Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Feuerwehr Sachsenhausen

Sonntag, 21 Februar 2021 10:17

Feuerwehr löscht brennenden Volkswagen

WALDECK-SACHSENHAUSEN. Mit vier Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften rückte am Samstagabend die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen aus. Ziel war die Straße am Berge, dort hatten Anwohner einen brennenden Pkw gemeldet.

Zeugen hatten gegen 16.30 Uhr Rauch aus einem weißen, abgestellten Pkw dringen sehen und mit Schnee, der am Straßenrand lag, einen Löschversuch gestartet. Das Unterfangen brachte nicht den gewünschten Erfolg, weil sich die Flammen immer wieder einen Weg über die Motorhaube durch den Schnee bahnten. Über die Notrufnumer 112 wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert, die den Feueralarm auslöste.

Mit einem C-Rohr und unter Atemschutz ging ein Löschtrupp gegen die Flammen vor, öffnete im Nachgang die Motorhaube und überprüfte mit der Wärmebildkamera, ob sich weitere Glutnester im Motorraum befanden. Nachdem dies nicht der Fall war, konnte das Fahrzeug an den 53-jährigen Besitzer übergeben werden. Die Polizei geht nicht von Brandstiftung aus und vermutet einen technischen Defekt als Ursache.

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 29 Januar 2021 17:22

Feuerwehr zieht Bus aus prekärer Lage

VÖHL. Erneut konnten die Feuerwehren aus Vöhl und Waldeck ihren guten Ausbildungsstand unter Beweis stellen - ein Linienbus war am Freitag in Höhe des Schwanenteichs über das Ziel hinausgeschossen und drohte am Wanderparkplatz einen Abhang hinabzustürzen.  

Über die Leitstelle Waldeck-Franklenberg ging am Freitagmorgen gegen 9.35 Uhr der Notruf eines 33-jährigen Mannes aus Lichtenfels an die Freiwillige Feuerwehr Vöhl raus. Gemeldet wurde ein Bus in einer prekären Lage an der Landesstraße 3084 bei Vöhl. Umgehend rückte eine Polizeistreife aus Korbach aus und erreichte den Unfallstandort zeitnah. Um ein unkompliziertes Anrücken der alarmierten Feuerwehr zu gewährleisten, sicherten die Beamten die Unfallstelle ab. Nach Angaben der Polizei war der 33-Jährige von Marienhagen kommend in Richtung Vöhl unterwegs gewesen und wollte eine Ruhepause auf dem Wanderparkplatz einlegen. Dazu sollte es aber nicht kommen. Stattdessen geriet der Bus beim Einfahren auf den schneeglatten Parkplatz ins Rutschen, stellte sich quer und kam erst dann zum Halten, als die Vorderräder über den Abhang zum Nebenbach lugten und der Bus aufgesetzt hatte.

Gemeindebrandispektor Marco Amert mit den Kameraden der Feuerwehren aus Vöhl und Asel rückten zur Unfallstelle aus, begleitet von einem Schlepper mit Sicherungsseilen vom Vöhler Bauhof. Umgehend wurden die Seile an dem Bus befestigt und dieser gegen weiteres Abrutschen gesichert. Die angeforderte Wehr aus Sachsenhausen kam mit dem HTLF und zog den Linienbus mit der Seilwinde auf den Parkplatz zurück. Unbeschadet konnte der Fahrer seine Tour fortsetzen, Personen waren zum Glück nicht im Bus, es gab daher auch keine Verletzten.

Nach gut zwei Stunden kehrten die 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren, sowie der Mitarbeiter vom Bauhof, in ihre Standorte zurück.

Link: Unfallstandort am 29. Januar am Wanderparkplatz bei Vöhl.

-Anzeige-

Publiziert in Feuerwehr

VÖHL/WALDECK. Mit ihrem akkubetriebenen Rollstuhl ist eine 58-jährige Frau aus Schloß Holte-Stukenbrock (Landkreis Gütersloh) am Donnerstag bei Fürstental in die Tiefe gestürzt. Einsatzkräfte der Polizei aus Korbach, ein Notarzt, Rettungswagen und Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Korbach, Vöhl und Waldeck waren vor Ort 

Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück am 1. Oktober gegen 18.50 Uhr in der Spitzkehre an der Kahle Haardt in Richtung Fürstental. Der Ehemann der 58-Jährigen hatte seinen Pkw an der Spitzkehre geparkt, half der Frau in den Rollstuhl und schob diesen an den Rand des Abhangs. Um den Rollstuhl zu stabilisieren, schaltete die 58-Jährige die Elektronik ein - daraufhin setzte sich der Rollstuhl vorwärts in Bewegung und stürzte den Abhang hinunter. 

Da die Frau nicht angeschnallt war, kam sie nach sechs Metern auf einer kleine Plattform zum Liegen. Der Rollstuhl stürzte weitere 40 Meter den Abhang hinunter. Mit dem Einsatzstichwort "H Absturz Y" wurden nicht nur die Wehren aus Sachsenhausen, Basdorf und Ober-Werbe alarmiert, sondern auch die Kameraden mit der Drehleiter aus Korbach. Insgesamt, so Einsatzleiter Bernd Schäfer, waren 40 Freiwillige vor Ort.

Bei Eintreffen an der Unglücksstelle drang ein Absturz-Sicherungsteam aus Vöhl zur verletzen Person vor, um sie gegen weiteres Abrutschen zu sichern. Parallel dazu wurden mehrere Steckleiterteile zusammengefügt, um diese als schiefe Ebene und als Angriffsweg für den Notarzt und Rettungsdienst zu nutzen. Weiterhin konnte die Einsatzstelle mit Lichtmasten und dem neuen Wechselladerfahrzeug (Abrollbehälter Licht) ausgeleuchtet werden. Der Notarzt versorgte die Frau an der Absturzstelle - sie hatte sich bei dem Sturz eine Kopfverletzung zugezogen und ihre linke Schulter wurde ausgekugelt. 

Ein zusätzlicher Trupp mit Absturzsicherungsgerät machte sich auf den Weg den Rollstuhl  zu orten und für den Transport nach oben vorzubereiten. Nach Angaben von Bernd Schäfer bestand die Gefahr, dass sich die 18 Kilogramm schwere Batterie im Rollstuhl selbst entzündet und eine Flächenbrand hätte auslösen können. Die Bergung der verletzten Person geschah mit Feuerwehrleinen und einer Korbschleiftrage. Im Nachgang konnte die verletzte Frau mit einem RTW ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden. 

Link: Einsatzstandort am 1. Oktober 2020 an der Hangseite Kahle Haardt.

-Anzeige-

 

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 03 April 2018 08:15

Feuerwehr Sachsenhausen rückt Ostermontag aus

SACHSENHAUSEN. Ein geplatzter Schlauch an einem Milchtransporter rief am Montagmorgen die Sachsenhäuser Wehr auf den Plan.

Bereits in den Nachtstunden war der Transporter zu einem Hof am Rande von Sachsenhausen gefahren, um Milch zu laden. Nach der Befüllung steuerte der Lkw-Fahrer seinen Lastzug vom Nordring über die Bergstraße zur Freienhagener Straße, bemerkte dabei aber nicht, dass ein Hydraulikschlauch an seinem Laster geplatzt war. 

Erst bei Tagesanbruch fiel Passanten auf, dass sich vom Nordring bis zur Freienhagener Straße eine Ölspur zog. Die Leitstelle alarmierte daraufhin um 9.32 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen, die mit drei Einsatzfahrzeugen und 17 Einsatzkräften Bindemittel auf die etwa 950 Meter lange Ölspur streuten. Im Nachgang wurde das kontaminierte Bindemittel aufgenommen und entsorgt. Die Einsatzleitung hatte Bernd Schäfer.  (112-magazin)

Link: Ölspur vom Nordring zur Freienhagener Straße

Anzeige:


Publiziert in Feuerwehr

FREIENHAGEN/SACHSENHAUSEN. Ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 251 gibt der Polizei derzeit noch Rätsel auf - ein 24 Jahre alter Bad Wildunger kam am Freitagabend mit seinem Audi von der Fahrbahn ab und landete in einem Feld. Die Ursache für den Unfall ist nicht bekannt.

Mindestens 38 Freiwillige der Wehren aus Freienhagen und Sachsenhausen rückten am 12. Januar zu einem Einsatz in Nähe des Waldecker Stadtteils Freienhagen an der Bundesstraße 251 aus. Für Einsatzleiter Andreas Przewdzing und den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer ein weiterer Einsatz, bei dem eine verletzte Person aus einem Fahrzeug befreit werden musste.

Was war geschehen?

