 3076 gekippt war.

"Wasser im Keller" - so hieß es gegen 1.40 Uhr in der Alarmierung der Feuerwehr Wellen, die zur Hilfeleistung in die Geismarer Straße ausrückte. Wenig später waren auch die Kameraden in Anraff gefordert, als im dortigen Rundweg ebenfalls Wasser in einen Keller zu fließen drohte.

Zu einem gemeldeten Wohnhausbrand in Massenhausen alarmierte die Leitstelle gegen 1.50 Uhr die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Mengeringhausen und Massenhausen. Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer war der Blitz in den Dachstuhl eines Hauses in der Straße Am Tannengarten eingeschlagen, das Gebäude war anschließend stromlos und Bewohner hatte in Dach offenbar ein Feuer entdeckt. Als die alarmierten Feuerwehren mit insgesamt etwa 50 Mann eintrafen, brannte es dort aber nicht mehr. Die Brandschützer kontrollierten das Gebäude mit der Wärmebildkamera und rückten wenig später wieder ab.

In der Kreisstadt schlug der Blitz unter anderem in einem Haus Am Waldecker Berg ein, der getroffene Schornstein und - durch herabfallende Betonteile - auch ein Auto wurden beschädigt (Bilder und weitere Informationen auf hansestadt-korbach.de) Ebenfalls in Folge des nächtlichen Unwetters wurde am Freitagmorgen die Feuerwehr in Schiffelbach alarmiert, um auf die Heimbacher Straße geflossenen Schlamm zu beseitigen. Die Kameraden blieben bis in den frühen Nachmittag hinein im Einsatz, weil auch aus mehreren vollgelaufenen Kellern Wasser herausgepumpt werden musste und es noch an anderen Stellen verschmutzte Straßen gab.

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 11 September 2012 19:44

Gewitter: Helikopter muss bei Dorfitter landen / VIDEO

DORFITTER/EIMELROD/ALRAFT. Ein Rettungshubschrauber hat am Dienstag seinen Einsatzflug ins Upland abbrechen müssen: Die Kasseler Maschine Christoph 7, die auf dem Weg nach Eimelrod war, landete auf einer Wiese bei Dorfitter.

Der 20 Jahre alte Patient, der ursprünglich mit dem Helikopter in eine Kasseler Klinik transportiert werden sollte, kam per Rettungswagen ins Krankenhaus nach Brilon. Laut Polizei hatte der junge Mann gegen 17 Uhr schwere Beinverletzungen erlitten, als beim Abladen von Siloballen einer der Ballen aus etwa einem Meter Höhe abstürzte und den Eimelroder traf. Der Korbacher Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens versorgten den Schwerverletzten und forderten den Kasseler Helikopter an. Gegen 17.15 Uhr steuerte der Pilot der orangefarbenen Maschine das Upland an, traf unterwegs allerdings auf die Schlechtwetterfront mit starkem Regen und landete sicherheitshalber bei Dorfitter.

Dort mussten die Luftretter bis gegen 19 Uhr ausharren, dann ließ die Wetterlage den Rückflug nach Kassel zu. Kurz vor dem Start kam eine erneute Anforderung durch den Rettungsdienst für die Crew: Ein 55 Jahre alter Mann aus Alraft musste nach einem chirurgischen Notfall in ein Krankenhaus geflogen werden. Der Hubschrauber landete auf dem Sportplatz in Alraft, übernahm dort den Patienten und kehrte schließlich nach Kassel zurück.

Bereits am Dienstagnachmittag war Christoph 7 in Waldeck-Frankenberg im Einsatz: Nach einem Sturz im Nationalpark Kellerwald-Edersee flog die Besatzung eine ältere Patientin in eine Kasseler Klinik.

Publiziert in Retter
Samstag, 28 Juli 2012 20:42

Blitzschlag: Anwohner retten 89-Jährige

ZIERENBERG. Der Aufmerksamkeit ihrer Nachbarn hat eine 89-jährige möglicherweise ihr Leben zu verdanken. Nachdem es am Freitagabend zu einem schweren Gewitter in Nordhessen gekommen war, schlug ein Blitz in das 80 Jahre alte Wohngebäude der alten Dame in Zierenberg ein. Die Nachbarn auf der gegenüberliegenden Straßenseite hatten den lauten Knall wahrgenommen. Kurze Zeit später bemerkten sie auch noch Brandgeruch.

