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Sonntag, 17 Januar 2021 12:33

Funkenflug löst Feueralarm aus

GEMÜNDEN. Ein Kaminbrand in Lehnhausen rief Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes am Samstagabend auf den Plan. Gegen 18.30 Uhr rückten die Feuerwehr Lehnhausen und Gemünden, so wie ein RTW unter dem Alarmkürzel "F2, Kamin brennt" in den Schulweg aus. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor André Boucsein rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus und blieb in Bereitstellung; des Weiteren wurde eine Wasserversorgung aufgebaut. Mittels Wärmebildkamera wurde das Wohnhaus und der Kamin kontrolliert.

Bis auf Funkenflug aus der Schornsteinmündung konnten keine weiteren Gefahrenquellen festgestellt werden, auch eine Verrauchung innerhalb des Gebäudes blieb aus. Mit Eintreffen des von der Leitstelle alarmieren Bezirksschornsteinfeger wurde die Einsatzstelle an diesen übergeben. Ursache für den Kaminbrand dürfte nach ersten Erkenntnissen Glanzruß gewesen sein. Der Kamin war allerdings bereits freigebrannt und somit war kein weiteres Eingreifen erforderlich. Gegen 19.30 Uhr war der Einsatz beendet und die rund 30 Einsatzkräfte konnten abrücken.

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GEMÜNDEN/HERBELHAUSEN. Ein Wohnungsbrand in Herbelhausen sorgte für reges Einsatzaufkommen am Mittwochnachmittag. Gegen 13.05 Uhr alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Wehren Ellnrode-Herbelhausen, Gemünden, Grüsen und Sehlen unter dem Alarmkürzel "F2, Wohnungsbrand, 1. OG" in die Straße "Zum Dachsberg" - bereits auf der Anfahrt wurden die Drehleiter, das Großtanklöschfahrzeug und der Gerätewagen-Atemschutz aus Frankenberg von Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter André Boucsein nachalarmiert.

Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg, auch der Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick war vor Ort. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Um für eine klarere Sicht der Trupps unter Atemschutz zu sorgen, wurde umgehend ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Glücklicherweise befand sich niemand innerhalb des Wohnhauses. Auslöser für den Brand dürfte nach ersten Erkenntnissen ein Heizofen im 1. Obergeschoss gewesen sein, dieser brannte durch die komplette Holzbalkendecke.

Das Feuer konnte schnell gelöscht werden - hierzu mussten Wände und eine Zwischendecke mittels Brechwerkzeug geöffnet werden. Allerdings breiteten sich Glutnestern in den Hohlräumen der Holzbalkendecke weiter aus. Diese mit dem Löschmittel "F 500" abzulöschen scheiterte. Somit wurden sogenannte "Fognail-Löschlanzen" eingesetzt und in die Zwischendecke gerammt. Der Löschvorgang wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Gegen 15.45 Uhr konnte der Leitstelle Feuer aus gemeldet werden. Noch vor Ort wurden die aufgebrauchten Atemschutzgeräte auf den Fahrzeugen ausgetauscht und somit erneute Einsatzbereitschaft hergestellt.

Insgesamt waren sechs Trupps unter Atemschutz im Einsatz, teilweise mehrere Trupps zeitgleich. Vor Ort befanden sich etwa 45 Einsatzkräfte. Die Besatzung des RTW musste nicht tätig werden. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden mit 20.000 bis 25.000 Euro, die Kriminalpolizei wurde zur Ursachenermittlung verständigt. Gegen 16.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

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Freitag, 18 Dezember 2020 17:24

Auffahrunfall in Gemünden: 10.000 Euro Sachschaden

GEMÜNDEN (Wohra). Etwa 10.000 Euro Sachschaden entstand am Donnerstagabend in der Straße "Hinter dem Bruch" in Gemünden - vorausgegangen war ein Auffahrunfall, den ein 71-jähriger Mann aus der Gemeinde Gilserberg (Schwalm-Eder-Kreis) zu verantworten hat.

Nach Polizeiangaben befuhr der 71-Jährige mit seinem Mercedes-Benz  gegen 18.20 Uhr die Ringstraße in Richtung Eduard-Korff-Straße. Dabei übersah er einen am rechten Fahrbahnrand in der Straße "Hinter dem Bruch" ordentlich geparkten VW-Caddy. Mit Schwung prallte der Benz ins Heck des Volkswagens, sodass jeweils ein Sachschaden von 5000 Euro an den Pkws verbucht werden muss.

Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilt.

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FRANKENBERG/GEMÜNDEN. Erfolg verbuchen konnten am heutigen Dienstag Beamte der Polizeistation Frankenberg - ein zunächst mit seinem Audi vom Unfallort geflüchteter Mann muss nun mit einer Anzeige aufgrund seiner Verkehrsunfallflucht rechnen.

Auf Nachfrage bestätigte die Polizei, dass ein 22-Jähriger gegen 6.20 Uhr von Wohratal kommend, den Steinweg in Richtung Stadtmitte (Gemünden) befahren hatte. Auf glatter Fahrbahn kam der in einem Hainaer Ortsteil wohnende Fahrer von der Straße ab, überfuhr ein Bushalteschild und landete in einem Zaun. 

Trotz der Beschädigungen am Fahrzeug und am Zaun, sowie am Schild, setzte er seine Fahrt fort, wurde dabei aber von einer Zeugin beobachtet. Allerdings konnte die Zeugin einige Zahlen des Kennzeichens ablesen. Abgerissene Autoteile ließen die Beamten auf einen Audi A4 Variant schließen. 

Bei der Absuche im Register kamen die Beamten dem Halter eines A4 in einem Ortsteil von Haina auf die Spur - das Auto des 22-Jährigen war zuvor vom ADAC abgeschleppt und in eine Werkstatt gebracht worden. Dort wurden die Beamten fündig. Die abgerissenen Fahrzeugteile passten zum Unfallwagen, auch die Zahlenkombination am Kennzeichen passte genau.

Auf den 22-Jährigen kommt nun eine Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht zu. 

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Samstag, 22 August 2020 09:45

Unfallflucht geklärt - Zeuge gibt Hinweis

GEMÜNDEN. Ein teures Nachspiel dürfte eine Verkehrsunfallflucht in Gemünden (Wohra) für eine 40-jährige Frau haben - beim Rangieren aus einer Parklücke heraus touchierte sie am Freitag mit ihrem Pkw einen links neben ihr geparkten Tiguan und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Nach Zeugenaussagen befuhr die Frau aus Gemünden mit ihrem Ford Ka die Lindenstraße und stellte ihren Pkw bei REWE auf dem Parkplatz ab. Gegen 18.30 Uhr bestieg sie ihr Fahrzeug erneut und setzte ihren Ka zurück, beschädigte aber dabei einen links neben ihr geparkten blauen Volkswagen. Ein Zeuge hatte die Unfallflucht bemerkt und konnte der 58-jährigen Halterin des Tiguan den entscheidenden Tipp geben.

Ein Hausbesuch durch die Polizei bei der Ka-Fahrerin kurze Zeit später, bestätigte was der Zeuge angegeben hatte. Die Unfallspuren am Ka passten exakt zum Schaden am blauen Tiguan. Neben den 500 Euro Sachschaden kommt auf die Frau noch ein Anzeige wegen des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle hinzu. (112-magazin.de) 

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GEMÜNDEN. Nicht angepasste Geschwindigkeit führte am Samstagabend in Gemünden (Wohra) zu einem Alleinunfall. Der im Landkreis Marburg-Biedenkopf zugelassene rote Ford musste mit Totalschaden von der Firma AVAS abgeschleppt werden.

Mit seinem Ford Fiesta MK7 überschlagen hat sich am 4. Juli gegen 21.25 Uhr, ein 24 Jahre alter Mann aus Dautphetal. Der Fahrer und sein Beifahrer (21) blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Unterwegs war der Dautphetaler auf der Wohraer Straße (L3073) mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Halsdorf, sagten Augenzeugen vor Ort aus. In Höhe der Hausnummer 32 verlor der junge Mann in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen, der Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit dem Ortsschild, rasierte den Netzknotenpunkt ab, überschlug sich und kam nach etwa 100 Metern Schlingern in Höhe der Hausnummer 39 auf der Seite zum Liegen. 

Zunächst waren Passanten von zwei verletzten Personen ausgegangen und hatten den Rettungsdienst, sowie die Polizei in Frankenberg alarmiert. Die Ordnungshüter nahmen den Unfall auf und schätzen den Schaden auf insgesamt 10.300 Euro, wobei allein der Sachschaden am Pkw mit 10.000 Euro angegeben wird. Rund 300 Euro müssen aufgewendet werden, um den Netzknoten zu erneuern und das Ortsschild neu zu setzen. Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort Gemünden am 4. Juli 2020 in Richtung Halsdorf

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Donnerstag, 30 April 2020 07:33

Jugendfeuerwehr Gemünden bittet um Unterstützung

GEMÜNDEN (WOHRA). Die Jugendfeuerwehr Gemünden (Wohra) hat es bei der Aktion "Nicht ohne mein Team" von Planet Radio unter die fünf Finalisten geschafft. Jetzt brauchen die Kameradinnen und Kameraden Ihre Hilfe, um zu gewinnen.

Die Jugendfeuerwehr Gemünden hat 46 Mitglieder im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In jedem anderen Sommer würden die Nachwuchskräfte fleißig für die Feuerwehrwettbewerbe üben und Kindern und Jugendlichen so die Arbeit der Feuerwehr näher bringen. Wegen des Corona-Virus kann dies derzeit leider nur in der Theorie geübt werden. Außerhalb der Wettbewerbssaison macht die Jugendfeuerwehr Ausflüge, Spieleabende im Feuerwehrhaus und vieles mehr. Dabei kommen der Teamgeist und die Feuerwehrbildung nie zu kurz.

Eine langjährige Tradition ist die einwöchige Fahrt in die Partnergemeinde Elsbethen in Österreich, die alle zwei Jahre stattfindet und immer wieder ein Highlight für alle Beteiligten ist. Die Jugendfeuerwehr will diese Fahrt möglichst vielen Jugendlichen ermöglichen, für manche war es die erste Auslandsreise in ihrem Leben. Deshalb wird der Teilnehmerbeitrag gering gehalten und die Fahrt größtenteils aus Spenden und Einnahmen durch Veranstaltungen finanziert.

Bei der Aktion "Nicht ohne mein Team" könnten die Kameradinnen und Kameraden 5000 Euro gewinnen - damit wäre die Fahrt gesichert, auch wenn sie wahrscheinlich verschoben werden muss. Deshalb bittet die Jugendfeuerwehr Gemünden Sie: Stimmen Sie möglichst oft bis zum 5. Mai für die Jugendfeuerwehr Gemünden ab - stündlich kann eine Stimme abgegeben werden!

Link: Unter diesem Link können Sie die Brandschützer von morgen unterstützen!

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GEMÜNDEN-GRÜSEN.  Zahlreiche Hilfsorganisationen wurden am späten Montagabend zu einem Großbrand nach Grüsen alarmiert. Grund für den Einsatz war ein Feuer in einem Blockheizkraftwerk bei Grüsen. 

Entdeckt wurde das Feuer von einem aufmerksamen Autofahrer, der umgehend die Leitstelle Waldeck-Frankenberg verständigte. Diese alarmierte um 22.37 Uhr unter dem Alarmkürzel "F3, brennt Biogasanlage" die Wehren Grüsen, Gemünden (Wohra), Sehlen und Schiffelbach, so wie einen RTW und einen Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg zum Einsatzort.

Bereits auf der Anfahrt wurde das Feuer durch Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor André Boucsein bestätigt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Container, der als Motorraum für die auf dem Hof stehende Biogasanlage dient, in Vollbrand. Die Betreiber der Anlage hatten bereits eigene Löschversuche gestartet, die aber ohne Erfolg blieben. Ebenfalls wurden Gaszuleitungen abgeschiebert und Bioöle abgelassen. Umgehend wurde ein Löschangriff in die Wege geleitet, um die Flammen niederzuschlagen. Während der Löscharbeiten wurden die Wehren Haina (Kloster) und Halgehausen für weitere Atemschutzgeräteträger nachalarmiert.

Für eine ausreichende Vorhaltung an Atemschutzgeräten, wurden der Gerätewagen-Atemschutz aus Korbach und der Gerätewagen-Logistik aus Frankenberg auf den Plan gerufen. Weitere Tanklöschfahrzeuge rückten aus Frankenberg, Kirchhain und Bad Wildungen an. Drei Trupps unter Atemschutz waren gleichzeitig im Einsatz. Als die Flammen niedergeschlagen worden waren, wurde der Container geöffnet und mit mittels Schaumangriff geflutet. Hierzu kam vorerst Mittelschaum zum Einsatz, bis man auf Schwerschaum umstellte. Somit konnten alle Flammen erstickt und der im Container befindliche Motorblock gekühlt werden. Während dessen wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und für die Wasserversorgung eine "Lange Wegstrecke" errichtet. Damit das Schaummittel nicht in umliegende Gewässer eindringen konnte, wurde unterhalb des Hofes eine Auffangstation aufgebaut. Hier pumpte man mit Hilfe einer Tauchpumpe das zurückstauende Löschwasser in ein Faltbecken, wo es anschließend in ein Güllefass umgepumpt wurde. In Absprache mit dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor wird hierfür eine fachgerechte Entsorgungsmöglichkeit gesucht.

Die Temperatur des Motorblocks wurde dauerhaft mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Um die Temperatur weiter senken zu können, musste permanent Löschwasser zum kühlen eingefüllt werden.  Insgesamt 65 Einsatzkräfte, darunter sechs Trupps unter Atemschutz, waren bis 3 Uhr am Dienstagmorgen im Einsatz. Der Schaden wird auf rund 1 Millionen Euro geschätzt. 

Dank des schnellen und routinierten Eingreifen der Einsatzkräfte konnte bei diesem Einsatz Schlimmeres verhindert werden. (112-magazin)

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Freitag, 07 Februar 2020 08:24

Blitzer in Waldeck-Frankenberg

GEMÜNDEN. Derzeit wird in Gemünden (Wohra) eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird in Höhe eines Fitnessstudios in der Moischeider Straße aus Richtung Dodenhausen, dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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Dienstag, 12 November 2019 15:13

Abgasrohr verstopft - Wehren und Polizei rücken an

GEMÜNDEN. Zu einem Brand wurden die Wehren Gemünden und Sehlen am Dienstagmittag um 11.45 Uhr unter dem Alarmstichwort "F2 - Kellerbrand" in die Straße "In den Sandwiesen" gerufen.

Wie Einsatzleiter Andre Boucsein auf Nachfrage mitteilte, hatte sich an einer Pelletheizung im Keller das Abgasrohr zugesetzt, sodass dichter Rauch aus dem Anschlussrohr zum Kamin ausgetreten war. Die Hauseigentümerin selbst hatte den Brand bemerkt, ihr Kind aus der Gefahrenzone geführt und den Nachbarn informiert.

Über die Notrufnummer 112 wurde die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg benachrichtigt, die umgehend die Wehren alarmierte. Bei Eintreffen der 17 Einsatzkräfte drang ein Trupp unter Atemschutz in das verrauchte Gebäude vor, lüftete die Räume und sicherte die Einsatzstelle ab.

Zwei RTW-Besatzungen übernahmen vorsorglich die beiden Hausbewohner zu weiteren Untersuchung - es stellte sich aber heraus, dass Mutter und Kind unverletzt geblieben waren. Der hinzugerufene Schornsteinfegermeister reinigte den Kamin und das Abgasrohr, um 13.10 Uhr rückten die Wehren in ihre Standorte ein. Sachschaden ist nach Angaben der Polizei nicht entstanden.  (112-magazin)

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