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Donnerstag, 06 August 2020 13:14

Passanten angepöbelt und auf Gehweg uriniert

KASSEL. Für eine 51-jährige Frau und einen 52 Jahre alten Mann, die beide erheblich unter Alkoholeinfluss standen, endete der gestrige Mittwochabend, unabhängig voneinander, in den Gewahrsamszellen des Kasseler Polizeipräsidiums.

Während die 51-jährige Frau Passanten in der Friedrich-Ebert-Straße anpöbelte und auf den Gehweg urinierte, saß der teilweise entkleidete und verwirrte 52-jährige Mann in der Schillerstraße auf dem Gehweg und konnte seinen Weg nicht mehr aus eigener Kraft fortsetzen. Mehrere Passanten hatten gegen 21.15 Uhr die Polizei wegen der pöbelnden Frau in die Friedrich-Ebert-Straße, nahe der Bismarckstraße, gerufen. Wie die Anrufer berichteten, belästigte die offensichtlich alkoholisierte Frau im Außenbereich sitzende Gäste der Lokale und warf Flaschen gegen Autos. Ein Schaden an den Fahrzeugen war nach Feststellung der hinzugeeilten Polizisten des Reviers Mitte nicht entstanden, allerdings schrie die 51-Jährige auch in Anwesenheit der Beamten laut umher und kam einen Platzverweis nicht nach.

Aus diesen Gründen brachten die Polizeibeamten die stark betrunkene Frau schließlich zur Übernachtung in das Gewahrsam. Nur eine halbe Stunde später kam es zum Einsatz der Polizisten in der Schillerstraße. Besorgte Anrufer hatten mitgeteilt, dass der offensichtlich völlig desorientierte Mann ohne Hose und Schuhe auf dem Bürgersteig sitzt. Die hinzugerufenen Polizeibeamten des Innenstadtreviers stellten fest, dass der erheblich alkoholisierte 52-Jährige nicht mehr aufstehen oder laufen konnte. Seine Hose und Schuhe, derer er sich an unbekannter Stelle entledigt hatte, blieben unauffindbar. Auch ihn brachten die Beamten zur Ausnüchterung seines Alkoholrausches in die Gewahrsamszelle. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 06 September 2018 14:34

Randalierer landet in Gewahrsamszelle

MARBURG. Am späten Mittwochabend, am 5. September randalierte ein junger Mann in einer Gaststätte in der Reitgasse.

Die alarmierten Polizeibeamten wurden durch den stark alkoholisierten Marburger bei der Personalienfeststellung beleidigt und bespuckt. Die Ordnungshüter nahmen den Mann anschließend zur Ausnüchterung in Gewahrsam. Auf der Polizeistation traf eine Spuckattacke des aggressiven 21-Jährigen das Gesicht sowie die Jacke eines Beamten.

Der rabiate Zeitgenosse verbrachte den Rest der Nacht in den Gewahrsamszellen der Polizei. Diese ermittelt nun wegen Beleidigung und Körperverletzung. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

BAD AROLSEN/KORBACH. Als tickende Zeitbombe war am Sonntag trotz Fahrverbots ein bulgarischer Staatsangehöriger mit seinem Sattelzug im Landkreis unterwegs - der Mann hatte sich scheinbar im Wochentag vertan und außerdem zu viel Alkohol getrunken. Die Fahrt von Paderborn nach Koblenz endete für den Fahrer auf einem Parkplatz zwischen Twiste und Berndorf.

Verkehrsteilnehmern fiel am Sonntagnachmittag um 14.40 Uhr die unsichere Fahrweise eines 40-Tonners auf der Bundesstraße 252 von Bad Arolsen in Richtung Korbach auf. Sie verständigten umgehend über Handy die Polizei. Auf dem Parkplatz "Mühlhäuser Hammer" konnten Beamte der Korbacher Polizeistation die weiße Zugmaschine mit blauem Auflieger anhalten und kontrollieren.

Schon beim Öffnen der Fahrertür bemerkten die Beamten, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein kleines Depot mit Bierflaschen hatte der Fahrer zwischen Zugmaschine und Auflieger verstaut. Der Alkotest brachte dann ein erschreckendes Ergebnis. Der Brummifahrer lag mit einem Wert von etwa 2,5 Promille deutlich über dem Wert der absoluten Fahruntüchtigkeit. Nach der Blutentnahme musste der bulgarische Staatsbürger bis zum Montagmorgen zur Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle der Korbacher Polizei bleiben, sein Führerschein wurde sichergestellt.

Da der Brummi-Fahrer keinen Wohnsitz in Deutschland hat, ordnete die Staatsanwaltschaft in Kassel eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich an, die von der Spedition aus dem Westerwald bezahlt wurde. Nach Angaben der Spedition war der Fahrer seit etwa drei Jahren im Fernverkehr tätig und hatte sich bislang nichts zu Schulden kommen lassen.  (112-magazin/ots)

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