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WALDECK. Rund 35 Einsatzkräfte aus Waldeck und Sachsenhausen waren Sonntag mit sechs Fahrzeugen alarmiert worden, um die Beifahrerin eines verunfallten Seat  aus dem Autowrack zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben. Die Bundesstraße 485 musste für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden.

Eile war nicht geboten, so Einsatzleiter Bernd Schäfer gegenüber unserer Redaktion, weil die Frau keine lebensbedrohlichen Verletzungen davongetragen hatte. Allerdings war die 19-Jährige so unglücklich im Fahrzeug eingeschlossen, dass der Notarzt die Feuerwehr nachalarmieren musste. Gegen 13.05 Uhr erreichte die Alarmierung die Wehren, wenige Minuten später trafen die Einsatzkräfte an der Unfallstelle ein.

Zunächst ließ Bernd Schäfer mit hydraulischem Gerät eine große Seitenöffnung am Pkw vornehmen, danach wurde das Dach des Pkws abgenommen und die Sitzbank herausgelöst. Patientenschonend konnte die Frau mittels Spineboard an den Rettungsdienst übergeben werden. Der Fahrer des schwarzen Seat, ein 22-Jähriger aus Waldeck musste mit einem RTW in die Bad Wildunger Stadtklinik transportiert werden. Wie schwer die Verletzungen sind, darüber liegen keine Informationen vor. Auch die 19-jährige Beifahrerin (Waldeck) kam nach der Rettung mit dem RTW ins Krankenhaus.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war der Fahrer mit seinem Seat aus Richtung Netze kommend aus bislang ungeklärter Ursache bei Waldeck-Ost nach links in eine Schutzplanke gefahren. Seinen Seat muss der junge Fahrer nun abschreiben - nicht mehr fahrbereit wurde der Pkw abtransportiert.

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WALDECK/SCHEID. Gleich zweimal rückten die Waldecker Feuerwehren am 31. Mai aus, um das Unfallrisiko auf der Kreisstraße 22 zu minimieren -  Ölspuren mussten abgestreut und das kontaminierte Substrat aufgenommen werden. 

Nach Angaben von Einsatzleiter Bernd Schäfer bemerkte eine Polizeistreife auf der K22 zwischen Nieder-Werbe und Scheid zwei kleinere Ölspuren mit jeweils zehn Meter Länge auf der Fahrbahn. Um das Unfallrisiko insbesondere bei Motorradfahrern auch an Pfingstsonntag zu reduzieren, informierte die Polizei die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über den Verschmutzungsgrad. Diese ließ die Wehren ausrücken, die erste Einsatzstelle, ungefähr in der Mitte der K22 zwischen Nieder-Werbe und Scheid übernahm das LF10/6 aus Sachsenhausen. 

Für die zweite Einsatzstelle, kurz vor dem Ortseingang Scheid übernahm das TSF-W aus Nieder-Werbe die Aufgabe wahr. Bei beiden Einsatzstellen wurde Ölbindemittel auf die Straße aufgebracht und anschließend wieder aufgenommen. Der Gw-N aus Sachsenhausen stand in Nieder-Werbe in Bereitschaft, um das kontaminierte Bindemittel zur Entsorgung mitzunehmen. Der ELW übernahm die Einsatzdokumentation sowie die Erkundung der Einsatzstellen. Beide Einsatzstellen entlang der K22 wurden aufgrund des sehr starken Verkehrs- und Touristenaufkommens am Edersee, jeweils mit Verkehrsposten  abgesichert. Der Verursacher der Ölspuren ist unbekannt und konnte vor Ort nicht ausfindig gemacht werden.

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WALDECK-SELBACH. Ein in Brand geratenes Stoppelfeld bei Selbach rief am Dienstag die Waldecker Wehren auf den Plan.

Nach ersten Erkenntnissen war gegen 12.30 Uhr bei Feldarbeiten ein Stoppelfeld zwischen Selbach und Freienhagen in Brand geraten. Wahrscheinlich, so Einsatzleiter Bernd Schäfer, hat ein Funke aus dem Strohhäcksler das Feuer ausgelöst. Noch während über das Handy die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert wurde, setzte sich der Landwirt auf den Schlepper, koppelte den Häcksler ab und zog ein 200 Meter entfernt stehendes Wasserfass zum brennenden Feld. Etwa 1000 Liter Wasser ließ der Landwirt auf das brennende Stroh laufen und konnte somit ein Ausbreiten der Flammen auf ein angrenzendes Getreidefeld und ein nahes Waldstück verhindern.

Einsatzleiter Bernd Schäfer rückte mit vier Fahrzeugen und 24 Brandschützern an. Vor Ort wurden nochmals 3000 Liter Wasser auf das abgebrannte Feld gespritzt und bestehende Brandnester abgelöscht.

Nach 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte aus Netze und Sachsenhausen abrücken. (112-magazin)

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