Alarmiert wurden Polizei- und Rettungskräfte, sowie die Wehren durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg gegen 19.15 Uhr. Mit sieben Einsatzfahrzeugen waren die Freiwilligen schnell vor Ort und sperrten die Straße im Bereich der Unfallstelle ab. Während Bernd Schäfer mit mehreren Trupps zum verunglückten Fahrzeug vorrückte, ließ Andreas Przewdzing die Unfallstelle und den Einsatzbereich am Fahrzeug, der sich ungefähr 60 Meter von der Fahrbahn entfernt befand, weiträumig mit Strahlern ausleuchten. Weiterhin wurde eine Stelle ausgewiesen, wo der Verletzte von der RTW-Besatzung aufgenommen werden konnte. Auch die Kontaktaufnahme zur eintreffenden Polizeistreife aus Korbach funktionierte reibungslos.  

Am Unfallwagen angekommen, erkannte Schäfer, dass der Fahrer verletzt hinter seinem Airbag im Auto saß. Zusätzlich wurden mobile Leuchter angefordert, eine Stromversorgung aufgebaut und das Fahrzeug mit Holzkeilen fixiert. Da nicht ersichtlich war, wie schwer die Verletzungen des Autofahrers sind, wurde mit einem hydraulischen Rettungssatz der B-Holm und die Hintertür aus dem silberfarbenen Pkw abgetrennt, der Verletzte schonend aus dem Auto gehoben und mit einer Trage - unterstützt durch das Rettungsteam - zum Rettungswagen gebracht. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt konnte der junge Mann mit dem Promedica-Rettungsdienst in das Stadtkrankenhaus nach Bad Wildungen transportiert werden.

Polizei lässt Straße zügig räumen

Um die voll gesperrte Bundesstraße für den Verkehr zügig freigeben zu können, setzten die Wehren einen Vorschlag der am Unfallort eingesetzten Beamten aus Korbach um: "Vorarbeit leisten und den Unfallwagen mit einer Seilwinde zur Straße ziehen", lautete eine Bitte der Polizei, die schnell erledigt werden konnte. Als der Abschleppwagen der Firma Heidel um 20.20 Uhr an der Unfallstelle eintraf, wurde der Audi zeitsparend aufgeladen und abtransportiert. Die Straße wurde anschließend durch Einsatzkräfte der Wehren von Autoteilen und Schmutz gesäubert. Gegen 20.40 Uhr konnte die Straße für den Verkehr freigegeben werden.

Unfallursache unklar

Nach einem Statement der Polizei an der Unfallstelle ist die Unfallursache unklar. Fest steht, dass der 24-jährige aus Richtung Freienhagen in Fahrtrichtung Sachsenhausen unterwegs war und mit seinem Audi nach links von der Straße abgekommen war. Dabei schoss das Fahrzeug eine Böschung hinab und kam im freien Feld zum Stehen.

Link: Einsatzstandort Feuerwehren, Polizei und Retter an der B 251

Publiziert in Feuerwehr

HÖRINGHAUSEN. Straßenglätte führte am Samstagmorgen trotz guter Winterreifen zu einem Verkehrsunfall zwischen Höringhausen und Strothe - die Fahrerin wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr aus ihrem Wagen befreit und dem Notarzt übergeben.

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg wurden die Einsatzkräfte der Wehren aus Sachsenhausen und Höringhausen um 7.51 Uhr alarmiert, um eine Person aus ihrem Auto zu befreien, die bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in einer Kurve auf der Kreisstraße 15 die Kontrolle über ihren Wagen verloren hatte. Das Fahrzeug kam in Fahrtrichtung Strothe nach links von der Fahrbahn ab, rasierte einen Leitpfosten und landetet im linken Straßengraben.

Mit 35 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen traf Einsatzleiter Andreas Przewdzing zügig am Unfallort ein. Die Freiwilligen sicherten das auf der Seite liegende Fahrzeug mit Stützen ab. Mit einem Spineboard wurde die verunglückte Person aus dem Renault befreit, auch deshalb, weil eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen war. Ein vor Ort eingetroffener Notarzt versorgte die 29-Jährige im Promedica Rettungswagen und veranlasste den Transport in das Korbacher Krankenhaus.

Federführend waren Beamte von der Polizeistation Korbach. Die Streifenwagenbesatzung nahm den Unfall auf, regelte den Verkehr und koordinierte den Einsatzablauf in Absprache mit Andreas Przewdzing und dem Rettungsteam. Der blaue Twingo wurde vom Abschleppdienst Heidel abgeholt. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Informationen vor. Auch über die Schwere der Verletzungen bei der 29-Jährigen, die in einem Ortsteil von Waldeck wohnt, waren keine Informationen verfügbar.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Kreisstraße 15 zwischen Höringhausen und Strothe.


Publiziert in Feuerwehr

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige