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KASSEL. Auf einen abfahrbereiten Schwertransport wurden Beamte der Direktion Verkehrssicherheit/Sonderdienste des Polizeipräsidiums Nordhessen bei einer Streifenfahrt am Mittwoch vergangener Woche in der Leipziger Straße in Kassel aufmerksam. Da es sich bei dem Transport augenscheinlich um rund 150 Tonnen Gesamtgewicht handelte, nahmen die fachkundigen Polizisten die weiteren Ermittlungen auf. Diese ergaben, dass ein KFZ-Sachverständiger den Schwertransport begutachtet und keine Genehmigung erteilt hatte, da aufgrund des technischen Zustandes des Gesamtzuges die Betriebs- und Verkehrssicherheit nicht gegeben war.

Weiterhin fanden die Polizisten heraus, dass die Firma, die für die vorgeschriebene Begleitung des Transports vorgesehen war, diese wegen des fehlenden Gutachtens und der mangelnden Verkehrssicherheit abgesagt hatte. Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhielten die Polizeibeamten am vergangenen Freitagmorgen Kenntnis darüber, dass der Schwertransport ohne Genehmigung und Begleitung in der Nacht in Kassel losgefahren war. Sofort nahmen sie Kontakt zu der antragstellenden Spedition auf und konnten die geplante Fahrtstrecke in Erfahrung bringen, die offenbar in Richtung A38 führen sollte. Die weiteren Verständigungen der benachbarten Polizeidienststellen und die eingeleitete Fahndung führten schließlich zum Erfolg - eine Streife der Polizeiautobahnstation Göttingen hatte den Schwertransport mit polnischer Zulassung auf dem Parkplatz Hedemünden an der Autobahn 7 ausfindig gemacht und erwartete dort bereits die Kasseler Kollegen.

Wie sich herausstellte, handelte es sich tatsächlich um den ungenehmigten Schwertransport, der einen Wärmetauscher mit einem Gewicht von knapp 80 Tonnen geladen hatte. Auf der A7 in Richtung Norden hätte das Gespann wegen seines hohen Gewichts und der zulässigen Brückenlasten gar nicht fahren dürfen. Dem 41 Jahre alten Fahrer aus Polen wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Radkralle am Auflieger angebracht. Auch die Fahrzeug- und Ladepapiere stellten die Polizisten sicher und leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Firma ein, die die Fahrt angeordnet hatte. Nur mit einem geeigneten Fahrzeug für die Ladung, einer entsprechenden Genehmigung und Begleitung wird der Schwertransport seine Fahrt fortsetzen dürfen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 26 Februar 2019 16:14

Viktoria S. aus Hofgeismar vermisst

HOFGEISMAR/GÖTTINGEN. Die Polizei sucht nach der vermissten 18-jährigen Viktoria S. aus Hofgeismar und bittet um Hinweise. Am Freitag verließ die junge Frau ihr gewohntes Umfeld und kehrte nicht wie verabredet dorthin zurück.

Da die Suche durch ihre Mutter, die die rechtliche Betreuerin ihrer Tochter ist, trotz anfänglichen Kontakts zu der Vermissten keine Hinweise auf deren momentanen Aufenthaltsorts ergaben und der Kontakt zuletzt völlig ausblieb, erstattete sie Vermisstenanzeige bei der Polizei.

Viktoria S. hat aufgrund einer leichten Behinderung mitunter Schwierigkeiten, sich an Absprachen zu halten und verließ in der Vergangenheit bereits einige Male unbedacht für längere Zeit ihr gewohntes Umfeld. Wie die Mutter von Viktoria angab, ergaben ihre bisherigen Suchbemühungen einen Hinweis auf einen möglichen Aufenthaltsort der Vermissten in Göttingen.

Ein Zeuge hatte angegeben, die 18-Jährige am Samstag, gegen 6.50 Uhr, in Göttingen im Bereich der Weender Landstraße gesehen zu haben. Da sich seitdem keine weiteren Hinweise auf den momentanen Aufenthaltsort von Viktoria S. ergeben haben, bitten die mit dem Fall betrauten Beamten der Kasseler Kriminalpolizei nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach der 18-Jährigen.

Viktoria S.

  • ist mit einer Größe von 1,47 Metern auffallend klein
  • hat eine kräftige Statur
  • hat schulterlange dunkle Haare, möglicherweise zum Zopf gebunden
  • grau-braune Augen 
  • abrasierte und tätowierte Augenbrauen

Sie trug zuletzt einen khakifarbenen Anorak, eine schwarze Hose, graue Sneaker und führte eine schwarze Umhängetasche mit sich. Wer den Ermittlern der Polizei Hinweise zum Aufenthaltsort von Viktoria S. geben kann, wird gebeten, sich unter Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden. (ots/r)

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KASSEL/GÖTTINGEN. Hunderte Polizisten waren in den vergangenen Tagen an großangelegten Kontrollen in Nordhessen und Südniedersachsen beteiligt. Dabei wurden etwa 800 Fahrzeuge gestoppt und mehr als 1000 Personen überprüft. Drei von ihnen wurden per Haftbefehl gesucht.

Als Reaktion auf die weiterhin hohen Zahlen bei den Wohnungseinbrüchen in der Region sowie bei Diebstählen von und aus Kraftfahrzeugen stimmten sich die Polizeidirektion Göttingen und das Polizeipräsidium Nordhessen ab, Kontrollen auf den von überörtlich agierenden Tätern genutzten Anreise- und Verbringungswegen der Autobahnen durchzuführen. Hierbei sollten zusätzlich auch die Deliktsfelder Planenschlitzen, Ladungs- und Kraftstoffdiebstahl sowie die Schleusungskriminalität bekämpft werden.

Bei den vom 14. bis zum 18. März durchgeführten Kontrollen wurden fast jeden Tag insgesamt etwa 100 hessische und niedersächsische Polizeibeamte eingesetzt. Diese wurden unterstützt von den Autobahnmeistereien und dem THW. Zeitgleich führte auch der Zoll Kontrollen durch.

Kontrollergebnisse Südniedersachsen
Insgesamt kontrollierte die Polizei 659 Fahrzeuge und etwa 800 Personen. Hierbei wurden drei Personen festgestellt, die per Haftbefehl gesucht wurden, einer von ihnen war zur Festnahme ausgeschrieben und wurde in eine JVA gebracht. Die Einsatzkräfte leiteten 23 Strafverfahren ein, davon einmal wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss (1,08 Promille). Außerdem bestand bei einem 22 und einem 28 Jahre alten Fahrer der Verdacht auf Betäubungsmitteleinfluss. Es wurden jeweils Blutentnahmen durchgeführt. Die Bilanz bei den Ordnungswidrigkeiten beläuft sich auf insgesamt 68 eingeleitete Verfahren, dazu zählen auch Geschwindigkeitsüberschreitungen und Unterschreitung des Sicherheitsabstandes. Negativer Spitzenreiter bei der Geschwindigkeit war ein Autofahrer, der bei Tempolimit 130 eine gemessene Geschwindigkeit von 192 Km/h fuhr und damit 62 km/h zu schnell war. Elf Fahrer mussten ihre Fahrzeuge stehen lassen, ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Fünf weitere Fahrer mussten eine Sicherheitsleistung entrichten.

Kontrollen in Nordhessen
Im Rahmen der gemeinsamen Kontrollen nahmen über 60 Beamte und Angestellte des Polizeipräsidiums Nordhessen mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei und des Zolls im Laufe des Mittwochs den Fernbusverkehr auf Nordhessens Autobahnen ins Visier. In der Zeit von 8 bis 15 Uhr winkten sie vier Reisebusse und zwei Klein-Lkw von den Autobahnen 7 und 44 zu einer Kontrollstelle und führten anschließend umfangreiche Kontrollen durch. Dabei überprüften sie 94 Personen, die als Fahrer oder Fahrgäste in den Fahrzeugen unterwegs waren. Neben mehreren Anzeigen wegen allgemeiner Verkehrsverstöße leiteten die Beamten gegen zwei Personen Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein, da sie verbotene Messer bei sch hatten. Der 32-jährige Fahrer eines tschechischen Kleinlasters muss sich wegen Verstoßes gegen Sozialvorschriften verantworten, weshalb ihm ein Bußgeld im dreistelligen Eurobereich droht - der Mann hatte seine Tageskontrollblätter nicht dabei.

Auch am Donnerstag waren Polizei und Zoll gemeinsam auf den nordhessischen Autobahnen unterwegs. Mit Funkstreifen- und Zivilwagen führten über 50 Beamte im Lauf des Tages mobile Kontrollen durch und zogen dabei 83 Fahrzeuge vorübergehend aus dem Verkehr. An diesem Tag kam es zu 145 Personenüberprüfungen. Vier Anzeigen wegen Drogenbesitzes, vier Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss sowie die Sicherstellung von rund sieben Gramm Kokain und einer kleinen Menge Marihuana stehen am Ende dieses Tages zu Buche. Zudem muss einer der Fahrer wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten, da er mit einem entstempelten und nicht zugelassenen Fahrzeug unterwegs war.

Neben diesen Verstößen erlangten die Beamten an beiden Tagen bei Überprüfungen von Personen mit Bezug zur Eigentumskriminalität auch wichtige Erkenntnisse für zukünftige Maßnahmen bei der zielgerichteten Bekämpfung der Kriminalität durch reisende Täter. (ots/pfa)  

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KASSEL/GÖTTINGEN. Diese Fahrt mit dem ICE wird eine Frau aus Hamburg wohl noch eine Weile in Erinnerung behalten: Bei Kassel setzte sich ein Mann in das Abteil der jungen Frau und begann, sich selbst zu befriedigen. Der 30-Jährige wurde festgenommen.

Die Hamburgerin (32) fuhr am späten Dienstagabend mit einem ICE von Karlsruhe in Richtung Hamburg/Altona. Kurz vor dem Halt im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, betrat ein Mann (30) ihr Abteil. Er legte sein Gepäck ab, entblößte sein Geschlechtsteil und fing unvermittelt an, zu onanieren.

Die junge Frau war völlig entsetzt und vertrieb den Mann aus ihrem Abteil. Sie informierte einen Zugbegleiter, der die Bundespolizeiinspektion Kassel verständigte. Bei Halt in Wilhelmshöhe fehlte jedoch von dem Mann jede Spur. Der ICE setzte daraufhin seine Reise in Richtung Norden fort.

Wenig später entdeckten Zugbegleiter den Sex-Täter und informierten erneut die Bundespolizei. Am Göttinger Bahnhof wurde der Mann schließlich im Zug von Bundespolizisten festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 30-jährigen syrischen Staatsangehörigen, der zurzeit in Sachsen lebt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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EDERMÜNDE/GÖTTINGEN. Ein mutmaßlicher Autodieb, der am Diebstahl dreier Autos im Schwalm-Eder-Kreis beteiligt gewesen sein soll, ist im Rahmen einer länderübergreifenden Fahndung auf der Rastanlage Göttingen-Ost festgenommen worden. Im Rahmen des Zugriffs durch Beamte der Göttinger Autobahnpolizei wurde ein in Edermünde entwendeter Audi Q7 sichergestellt.

Laut Polizeibericht von Donnerstag erfolgte die Festnahme am frühen Mittwochmorgen. Zuvor hatte die Polizei im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis eine Kraftfahrzeugfahndung nach einem grauen Audi Q7 ausgelöst, das Fahrzeug war in Edermünde-Grifte gestohlen worden. Im Zuge der Fahndung entdeckte eine Streife den flüchtigen Wagen dann auf der A 7 in Höhe des Dreiecks Drammetal auf der Fahrt in Richtung Norden. Als der Audi dann kurz darauf die Rastanlage ansteuerte, nahmen die Beamten den allein im Wagen sitzenden 24-jährigen polnischen Fahrer fest und beschlagnahmten den neun Jahre alten Audi.

Der 24-jährige polnische Fahrer wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel dem Haftrichter beim Amtsgericht Kassel vorgeführt. Der Haftrichter erließ inzwischen gegen den mutmaßlichen Autodieb Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Offenbar besteht ein Zusammenhang zu zwei weiteren Pkw-Diebstählen in der Nacht zu Mittwoch im Schwalm-Eder-Kreis. Die drei entwendeten Fahrzeuge haben einen Gesamtwert von 65.000 Euro. Von den anderen beiden Fahrzeugen, einem Audi A6 avant und einem Audi S5, fehlt weiterhin jede Spur.

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Publiziert in HR Polizei

CÖLBE/LAHNTAL/WALDECK-FRANKENBERG. Ein Autofahrer mit WA-Kennzeichen hat trotz eines Überholverbotes auf der B 62 zwischen Cölbe und Göttingen mehrere andere Autos überholt. Da das Manöver nicht ganz ungefährlich war, sucht die Polizei nun Zeugen, die Angaben zu dem Fahrzeug machen können.

Es handelt sich laut Polizeisprecher Martin Ahlich um einen schwarzen VW Kombi - unklar ist, ob es sich um einen Passat oder Golf Variant handelt. Außer den Buchstaben WA sind keine weiteren Buchstaben oder Zahlen des Kennzeichens bekannt.

Laut Polizeibericht von Freitag kam es am Mittwochnachmittag zu dem Überholvorgang auf der Bundesstraße 62 zwischen Cölbe und Göttingen. Auf dem Weg nach Göttingen überholte der bislang unbekannte Fahrer trotz des dortigen Überholverbots gegen 15.40 Uhr gleich mehrere andere Fahrzeuge. Zu einem Unfall kam es in dem Abschnitt zwischen der Anschlussstelle nach Cölbe und dem Parkplatz kurz vor Göttingen glücklicherweise nicht.

