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Mittwoch, 26 September 2018 15:20

BMW gerät auf Tankstellengelände in Brand

WILNSDORF. Eine aus Irland stammende Familie bemerkte am Dienstagabend beim Befahren der Siegener Straße in Wilnsdorf-Niederdielfen eine plötzliche Rauchentwicklung aus dem Motorraum ihres BMW X5.

Zeitgleich bemerkte der am Steuer sitzende 51-jährige Familienvater, dass der Motor unregelmäßig und stotternd lief. Er lenkte daraufhin den Geländewagen auf ein nahegelegenes Tankstellengelände, um nach technischer Hilfe zu fragen. Beim Verlassen des Autos bemerkte der Ire jedoch, dass sich die Rauchentwicklung verstärkte und nun sogar Flammen unter seinem Fahrzeug hervorschlugen.

Die mitfahrenden Kinder im Alter von 4, 10 und 15 Jahren sowie die 41-jährige Ehefrau verließen daraufhin umgehend den Pkw. Helfer führten dann einen ersten Löschangriff mit Feuerlöschern aus dem Bestand der Tankstelle durch. Die sofort alarmierte Freiwillige Feuerwehr Wilnsdorf löschte alsdann den brennenden Motorraum.  

Personen kamen bei dem Geschehen nicht zu Schaden. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Siegener Straße kurzzeitig gesperrt werden. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

BAD BERLEBURG. Am Sonntagabend drang ein mit einem Hammer und einem Messer bewaffneter 44-jähriger Mann in Bad Berleburg in die Wohnung seines 50-jährigen Bruders in der Emil-Wolff-Straße ein.

Es entwickelte sich ein Streitgeschehen zwischen den beiden Brüdern, das sich zunächst in der Wohnung des 50-Jährigen abspielte und dann im weiteren Verlauf nach draußen - auf die Straße - verlagerte.

Im Verlauf der Auseinandersetzung fügte der 44-Jährige seinem Bruder unter anderem eine massive Schnittverletzung im Bauchbereich zu.

Nachdem Zeugen die Polizei alarmiert hatten, wartete der leicht unter Alkoholeinfluss stehende 44-Jährige an Ort und Stelle auf das Eintreffen der Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung der Wache Bad Berleburg konnte den 44-Jährigen dann entwaffnen, vorläufig festnehmen und der Wache zuführen.

Sein schwerst verletzter Bruder wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Siegener Klinik geflogen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen familiäre Konflikte ursächlich für die Auseinandersetzung der beiden Brüder am Sonntagabend gewesen sein.

Beide Brüder haben einen Migrationshintergrund.

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat wurde die Staatsanwaltschaft Siegen informiert. Polizeilicherseits wurde die zuständige Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen alarmiert und erschien mit mehreren Beamten am Tatort und nahm dort - unterstützt von Krimimalbeamten des Bad Berleburger Kriminalkommissariats - ihre Ermittlungen auf.

Das Opfer befindet sich noch im Krankenhaus, sein Zustand ist jedoch nach aktuellen Informationen der Polizei nicht lebensbedrohlich.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft dauern noch an.

Publiziert in SI Polizei
Samstag, 21 Juni 2008 10:18

Küchenbrand: 30-Jähriger stirbt

HELSEN. Nach einem Küchenbrand ist ein 30 Jahre alter Bewohner am frühen Samstagmorgen an einer Rauchgasvergiftung gestorben.

Ein 41 Jahre alter Bewohner eines Mehfamilienhauses in der Professor-Bier-Straße war um kurz nach 3 Uhr durch einen Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden und hatte die Rettungskräfte verständigt. Der 41-Jährige, dem der Brand den Fluchtweg aus dem zweiten Stock durchs Treppenhaus versperrt hatte, wurde über die Drehleiter gerettet. Er kam mit dem Schrecken davon. Tragische Folgen hatte der Brand allerdings für den 30 Jahre alten Mann, in dessen Wohnung im ersten Stock der Brand ausgebrochen war: Er starb an einer Rauchgasvergiftung.

Feuerwehrleute unter Atemschutz hatten den am Boden liegenden und bewusstlosen Mann im Wohnzimmer gefunden und ins Freie getragen. Hier behandelten Rettungsassistenten und der Notarzt den Mann, den sie ins Bad Arolser Krankenhaus einlieferten. Doch auch dort kam jede Hilfe zu spät.

Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer aus bislang noch unbekannter Ursache in der Küche im ersten Stock ausgebrochen. Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Ludger Brinkmann beschränkte sich der eigentliche Brand auf die Küche, Rauch und Ruß zogen jedoch in die gesamte Wohnung. Dies sei vermutlich auch dem allein in der Wohnung lebenden 30-Jährigen zum Verhängnis geworden. Die Kriminalpolizei nahm noch am frühen Morgen die Ermittlungen am Brandort auf. Die Schadenshöhe an dem vor einigen Jahren zu einem Mehrfamilienhaus umgebauten ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude geht in die Zehntausende. Im Erdgeschoss war niemand vom Brand betroffen - die Wohnung ist derzeit unbewohnt.

Die Leitstelle hatte erst die Feuerwehr Helsen und wenig später die Kameraden aus der Kernstadt alarmiert. Laut Brinkmann stand der 41-Jährige bei Eintreffen der ersten Brandschützer an einem Fenster im zweiten Stock. Rauch drang aus den Fenstern des Gebäudes. Die Helser Kräfte brachten eine Steckleiter an der Hauswand in Stellung, über die der Mann jedoch nicht nach unten klettern wollte. Daraufhin sei der Eingeschlossene über die Drehleiter gerettet worden. Gerettet haben die Feuerwehrleute auch eine Katze, eine weitere starb aber durch Feuer oder Rauch.

Im Einsatz waren insgesamt fast 40 Feuerwehrleute, die Besatzungen zweier Rettungswagen, Notarzt sowie Schutz- und später Kriminalpolizei. Die Professor-Bier-Straße blieb während der Löscharbeiten voll gesperrt. Gegen 5.30 Uhr rückten die letzten Feuerwehrleute und die Ermittler der Kripo ab.

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Sonntag, 31 Mai 2009 10:16

Familie steckt an Hang fest: Rettung

SCHEID. Retter haben eine vierköpfige Familie befreit, die an Pfingstsonntag am Edersee an einem steilen Hang feststeckte.

Ein 39 Jahre alter Mann, seine 40-jährige Ehefrau sowie ihre neun und zehn Jahre alten Töchter waren am Sonntagmittag gegen 14 Uhr vom DKV-Campingplatz in Fürstental zu Fuß in Richtung Scheid aufgebrochen, um nach Scheid zu wandern. Die Familie aus Süddeutschland habe "aus Unachtsamkeit den falschen Weg eingeschlagen", sagte Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei am Nachmittag gegenüber 112-magazin.de. Der eigentlich den dortigen Steganlagen führende Weg münde in einem Pfad, der schließlich im Nicht endet. Von dort aus habe die Familie versucht, einen höher gelegenen Weg an der Kahlen Hardt zu erreichen. Etwa 50 Meter über dem Edersee hätten Eltern und Töchter schließlich festgesteckt. Paulus bezeichnete das Gebiet als "absolut unwegsam".

Eine Bootsbesatzung der DLRG, die auf dem Rückweg von der Pfingstregatta war, entdeckte die Familie in ihrer misslichen Lage und verständigte die Leitstelle. Diese alarmierte die Feuerwehren aus Ober- und Nieder-Werbe sowie aus Basdorf, die Bergwachten aus Willingen und Bad Wildungen, das THW aus Korbach sowie den Vöhler Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber, seinen Stellvertreter Bernd Schenk und den stellvertretenden Waldecker Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer - dieser hatte laut Wasserschutzpolizei die Einsatzleitung.

Die Feuerwehrleute seilten sich vom Kahle-Hardt-Weg aus etwa 120 Meter zu der Familie ab. Die Eltern und ihre Kinder seien dann mit Leinen gesichert und zum See hinabgelassen worden, erklärte Schreiber auf Anfrage. Am See hätten DLRG-Boote die Geretteten aufgenommen. Sie alle seien unverletzt geblieben, erklärte Gerd Paulus. Ein vorsichtshalber zur DLRG-Station Fürstental bestellter Rettungswagen sei nicht benötigt worden - ebenso die Bergwächter und das THW. Diese Kräfte konnten laut Schreiber die Anfahrt abbrechen. Die eingesetzten Feuerwehrleute hätten die Rettung mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bewältigt.

An dem Weg soll laut Paulus nun ein Warnschild aufgestellt werden, das Fußgänger vor den Gefahren an dem steilen Edersee-Hang warnt. Am Pfingstsonntag waren nach Angaben Schreibers zahlreiche Wanderer am See unterwegs. Auf dem betroffenen Weg sei die Familie allerdings allein unterwegs gewesen. Der Einsatz sei "vorbildlich gelaufen", lobte der Vöhler Gemeindebrandinspektor die beteiligten Kräfte. Für die Familie sei der missglückte Ausflug glücklicherweise glimpflich ausgegangen.

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Freitag, 12 August 2011 15:05

Brandstifter steckt Bauholz vor Wohnhaus an

WELLEN. Eine brennende Rundballenpresse und offenbar vorsätzlich in Brand gesetztes Bauholz hat die Feuerwehr löschen müssen.

Während die Rundballenpresse am späten Donnerstagabend durch ein heiß gelaufenes Lager in Brand geraten war, schließt die Wildunger Polizei im Fall des brennenden Bauholzes wenige Stunden später Brandstiftung nicht aus. Dank der schnellen Reaktion aufmerksamer Nachbarn griffen die Flammen nicht von dem brennenden Bauholz auf das Haus über, in dem drei Erwachsene und drei Kinder schliefen.

Die Nachbarn des betroffenen Wohnhauses, an dem laut Polizei derzeit Umbauarbeiten durchgeführt werden, wurden gegen 2 Uhr durch knisternde Geräusche wach. "Die Anwohner dachten, es würde regnen", sagte ein Beamter der Wildunger Polizeistation am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Beim Nachschauen hätten sie dann aber Feuerschein gesehen, die Feuerwehr verständigt und ihre Nachbarn aus dem Bett geklingelt. Mit einem Gartenschlauch hätten die Betroffenen und die Nachbarn einen ersten Löschangriff unternommen. Die wenig später eingetroffene Feuerwehr löschte das brennende Bauholz dann vollständig ab.

"Kann kein Zufall sein"
Den Angaben zufolge war zeitgleich an drei Stellen Feuer ausgebrochen. "Das kann kein Zufall sein", sagte der Polizist am Morgen weiter. Die Beamten informierten daher die Kollegen der Kriminalpolizei, die die Ermittlungen an dem Gebäude in der Straße Im Heckenfeld übernehmen sollten. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 bis 1000 Euro.

Erst kurz vor dem nächtlichen Einsatz in der Züschener Straße waren die Brandschützer vom Brand einer Rundballenpresse zum Gerätehaus zurückgekehrt. