Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Gewitter

WALDECK-FRANKENBERG. Vor möglichen schweren Gewittern im Kreis Waldeck-Frankenberg warnt aktuell die Vorhersagezentrale beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Man müsse mit starkem Regen und in der Folge mit überfluteten Straßen oder vollgelaufenen Kellern rechnen.

Der DWD gab die amtliche Warnung am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr aus. Demnach besteht mindestens bis etwa 10 Uhr die Gefahr, dass es im Landkreis zu schweren Gewittern kommt.

"Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen", heißt es in der Warnmeldung. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen seien möglich. Es können zum Beispiel auch Erdrutsche auftreten.

"Schließen Sie alle Fenster und Türen, sichern Sie Gegenstände im Freien, halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!", heißt es weiter.

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter www.wettergefahren.de.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

112-magazin.de veröffentlicht die aktuellen Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes für Waldeck-Frankenberg, sobald der DWD entsprechende Vorhersagen beziehungsweise amtliche Warnungen veröffentlicht.


Autofahren bei Nässe ist nicht ungefährlich:
Tipps für die Fahrt im Regen: Vorsicht vor Aquaplaning (16.06.2016)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

 

Publiziert in Feuerwehr

KORBACH/KORFU. Mit weiteren Helfern hat die Korbacherin Julia Figge bei einer Unwetterkatastrophe auf der griechischen Insel Korfu zwei Männern das Leben gerettet: Die beiden Griechen waren von Wassermassen nach einem schweren Gewitter mitgerissen worden. Die Helfer an Land zögerten keinen Augenblick...

Die Korbacherin ist als Yogalehrerin tätig und lebt einen Teil des Jahres auf Korfu - dort betreibt Julia Figge das Angebot "Yoga auf Korfu" im Seminarhaus Evgenia in Agios Georgios-Pagi. Gruppen genießen die Schönheit der zweitgrößten der Ionischen Inseln, finden Ruhe und Entspannung in den Yogaseminaren, bei Wanderungen oder gemeinsamen Kochabenden. Die Idylle der Insel, die für die Aussteigerin aus Korbach zur zweiten Heimat geworden ist, wurde am Montagmorgen jäh gebrochen, als Naturgewalten mit voller Kraft über Korfu hereinbrachen.

Der ganze Ort überschwemmt
Ein heftiges Unwetter zog gegen 8 Uhr auf, es entwickelte sich zu einem starken Gewitter mit heftigen Regenfällen. Wassermassen kamen von den Bergen herunter. Innerhalb weniger Augenblicke "riss der Fluss bei uns im Dorf alles mit, was man sich vorstellen kann", sagt die Yogalehrerin. Eigentlich wollte Julia Figge an diesem Morgen mit ihrem Mitarbeiter Pascal Walgenbach nach Korfu-Stadt fahren, um Einkäufe für die Gruppe zu erledigen - derzeit sind zehn Gäste in dem auf einem Hügel gelegenen Seminarhaus. Von der Dachterrasse aus sah Pascal Walgenbach dann aber, dass der ganze Ort überschwemmt war.

Unten im Ort gibt es direkt am Fluss ein Geschäft, das "Frontrunners" heißt - dort verleihen die Inhaber Motorroller, Quads und Fahrräder. Pascal wollte den Betreibern helfen, weil einige Fahrzeuge bereits vom Wasser mitgerissen worden waren. Julia Figge folgte ihm, das Handy dabei, um zur Not Hilfe zu rufen. Durch teils kniehohe Pfützen gelangten sie zur Ortsmitte.

Dort sahen sie plötzlich einen Mann im Wasser - dort, wo sich zuvor eine Straße befand, hatte sich ein mehrere Meter hoher Fluss gebildet, in dem auch ein Auto schwamm. Wenig später entdeckten sie einen weiteren Mann im Wasser, der sich etwas weiter hinten am einem Ast festhielt.