Zeugen des Überholvorgangs und insbesondere die überholten Autofahrer werden gebeten, Kontakt mit der Polizei Marburg aufzunehmen. Die Telefonnummer lautet 06421/406-0.

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Publiziert in MR Polizei

LAHNTAL. Ein bewaffneter und maskierter Mann hat bei einem Überfall auf eine Tankstelle in der Biedenkopfer Straße in Göttingen am Donnerstagabend Bargeld und Zigaretten erbeutet. Hoffnungen setzt die Polizei nun auf eine Zeugin, die dem Täter auf dessen Flucht begegnete.

Die bisherige Fahndung nach dem bewaffneten Räuber brachte keinen Erfolg. Der etwa 1,75 bis 1,80 Meter große Täter betrat um 19.30 Uhr den Verkaufsraum und ließ sich Bargeld aus der Kasse sowie mehrere Packungen Zigaretten der Marke "Lucky Strike" in seinen mitgebrachten dunklen Rucksack mit der roten Aufschrift "Nike" packen. Anschließend flüchtete er zu Fuß in grobe Richtung Sarnau. Der deutsch sprechende Mann war insgesamt dunkel gekleidet. Er trug eine Stoffhose mit großen Seitentaschen, Handschuhe, eine Bomberjacke, eine Wollmütze sowie ein Tuch vor dem Mund, so dass lediglich die Augen sichtbar waren.

Beim Verlassen der Tankstelle kam ihm eine Frau entgegen, die gerade ihre Tankrechnung bezahlen wollte. Die Kundin, die mit einem dunkelfarbenen Passat Kombi unterwegs war, wird gebeten, schnellstmöglich Kontakt mit der Kripo Marburg aufzunehmen.

Die Kripo fragt zudem:

  • Wem sind vor oder nach dem Geschehen verdächtige Personen oder Fahrzeuge rund um die Tankstelle aufgefallen?
  • Haben Zeugen nach dem Überfall in dem Ort Personen wahrgenommen, die sich ungewöhnlich verhalten haben?

Hinweise erbittet die Kripo Marburg, deren Ermittler unter der Telefonnummer 06421/4060 zu erreichen sind.

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Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Er ist (k)ein dufter Typ, und was dieser Mann machte, hat der Polizei schon lange gestunken: Nach monatelanger Fahndung fassten die Ermittler einen Parfüm-Seriendieb. Der Tatverdächtige entwendete seit Herbst 2013 hochwertige Düfte im Gesamtwert von 10.000 Euro. Nun schnuppert der 46-Jährige einen ganz besonderen Duft - Knastluft.

Über ein Dutzend Diebstähle hochwertiger Parfüm-Flacons, die seit Herbst 2013 bei der Polizei in Kassel, Hamburg und Niedersachsen bekannt wurden, scheinen nun geklärt. Der Tatverdächtige, nach dem die Polizei mit Foto- und Videoveröffentlichungen gefahndet hatte, wurde am Dienstagabend in einem Einkaufscenter in Göttingen festgenommen.

Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes fiel der Mann von Fahndungsfotos auf. Die Security informierte die Göttinger Polizei, eine zum Einkaufszentrum an der Kasseler Straße entsandte Streife nahm den 46 Jahre alten Tatverdächtigen schließlich fest. Bei der anschließenden Durchsuchung seines Kleintransporters fanden die Beamten weitere originalverpackte Parfümfläschchen der Marken Dior, Chanel und anderer namhafter Hersteller im Gesamtwert von etwa 5000 Euro.

Tatverdächtiger schweigt
Der aus Polen stammende 46-Jährige, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, war am Mittwoch von den Beamten der Operativen Einheit der Kasseler Polizei vernommen worden. Er schweigt bislang zu den Vorwürfen. Da die meisten der bislang polizeibekannten Fälle in den Zuständigkeitsbereich der Kasseler Polizei fallen, ist der 46-Jährige auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft am Mittwoch einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vorgeführt worden, der die U-Haft anordnete.

Der 46-Jährige muss sich nun wegen dem Verdacht des gewerbsmäßigen Ladendiebstahls verantworten. Er war im vergangenen Jahr mehrmals in Parfümerien in Einkaufszentren in Kassel-Niederzwehren und Baunatal-Hertingshausen aufgefallen. Zudem liegen Informationen vor, wonach der Tatverdächtige auch in Göttingen, Hameln und Buxtehude bei Hamburg aktiv war.

Bei seiner Masche, die zum Teil auf Aufnahmen aus Überwachungskameras zu sehen ist, ging der Täter bislang immer gleich vor: Er schaute sich im Geschäft um, wartete, bis eine Mitarbeiterin mit einem Kunden beschäftigt war, und ließ sich dann geringwertige Ware im Wert von um die fünf Euro von der zweiten Mitarbeiterin als Geschenk verpacken. Während die Frau mit dem Verpacken beschäftigt war, steckte der stets höflich auftretende Ladendieb die hochwertigen Parfüms unterschiedlicher Marken ein. Bei den bislang bekannten Taten bewegte sich der Wert der Beute jeweils zwischen 100 und etwa 1000 Euro.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL/GÖTTINGEN. Nach einem Fahndungsaufruf der Polizei Göttingen nach einer vermutlich in Kassel wohnenden Frau, die an einer gefährlichen Körperverletzung Anfang Oktober in Göttingen beteiligt gewesen sein soll, meldet die Polizei in Kassel einen Erfolg: Die mit Foto gesuchte junge Frau meldete sich bei den Ermittlern.

Wie Polizeisprecher Torsten Werner gegenüber 112-magazin.de berichtete, habe sich die auf dem Foto abgebildete Frau am Montagabend bei der Kasseler Polizei gemeldet. Die Pressestelle der Polizei in Göttingen, wo es im Oktober zu der gefährlichen Körperverletzung gekommen war, hatte am Montag ein Bild aus dem sozialen Netzwerk Facebook veröffentlicht und um Hinweise zur Identität der Frau gebeten.

Mehrere Leser von 112-magazin.de hatten bei Facebook recherchiert, die Seite einer jungen Frau aus Kassel gefunden und dies mitgeteilt. Diese Hinweise leitete die Redaktion an die Polizei weiter. Noch am selben Abend wurde auch die Gesuchte aktiv - sie ging zur Polizei.

Dank an die Bevölkerung für etliche Hinweise
Bei der Frau handelt es sich um eine 23-Jährige aus Kassel. Die Göttinger Polizei vermutet, dass die Frau wegen des großen Fahndungsdrucks durch die Fotoveröffentlichung zur Polizei ging. Die 23-Jährige sei zweifelsfrei als die auf dem Foto gezeigte Person identifiziert worden. Seit Veröffentlichung der Aufnahme der Tatverdächtigen seien etlich sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei in Göttingen eingegangen. Die Ermittlungen seien durch die Identifizierung der 23-Jährigen einen entscheidenden Schritt vorangekommen, sagte ein Sprecher der Polizei in Göttingen. Er dankte allen Hinweisgebern für die Unterstützung. Die Ermittlungen in dem Fall dauern weiterhin an.

Da für die mit gerichtlichem Beschluss durchgeführte Bildveröffentlichung der Gesuchten nun keine Gründe mehr vorliegen, wurde der Artikel bei 112-magazin.de und auf der 112-Facebookseite gelöscht.

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WALDECK-FRANKENBERG / MARBURG-BIEDENKOPF. Erneut ist eine ganze Reihe von stationären Blitzgeräten entlang der B 252 mit Farbe beschmiert worden. Erst im September hatten Unbekannte viele dieser Anlagen besprüht.

Zu der aktuellen Tat kam es in der Nacht zu Dienstag. Nach dem Eingang einer ersten Meldung überprüfte die Polizei die Standorte und stellte fest, dass allein im Landkreis Marburg-Biedenkopf an der Bundesstraße zwischen Lahntal-Göttingen und Münchhausen elf Blitzanlagen mit schwarzer Farbe besprüht worden waren.

Nach ersten Erkenntnissen ließ sich der Täter, egal von welcher Seite er kam, von der Landkreisgrenze nicht aufhalten und beschmierte auch den Blitzer in Burgwald-Bottendorf im Kreis Waldeck-Frankenberg.

Hinweise erbitten die Polizeistationen Marburg, Telefon 06421/406-0, und Frankenberg, Tel. 06451/7203-0.


Erst im September hatten Unbekannte zahlreiche Blitzer besprüht:
Rote Farbe gegen rote Blitzer: 15 Radarsäulen beschädigt (16.09.2014)
Erst rot, jetzt schwarz: Weitere Blitzer besprüht (17.09.2014)

Auch im Juli hatte es zwei Radarsäulen in Breidenbach im Kreis Marburg-Biedenkopf getroffen:
Zwei Radaranlagen an B 253 mutwillig beschädigt (07.07.2014, mit Fotos)

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