Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Feuerlöscher

Montag, 20 August 2012 22:12

Bremse oder Lager heiß: Lkw-Anhänger raucht

KORBACH. Qualm ist von einem Rad eines Containerlastzuges aufgestiegen, weil vermutlich eine Bremse oder ein Lager heißgelaufen war. Der Lkw-Fahrer und die Feuerwehr verhinderten Schlimmeres.

Der Fahrer einer Korbacher Spedition hatte am frühen Montagnachmittag mit dem Containerzug die Korbacher Umgehung verlassen, als er gegen 14.30 Uhr im rechten Außenspiegel Rauch vom rechten Vorderreifen des Anhängers aufsteigen sah. "Ich habe sofort angehalten, die Feuerwehr verständigt und den Anhänger abgekuppelt, sagte der Lkw-Fahrer gegenüber 112-magazin.de. Mit einem Feuerlöscher ging der Brummifahrer gegen das vermeintliche Feuer vor.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wenige Augenblicke später war die komplette Felge war. Die Feuerwehrleute kühlten Reifen, Felge, Bremsen und weitere Fahrzeugteile mit dem Sprühstrahl ab. So verhinderten die Einsatzkräfte, dass die enorme Hitze auf das Gummi des Reifens übergeht und dieser zu brennen beginnt.

Der Lkw-Fahrer steuerte sein Gefährt nach Ende des Feuerwehreinsatzes zu einer Werkstatt, um dem Grund für den Vorfall nachzugehen. Die Abfahrt von der Umgehung zur Strother Straße blieb für gut 30 Minuten halbseitig gesperrt. Zu Behinderungen kam es dort aber nicht.

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 18 Juni 2012 20:08

In alter Firma randaliert und Feuer gelegt

MEDEBACH. Einen Schaden von 5000 Euro haben unbekannte Randalierer angerichtet, die sich in einem stillgelegten Komplex einer Textilfirma austobten. Nach Einschätzung der Polizei könnten es Kinder oder Jugendliche gewesen sein.

Zu den Sachbeschädigungen in einem stillgelegten Komplex einer Textilfirma an der Straße Auf der Burg war es am Sonntagnachmittag gekommen, wie Polizeisprecher Stefan trelle am Montag berichtete. Mehrere Kinder oder Jugendliche drangen in das Gebäude ein, zertrümmerten Fensterscheiben, entleerten mehrere Feuerlöscher und machten ein kleines Feuer. Der Brand konnte ohne großen Aufwand gelöscht werden.

Der Gesamtschaden beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 5000 Euro. Um Hinweise auf die vermutlich jungen Täter bittet die Polizei in Winterberg, Telefon 02981/90200.

Publiziert in KS Polizei

TWISTE. Beim Versuch, einen implodierten und dadurch brennenden Fernseher mit einem Feuerlöscher zu löschen, hat eine 72 Jahre alte Frau am Sonntag eine Rauchvergiftung erlitten. Sie wurde stationär im Arolser Krankenhaus aufgenommen.

Das Fernsehgerät war am Sonntagvormittag gegen 10.45 Uhr in einem Arbeits- und Fernsehraum im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses in der Straße Auf dem Schilling am Twister Ortsrand implodiert und hatte dadurch Feuer gefangen. Eine 72 Jahre alte Bewohnerin, die zu diesem Zeitpunkt allein zu Hause war, bemerkte das Feuer, verständigte telefonisch ihren Sohn und begann die Brandbekämpfung mit einem Pulverlöscher. Laut Polizei und Gemeindebrandinspektor Volker Bangert atmete die Dame dabei Brandrauch ein und zog sich eine Rauchgasvergiftung zu.

Die vom Sohn der Frau verständigte Rettungsleitstelle alarmierte umgehend die Feuerwehren aus Twiste, Berndorf, Mühlhausen, Elleringhausen und Nieder-Waroldern sowie die Besatzung eines Rettungswagens und den Notarzt aus Bad Arolsen. Dank des zügigen Handelns der Twister Feuerwehr, die den Innenangriff mit Kübelspritze und Feuerlöscher unter Atemschutz vornahm, war das Feuer schnell unter Kontrolle. Beim Eintreffen der Berndorfer Feuerwehr war die Wasserversorgung bereits aufgebaut. Die Berndorfer Kameraden brachten einen Lüfter in Stellung, um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien. Einige Feuerwehrleute räumten den ausgebrannten Fernseher und einige vom Feuer betroffene Möbelstücke aus dem Gebäude und suchten mit einer Wärmebildkamera das Zimmer nach weiteren Brandnestern ab. Die Einsatzleitung hatte zunächst der Twister Wehrführer Michael Putzki, später übernahm der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Bernd Fingerhut die Leitung.