Als sie daraufhin gegen 20.30 Uhr aus dem Fenster schauten, sahen sie aus dem Dachstuhl der Nachbarin Flammen und Rauch aufsteigen. "Danach machten die aufmerksamen Nachbarn alles richtig", sagte Polizeisprecher Franz Skubski am Samstag. Während die 52-jährige Ehefrau sofort die Feuerwehr verständigte, lief der 53-jährige couragierte Nachbar mit seinem 21-jährigen Sohn zur 89-jährigen Nachbarin. Da die alte Dame schwerhörig ist, hatte sie von dem Blitzeinschlag nichts mitbekommen. Der 53-Jährige brachte die Frau in Sicherheit. Der Sohn und ein weiterer 43-jähriger Nachbar unternahmen mit einem Feuerlöscher einen Löschversuch, der jedoch fehlschlug.

Erst der anrückenden Feuerwehr gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf rund 100.000 Euro. Die 89-Jährige kam mit dem Schrecken davon und wurde bei Angehörigen untergebracht.

Publiziert in KS Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Bei dem heftigen Gewitterschauer am Freitagabend ist der Landkreis mit einem blauen Auge davon gekommen: Lediglich einige Bäume stürzten um. Im Nachbarkreis wurde ein Dachstuhl von einem Blitz getroffen und fing Feuer.

Zwei Männer zogen sich in Olsberg schwere Verletzungen zu, als sie den entstehenden Dachstuhlbrand löschen wollten. Der 57-jährige Hauseigentümer erlitt einen Stromschlag, sein Zwillingsbruder zog sich eine Rauchvergiftung zu.

Blitzeinschläge verzeichnete die Polizei nach ersten Informationen in Waldeck-Frankenberg nicht. Hier stürzten am Abend lediglich mehrere Bäume um. Betroffen waren die Kreisstraße 40 zwischen Reitzenhagen und Reinhardshausen, die K 44 zwischen Braunau und Gershäuser Hof, die K 62 am Albert-Schweitzer-Lager bei Asel-Süd sowie die Bundesstraße 251 zwischen Usseln und Neerdar in der Ohlenbeck. Dorthin rückten jeweils die zuständigen Feuerwehren aus und beseitigten die Hindernisse. Am frühen Samstagmorgen schließlich wurde der Wildunger Polizei noch ein umgestürzter Baum auf der Kreisstraße 37 zwischen Bad Wildungen und Wenzigerode gemeldet. Unfälle seien durch die umstürzenden Bäume nicht passiert, hieß es auf Anfrage von 112-magazin.de.


Mehr Informationen zum Unglück in Olsberg:
Blitzeinschlag: Zwillingsbrüder schwer verletzt (28.07.2012)

Publiziert in Feuerwehr

KREUZTAL. Quergelegt hatte sich gestern Abend ein Baum in der Straße „Im Plan“ in der Kreuztaler Innenstadt.

Der Löschzug Kreuztal musste ausrücken, um dem Windbruch angesichts des plötzlichen lokalen Gewitters in der kleinen Nebenstraße zwischen Moltkestraße und Siegener Straße zu Leibe zu rücken.

Gleichzeitig rückten die Kollegen in die Bahnhofstraße in Kreuztal aus, wo sich eine Schornsteinabdeckung komplett gelöst hatte und auf Dachpfannen gekracht war. Mit der Drehleiter beseitigten die Wehrmänner Ziegelsteine des eigentlichen Schornsteins, die sich angesichts des Windes bereits gelöst hatten. Nach der provisorischen Hilfe bleibt dieser Schaden jedoch eine Sache für den Fachmann.

Ein Kreuztaler Geschäftsmann hatte während des plötzlich aufkommenden Gewitters sogar eine kleine Windhose entdecken können, die sich entlang des Heugrabens und Bahnhofsbereichs schlängelte.


Link:

Feuerwehr Kreuztal

Publiziert in SI Feuerwehr

WALDECK/KASSEL/HANNOVER. Das tragische Blitzschlag-Unglück auf dem Golfplatz in Waldeck hat ein viertes Todesopfer gefordert: Die am Freitagabend in eine Klinik geflogene 50-Jährige erlag am Dienstag ihren schweren Verletzungen.

Das teilte am Abend Polizeisprecher Dirk Virnich mit und bezog sich auf Angaben aus dem Klinikum in Hannover. Dorthin war die Frau aus Kassel am Samstag verlegt worden, einen Tag nach dem tragischen Unglück. Am Freitag hatten die Luftretter des Rettungshubschraubers sie zunächst in eine Kasseler Klinik geflogen.

Die vier Frauen im Alter von 41 bis 67 Jahren hatten am Freitagnachmittag auf dem Golfplatz Schutz vor einem aufziehenden Gewitter gesucht und sich in einer kleinen Holzhütte unter Bäumen untergestellt. Zwei Blitze schlugen gegen 17 Uhr in einen der Bäume und in den Unterstand ein. Drei der Golferinnen aus dem Landkreis Kassel waren sofort tot.


112-magazin.de berichtete über das tragische Unglück:
Golfplatz: Blitz schlägt in Hütte ein - drei Frauen sterben (29.06.2012, mit Video u. Fotos)
Blitzschlag-Unglück: Frau in Spezialklinik verlegt (30.06.2012)

Publiziert in Polizei

WALDECK/KASSEL. Die einzige Überlebende des tragischen Blitzschlag-Unglücks auf dem Golfplatz in Waldeck, eine 50-Jährige aus dem Landkreis Kassel, ist am Samstag mit einem Helikopter in eine Spezialklinik verlegt worden.

Das teilte Polizeisprecher Dirk Virnich am Samstagabend mit. Der Gesundheitszustand der Frau werde nach wie vor von den Ärzten als lebensbedrohlich beschrieben, sagte Virnich.

Die 50-Jährige hatte ebenso wie drei weitere Frauen am Freitagnachmittag auf dem Golfplatz in Waldeck Schutz vor einem Gewitter gesucht. Die vier Frauen im Alter zwischen 41 und 67 Jahren stellten sich dazu in einer kleinen Holzhütte unter mehreren Bäumen unter. Gegen 17 Uhr schlugen Blitze in einen der Bäume und in die Hütte selbst ein.

Drei der Frauen erlagen an Ort und Stelle ihren schweren Verletzungen, die 50-Jährige wurde nach intensiver Erstversorgung am Unglücksort mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Kasseler Klinik geflogen. In seiner 30-jährigen Dienstzeit als Notarzt habe er ein solches Unglück noch nicht erlebt, sagte einer der Notärzte am Freitagabend gegenüber 112-magazin.de.

Publiziert in Retter
Dienstag, 22 Mai 2012 00:15

Sturzbäche aus Schlamm nach Gewitter

VÖHL/BASDORF. Nach einem kurzen, aber sehr heftigen Gewitterschauer sind Vöhler Feuerwehrleute ausgerückt, um die Hinterlassenschaften des Unwetters zu beseitigen. Ein Gemisch aus Schlamm und Wasser war am Montagabend durch mehrere Vöhler Straßen geflossen, auch das Maislabyrinth bei Basdorf war betroffen.

Nach dem Gewitterschauer mit Regenmengen von bis zu 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Minuten in den Gemarkungen Vöhl und Basdorf wälzte sich gegen 19 Uhr ein Mix aus Schlamm und Wasser aus den höher Gebieten - aus den Feldfluren von Marienhagen - durch mehrere Vöhler Straßen und hinterließ zahlreiche verstopfte Regenabflüsse sowie eine Schlammschicht auf den Straßen Zum Köppel, Gartenstraße, Arolser Straße und Am Brunkel. Die Feuerwehr Vöhl reinigte die Straßen mit Wasser und Besen.

Nachdem die Straßen von Vöhl wieder sauber waren, ging der Reinigungsdienst beim Maislabyrinth in Basdorf weiter. Auch dort hatte der Gewitterschauer seine Spuren hinterlassen. Das Wasser-Schlamm-Gemisch war in den Gastraum und die Toilettenanlage geflossen, dies reinigten die Betreibern aber selbst. Die Aufgabe der Feuerwehr bestand nach Angaben des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Bernd Schenk darin, den vor dem Gastraum befindlichen öffentlichen Parkplatz vom Dreck zu befreien.

Auf dem Parkplatz stand eine Schlammschicht von zehn bis 15 Zentimeter Höhe auf einer Fläche von 80 Quadratmetern. Mit einem Radlader beseitigte man den größten Anteil des Schlamms, den Rest beseitigten die Brandschützer mit der Schnellangriffseinrichtung ihres Fahrzeugs.

Die letzten der acht Einsatzkräfte der Feuerwehr Vöhl kehrten gegen 22 Uhr zum Gerätehaus nach Vöhl zurück. "Danach begann aber noch der Reinigungsdienst von Fahrzeug und Material", verdeutlichte Schenk am späten Abend im Gespräch mit 112-magazin.de. Mindestens eine halbe Stunde war nach dem gut dreistündigen Einsatz dafür notwenig.

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Das Gewitter mit Starkregen am frühen Mittwochabend hat vor allem im nördlichen Kreisteil Waldeck-Frankenbergs zahlreiche Gebäude voll Wasser laufen lassen. Auch mehrere Straßen waren überspült, weil Abflüsse verstopft waren. Flüsse und Bäche traten über die Ufer. Zahlreiche Feuerwehren waren mit Wassersaugern, Tauchpumpen und zahlreichen Strahlrohren im Dauereinsatz.

In der Kreisstadt liefen mehrere Keller oder Betriebsgebäude voll Wasser, insgesamt gab es allein in Korbach 30 Einsatzstellen, zu denen die Feuerwehren gerufen wurden. Etwa 80 Einsatzkräfte rückten aus. Heftig war es nach Angaben von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt in Lengefeld, wo Wassermassen die Erde von einem Feld in eine Schlammlawine verwandelten und durch einen Garten und in ein Gebäude im Underweg drückten. Mindestens anderthalb Kubikmeter Schlamm sei in das Wohnhaus geflossen. Die Einliegerwohnung eines benachbarten Hauses sei sogar nicht mehr bewohnbar durch den Wasser- und Schlammeinbruch, so Schmidt. Neben sämtlichen Brandschützern der Kernstadt waren die Kameraden aus Lengefeld, Meineringhausen, Goldhausen und Rhena im Einsatz.

Braune Brühe auch vor dem Feuerwehrhaus
In Twiste war die Ortsdurchfahrt (B 252) zeitweise nicht passierbar, nachdem der Starkregen in Höhe der Bushaltestelle am Ortseingang aus Richtung Berndorf Erde und Geröll auf die Fahrbahn befördert hatte. Die Feuerwehr sorgte hier rasch für Abhilfe. Länger dauerte der Einsatz in Nieder-Waroldern, wo die Ortsdurchfahrt und die Dehringhäuser Straße von schlammigem Wasser überflutet war. Die Wehren aus Nieder-Waroldern und dem benachbarten Elleringhausen öffneten verstopfte Gullys, gemeinsam mit Anwohnern wurden die Schlammmassen teilweise mit Schippen und Schneeschiebern, teilweise mit Radladern und Traktoren beseitigt. Vor dem Gerätehaus in der Dehringhäuser Straße hatten sich die braune Brühe ebenfalls gesammelt, die Tore hielten aber dicht. Die Reinigungsarbeiten erstreckten sich wie anderswo über mehrere Stunden. Nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Volker Bangert reinigten die Wehren aus Elleringhausen und Ober-Waroldern am Abend noch die Ortsdruchfahrt von Ober-Waroldern, wo sich ebenfalls jede Menge Schlamm auf der Straße und den Gehwegen angesammelt hatte. Anwohner hätten hervorragend reagiert und sofort die verstopften Gullyschächte geöffnet, so dass das Wasser weitestgehend abfließen konnte. Insgesamt waren laut Bangert rund 40 Feuerwehrleute im Einsatz.

Pegel der Itter steigt in 20 Minuten um 30 Zentimeter
Etwa 60 Kameraden mehrerer Vöhler Wehren rückten zunächst nach Dorfitter aus. Hier standen drei Wohnhauskeller unter Wasser, die die Brandschützer mit Tauchpumpen und Wassersaugern auspumüten. Außerdem waren nach Angaben von Einsatzleiter Bernd Schenk mehrere Straßen überflutet oder mit einer dichten Schicht aus Hagelkörnern überzogen. "Wir hätten eine Schneeballschlacht machen können", sagte Schenk, doch nach den Worten des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors sei dafür keine Zeit gewesen. Man habe Gullys geöffnet und Straßen gespült. Wenig später mussten die Feuerwehrleute bereits zur nächsten Einsatzstelle nach Thalitter verlegen, wo die Itter über die Ufer getreten war. Wasser war auf das Gelände und in Gebäude eines Steinmetzbetriebes geflossen. "Innerhalb von 20 Minuten war der Pegel der Itter um 30 Zentimeter angestiegen", verdeutlichte Schenk. Die Brandschützer hätten mit Sandsäcken versucht, den Fluss im Zaum zu halten. Ab etwa 21.15 Uhr sei der Pegelstand jedoch auch wieder gesunken, so dass keine Gefahr mehr bestanden habe. Nach letzten Reinigungsarbeiten rückten die Feuerwehrleute gegen 23 Uhr ab.

Wasser in Bauhof und Gärtnerei
Zu dieser Zeit war erneut die Korbacher Kernstadtwehr im Einsatz. In einer Apotheke in der Fußgängerzone war Wasser eingedrungen, das die Kameraden mit Wassersaugern entfernten. Wassersauger waren am frühen Abend auch in Sachsenhausen ein gefragtes Arbeitsgerät: In den Sozialräumen des städtischen Bauhofs hatte nach Auskunft des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Bernd Schäfer das Wasser etwa fünf Zentimeter hoch gestanden, nachdem es sich durch einen Schacht hochgedrückt hatte. Nicht zuletzt war am Mittwochabend auch die Willinger Feuerwehr im Einsatz, die eine Gärtnerei vor dem "Absaufen" bewahrte. Wie Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl gegenüber 112-magazin.de berichtete, war der Bach Buckemühle durch Regen und Hagel so stark angeschwollen, dass ein Kanaleinlauf auf dem Gärtnereigelände die Wassermassen nicht mehr aufzunhemen in der Lage war. Die Upländer Feuerwehrleute pumpten das Wasser kurzerhand in einen anderen Kanaleinlauf in der Straße Zum Kurgarten - und bewahrten die Treibhäuser vor einem Wasserschaden.    

Schicken Sie uns Ihre Bilder von Hochwassereinsätzen, Wasserschäden oder sonstigen Szenen, die mit dem Unwetter zu tun haben. Bitte die Fotos (mindestens 800x600 Px groß) mit kurzer Beschreibung mailen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 08 Januar 2012 12:31

Grillhütte stand lichterloh in Flammen

OBERSDORF. Lichterloh in Flammen stand am Sonntagmorgen die Obersdorfer Grillhütte in der Jung-Dörfler-Straße.

Gegen kurz nach acht Uhr wurden die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Obersdorf und Wilnsdorf zu einem unklaren Feuer im Wald alarmiert. Bereits auf der Anfahrt sahen die Wehrleute einen riesigen Feuerschein aus dem Wald. Sofort war klar, dass dies die Grillhütte sein musste. Als sie dann wenige Augenblicke später an der Grillhütte eingetroffen waren, stand diese bereits lichterloh in Flammen. Der Einsatzleiter lies sofort weitere Kräfte der Feuerwehr Eisern nachalarmieren.

Die Feuerwehrleute konnten die Flammen nur von außen bekämpfen, ein Innenangriff war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr möglich. Eine zusätzliche Gefahr war, dass sich in der Hütte Gasflaschen befanden, die jedoch durch die Einsatzkräfte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten. Weiterhin war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, ob sich noch eine oder gar mehrere Personen in der Hütte aufhielten. Wie ein Feuerwehrmann mitteilte, ist dies durchaus öfter der Fall, dass Gäste nach einer Feierlichkeit, wie sie am Samstagabend stattgefunden hat, in der Hütte die Nacht verbringen. Dies bestätigte sich aber glücklicherweise nicht.

Die Löscharbeiten dauerten etwa zwei Stunden an. Die Polizei hat nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine mögliche Ursache für den Brand könnte ein kurzes Gewitter gewesen sein. Eine Anwohnerin, die unmittelbar oberhalb der Grillhütte wohnte berichtete, dass es etwa eine Stunde bevor die Grillhütte brannte, ein ganz kurzes Gewitter gab, es Blitzte und Donnerte nur einmal und danach roch alles verschmort, aber eine Ursache konnte nicht festgestellt werden. Etwa eine Stunde später stand dann die Grillhütte in Flammen.

Die Grillhütte war trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr nicht mehr zu retten und brannte komplett nieder. Erst vor etwa einen Jahr haben die Mitglieder des Heimatvereins ihren in mühevoller ´Kleinarbeit errichteten Anbau einweihen können.

Die Polizei schätzte den entstandenen Sachschaden auf mindestens 30.000 Euro.


Weitere Fotos in der Bildergalerie von:

BLAULICHTFOTOS.net

 

LINK:

Feuerwehr Wilnsdorf

Publiziert in SI Feuerwehr
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