Die beiden Deutschen wussten, dass sie sofort handeln mussten, und besorgten Seile. Innerhalb weniger Minuten kam noch ein Surflehrer hinzu, der im Winter bei der Bergwacht tätig ist. Der hat sich ein Seil umgebunden, um gesichert zu den beiden in Not geratenen Griechen vorzudringen. Gehalten von Julia Figge und Pascal Walgenbach, kämpfte sich der Surflehrer zu den beiden Männern vor, rettete erst den einen und wenig später den anderen aus den Fluten. "Die beiden Männer sind wohlauf und waren unendlich dankbar für die Rettung", beschreibt die Korbacherin bewegende Momente. Das Auto sei jedoch verloren gewesen. "Da waren sie schon in ihrem griechischen Stolz gekränkt, dass der Wagen weg war".

Verzweifelt Quad festgehalten - und sich in Gefahr gebracht
Nach der mutigen Rettung wandten sich die Yogalehrer wieder den Inhabern von "Frontrunners" zu, die sich selbst in größte Gefahr begaben - sie hielten verzweifelt ihre Fahrzeuge fest. So drohte ein Quad vom Wasser weggespült zu werden. "Pascal hat sofort das Risiko gecheckt und sie nur angeschrien, sie sollten loslassen - sonst würden sie mitgerissen", erinnert sich Julia Figge an den dramatischen Augenblick. Die Männer ließen daraufhin tatsächlich ihre Fahrzeuge los - ein Teil ihrer Existenz verschwand in den reißenden Wassermassen. "Das hat uns sehr bewegt und gerührt".

Etwa anderthalb Stunden später war der stark angeschwollene Fluss wieder weg. Danach wurde das Ausmaß des schlimmen Unwetters deutlich - alle Gärten rund um den Fluss sind völlig verwüstet, Keller sind vollgelaufen, Möbel, Hausrat, alles, was in den Gärten war, einfach alles wurde mitgerissen und in die Bucht am Meer gespült. "Es sieht verheerend aus", sagt die Yogalehrerin.

Taverne "Mythos" komplett weggerissen
Die Taverne "Mythos", die unten am Fluss gebaut war, ist komplett mitgerissen worden. "Das ganze Haus, das direkt am Fluss stand, alle Steine, alles ist komplett weg", verdeutlicht Julia Figge die Kraft des Unwetters. "Der Inhaber, der in einem Bergdorf wohnt, kam dort hin und sein gesamtes Haus war einfach weg".

Viele Menschen, die links und rechts des Flusses wohnten, mussten evakuiert werden - darunter auch eine junge Mutter mit ihrem vier Wochen alten Baby. "Die Frau hat das schwere Unwetter zum Glück früh genug mitbekommen. Später stand das Wasser zimmerhoch in ihrer Wohnung." Einige Straßen wurden gar zerstört.

Schaulustige vor Unglück bewahrt
Nachdem sich die Situation etwas beruhigt hatte, standen etwa 50 Schaulustige an der Kante über dem Fluss und sahen dabei zu, wie das Wasser ins Meer fließt. Auch hier war es Pascal Walgenbach, der die Gefahr erkannte: Er war besorgt, dass sich das Erdreich aufweichen und die Kante abbrechen könnte. "Wir haben denen zugerufen, sie sollen dort weggehen. Nach einer Minute haben sie reagiert und sind tatsächlich an die Seite gegangen", schildert Julia Figge, und "nach weiteren fünf Minuten wurde dann wirklich alles weggespült - ich weiß nicht, was dann passiert wäre. Die wären bei den hohen Wellen und der starken Strömung mit ins Meer gerissen worden". An dem Abend "habe ich gedacht, ich brauche Beruhigungstropfen - es war wirklich aufregend".

Strand wie eine Müllhalde
Der Strand in "ihrem" Dorf sah nach dem schlimmen Unwetter aus wie eine Müllhalde. Viel von dem, was die Wassermassen mitrissen, fand sich später am Strand wieder - Reifen, Abfall, Möbel und vieles mehr. Mit ihrer Yogagruppe ging Julia Figge gleich am Dienstagmorgen an den Strand, um mehrere Stunden lang aufzuräumen. "Es ist total schön zu sehen, wie plötzlich alle zusammenarbeiten, um den Strand wieder zu dem zu machen, was er mal war. Und viele Griechen sind zu uns gekommen, haben sich bedankt, Handschuhe oder Mülltonnen gebracht", sagt die Frau aus Korbach voller Begeisterung. Getrübt ist die Freude aber beim Anblick der Insel schon: "Es wird Wochen dauern, bis alles wieder schön ist". Die letzte Naturkatastrophe ähnlicher Art gab es auf Korfu im Jahr 2003, damals waren die Auswirkungen aber längst nicht so schlimm.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

NIEDER-WERBE. Ein Baum ist bei einem Gewittersturm auf die Kreisstraße zwischen Nieder- und Ober-Werbe gestürzt. Die Feuerwehren aus Nieder-Werbe und Sachsenhausen rückten aus, um das Hindernis zu beseitigen.

Die beiden Wehren wurden am Sonntag gegen 16.15 Uhr alarmiert und rückten auf die K 20 in Richtung Ober-Werbe aus. Von einer Böschung herunter war ein stärkerer Baum quer über die Fahrbahn gestürzt und blockierte diese komplett. Die freiwilligen Einsatzkräfte beider Feuerwehren rückten dem Baum mit Kettensägen zu Leibe und zerlegten ihn.

Ein ebenfalls gefährdeter Baum wurde in Absprache mit der Polizei aus Sicherheitsgründen noch gefällt. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz beendet und die Brandschützer rückten wieder ein.

Im gesamten Landkreis gab es während der Gewitter vom Wochenende weitere Feuerwehreinsätze, unter anderem, weil Keller voll Wasser gelaufen waren. In Bad Arolsen wurden Straßen durch den Starkregen zeitweise überflutet.


Links:
Feuerwehr Nieder-Werbe
Feuerwehr Sachsenhausen

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Erneut warnt die Vorhersagezentrale beim Deutschen Wetterdienst (DWD) vor teils schweren Gewittern, die im Laufe des Tages über Waldeck-Frankenberg hereinbrechen können. Dabei kann es auch wieder zu Starkregen kommen.

In der am Freitagmorgen veröffentlichten Warnmeldung heißt es: "Im Tagesverlauf besteht die Gefahr teils schwerer Gewitter. Dabei ist mit heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde sowie mit größerem Hagel mit Korngrößen von zwei bis drei Zentimetern Durchmesser zu rechnen".

Dieser erster Hinweis auf das erwartete Unwetter soll laut DWD die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. 112-magazin.de veröffentlicht weitere und konkretere Warnmeldungen, sobald diese vorliegen.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 02 Juni 2016 10:14

Dauerregen bringt auch Feuerwehren ins Schwitzen

WALDECK-FRANKENBERG. Der Dauerregen am Mittwoch hat Einsätze mehrerer Feuerwehren ausgelöst. Keller liefen voll, Flüsse schwollen an, Straßen waren überflutet und einige Bäume stürzten um.

Betroffen waren vor allem Teile von Bad Wildungen, Frankenau, Vöhl und Korbach. In Schmittlotheim drohte die Lorfe über die Ufer zu treten und bedrohte einen Zirkus, der auf einer angrenzenden Wiese gastiert (wir berichteten, hier klicken). Am frühen Mittwochnachmittag waren die Feuerwehren aus Altenlotheim und Braunau alarmiert worden, weil Regenwasser in Keller gelaufen war beziehungsweise zu laufen drohte. In der Kernstadt Frankenau war ebenfalls am frühen Nachmittag die Wildunger Straße überflutet, weswegen auch hier die Feuerwehr ausrückte.

Am frühen Abend dann wurde die Feuerwehr aus Schmittlotheim zu mehreren Hochwassereinsätzer im Ort und am Ortsrand alarmiert, unter anderem bauten die Brandschützer eine Sandsack-Barriere um das Toilettengebäude der Freizeitanlage am Elsebachteich. Nachdem Bäume auf die Kreisstraße 59 zwischen Herzhausen und Harbshausen gestürzt waren, rückten auch hier die freiwilligen Helfer aus und sorgten wieder für freie Fahrt.

In der Kreisstadt und einigen Ortsteilen waren die Auswirkungen des Regens ebenfalls deutlich zu spüren: In der Kernstadt überflutete der Regen mehrere Straßen, unter anderem den Kreisel am Hanseplatz und den angrenzenden Ermighäuser Weg. Dort, aber auch im Industriegebiet, floss zudem Wasser in einige Gebäude. Die Stützpunktwehr rückte in die Straße Am Ziegelgrund aus. Die Kameraden aus den Ortsteilen Eppe, Goldhausen, Hillershausen und Nieder-Schleidern waren ebenfalls gefragt, weil in Hillershausen und Nieder-Schleidern Keller vollgelaufen waren.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Wegen der für Donnerstag angekündigten starken Gewitter hat die Stadt Korbach aus Sicherheitsgründen vorsorglich den Festzug zum Auftakt des Kiliansmarktes abgesagt. Das teilte Carsten Vahland, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, am Mittwoch mit.

Die vielen Kindergruppen, die Metallaufbauten auf den Motivwagen, der Einsatz zahlreicher Pferde im Festzug, die Zuschauer unter Bäumen am Straßenrand - all das seien unkalkulierbare Risiken, die bei den für Donnerstag angekündigten Gewitter- und Starkregen für die Organisatoren im Raum stünden. sagte Vahland.

"Beim Thema Sicherheit gibt es für die Stadt keinerlei Kompromisse", machte der Leiter des städtischen Ordnungsamtes klar. Die katastrophalen Folgen der Unwetter in ganz Deutschland in den vergangenen Tagen hätten gezeigt, welche Auswirkungen ein kurzer, aber heftiger Gewittersturm haben kann. Die Korbacher erinnern sich noch gut an das letzte Altstadt-Kulturfest. Anfang Juli 2015 war unter anderem eine schwere Eckfiale aus Stein vom Kiliansturm gestürzt, mehr als 800 Bäume im Stadtgebiet waren stark beschädigt worden, Straßen mussten gesperrt werden. Auf der Festmeile flogen Schirme und Stände wie Geschosse umher. "Auch ein Blitz wie aus dem Nichts kann dramatische Folgen haben, wie man aus dem tragischen Unglück auf dem Golfplatz in Waldeck gelernt hat", sagte Vahland.

"Da der Festzug ein beliebter Bestandteil zum Auftakt des Kiliansmarktes ist, fiel den Verantwortlichen im Rathaus diese Entscheidung nicht leicht", verdeutlichte der Leiter des Ordnungsamtes und hofft auf Verständnis. Die zum Festzug gemeldeten Gruppen würden telefonisch informiert und bekämen zum Ausgleich ihrer Vorbereitungen das übliche Festzugsgeld ausgezahlt. Die Markteröffnung ist dennoch für 18 Uhr vorgesehen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Erneut warnt die Vorhersagezentrale beim Deutschen Wetterdienst (DWD) vor möglichen starken Gewittern in Waldeck-Frankenberg.

Die aktuelle Warnung gilt von Mittwoch, 12 bis 24 Uhr. Bevorzugt nachmittags und abends können demnach schwere Gewitter entstehen. Dabei muss örtlich mit Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie kleinkörnigem Hagel
und Sturmböen um 70 km/h gerechnet werden. Örtlich eng begrenzt besteht auch wieder die Gefahr von Unwettern mit Niederschlag um 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit und großkörnigem Hagel.

Die genauen Eintrittsgebiete lassen sich erst kurz vorher näher eingrenzen. "Bitte verfolgen Sie daher die aktuelle Warnlage mithilfe der kostenfreien App 'Warnwetter' des DWD oder im Internet unter wettergefahren.de.

112-magazin.de veröffentlicht weitere Warnmeldungen, sobald entsprechende Vorhersagen vorliegen.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt für Gewitter sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

HEMFURTH-EDERSEE. Offenbar durch einen Blitzeinschlag ist am Montagmorgen der Dachstuhl eines Wohnhauses im Hagebuttenweg in Hemfurth-Edersee in Brand geraten. Die von einem Rauchmelder gewarnten Bewohner konnten rechtzeitig und unverletzt das Gebäude verlassen.

Nach dem Notruf alarmierte die Leitstelle um 8.48 Uhr die Feuerwehren aus Hemfurth-Edersee, Bringhausen, Affoldern, Bergheim-Giflitz und Bad Wildungen, außerdem machten sich die Besatzungen zweier Rettungswagen auf den Weg zum Edersee. Die zuerst eintreffende örtliche Feuerwehr war wenige Minuten nach der Alarmierung am Brandort - zu dieser Zeit stieg nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam zunächst Rauch aus dem gesamten Dach auf, wenig später schlugen an einer Stelle auch Flammen aus dem beschädigten Dach hervor.

Ein Trupp unter Atemschutz drang in den Dachstuhl vor und löschte das Feuer im Kriechboden. Daraufhin sei die Wildunger Drehleiter, die sich bereits auf der Anfahrt befand, ebenso wie einer der beiden Rettungswagen abbestellt worden. Der DRK-RTW aus Lieschensruh fuhr jedoch zur Einsatzstelle durch - die Rettungsassistenten brauchten zwar niemanden zu versorgen, sie sicherten aber den Einsatz der insgesamt etwa 40 Edertaler Feuerwehrleute ab.

Nach Auskunft Rübsams hatte das Feuer bereits dickere Holzbalken der Dachstuhl-Konstruktion stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Bewohner hätten trotz des Schadens aber Glück im Unglück gehabt, sagte der Gemeindebrandinspektor. Direkt unter dem Brandherd habe die Großmutter der Familie ihr Zimmer, hieß es. Sie sei wie alle anderen Bewohner unverletzt geblieben. Auch sei keiner der Feuerwehrleute verletzt worden, zeigte sich Rübsam erleichtert. Die Brandschützer brachten angebranntes Material, unter anderem Dämmstoff, ins Freie und belüfteten das Haus mit einem Hochdruckgebläse.

Ein Nachbar sagte gegenüber 112-magazin.de, in das Haus habe der Blitz eingeschlagen. Der Einsatzleiter wollte diese Einschätzung nicht kommentieren. Die Gesamtumstände - am Montagmorgen herrschte ein Gewitter mit Dauerregen - sprechen allerdings für die Angaben des Nachbarn. Im Laufe des Tages bestätigte die Polizei, dass ein Blitzeinschlag den Brand verursacht hatte. Der Schaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro.


Die Edertaler Wehren waren erst vor genau drei Wochen zu einem Dachstuhlbrand im Gemeindegebiet ausgerückt:
15 Menschen retten sich aus brennendem Haus (09.05.2016, mit Video/Fotos)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Vor einem starken Gewitter in Waldeck-Frankenberg warnt aktuell der Deutsche Wetterdienst für Freitagabend. Das Unwetter kann bis etwa 21 Uhr über dem Landkreis wüten.

Örtlich kann es Blitzschlag geben. "Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr", heißt es in der Warnmeldung. Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. "Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich", heißt es weiter.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt für Gewitter sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Gewitter bergen Gefahren für alle Menschen im Freien - und können schwere Sachschäden durch Überspannung und Brandausbruch verursachen. Nicht immer warnt ein kräftiger Regenschauer rechtzeitig vor dem Unheil. Darauf weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) anlässlich der Warnungen vor Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen in den nächsten Tagen hin.

Eines steht fest: Die Übergangsjacke kann am Feier- und Brückentag sowie am Wochenende zuhause bleiben. Regenjacke und Sonnenbrille aber sollte man nicht vergessen. Klingt komisch, ist aber sinnvoll, da es zwar wärmer und vormittags zumeist sonnig wird, aber ab nachmittags Regenschauer drohen. Das berichtet das Portal WetterOnline. Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline erklärt: "Ab der zweiten Wochenhälfte steigen die Temperaturen im ganzen Land. An Fronleichnam bekommen wir zwischen 19 und 27 Grad und am Sonntag könnte im Osten sogar die 30-Grad-Marke wieder geknackt werden." Aber mit zunehmender Hitze sind auch Unwetter nicht fern: "Die Feuchtigkeit in der Luft sorgt für schwülen Dunst, der uns besonders Samstag und Sonntag landesweit erwartet", sagt Habel. Die feuchte Luft steigt nach oben, kühlt dort wieder ab und bildet eine Quellwolke. "Entsprechend müssen wir dann gerade ab den Nachmittagsstunden mit örtlichen Schauern und Gewittern rechnen", warnt der Meteorologe.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

112-magazin.de veröffentlicht die aktuellen Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes für Waldeck-Frankenberg, sobald die DWD-Vorhersagezentrale entsprechende Meldungen veröffentlicht.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

 

Publiziert in Feuerwehr
Seite 3 von 9

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige