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Dienstag, 06 April 2021 11:56

Unfall auf der B252 - zwei Autos Totalschaden

DIEMELSTADT. Unaufmerksamkeit führte am Dienstagvormittag zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 252 in Höhe der Abfahrt zur Landesstraße 3081 bei Rhoden. Nach ersten Informationen an der Unfallstelle waren die Feuerwehr Diemelstadt, zwei RTW, ein Notarzt und zwei Streifenwagen der Polizei Bad Arolsen vor Ort.

Ereignet hatte sich der Unfall gegen 8 Uhr - die Fahrerin eines Citroen Berlingo war zu dieser Zeit auf der Bundesstraße 252 von Diemelstadt in Richtung Bad Arolsen unterwegs. Die Fahrerin des dunklen Fiat Punto befuhr die Landesstraße 3081, bog nach links auf die B252 in Richtung Warburg ab und übersah dabei einen aus Richtung Autobahn 44 heranfahrenden Citroen Berlingo, der von einer Frau (24) aus Baden Baden gesteuert wurde. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Personenkraftwagen.

Beide Fahrzeuge wurden mit Totalschaden abgeschleppt, im Nachgang erreichte die Feuerwehr Diemelstadt eine Alarmierung über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Florian Kistner und weitere neun Kameraden rückten zur Bundesstraße 252 aus und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Die beiden Frauen mussten mit leichten Verletzungen in die Krankenhäuser nach Warburg und Bad Arolsen gebracht werden.

Während der Unfallaufnahme und der Rettungsaktion kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die Polizei brachte aber schnell Ordnung in die Lage und führte den laufenden Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbei.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 252 am 6. April 2021 bei Rhoden

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Mittwoch, 01 Juli 2020 07:10

Mit Rüstwagen Audi aus Teich gezogen

DIEMELSTADT-GASHOL. Vermutlich war die Handbremse an einem Audi nicht angezogen worden, wahrscheinlich wurde auch kein Gang eingelegt. Anders lässt sich die "Alleinfahrt" eines Audis auf abschüssiger Strecke in einen Teich nicht erklären.

Wie die Polizei auf Nachfrage von 112-magazin.de mitteilt, war der rote Audi in einem Carport eines Einfamilienhauses, zwischen Gashol und dem Trainingscamp Diemelstadt, in der Straße "Zur Helle" abgestellt worden. Die 28-jährige Halterin des Fahrzeugs erblickte gegen 21.35 Uhr ihren Pkw im Teich und alarmierte die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg.

Daraufhin rückte die Freiwillige Feuerwehr Rhoden mit elf Kameraden zum Einsatzort aus. Geleitet wurde die Aktion von Florian Kistner, der die Seilwinde vom Rüstwagen an den Audi hängen ließ. Kurzerhand wurde der Pkw rückwärts aus dem Teich gezogen. Protokolliert wurde der Vorgang von der Polizeidienststelle Bad Arolsen, da aber kein Fremdschaden aufgenommen werden musste und auch keine Umweltschäden durch ausgelaufene Betriebsstoffe erkennbar waren, rückte die Streife wieder ab. (www.112-magazin.de)

Link: Einsatzstandort Teichanlage bei Rhoden am 30.06.2020.

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DIEMELSTADT. Ein schwerverletzter Mann, eine leichtverletzte Frau und ein völlig zerstörter Golf, sowie ein stark demolierter VW-Transporter sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am heutigen Samstagvormittag auf der Bundesstraße 252 bei Diemelstadt ereignet hat. Die Straße musste in dem Streckenabschnitt von der Polizei gesperrt werden.

Die Feuerwehr...

wurde aufgrund des Unfalls um 10.50 Uhr alarmiert. Einsatzleiter Florian Kistner und 16 weitere Brandschützer eilten zum Unfallort in Höhe der Abfahrt Rießen und stellten fest, dass der ursprünglich gemeldete Pkw nicht in Brand stand, vielmehr waren Betriebsstoffe ausgelaufen, die von der Feuerwehr nach Abstreuen mit Bindemittel aufgenommen wurden. Ferner musste die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden, dies geschah in Absprache mit der Polizei, die umgehend die Straße für 45 Minuten voll sperrte um ein reibungsloses An- und Abfahren der Rettungsdienste  zu gewährleisten. Insgesamt waren zwei Notärzte vor Ort und zwei RTW- Besatzungen.

Zum Unfallhergang...

äußerte sich die Polizei, nachdem die beiden Unfallwagen von der Firma Schüppler abgeschleppt worden waren. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer eines schwarzen VW-Golf mit VB-Kennzeichen (Kreis Vogelsberg) aus Richtung Rießen auf der Landesstraße 3081 unterwegs gewesen, um nach links auf die B 252 in Richtung Scherfede abzubiegen. Dabei übersah der 80-jährige Mann den vorfahrtsberechtigten weißen VW-Transporter (WA), der von einer Frau aus Höxter gefahren wurde. Diese näherte sich aus Richtung Scherfede und war in Richtung Bad Arolsen unterwegs, als der Golf unvermittelt auf die Fahrbahn zog - ein Ausweichmanöver der 35-Jährigen und eine Vollbremsung konnten den Unfall allerdings nicht mehr verhindern. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei das weiße Firmenfahrzeug nach links auf die Gegenfahrbahn gedrückt und der Golf in den Graben geschleudert wurde.

Der 80-jährige Unfallverursacher kam mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus nach Warburg, für die leichtverletzte Frau endete die Fahrt mit dem RTW im Krankenhaus in Korbach - vorsorglich, wie es hieß. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 252 am 28. Dezember 2019

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DIEMELSTADT-WREXEN. Weithin sichtbarer Feuerschein, Qualmwolken und Explosionen im Ortsteil Wrexen riefen am frühen Mittwochmorgen die Wehren aus Wrexen, Rhoden, Bad Arolsen, Hespringhausen, Warburg und Wethen zu einem Einsatz in die Hermann-Scipio-Straße auf den Plan.

Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Florian Kistner gegenüber 112-magazin.de, an der Einsatzstelle mitteilen konnte, waren etwa 80 Freiwillige im Einsatz. Alarmiert wurden die Wehren durch die Leitstelle um 4.51 Uhr, mit dem Stichwort "F3, Explosionen, Brand in Wrexen". Ein Lkw-Fahrer der Spedition Varlemann, hatte den Brand bemerkt und umgehend über die Notrufnummer 112 den Alarm ausgelöst. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Explosionen zu hören: Ob die im Gebäude befindlichen Gasflaschen explodierten, oder Lkw-Reifen, darüber liegen noch keine Informationen vor. Zusätzliches "Futter" dürften die Flammen durch eingelagertes Heizöl, Schmierstoffe, Gasflaschen und Lösungsmittel erhalten haben. 

Bei Eintreffen der Wehren am Einsatzort standen Werkstatt und Waschhalle des Logistikunternehmens bereits in Vollbrand. Funkenflug, Feuer und dichte Rauchschwaden loderten aus dem Dach heraus. Da sämtliche Türen und Tore der Lagerhalle verschlossen waren, konnten die Brandschützer anfänglich nur über die angeforderten Drehleitern den Brandherd bekämpfen. Dazu wurden Tanklöschfahrzeuge herangezogen, eine Löschwasserversorgung durch Hydranten und durch die nahegelegene Orpe aufgebaut. Zunächst vereitelten die Brandschützer ein Übergreifen der Flammen auf ein weiteres Wirtschaftsgebäude und ein angrenzendes Wohnhaus. Im rückwärtigen Bereich der Firma Varlemann wurden die Kameraden aus Warburg mit ihrer Drehleiter aktiv. Vom Vorderhof aus konnten die Einsatzkräfte aus Bad Arolsen unter Atemschutz gegen das Flammeninferno mit ihrer Drehleiter vorgehen. Mehrere Teams, die mit Atemschutzgeräten ausgerüstet waren, standen im wechselndem Einsatz. Als die Alutore anfingen zu schmelzen, wurde der Brand zusätzlich vom Boden aus, mit Löschwasser bekämpft. 

Unter Leitung von Diemelstadts Stadtbrandinspektor Volker Weymann konnte der Brand gegen 7.30 Uhr, weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Auch Bürgermeister Elmar Schröder machte sich bereits um 5.20 Uhr vor Ort ein Bild vom Ausmaß des Brandes. Den Rathauschef interessierte darüber hinaus  auch das abfließende Löschwasser, das sich im Rückhaltebecken der Kläranlage gesammelt hatte. Ein hinzugerufener Gefahrgutzug aus Korbach, der sich mit kontaminierten Wassern auskennt, hat damit begonnen über mobile Abscheider Öle zu filtern und den Sondermüll in Behälter zu füllen. Ein großes Lob sprach der Bürgermeister den Einsatzkräften aus, die vorbildliches geleistet haben. "Auch die Länderübergreifende Zusammenarbeit der Wehren kann nicht hoch genug bewertet werden", so der Rathauschef gegenüber unserer Redaktion.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der in der Halle gelagerten Stoffe wurde vorsorglich eine Rundfunkwarnmeldung abgesetzt, in der die Anwohner von Diemelstadt-Wrexen und Nachbarorten gebeten wurden, die Fenster geschlossen zu halten.

Eine Polizeistreife aus Bad Arolsen, sowie ein Team vom Deutschen Roten Kreuz waren als Brandabsicherung vor Ort - verletzt wurde bei dem Einsatz aber niemand. Derzeit sind die Wehren mit Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. 

Brandermittler der Kripo haben die Arbeit inzwischen aufgenommen. Über die Schadenshöhe wird von der Pressestelle der Polizei mit 500.000 Euro angegeben. Die Halle wurde völlig zerstört, derzeit besteht Einsturzgefahr. (112-magazin)

Weitere Informationen folgen.

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