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BAD AROLSEN. Vier Funkwagen der Polizei, zwei RTW-Besatzungen, ein Notarzt, vier vorläufige Festnahmen und zwei demolierte Autos im Bereich der Erstaufnahmeeinrichtung sind das Ergebnis übermäßigen Alkoholgenusses. Auch Pfefferpray musste eingesetzt werden um die Lage zu deeskalieren. 

Am Samstagabend verursachte eine Gruppe von alkoholisierten Männern einen Verkehrsunfall. Da sie anschließend auch auf Autos von vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern einschlugen, lösten sie einen Polizeieinsatz aus. Die Polizei stellte die Personalien der vier Männer fest. Bei diesen handelt es sich um junge Flüchtlinge aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Bad Arolsen-Mengeringhausen. Ein Mann musste in Gewahrsam genommen werden, einer wurde in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei Bad Arolsen leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Gegen 19.30 Uhr meldeten sich mehrere Verkehrsteilnehmer bei der Polizei. Sie berichteten von einer Gruppe junger Männer, die in der Hagenstraße in Mengeringhausen Autos anhalten und auf diese einschlagen würden. Mehrere Streifenwagen waren an dem anschließenden Polizeieinsatz beteiligt. Vor Ort trafen die Polizisten auch auf einen 51-jährigen Autofahrer, der zu den Anrufern bei der Polizei gehörte. Dieser schilderte, dass er durch die Hagenstraße gefahren sei, als ihm eine Gruppe von vier jungen Männern zu Fuß entgegenkam. Plötzlich sei einer aus der Gruppe auf seine Fahrbahn gesprungen. Dadurch sei es zu einer Kollision mit seinem Auto gekommen. Die anderen Männer aus der Gruppe schlugen und traten nun auf sein Auto ein, so dass er kurz weiterfuhr, um sich in Sicherheit zu bringen und sofort die Polizei zu verständigen. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen die Männer anschließend noch auf mindestens zwei weitere Autos eingeschlagen haben.

Die alarmierten Rettungskräfte wurden ebenfalls attackiert. Ein Sanitäter wurde bei dem Versuch, den durch den Verkehrsunfall verletzten Mann zu versorgen, von einem seiner Begleiter weggeschubst. Ein anderer Mann sollte aufgrund seines alkoholbedingten Zustandes in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Rettungswagen randalierte er jedoch und verließ diesen aus eigener Veranlassung. Bei einem Verdächtigen mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen, um den Rettungskräften ihre Arbeit zu ermöglichen.

Die Polizei konnte die Personalien der vier offensichtlich deutlich unter Alkoholeinfluss stehenden Flüchtlinge feststellen. Einer der vier Männer musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, der durch den selbst verursachten Unfall verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Polizei Bad Arolsen leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, mehreren Sachbeschädigungen und eines tätlichen Angriffs auf einen Rettungssanitäter ein.  (ots/r)

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Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Der 26 Jahre alte Flüchtling, der am 29. Mai auf der Landesstraße zwischen Vasbeck und Adorf mit seinem Fahrrad von einem Pkw erfasst worden war, befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Befürchtungen, dass sich der junge Mann bei der Kollision lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen haben könnte, bestätigten sich nach Durchlaufen des Schockraumes im Bad Arolser Krankenhaus nicht. Weil bei dem schwerverletzten Südländer aber Stauchungen im Oberkörper und linksseitige Bänderabrisse festgestellt worden waren, verbrachte das Unfallopfer bis zu seiner Operation auf der Intensivstation. Mittlerweile konnte der Patient auf eine normale Station verlegt werden. 

Was passierte auf der Landesstraße zwischen Vasbeck und Adorf?

Keine Chance hatte am Mittwoch ein Radfahrer auf der Landesstraße 3078 zwischen den Diemelseer Ortsteilen Vasbeck und Adorf - der 26 Jahre alte Mann wurde gegen 9.30 Uhr ungebremst aus dem Sattel gehoben, gegen die Windschutzscheibe geschleudert und war im Straßengraben gelandet.

Wie das Spurenbild am Unfallort ergab, war der Biker auf der langen Geraden zwischen dem Abzweig Borntosten und der Bushaltestelle "Im Meer" in Richtung Adorf unterwegs. Die Mitarbeiterin einer Tierarztpraxis aus dem Hochsauerlandkreis, die ebenfalls diesen Abschnitt befuhr, war von hinten ungebremst mit ihrem mintgrünen Caddy auf den Radler aufgefahren.

Der 26-jährige Radfahrer aus Vasbeck wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste nach der notärztlichen Versorgung in das Krankenhaus Bad Arolsen transportiert werden. Unverletzt, aber mit einem leichten Schock kam die Fahrerin (33) des Caddys davon.

Ein Sachverständiger wurde mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt, der Caddy auf Anweisung der Polizei sichergestellt.

Link: Biker umgefahren - Notarzt, Polizei und Sachverständiger vor Ort (29. Mai 2019)

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Publiziert in Polizei

SCHWALMSTADT. In den frühen Morgenstunden soll ein 21-Jähriger auf dem Bahnhofsvorplatz versucht haben, ein 14-jähriges Mädchen gegen ihren Willen zu küssen.

Zuvor war die 14-Jährige mit einer Gruppe von Jugendlichen in Treysa unterwegs. Aus dieser Gruppe heraus, in der sich auch der 21-Jährige befand, kam es in der Nacht zu mehreren Ruhestörungen. Nachdem sich die Jugendgruppe getrennt hatte, hat der 21-Jährige somalische Staatsangehörige aus dem Schwalm-Eder-Kreis das 14-jährige Mädchen festgehalten und wollte es küssen. Das Mädchen konnte sich losreißen und sich im Auto einer Zeugin, die sofort die Polizei verständigte, in Sicherheit bringen. Die 14-Jährige wurde bei dem Annäherungsversuch leicht verletzt.

Die Personalien des 21-Jährigen wurden noch in der Nacht ermittelt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung und wegen Körperverletzung. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei
Mittwoch, 07 Februar 2018 18:23

Rettungsdienst attackiert - Polizei bespuckt

KASSEL. Am gestrigen Dienstagnachmittag verletzte ein 21-jähriger Flüchtling, der als hilflose Person im Kasseler Stadtteil Unterneustadt von einem Passanten gemeldet worden war, die Besatzung des anschließend eingesetzten Rettungsdienstes. Ohne Vorwarnung griff der aggressive, berauschte junge Mann den Rettungsdienst an und verletzte sowohl die 23 Jahre alte Sanitäterin als auch den 31 Jahre alten Sanitäter.

Die beiden Mitarbeiter des Rettungsdienstes mussten sich selbst im Krankenhaus ambulant behandeln lassen und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Auch die eingesetzten beidenS treifenteams des Polizeireviers Ost mussten sich den Aggressionen stellen. Sie brachten den in einer Flüchtlingseinrichtung im Landkreis Kassel wohnenden Mann ins Polizeigewahrsam, wo er seinen Rausch ausschlief.

Wie die eingesetzten Polizisten berichten, ereignete sich der Vorfall gegen 16.30 Uhr. Der Rettungsdienst war in den Pulvermühlenweg, Ecke Sommerweg gerufen worden, da ein Passant einen hilflosen jungen Mann gemeldet hatte. Die Sanitäter trafen den Regungslosen in einem dortigen Gebüsch an und weckten ihn. Auf die Fragen nach seinem Wohlergehen und Namen, begann der Mann sofort loszuschlagen. Nach mehreren Fehlschlägen trafen seine anschließenden Tritte die beiden Sanitäter. Der Passant, der den Notruf abgesetzt hatte, versuchte auch noch beruhigend auf den hoch aggressiven Mann einzuwirken. Dabei zerriss seine Jacke, weil auch der Passant von ihm angegriffen wurde.

Erst den hinzugerufenen Beamten gelang es, den 21-Jährigen zu bändigen und ins Gewahrsam zu bringen. Über die gesamte Einsatzdauer, auch auf der Fahrt ins Gewahrsam, gebärdete sich der junge Mann sehr aggressiv, schlug und trat um sich und spuckte noch mehrfach in den Funkwagen. Er muss sich nun wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und dem seit 2017 neuen Paragrafen 114 StGB "Tätlicher Angriff aufVollstreckungsbeamte" zu denen auch Rettungssanitäter gehören, verantworten. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 02 Februar 2018 09:35

Aus Protest: Westafrikaner zündet Matratzen an

ARNSBERG. Aus Protest gegen seine Unterbringung in einer Notunterkunft hat ein Flüchtling ein Feuer gelegt - die gewünschte Aufmerksamkeit wurde dem 20-Jährigen zuteil. 

Zugetragen hatte sich der Brand am Dienstagnachmittag gegen 15.50 Uhr, in einer Notunterkunft in der Hammerweide in Arnsberg. Polizeiangaben zufolge wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert, weil ein Gebäude in Brand geraten war. Bei Eintreffen der Wache Arnsberg war der linksseitige Teil des Hauses schon komplett verqualmt. Somit wurde das Alarmstichwort erhöht und zusätzliche Löscheinheiten zur Brandstelle beordert. Drei Personen mussten über Steckleitern ins Freie gerettet werden, weitere drei Bewohner fanden die Einsatzkräfte bei der Evakuierung der Unterkunft noch in ihren Zimmern vor. Die Geretteten wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasinhalation dem Rettungsdienst übergeben.

Neben den Wachen Arnsberg und Neheim waren die Löschzüge Arnsberg und Bruchhausen sowie die Löschgruppe aus Niedereimer und der Fernmeldedienst im Einsatz. Noch während der Löscharbeiten nahm die Polizei einen 20-jährigen Mann fest. Beim Eintreffen der Rettungskräfte befand sich der Bewohner der Unterkunft vor dem Gebäude und beobachtete die Rettungs- und Löscharbeiten der Feuerwehr. Als die Polizeibeamten den Sachverhalt aufnahmen und die Hausbewohner befragten, räumte der Mann ein, die Matratzen selbst in Brand gesteckt zu haben.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Feuer durch Brandlegung entfacht wurde. Der Zuwanderer aus Guinea wurde festgenommen. Am Mittwoch erfolgte die Vorführung der Person am Amtsgericht Arnsberg. Der Richter erließ Haftbefehl gegen den 20-Jährigen.

Link: Feuerwehr Arnsberg

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Publiziert in HSK Polizei

WALDECK. Der Einladung der Polizei zu einer Präventationsveranstaltung sind zahlreiche Flüchtlinge, Dolmetscher und ehrenamtliche Helfer gefolgt. Vor etwa 85 interessierten Zuhörern sprachen Michaela Urban und Frank Siedhoff von der Korbacher Polizei zu verschiedenen Themen.

"Flüchtlinge haben in ihren Heimatländern und bei ihrer Flucht häufig negative Erfahrungen mit der Polizei gemacht. Sie sehen deshalb die Polizei als Instrument, als Teil eines korrupten, willkürlichen Systems", sagte am Montag Polizeisprecher Volker König. Deshalb sei auch Prävention ein wichtiger Baustein der Integration. Welche Rolle hat die Polizei in unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung? Wie funktioniert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft überhaupt? Diese und weitere Fragen thematisierten die beiden Polizeibeamten im Schulungsraum der Feuerwehr Sachsenhausen. Die Stadt Waldeck hatte diese Veranstaltung vorbereitet.

Frank Siedhoff, der bei der Polizeistation Korbach für Asyl- und Flüchtlingsfragen zuständig ist, stellte in seinem Vortrag die Grundzüge der polizeilichen Arbeit in den Mittelpunkt, um bei den Flüchtlingen ein Grundverständnis dafür zu entwickeln. Weitere Aspekte waren die Rechtsstaatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland, die anhand der wichtigsten Artikel des Grundgesetzes dargestellt und einiger bedeutsamer Straftatbestände thematisiert wurde. In einem weiteren Themenkomplex referierte Michaela Urban über die Kriminalitätsfelder Gewalt in der Familie und häusliche Gewalt. Michaela Urban, die sich intensiv mit diesen Themenbereichen beschäftigt, zeigte hierzu einen Filmbeitrag und führte die Flüchtlinge durch eine Ausstellung, die sie eigens zum Thema häusliche Gewalt erarbeitet hat.

Wie bei vorangenen Veranstaltungen dieser Art, zum Beispiel im Dezember in Willingen, besprachen die beiden Beamten die Ereignisse der Silvesternacht 2015/2016 in Köln und gaben gerade den jüngeren Asylbewerbern wichtige Tipps zum Verhalten bei öffentlichen Großveranstaltungen mit auf den Weg.

Hakin Sahin, Migrationsbeauftragter beim Polizeipräsidium Nordhessen, zeigte sich sehr erfreut über das rege Interesse der Flüchtlinge. "Die vielen Fragen verdeutlichen, wie wichtig solche vertrauensbildenden Veranstaltungen der Polizei sind." (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

DELBRÜCK. Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern einer Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkunft in Delbrück-Hagen ist ein Bewohner durch Messerstiche schwer verletzt worden.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten, hatte am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr eine Besucherin (21) der am Brinkweg gelegenen Unterkunft per Notruf die Rettungsleitstelle alarmiert und einen schwer verletzten Mann in der Unterkunft gemeldet. Als die Rettungskräfte dort eintrafen, fanden sie einen 35 Jahre alten Mann, der mehrere Messereinstiche im Oberkörper hatte. Nach einer notärztlichen Erstversorgung wurde der aus Rumänien stammende Mann in eine Klinik nach Bielefeld gebracht. Nach Auskunft der Ärzte sind die Verletzungen nicht lebensbedrohlich.

Noch während der ersten polizeilichen Ermittlungen tauchte ein 34-jähriger aus Syrien stammender Mann, der ebenfalls in der Unterkunft wohnt, vor dem Asylbewerberheim auf. Der Mann hatte eine Stichverletzung am Bein. Bewohner der Unterkunft gaben gegenüber der Polizei an, dass es sich bei dem Syrer um den Verdächtigen handeln soll, der auf seinen Mitbewohner eingestochen hatte. Er wurde nach ärztlicher Versorgung der Beinwunde vorläufig festgenommen und in das Gewahrsam der Polizeiwache Paderborn gebracht.

Da nicht auszuschließen war, dass die Messerattacke in Tötungsabsicht erfolgte, wurde eine Mordkommission aus Beamten des Polizeipräsidiums Bielefeld und der Kreispolizeibehörde Paderborn gebildet, die beide Beteiligten noch am Sonntagabend zu dem Tatablauf und den Hintergründen der Messerattacke befragte.

Bei der Suche in der Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkunft wurde auch das vermeintliche Tatwerkzeug, ein etwa 15 Zentimeter langes Messer, gefunden und sichergestellt. Am Montag wurden die Vernehmungen der beiden Beteiligten fortgesetzt. Dabei haben sich bislang keine Hinweise auf die genauen Hintergründe der Tat ergeben.

Der Beschuldigte wurde am Montagnachmittag einem Richter am Amtsgericht Paderborn vorgeführt. Der Ermittlungsrichter ordnete die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Totschlags gegen den Syrer an.

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Publiziert in PB Polizei

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