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BAD WILDUNGEN. Mit dem Interieur seines Pkws war ein bislang unbekannter Fahrzeugführer so eingehend beschäftigt, dass er die eigene Fahrspur verließ und auf die Gegenfahrbahn gelangte - dort wäre er fast mit einem Lkw kollidiert.

Derzeit fahndet die Polizei nach dem Fahrzeugführer eines roten Pkws, der am Dienstagabend (25. Mai) die Bundesstraße 485 aus Richtung Giflitz kommend in Fahrtrichtung Frankenberg befuhr. Dem Fahrer wird vorgeworfen die eigene Fahrspur verlassen zu haben und dabei den aus Richtung Frankenberg kommenden Fahrer eines in Mühlheim an der Mosel (MÜ) zugelassenen Sattelzuges zum Ausweichen gezwungen zu haben. 

Nach Informationen des 33-jährigen Mannes aus Siegen hat sich der Vorfall in Höhe der Abfahrt zum Industriegebiet auf der B 253 ereignet. Um eine Kollision zu vermeiden, musste der Fahrer seinen Sattelzug um 19.40 Uhr so weit nach rechts steuern, dass er mit dem Führerhaus die Leitplanke streifte - allein dem fahrerischen können des 33-Jährigen ist es zu verdanken, dass er seinen Sattelzug nach 50 Metern Leitplankenberührung auf der Straße zum Stehen bringen konnte. An der Fahrerkabine und der Leitplanke entstanden Sachschäden von insgesamt 11.000 Euro.

Der Fahrer im roten Pkw setzte seine Fahrt unbeirrt in Richtung Frankenberg fort. Im Nachgang musste Hessen-Mobil die Straße reinigen und die beschädigte Leitplanke markieren. Verletz wurde niemand. Unter der Rufnummer 05621/70900 nimmt die Polizei Zeugenhinweise entgegen.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 19 Februar 2021 18:10

Geisterfahrer auf der B450 unterwegs

BAD AROLSEN-LANDAU. Sprichwörtlich einem Geisterfahrer ist am Freitagmorgen ein 27-jähriger Mann mit seinem Opel begegnet -  der bislang Unbekannte drängte den Fahrer des Meriva nach rechts in die Leitplanke und verschwand anschließend in der Dunkelheit in Richtung Wolfhagen.

Nach Angaben der Arolser Polizei befuhr der 27-Jährige mit seinem in Kassel (KS) zugelassenen Opel gegen 6.15 Uhr die Bundesstraße 450 von Gasterfeld in Richtung Bad Arolsen. Ausgangs der Ortschaft Landau, etwa in Höhe des Aussiedlerhofes, kam dem Opelfahrer ein weißes Fahrzeug auf seiner Fahrbahnseite entgegen. In einer Schrecksekunde riss der 27-Jährige das Lenkrad nach rechts, kollidierte aber dennoch mit dem entgegenkommenden weißen Fahrzeug und stieß in die rechtsseitige Leitplanke. Dabei wurde der Opel stark beschädigt.

Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort. Nach Informationen der Polizei muss der weiße Wagen erhebliche Beschädigungen an der linken Fahrzeugseite aufweisen. Um den Fall schnell klären zu können, bitten die Beamten der Polizeistation Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 um Zeugenhinweise.

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Publiziert in Polizei

PADERBORN. Am Samstagabend sind der Polizei zwei "Geisterfahrer" auf der autobahnähnlichen B1 zwischen Salzkotten und Paderborn gemeldet worden. Die ausgeschilderte Kraftfahrstraße ist auf der Strecke über etwa sechs Kilometer vierspurig ausgebaut und die Richtungsfahrbahnen sind in der Mitte durch eine 1,20 Meter hohe Betonmauer getrennt.

Eine Falschfahrerin wurde von der Polizei gestoppt und wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. Gegen 20.24 Uhr meldete ein Autofahrer, der auf der B1 von Paderborn in Richtung Salzkotten fuhr einen Pkw mit Anhänger, der ihm als Falschfahrer entgegen kam. Im Rückspiegel verlor der Zeuge den Geisterfahrer aus den Augen. Weitere Zeugen meldeten sich nicht. Auch Gefährdungen von anderen Fahrern wurden nicht bekannt.

Das Gespann konnte von der eingesetzten Polizeistreife nicht mehr angetroffen werden. Gut eineinhalb Stunden später meldeten mehrere Autofahrer über den Polizeinotruf erneut einen Falschfahrer auf der gleichen Strecke in der gleichen Richtung. Eine 20-jährige Fiestafahrerin, die gerade ein Fahrzeug überholte, musste dem Geisterfahrer ausweichen, um eine Kollision zu verhindern. Weitere Autofahrer kamen bei Begegnungen mit dem Schrecken davon.

Eine eingesetzte Polizeistreife traf auf den VW Caddy, der von einer 67-jährigen Frau aus dem Kreis Lippe gefahren wurde, kurz vor der Kreuzung Frankfurter Weg. Die Frau hatte mit Warnblinklicht entgegen der Fahrtrichtung angehalten und einen Rückstau verursacht. Sie gab an von der A 44 über die L776 in Richtung Paderborn gefahren zu sein. Vor der Anschlussstelle Salzkotten habe ihr das Navigationsgerät mitgeteilt, sie solle sich links halten. Das habe sie befolgt und dann habe sie bemerkt, dass rechts eine Betonwand war und ihr zahlreiche Fahrzeuge mit Lichthupe entgegenkamen. Die Polizei stellte den Führerschein der Caddy-Fahrerin sicher und erstattete Strafanzeige des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

FRANKENAU. Das gültige Rechtsfahrgebot ausgehebelt hat am heutigen Samstag ein unbekannter Fahrzeugführer auf der Landesstraße 3332 zwischen Frebershausen und Frankenau - infolge eines Ausweichmanövers kam es zu einem Unfall mit Sachschaden.

Wie die Polizei in Frankenberg mitteilt, befuhr ein 23-jähriger Bad Wildunger mit seinem schwarzen Skoda Octavia um 7.35 Uhr die Strecke zwischen Frebershausen und Frankenau. Auf einem Teilstück kam dem jungen Mann auf seiner Spur der Fahrer eines dunklen Kombi entgegen, der keinerlei Anstalten unternahm auf seine Fahrbanseite zu wechseln.

Um einen Crash zu vermeiden, zog der 23-Jährige seinen Octavia nach links und kollidierte mit der Leitplanke. Der Unfallverursacher setzte seinen Weg fort ohne sich um den Schaden zu kümmern. Hinweise zu diesem "Geisterfahrer" nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

PADERBORN. Am Samstag stoppte die Polizei einen Falschfahrer auf der Bundesstraße 1 und zeigte diesen an. 

Mehrere Notrufe gingen gegen 17.55 Uhr bei der Polizeileitstelle ein. Es wurde ein Auto gemeldet, das auf der Bundesstraße 1 entgegen der Fahrtrichtung von Salzkotten in Richtung Paderborn unterwegs sei. Ein Streifenteam der Bundespolizei war schnell vor Ort und stoppte den Geisterfahrer im Bereich der Brücke über die Bundesstraße 64. Paderborner Polizisten übernahmen die weiteren Maßnahmen vor Ort.

Der 76-jährige Fordfahrer war laut eigenen Angaben im Baustellenbereich der Autobahn 33 an der Anschlussstelle Paderborn-Zentrum von der Autobahn abgefahren. Offenbar hatte er die Abfahrt Richtung Salzkotten genutzt und war verkehrswidrig in Richtung Paderborn "abgebogen". Als er seinen Fehler bemerkt hatte, habe er entgegenkommende Fahrer mit Warnblinklicht und Fernlicht gewarnt, so der Senior. Gefährliche Situationen sind bislang nicht bekannt geworden. Autofahrer in Richtung Salzkotten hatten den Falschfahrer rechtzeitig bemerkt.

Mindestens 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot kommen jetzt auf den Senior zu.  Auf der Internetseite "Runter vom Gas", die Verkehrssicherheitskampagne des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, sind wertvolle Ratschläge zum "Verhalten bei Gegenverkehr auf Autobahnen" eingestellt: https://www.runtervomgas.de/impulse/artikel/achtung-geisterfahrer.html. 

(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 20 September 2018 11:44

Zwei Falschfahrer am selben Tag gestoppt

PADERBORN. Die Polizei hat am frühen Mittwochmorgen einen Falschfahrer ermittelt, der zuvor auf der Bundesstraße 1 unterwegs war. Acht Stunden später erwischten sie bereits den nächsten Falschfahrer auf der B1.

Die Leitstelle der Polizei war gegen 01.52 Uhr von einem Zeugen angerufen worden, der auf der Bundesstraße 1 in Richtung Paderborn fuhr und dem in Höhe der Alten Schanze ein silbergrauer Kleinwagen auf seiner Fahrbahn entgegengekommen war. Eine Streifenwagenbesatzung suchte daraufhin sofort den Streckenabschnitt ab und konnte wenige Augenblicke später einen silbergrauen Skoda feststellen, dessen Fahrer im Bereich der Abfahrt nach Wewelsburg angehalten hatte.

Bei der Überprüfung des 80-jährigen Autofahrers aus dem Sauerland stellten die Beamten fest, dass der Senior offensichtlich große Orientierungsschwierigkeiten hatte. Er war nach eigenen Angaben den Anweisungen des Navigationsgerätes gefolgt und sei, als er bemerkt hatte, dass er auf der falschen Seite fahren würde, ganz langsam gefahren. Da ihn das Navi aber in die Irre geführt hatte, wusste er nicht mehr, wo er sich befindet. Zudem sei das ja alles nicht so schlimm und nicht er, sondern das Navigationsgerät sei schuld an der Falschfahrt.

Da die 76-jährige Ehefrau des Autofahrers, die mit im Auto saß, deutliche körperliche Probleme zeigte, wurde von den Beamten ein Rettungswagen bestellt, der beide Eheleute vorsorglich in ein Paderborner Krankenhaus brachte. Gegen den Autofahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und sein Führerschein beschlagnahmt.

Am Mittwochvormittag erwischte die Polizei erneut einen Falschfahrer auf der Bundesstraße 1, stoppte diesen und zeigte ihn an.

Der 57-jährige Fahrer eines Citroen Kastenwagens fuhr an der Anschlussstelle Paderborn Zentrum von der Autobahn 33 ab und auf die Bundesstraße 1 in Richtung Salzkotten. Er wendete sein Fahrzeug auf der autobahnähnlichen Kraftfahrstraße und fuhr entgegen der vorgeschrieben Fahrtrichtung in Richtung Paderborn zurück. Daraufhin bog er wieder in die Auffahrt auf die Autobahn 33 in Richtung Brilon ab.

Ein Polizeibeamter auf Motorradstreife beobachtete den Vorgang und stoppte den Citroenfahrer auf der Autobahn. Zur Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer war es nicht gekommen. Auf den Mann aus Schloß Holte-Stukenbrock kommt jetzt ein Bußgeld von mindestens 200 Euro und ein Fahrverbot zu. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

PADERBORN. Die Polizei sucht einen bislang unbekannten Geisterfahrer, der am Samstagabend auf der Bundesstraße 1 Richtungsfahrbahn Salzkotten mehrere Autofahrer gefährdet haben soll.

Gegen 20.40 Uhr meldeten sich mehrere Autofahrer per Notruf bei der Polizei, weil ein Auto auf der Salzkottener Straße entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sei. Der Wagen habe auf der Richtungsfahrbahn Salzkotten gewendet, sei dabei gegen die Betonabgrenzungen in der Straßenmitte geprallt und dann in Richtung Paderborn zurückgefahren. Mehrere Autos haben ausweichen müssen, um Kollisionen mit dem Geisterfahrer zu verhindern. Es soll sich um einen grünen Kleinwagen gehandelt haben.

Bevor die Polizei eintraf, war das Auto an der Kreuzung Frankfurter Weg in unbekannte Richtung abgebogen. Eine Unfallstelle entdeckte die Polizei nicht. Zeugen und Autofahrer, die dem Kleinwagen ausweichen mussten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05251/3060 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

SIEGEN. In der Nacht zu Freitag gegen 03.30 Uhr gingen bei der Leitstelle der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein mehrere Anrufe wegen eines Falschfahrers auf der HTS (=Stadtautobahn) ein.

Es sollte ein PKW mit Siegener Kennzeichen zwischen den Anschlussstellen Siegen-Stadtmitte und Siegen-Sieghütte auf der Richtungsfahrbahn Eiserfeld entgegengesetzt der Fahrtrichtung fahren. Zuvor war der Pkw laut Zeugenaussagen noch mit einer Leitplanke auf der HTS kollidiert. Alle in Frage kommenden Anschlussstellen der HTS wurden gesperrt und die Polizeistreifenwagen nahmen die Fahndung nach dem Geisterfahrer auf.

Im weiteren Verlauf meldete sich dann ein Fahrer eines Schwertransportbegleitfahrzeugs bei der Polizei und gab an, den Falschfahrer an der Anschlussstelle Geisweid gestoppt zu haben. Dazu hatte er, als ihm der Falschfahrer entgegen kam, das gelbe Blinklicht eingeschaltet und das beleuchtete Warnschild auf dem Dach aufgeklappt. Der Falschfahrer hielt daraufhin eigenständig an, es handele sich bei dem Falschfahrer um einen 89-jährigen Mann, welcher vermutlich unter dem Einfluss von Medikamenten stand.

Er wurde der Polizeiwache in Siegen zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde, sein Auto und sein Führerschein wurden zudem sichergestellt. Personen wurden dabei nicht verletzt. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. Mit einem Falschfahrer auf der Stadtautobahn, einer gerammten und dabei lahmgelegten Ampel oder einer Fahrt ohne Führerschein und Versicherungsschutz hatte es die Polizei im Kreis Marburg-Biedenkopf in den vergangenen Tagen zu tun. In allen diesen und zwei weiteren Fällen waren Alkohol oder Drogen im Spiel.

Ein betrunkener Autofahrer war am frühen Sonntagmorgen auf der Stadtautobahn als Falschfahrer unterwegs, konnte aber gestoppt werden, bevor Schlimmeres passierte. Die Meldungen über den Falschfahrer, der auf der Richtungsfahrbahn nach Kassel in Richtung Gießen fuhr, erreichte die Polizei frühmorgens um 4.30 Uhr. Glücklicherweise war die Straße fast leer, sodass bis zum Anhalten am Erlenringcenter kein Unfall passierte. Der Wagen mit den litauischen Kennzeichen war mit zwei Männern besetzt, die beide erheblich betrunken waren - so sehr, dass beim Fahrer nicht einmal mehr ein Atemalkoholtest möglich war.

Bereits am Samstagmorgen war es zum Alkoholunfall eines 54-jährigen Marburgers gekommen: Er rutschte um 6.40 Uhr in einer Kurve an der Auffahrt zur Autobahn Richtung Kassel geradeaus, knallte gegen einen Ampelmast und legte dadurch die komplette Ampelanlage an den Anschlussstellen zur Stadtautobahn lahm. Das führte dann im Berufsverkehr am Montagmorgen zu erheblichen Rückstaus auf der Autobahn und in der Folge zu mindestens einem leichten Auffahrunfall. Der Alkotest des Mannes hatte kurz nach dem Unfall einen Wert von 1,69 Promille angezeigt.

Kein Führerschein, keine Versicherung, geklaute Kennzeichen, Drogen
Ein unter Betäubungsmitteln stehender 21-Jähriger fuhr in einem abgemeldeten und damit nicht versicherten Auto und hatte daran auch noch gestohlene Kennzeichen montiert. Es besteht aufgrund der Ermittlungen sogar der Verdacht, dass mit dem nicht zugelassenen Auto seit dem Erwerb 2500 Kilometer zurückgelegt wurden. Einen Führerschein hatte der junge Marburger übrigens auch nicht. Auf die Spur gekommen war die Polizei dem Mann bei einer erfolgreichen Fahndung nach einer Unfallflucht in der Ockershäuser Straße am vergangenen Freitag. Die Fahnder stellten den geflüchteten Wagen nach kurzer Verfolgung und nahmen den Fahrer und Beifahrer vorübergehend fest. Die Polizei stellte diverse Betäubungsmittel und das Auto sicher. Die Ermittlungen gegen den 21-Jährigen und seinen 18-jährigen Mitfahrer dauern an.

Für einen 22-jährigen Mann aus Wohratal war die Autofahrt Sonntagfrüh um 6.45 Uhr in der Afföllerstraße zu Ende. Sein Drogentest hatte positiv reagiert. Die Polizei stellte nach der Durchsuchung des Wagens weitere geringe Mengen von Betäubungsmitteln sicher. Ebenfalls unter Drogeneinfluss stand ein 25-jähriger Mann aus Gladenbach, den die Polizei Biedenkopf bereits am Freitag gegen 22.20 Uhr in der Herborner Straße überprüft hatte. Er musste sein Auto ebenfalls stehen lassen, ihn erwartet eine Strafanzeige. 

In allen Fällen ordnete die Polizei Blutproben an. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

PADERBORN. Drei Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 33 in der Nähe von Paderborn ums Leben gekommen. Bei dem Unfall, der am späten Sonntagabend womöglich durch einen Geisterfahrer verursacht wurde,  erlitten zudem zwei Frauen schwere Verletzungen.

Nach Angaben eines Zeugen befuhr ein Auto kurz vor Mitternacht falsch auf die Richtungsfahrbahn Osnabrück der A 33 auf und kollidierte dann frontal mit einem entgegenkommenden Auto. Es handelte sich bei den am Frontalzusammenstoß beteiligten Autos nach derzeitigen Erkenntnissen um einen BMW eines 44-jährigen Mannes aus Pforzheim und einen VW Touran, in dem ein 31-jähriger Mann und eine 42 Jahre alte Frau aus Paderborn saßen. Diese drei Unfallbeteiligten kamen ums Leben. Wer von den Verstorbenen in falscher Richtung unterwegs war, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

An dem Verkehrsunfall waren außerdem noch ein Peugeot mit einer 23-jährigen Frau aus Gotha und ein VW Lupo mit einer 20-jährigen Herforderin beteiligt. Die beiden Frauen wurden bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt. Lebensgefahr besteht nicht. Alle vier Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Sachverständigen, der den folgenschweren Unfall rekonstruieren soll. Die Vollsperrung der A 33 im Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Borchen und Paderborn-Mönkeloh dauerte bis zum Morgen an.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zu dem Verkehrsunfall. Wer kann Angaben zum Unfallhergang machen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0521/545-0 entgegen. (ots/pfa)  

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Publiziert in PB Polizei
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