Die Rentnerin wurde schließlich von der Besatzung eines Rettungswagens ins Krankenhaus nach Bad Arolsen eingeliefert. Am Montag erklärte Polizeisprecher Volker König, der Schaden belaufe sich nach einer ersten Schätzung auf rund 10.000 Euro.


Die Wehren aus Twiste und Berndorf waren erst Anfang März gemeinsam im Einsatz:
Windböe: Lkw kommt von B 252 ab und landet in der Twiste (08.03.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 19 März 2012 20:08

16-Jähriger zündelt: Flächenbrand entfacht

BAD AROLSEN. Ein 16-Jähriger hat an einem trockenen Grasbüschel gezündelt und so einen Flächenbrand in der Nähe des Berufsbildungswerks entfacht. Der Teenager muss nun damit rechnen, die Kosten für den Feuerwehreinsatz zu zahlen.

Der Schüler hatte laut Polizei am Montagnachmittag gegen 15 Uhr auf einem Gelände an der Straße Wilkfeld mit einem Feuerzeug einen trockenen Grasbüschel angesteckt. Dieser fiel zu Boden und setzte eine Brachfläche in Brand. Das Feuer breitete sich rasch auf eine rund 300 Quadratmeter große Fläche an einem Metallbaubetrieb aus.

Beim Versuch, die Flammen auszutreten, wurde der Jugendliche von anderen Teenagern und einem Erwachsenen beobachtet. Sie eilten hinzu und versuchten vergeblich, den Brand mit einem Feuerlöscher und Wassereimern zu löschen. Schließlich riefen sie die Feuerwehr.

Wenig später rückten 15 Einsatzkräfte des gegenüber liegenden Stützpunktes mit zwei wasserführenden Fahrzeugen aus - die insgesamt mehr als 6000 Liter Wasser an Bord reichten aus, um den Flächenbrand vollständig abzulöschen. Nach gut einer halben Stunde war der Einsatz beendet.

Weil kein materieller Schaden entstand - Bäume und eine Hecke blieben unversehrt -, erging gegen den 16-jährigen Twistetaler keine Anzeige wegen Brandstiftung. Er müsse jedoch damit rechnen, von der Stadt die Kosten für den Feuerwehreinsatz in Rechnung gestellt zu bekommen, hieß es am Abend bei der Arolser Polizei.


Bereits am Vormittag hatte es einen Flächenbrand gegeben:
Brände an drei Stellen gleichzeitig (19.03.2012, mit Fotos)

Link:

Feuerwehr Bad Arolsen

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 10 Februar 2012 05:43

Mülltonnen in Flammen: Brandstiftung?

KLEINERN. Zwei Mülltonnen in einem Holzverschlag haben am Abend in Flammen gestanden. Nachbarn bemerkten den Brand, der noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr mit zwei Feuerlöschern eingedämmt wurde. Brandstiftung schließt die Polizei als Ursache für das Feuer nicht aus.

Anwohner der Straße Auf dem kleinen Felde in Kleinern bemerkten laut Polizei kurz nach 21 Uhr am Donnerstagabend einen Feuerschein am Haus ihrer Nachbarn und schlugen Alarm. Dadurch, dass das Feuer "zum Glück rechtzeitig bemerkt wurde", so der Dienstgruppenleiter, habe das Feuer in einem Holzverschlag nicht auf das Wohnhaus übergreifen können. In Flammen standen die blaue und die grüne Tonne sowie einige gelbe Säcke, die schwarze Restmülltonne stand zur Abfuhr bereits an der Straße.

Mit zwei Feuerlöschern gingen die Anwohner gegen das Feuer vor, wenig später trafen die ersten Feuerwehrleute ein. Die Einsatzkräfte unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Manfred Hankel löschten das Feuer vollständig ab. Trotz des schnellen Einsatzes der Anwohner und der Feuerwehr entstand laut Polizei ein Schaden von rund 3000 Euro. So verbrannten nicht nur die Mülltonnen und der Holzverschlag vollständig, sondern es platzte wegen der Hitzeentwicklung auch ein Garagenfenster und der Fensterrahmen wurde angesengt. Sogar die Dachsparren des Wohnhauses waren teilweise schon vom Ruß geschwärzt.

Einen technischen Defekt schließt die Polizei als Brandursache ebenso wie eine Selbstentzündung aus. Die Bewohner des betroffenen Hauses hätten zwar einen Kamin, würden die Asche aber in einem Blecheimer erkalten lassen - außerdem war die Restmülltonne nicht betroffen. Die Ermittler gehen daher von Brandstiftung aus und bitten um Hinweise möglicher Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben. Die Rufnummer der Wildunger Station lautet 05621/70900.


Anfang Februar waren in Berndorf Mülltonnen verbrannt:
Brand: Mülltonnen und Dachelemente schmilzen (02.02.2012, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 06 Januar 2012 10:16

Polizisten retten Verletzten aus brennendem Auto

RÖSENBECK/BRILON. Polizisten haben einen Schwerverletzten aus einem Auto gerettet, das nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend zu brennen begann. Anschließend erstickten die Beamten die Flammen mit einem Feuerlöscher.

Auf schneeglatten Straßen kam es am Donnerstagabend bei Brilon gleich zu zwei Verkehrsunfällen mit Verletzten. Auf der Bundesstraße 7 bei Rösenbeck wurde ein 32-jähriger Autofahrer aus Brilon leicht verletzt. Er kam unterhalb des Rösenbecker Sportplatzes in Fahrtrichtung Marsberg mit seinem Wagen ins Schleudern und prallte in die Leitplanken. Er kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. An seinem Auto und an der Leitplanke entstand ein Schaden von knapp 7000 Euro.

Bei einem weiteren Unfall auf der Altenbürener Straße wurden wenig später zwei Männer schwer verletzt. Ein 21-Jähriger aus Bielefeld verlor ausgangs einer lang gezogenen Rechtskurve, kurz hinter dem Ortsausgang Brilon, die Kontrolle über seinen Kleintransporter. Er schleuderte zunächst auf die Gegenfahrbahn und kam dann nach rechts von der Straße ab. Dort prallte der Lieferwagen gegen einen Baum. Anschließend schleuderte der Wagen zurück auf die Fahrbahn und blieb dort total beschädigt stehen. Der Fahrer und sein 25-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus Bielefeld, wurden bei dem Unfall schwer verletzt und kamen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Der Motorblock des Transporters hatte nach dem Aufprall durch auslaufendes Benzin Feuer gefangen. Die zuerst am Unfallort eintreffenden Polizisten retteten den Beifahrer aus dem Wagen und erstickten den entstehenden Brand mit einem Feuerlöscher. Es entstand ein Schaden von 15.000 Euro.

Nach dem Unfall rückte auch die Feuerwehr Brilon aus. Die Brandschützer räumten die Unfallstelle und fingen auslaufende Betriebsmittel auf.


Link:
Feuerwehr Brilon

Publiziert in KS Retter

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Gerade zum Jahreswechsel warnt die Feuerwehr vor nachlässigem Umgang mit Feuer - auch jenseits der bekannten Gefahren rund um das Hantieren mit Silvesterfeuerwerk.

Heinz-Georg Lütticke, Vorsitzender des Ausschusses Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung im Kreisfeuerwehrverband Siegen-Wittgenstein, erinnert an kleine Nachlässigkeiten, die zu großem Unglück führen können: "Wer zum Neujahrsfeuerwerk nach draußen geht und währenddessen die niederbrennende Kerze im Haus vergisst, kann rasch eine böse Überraschung erleben."

Eine Woche nach Weihnachten seien zudem viele noch stehende Weihnachtsbäume und Adventsgeschenke so ausgetrocknet, dass ein kleiner Funke ausreiche, um etwas in Brand zu setzen. Auch die zum Jahreswechsel beliebten Fondues und Feuerzangenbowlen seien in ihrer Gefährlichkeit bei der Zubereitung nicht zu unterschätzen - gerade, was die Verletzungsgefahr durch umher spritzendes Fett betrifft.


Die Möglichkeiten, derartige Unglücke im eigenen Haus zu verhindern, sind laut Heinz-Georg Lütticke denkbar einfach: Installierte Rauchmelder können schon in der Entstehungsphase von Bränden, also frühzeitig, Alarm schlagen.

Heinz-Georg Lütticke habe als stellvertretender Leiter der Kreuztaler Stadtfeuerwehr in den letzten Jahren schon einige Einsätze erlebt, bei denen der schrillende Alarmton der wenige Euro teuren Lebensretter schon so früh einen Brand gemeldet hat, dass Zimmerbrände in der Entstehungsphase gelöscht werden konnten.

Wichtig bei der Anschaffung der batteriebetriebenen Warngeräte, die in mehreren Räumen des Hauses installiert sein sollten, sei darauf zu achten, dass sie die Gütesiegel "CE-geprüft" und "VDS-Siegel" trügen.

Geradezu eine Selbstverständlichkeit solle in jedem Haushalt ein Feuerlöscher sein. Schließlich bleibt ein schnell gemeldetes Feuer nur dann eine Kleinigkeit, wenn es rasch erstickt wird. Dabei warnt die Feuerwehr jedoch zugleich vor lebensgefährlichen Heldentaten: Müsste ein Laienhelfer beim Löschen Brandrauch einatmen, ist ein sofortiger Rückzug die vernünftigere Variante.

Mit dem Wählen des Notrufes 112 ist garantiert, dass in wenigen Minuten Feuerwehrkräfte anrücken, die beim Löschen durch Tragen von Atemschutz vor den tödlichen Rauchgasen geschützt sind.

 

Zum Abschluss ein paar Sicherheitstipps der Feuerwehren für Silvester:

Alljährlich muss die Feuerwehr besonders häufig durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern ausgelöstes Feuer löschen. Dabei kann Silvester auch mit der „Knallerei“ ein sicheres Vergnügen sein, vorausgesetzt man beherzigt einige Tipps.

Feuerwerkskörper der Klasse 1   (Kinder und Jugendliche):

Kinder und Jugendliche dürfen nur Feuerwerkskörper der Klasse 1 kaufen und unter Aufsicht eines Erwachsenen abbrennen. Zum Feuerwerk der Klasse 1 gehören z. B. Bengalisches Feuer, Wunderkerzen oder Tischfeuerwerk, welches nur auf feuerfesten Unterlagen und nicht in der Nähe von leicht entzündbaren Materialien abzubrennen ist.


Feuerwerkskörper der Klasse 2 (Nur   für Erwachsene):

Feuerwerkskörper der Klasse 2 darf ausschließlich von Erwachsenen verwendet werden. Hier rät die Feuerwehr:
1.    Nur Feuerwerkskörper mit Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BMA) verwenden. „Schwarzmarkt Ware“ kann unberechenbar heftig explodieren!

2.    Bereits am Silvesternachmittag die Gebrauchsanweisung für das Feuerwerk in Ruhe und mit klarem Verstand lesen.

3.    Feuerwerkskörper getrennt von Zündhölzern oder Feuerzeugen aufbewahren.

4.    Beim Hantieren mit Feuerwerk nie den gesamten Vorrat in einer Tüte oder in einem Karton bereithalten.

5.    In der Silvesternacht Fenster und Balkontüren schließen!

6.    Für Entstehungsbrände einen gefüllten Wassereimer bereithalten.

7.    Angezündete Feuerwerkskörper, die nicht explodiert sind, liegen lassen! Sie sind unberechenbar und können später explodieren!


Weiterhin dürfen Raketen nur von geeigneten Freigeländen oder der Straße aus senkrecht nach oben starten, nicht schräg vom Balkon aus. Am sichersten ist eine leere Flasche in einer Getränkekiste. Bitte beachten Sie auch, dass die Raketen und Geschosse aus Signal- und Schreckschusswaffen auf ihrer Flugbahn gegen keinerlei Hindernisse stoßen können. Böller (egal welcher Größe), Raketen und Geschosse aus Schreckschusswaffen nie gegen Menschen und Tiere richten!

„Kanonenschläge“ oder andere laute Knallkörper so zünden, dass Menschen oder Tiere nicht gefährdet werden (Gefahr von Verbrennungen und / oder Gehörschäden)!

Publiziert in SI Feuerwehr

KREUZTAL. Ausgebrannt ist am Mittwochnachmittag ein VW Golf an der HTS-Anschlussstelle zwischen Kreuztal und Fellinghausen.

Auf der Brücke unterwegs, hatte der Fahrer eine Rauchentwicklung im Bereich des Armaturenbrettes festgestellt. Alle vier Insassen verließen daraufhin schnell das Fahrzeug.

Ein zufällig vorbeikommender Feuerwehrmann aus Fellinghausen leistete mit Feuerlöschern bereits ganze Arbeit, bevor der Löschzug Kreuztal mit zwei Fahrzeugen anrückte und den Brand mit Wasser und Schaum löschte.

Mit hydraulischem Rettungsgerät verschafften sich die Einsatzkräfte während der Löscharbeiten Zugang zum Motorraum.

Die rasche Hilfe aller beteiligten konnte allerdings nicht verhindern, dass das knapp zwölf Jahre alte Fahrzeug ausbrannte und jetzt nur noch Schrottwert hat.

Die Rampe der HTS musste für die Zeit der Löscharbeiten teilweise gesperrt werden; die Polizei leitete den Verkehr um.


Link:

Feuerwehr Kreuztal

Publiziert in SI Feuerwehr
Montag, 28 November 2011 08:59

Glätte: Zwei Frauen rammen denselben Baum

RHADERN. Zwei Frauen sind am Montagmorgen im Abstand weniger Minuten gegen denselben Baum geprallt. Eine 33-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen, ihr Auto fing beim Aufprall Feuer. Die Landesstraße 3076 blieb zwischen Goddelsheim und Rhadern rund eine Stunde gesperrt.

Eine 18 Jahre alte Schülerin aus einem Lichtenfelser Stadtteil war am Montag gegen 8 Uhr aus Rhadern kommend in Richtung Goddelsheim unterwegs. Die junge Frau, die auf dem Weg zur Schule war, verlor bei dichtem Nebel auf Eisglätte die Kontrolle über ihren VW Lupo. Der Kleinwagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Baum. Nach der Kollision kam der Lupo von der Straße ab und landete auf einem Feld. Die 18-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon, hinzukommende Mitschüler brachten sie mit einem anderen Auto ins Krankenhaus und informierten die Polizei.

Corsa fängt beim Aufprall Feuer
Die Besatzung einer Streife sicherte die Unfallstelle mit einem Warndreieck ab und stellte das Fahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht einige Meter vom Baum entfernt auf den rechten Fahrstreifen. Als allerdings einige hinzukommende Autos auf Glätte ebenfalls ins Schlingern gerieten, parkten die Beamten den Streifenwagen vorsorglich um. Nur Augenblicke später verlor eine 33-jährige Lichtenfelserin die Kontrolle über ihren Opel Corsa und prallte vor denselben Baum, den zuvor die 18-Jährige gerammt hatte. Die Opel-Fahrerin zog sich schwere Verletzungen zu, ihr Auto fing beim Aufprall Feuer. Ein Polizist löschte die Flammen mit einem Feuerlöscher.

"Schauer läuft einem eiskalt Rücken runter"
"Mir zittern jetzt noch die Finger", sagte einer der Polizeibeamten an der Unfallstelle. Beim Gedanken daran, dass der Opel den Streifenwagen beinahe gerammt hätte und die beiden Schutzleute dabei auch hätten Verletzungen davontragen können, "läuft einem eiskalt ein Schauer den Rücken runter". Hätten er und sein Kollege das Einsatzfahrzeug nicht umgestellt, "hätte uns der Opel genau getroffen".

Eine zufällig hinzukommende Mitarbeiterin der Johanniter Unfallhilfe (JUH) versorgte und betreute die 33-Jährige bis zum Eintreffen eines Rettungswagens im Polizeifahrzeug. Anschließend wurde die Corsa-Fahrerin ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Die Lichtenfelserin hatte sich schwere Verletzungen, unter anderem an einem Bein, zugezogen.

Mitarbeiter der Straßenmeisterei streuten die L 3076 ab, die Strecke blieb bis zum Abschluss der Bergungsabreiten rund eine Stunde gesperrt. An beiden Autos entstand Polizeiangaben zufolge Totalschaden, der sich auf insgesamt 7000 Euro beläuft.

Publiziert in Retter
Montag, 17 Oktober 2011 14:53

Im Parkhaus: PKW mit Löschpulver besprüht

BAD WILDUNGEN. Mit einem geklauten Feuerlöscher hat ein Unbekannter am Samstag einen Opel Astra besprüht. Das Auto war in der unteren Ebene des Parkhauses in der Mittelstraße abgestellt gewesen.

Der Täter hat nach Angabe der Polizei in der Zeit zwischen 10 Uhr und 12 Uhr zugeschlagen. Zuerst öffnete er den Schrank für die Brandschutzeinrichtungen, der im Parkhaus installiert ist. Er entnahm den Trockenpulver-Löscher (sechs Kilo Inhalt) und sprühte den gesamten Vorrat auf den PKW, der einer 62-jährigen Bad Wildungerin gehört. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 400 Euro.

Zeugen melden sich bei der Polizeistation in Bad Wildungen, Tel.: 05621-7090-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Publiziert in Polizei
Seite 9 von 10

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige