Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Gewinnversprechen

BAD AROLSEN. Immer wieder die gleiche Masche: Sie bekommen per Telefon, E-Mail oder Post, eine Nachricht, die lautet: Sie haben gewonnen! Wer freut sich nicht, das zu hören. Wer aber eine solche Nachricht bekommt, sollte vorsichtig sein. Denn dabei kann es sich um eine Betrugsmasche mit Gewinnversprechen handeln.

Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer ähnlich. Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel eine kostenpflichtige Hotline (Telefondienst) anzurufen, "Gebühren" zu bezahlen oder Gutscheinkarten zu kaufen.

So erging es auch einem Mann aus Bad Arolsen: Er erhielt einen Anruf mit der vermeintlich erfreulichen Mitteilung, dass er 49.000 Euro gewonnen habe. Damit der Gewinn ausgezahlt werden könne, müsse er 1000 Euro in Form von I-Tunes Karten überweisen. Als Begründung gab der Betrüger an, dass das Geld mit einem Sicherheitsunternehmen zu ihm gebracht werden müsse. Der Bad Arolser kaufte die Gutscheinkarten und teilte die Nummern der Karten dem Betrüger bei einem weiteren Telefonat mit. Statt des erwarteten Gewinns bekam er anschließend einen erneuten Anruf: Er habe nicht nur 49.000, sondern 94.000 Euro gewonnen. Zur Auszahlung dieses hohen Gewinns müsse er aber 4.400 Euro auf ein Konto einzahlen, die Kontonummer werde ihm noch mitgeteilt.

Nachdem der Mann mit einem aufmerksamen Bankmitarbeiter gesprochen hatte, wurde er nun stutzig und erstattete Anzeige bei der Polizei Bad Arolsen. Auf dem Schaden von 1000 Euro bleibt er aber sitzen. (ots/r)

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KORBACH/TWISTETAL. Einen ordentlichen "Gewinn" sahnten Betrüger bei zwei Senioren aus Twistetal und einem Korbacher Ortsteil ab. Beide erhielten am Montag vergangener Woche einen Anruf von Betrügern, die ihnen einen vermeintlichen Gewinn vorgaukelten.

Im Twistetaler Fall wurde eine Gewinnsumme von zunächst 47.000 Euro in Aussicht gestellt. Dazu mussten aber zunächst 910 Euro Bearbeitungsgebühren überwiesen werden, was die 58-jährige vermeintliche Gewinnerin auch per Online-Banking tat. Gestern erhielt sie dann einen erneuten Anruf, bei dem ihr ein Gewinn von 150.000 Euro versprochen wurde. Dazu sollte sie allerdings erst eine Versicherung in Höhe von 9.000 Euro abschließen. Als sie am Telefon erklärte, dass sie bereits Anzeige bei der Polizei erstattet habe, wurde das Gespräch beendet.

Im Fall eines 67-jährigen Rentners aus einem Korbacher Ortsteil wurde eine Gewinnsumme in Höhe von 149.000 Euro versprochen. Er ließ sich auf die Sache ein und verschickte per DHL-Expressversand eine Bearbeitungsgebühr von 2.930 Euro nach Georgien. Als er gestern einen erneuten Anruf erhielt und eine weitere Bearbeitungsgebühr in Höhe von 7.980 Euro zahlen sollte, ging er zur Bank, um dafür einen Kredit aufzunehmen. Der Bankangestellte durchschaute die Betrugsmasche und informierte den Rentner, der dann sofort Anzeige bei der Polizei erstattete. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KORBACH. In den vergangenen Wochen meldeten sich vermehrt Bürger bei der Polizei, die verdächtige Anrufe erhielten, bei denen vermutlich Betrügereien im Hintergrund standen. Im Bereich der Polizei Waldeck-Frankenberg wurden in diesen Fällen insbesondere zwei Betrugsmaschen festgestellt, die der Polizei schon länger bekannt sind.

Bei der ersten Masche melden sich die Täter telefonisch und stellen sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft vor. Sie teilen den angerufenen Personen mit, dass ihre Computer mit Viren verseucht seien und man helfen wolle das Problem zu beheben. Die Betrüger wollen die Opfer dazu bewegen ein Programm zu installieren, über das sie Fernzugriff auf den Rechner erhalten. In der Folge werden die Opfer erpresst, damit der nun gesperrte Rechner freigeschaltet wird, oder aber persönliche Daten wie Kontoverbindungen oder Zugangsdaten werden ausgespäht.

Bei der zweiten Masche melden sich die Betrüger ebenfalls telefonisch. Sie stellen den Angerufenen ein Gewinn aus einem Preisausschreiben oder einer Lotterie in Aussicht. Anschließend wird eine "Bearbeitungsgebühr" verlangt, damit der Gewinn ausgezahlt werden kann.

In einem konkreten Fall erhielt ein Bad Wildunger am letzten Mittwoch einen Anruf mit einem Gewinnversprechen. Der Anrufer teilte ihm mit, dass er in einem Preisausschreiben eine Bargeldsumme in unbekannter Höhe gewonnen habe. Zur Abwicklung der Auszahlung müssten aber noch Einzelheiten geklärt werden. Bei einem zweiten Anruf am folgenden Donnerstag forderte der Betrüger den Angerufenen auf, I-Tunes-Gutscheine im Wert von 900 Euro zu erwerben und sich danach unter einer ausländischen Telefonnummer zu melden. Der Mann meldete sich aber bei der Polizei Bad Wildungen, so dass er keinen Schaden erlitt.

Bei den der Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg bekannt gewordenen Fällen gelang es den Tätern fast nie, die Opfer zu betrügen, weil die Angerufenen nicht auf die Forderungen der Anrufer eingingen und sich stattdessen frühzeitig bei der Polizei meldeten. Trotzdem gibt die Polizei nochmal Tipps zu diesen betrügerischen Anrufen:

Seien Sie wachsam bei Anrufen angeblicher Mitarbeiter von Softwarefirmen wie Microsoft. Solche Firmen rufen Sie in der Regel nicht unaufgefordert an.

Installieren Sie keine Fremdsoftware auf ihrem Rechner, wenn Sie am Telefon durch Unbekannte dazu aufgefordert werden.

Die im Telefondisplay angezeigten Nummern können manipuliert sein, lassen Sie sich durch angezeigte Telefonnummern seriöser Unternehmen und Behörden nicht täuschen

Seien Sie vorsichtig bei Gewinnversprechen, insbesondere dann, wenn die Übergabe an Bedingungen geknüpft ist, zum Beispiel an das Zahlen einer Geldsumme, den Erwerb von Gutscheinen, Anruf eines kostenpflichtigen Telefondienstes.

Werden Sie angerufen, stellen Sie gezielt Fragen an den Anrufer: Nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt, was genau Sie gewonnen haben.

Notieren Sie immer die auf dem Display angezeigte Rufnummer.

Fordern Sie auf jeden Fall eine schriftliche Gewinnbenachrichtigung.

Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel teilgenommen haben. Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen.

Prüfen Sie die Seriosität des Anrufers beziehungsweise Absenders. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich an Ihre Polizeidienststelle.

Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn abzufordern, d.h. keine Gebühren bezahlen oder kostenpflichtige Hotlines (Telefondienste) anrufen.

Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder ähnliches.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mit dem sogenannten Gewinnversprechen versuchen Betrüger immer wieder, vermeintliche Glückspilze übers Ohr zu hauen. Aktuell berichtet die Polizei unter anderem von einem Fall aus Diemelstadt und rät zur Vorsicht.

In den vergangenen Tagen würden sich betrügerische Gewinnversprechen am Telefon im Landkreis häufen, erklärte Polizeisprecher Volker König. Die Masche ist immer gleich: Betrüger gratulieren zu einem Gewinn, dessen Übergabe aber an Bedingungen geknüpft ist. So versprachen die Betrüger bei einem Fall in Diemelstadt beispielsweise einen Audi A8 oder wahlweise 49.000 Euro als Gewinn. Um den Gewinn zu erhalten, müsse der "Gewinner" vorher iTunes-Karten für 900 Euro erwerben und an einen Mitarbeiter übergeben. Sobald diese Gebühr übergeben sei, soll der Gewinn durch ein Securityunternehmen überbracht werden.

In einem anderen Fall soll die "Gewinnerin" eines Geldpreises von 48.000 Euro zunächst eine dreistellige Bearbeitungsgebühr auf ein Konto überweisen. Sobald diese Gebühr eingegangen sein, soll der Gewinn ausgezahlt werden. Tatsächlich aber streichen die Betrüger die Zahlungen ein, ein Gewinn wird allerdings niemals übergeben.

Als Faustregel gilt: Soll man für einen vermeintlichen Gewinn zuvor eine Gegenleistung bringen, dann ist ein betrügerisches Gewinnversprechen mehr als wahrscheinlich.

Tipps der Polizei:

  • Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel - und zwar bei einem seriösen Unternehmen - teilgenommen haben. Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen, zum Beispiel das Zahlen einer Gebühr oder die Teilnahme an einer Veranstaltung
  • Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn abzufordern, das heißt keine Gebühren zahlen oder kostenpflichtige Hotlines anrufen
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches

Weitere Informationen zum Thema betrügerische Gewinnversprechen finden Sie unter polizei-beratung.de. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

TWISTETAL. Mit dem sogenannten Gewinnversprechen versuchen Betrüger immer wieder, vermeintliche Glückspilze übers Ohr zu hauen. Aktuell berichtet die Polizei von einem Fall aus der Großgemeinde Twistetal und rät zur Vorsicht.

Bei einer 72-jährigen Frau aus Mühlhausen klingelte am Mittwochmittag das Telefon. Der Anrufer erzählte, dass die Dame bei einem Gewinnspiel einen hohen Bargeldbetrag gewonnen habe. Um diesen auszahlen zu können, müsse die Gewinnerin zunächst einen 900 Euro an den Überbringer zahlen. Auf Vorschlag, den Betrag doch gleich vom Gewinn abzuziehen, redet sich der Anrufer geschickt heraus. Die Gewinnübergabe solle am Donnerstag nach einem erneuten Telefonat stattfinden. Die Polizei warnt dringend davor, einen geforderten Geldbetrag zu bezahlen. Diese Betrugsmasche kommt nach Angaben von Polizeisprecher Jörg Dämmer immer häufiger vor. "Die Opfer erhalten den versprochenen Gewinn natürlich nicht", verdeutlichte Dämmer am Mittwoch.

Zum Schutz vor dieser und anderen Maschen rät die Polizei:

  • Seien Sie vorsichtig bei Gewinnversprechen, insbesondere dann, wenn die Übergabe an Bedingungen geknüpft ist, zum Beispiel an das Zahlen einer Geldsumme, den Besuch einer Veranstaltung oder den Anruf einer kostenpflichtigen Hotline (Telefondienst)
  • Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel - und zwar bei einem seriösen Unternehmen - teilgenommen haben
  • Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen, zum Beispiel das Zahlen einer Gebühr oder die Teilnahme an einer Veranstaltung
  • Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen an Unbekannte weiter: Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches sollten vertraulich behandelt werden

Weitere Informationen zum Thema betrügerische Gewinnversprechen finden Sie unter polizei-beratung.de. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 01 Dezember 2016 15:30

Hohe Gewinne als Köder: Nur die Betrüger machen Kasse

WALDECK-FRANKENBERG. Mit hohen Gewinnsummen ködern Trickbetrüger immer wieder arglose Opfer: Auch eine Frau aus dem Landkreis erfuhr per Telefon von einem angeblich anstehenden Geldsegen. Allerdings waren zuvor Bearbeitungsgebühren von rund 3000 Euro fällig.

Als die Frau am Mittwochvormittag eine Gewinnmitteilung per Telefon erhielt, klang zunächst alles nach einem unverhofftem Weihnachtsgeld. Sie habe bei einem Preisausschreiben mitgespielt und 74.000 Euro gewonnen, erklärte der Anrufer. Ein Geldbote werde den Gewinn persönlich überbringen, hieß es. Dann jedoch kam der Haken: Vor Auszahlung werde eine Bearbeitungsgebühr von 4,1 Prozent - in diesem Fall also 3034 Euro - fällig. Das machte die Frau stutzig, sie verständigte deshalb die Polizei.

"Das war die einzig richtige Reaktion", sagte Polizeisprecher Volker König. Bei Gewinnversprechen am Telefon sollte man sehr vorsichtig sein, es könnte sich um eine Betrugsmasche handeln. "Man erkennt betrügerische Gewinnversprechen daran, dass vor der vermeintlichen Gewinnübergabe anfallende Kosten wie eine Bearbeitungsgebühr, Honorar für einen Geldboten oder andere Kosten anfallen", sagte der Sprecher. Diese Kosten seien auf ein Konto, zumeist im Ausland, zu überweisen. "Bei echten Gewinnen ist das nicht der Fall", verdeutlichte König. Als Faustregel gilt seinen Worten zufolge: "Leisten Sie keine Zahlungen in der Erwartung auf einen Gewinn."

Weitere Informationen zum Thema Betrügerische gewinnversprechen finden Sie unter polizei-beratung.de. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 17 November 2016 23:43

Hohe Gewinne als Köder: Nur die Betrüger machen Kasse

PADERBORN. Mehrere tausend Euro verlieren Senioren, wenn sie auf Telefonbetrüger hereinfallen, die ihnen hohe Gewinne aus Gewinnspielen vorgaukeln. Eine Masche, mit der die Täter - ähnlich beim Enkeltrick - immer wieder arglose Opfer finden. Zwei aktuelle Fälle wurden jetzt bei der Polizei in Paderborn angezeigt.

Ein 66-jähriger Mann aus Lichtenau wurde im August erstmals kontaktiert. Um einen Gewinn von mehreren zehntausend Euro zu bekommen, sollte der Senior in Vorkasse gehen. In Anbetracht der hohen Gewinnerwartung überwies der Mann mehrere tausend Euro. In weiteren Telefonaten erfanden die Täter weitere Gründe, um dem Rentner Geld zu entlocken. Unter anderem sei dem Unternehmen ein Fehler unterlaufen - die Gewinnsumme sei mehr als doppelt so hoch. Es stünden Versicherungskosten und ähnliches an. So kam es zu weiteren Überweisungen oder Geldtransfer per Western Union, bis der Betrug Anfang November auffiel und Anzeige erstattet wurde. Die Schadenssumme liegt deutlich über 10.000 Euro.

Zwischen Dienstag und Freitag vergangener Woche wurde ein Rentnerpaar (74/66) in Paderborn Opfer von Betrügern. Ein Gewinn von mehreren zehntausend Euro sei nicht abgerufen worden, äußerte ein angeblicher "Justizmitarbeiter" am Telefon. Deswegen seien Kosten entstanden und ein Rechtsanwalt beauftragt worden, der die Abwicklung und die Gewinnauszahlung übernehme. Das Paderborner Paar rief sofort den Rechtsanwalt an und konnte sogar die geforderte Summe auf knapp über 2000 Euro "herunterhandeln". Nach der Überweisung, so der Anwalt, ginge der Scheck über die Gewinnsumme sofort heraus. Da der Scheck nicht kam, wandten sich die Opfer schließlich an die Polizei.

In beiden Fällen sieht die Polizei kaum eine Chance, an die aus dem Ausland agierenden Drahtzieher heranzukommen. Die Ermittlungen laufen. Die Polizei warnt vor der Masche: "Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn ausgezahlt zu bekommen", sagte am Donnerstag ein Polizeisprecher.

Neben den Betrugsmaschen am Telefon haben Betrüger einiges "auf Lager", um ihren Opfern Geld zu entlocken. Auf der Internetseite polizei-beratung.de sind dazu viele weitere Informationen und Tipps eingestellt. (ots/pfa)  

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 03 März 2016 14:31

Betrugsmasche: Geldgewinn gibt's nur gegen Gebühr

BRILON. Große Freude bei einer 33-Jährigen: Angeblich hatte sie bei einem Glücksspiel eine hohe Summe Bargeld gewonnen. Um den Gewinn ausgezahlt zu bekommen, sollte sie jedoch zuvor eine Gebühr zahlen. Die Polizei warnt nun vor dieser Masche.

Die 33-jährige Geschädigte wurde in den letzten Tagen mehrfach von einer unbekannten Frau angerufen. Hier wurde ihr ein hoher Bargeldgewinn eines Preisausschreibens in Aussicht gestellt. Knackpunkt war jedoch, dazu zunächst ein nicht unerheblicher Betrag überwiesen werden müsse, um Gebühren und Versicherungen zu begleichen. Die 33-Jährige bezahlte die Gebühren tatsächlich - sie verwendete dazu Internet-Gutscheincodes. Ihren Gewinn erhielt die Frau natürlich nicht.

Die Polizei weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, bei dieser Art der Gewinnversprechen skeptisch zu sein.

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Publiziert in HSK Polizei
Freitag, 11 Dezember 2015 06:33

Polizei schult Sicherheitsberater für Senioren

WALDECK-FRANKENBERG. 16 engagierte Bürger aus elf Städten und Gemeinden des Landkreises Waldeck-Frankenberg haben sich bei der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg zum ehrenamtlichen Sicherheitsberater für Senioren schulen lassen. Die Schulung erfolgte in enger Kooperation des Polizeipräsidiums Nordhessen mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Ziel ist es nun, auch aus den übrigen elf Kommunen Ansprechpartner für Senioren zu gewinnen.

Die Bevölkerung wird immer älter und Täter haben ihre Maschen zielgerichtet auf Senioren abgestimmt. Ein Blick in die Statistik zeigt zwar, dass Senioren seltener von Kriminalität betroffen sind als jüngere Erwachsene, dennoch gibt es Kriminalitätsfelder, in denen ältere Menschen stärker ins Visier der Täter geraten. Trickdiebstahl, Anbieten von Leistungen an der Haustür, Mahnschreiben, Gewinnversprechen und der Enkeltrick sind nur einige dieser Maschen.

Mit dem Programm "Sicherheitsberatern für Senioren" (SfS) fügt die Polizei dem Präventionsangebot für Senioren einen weiteren wichtigen Baustein hinzu. Ziel ist es, noch mehr Senioren zu erreichen und vor solchen Machenschaften zu warnen. Die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl der Senioren sollen dadurch gesteigert werden.

Kompetente Referenten berichteten über die polizeilichen Präventionsthemen: Sicherheit im Alltag, Migration, Gefahren neuer Medien (Internet), Verkehrsprävention und Opferschutz. Zudem referierte Rechtsanwalt Thomas Hertwig von der Verbraucherzentrale Kassel über deren Aufgaben, Angebote, Verbraucherfragen und Hilfemöglichkeiten. Gregor Mühlhans aus Frankenberg rundete das Programm ab, indem er den Opferschutzverein "Weißer Ring" vorstellte.

Sicherheitsgefühl steigern
Kriminalhauptkommissar Bodo Briewig zeigte sich beeindruckt von der großen Motivation und dem hohen Engagement der neuen Sicherheitsberater und gab ihnen mit auf den Weg: "Nehmen Sie Ihre Motivation mit in Ihre Kommunen, machen Sie von Ihrem guten Namen Gebrauch und steigern Sie dadurch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger".

Der neue nordhessische Polizeipräsident Konrad Stelzenbach untermauerte dies noch: "Mit Ihrer Bereitschaft, ehrenamtlich zu wirken, bilden Sie ein wichtiges Bindeglied zwischen Bürger und Polizei".

Zum Abschluss des viertägigen Schulungsseminars überreichte Stelzenbach allen neuen Sicherheitsberatern ein Teilnahmezertifikat.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 13 Januar 2015 19:06

Betrug: Gewinn von 48.000 Euro nur gegen Gebühr

KIRCHHAIN. Einen angeblichen Gewinn von 48.000 Euro hat eine Anruferin einer 57 Jahre alten Frau aus Kirchhain am Telefon in Aussicht gestellt. Einziger Haken an der Sache: Vor Auszahlung der hohen Summe sei eine Art Bearbeitungsgebühr zu entrichten.

Die Anruferin hatte sich bei der "Gewinnerin" auf deren Handy gemeldet und mitgeteilt, dass sich wegen der Einzelheiten und notwendiger zusätzlicher Informationen weitere Anrufer mit ihr in Verbindung setzen würden. Tatsächlich meldeten sich mehrere Anrufer, wobei es letztlich immer darauf hinauslief, dass der angekündigte Gewinn zunächst mal etwas kostet. "Wenn ein Gewinn etwas kostet, dann ist es kein Gewinn", sagte ein Polizeisprecher. "Wer im Vorfeld bezahlt, egal ob mit Bargeld, per Überweisung oder durch die Weitergabe von PaySafe-Kartencodes, der ist sein Geld los und wartet vergebens auf den Gewinn."

Das wusste die angerufene 57-jährige Dame aus Kirchhain auch sehr genau. Deswegen kam sie der Aufforderung, Wertkarten zu kaufen, nicht nach. Als es ihr mit den Anrufen dann zu bunt wurde, beendete sie das Spiel, auf das sie zum Schein eingegangen war, mit dem Satz: "Sie glauben doch nicht wirklich, dass ich auf diese miesen Betrügereien reinfalle."

Betrüger haben immer neue Ideen
Betrüger versuchen es immer wieder und mit stets neuen Ideen und Geschichten. Wenn es ums Geld geht, gilt als oberster Grundsatz, dass man niemals Bargeld an Fremde übergibt, keine Überweisungen auf nicht bekannte Konten vornimmt, keine Geldtransfers zum Beispiel über Western Union tätigt, keine Codes für Geldwertkarten weitergibt und erst recht keine persönlichen Daten offenbart.

Weitere Informationen über die Vorgehensweisen von Betrügern, über die Erscheinungsformen und den Schutz davor stehen im Internet unter polizei-beratung.de oder auf der Seite der hessischen Polizei unter polizei.hessen.de in der Rubrik Prävention.

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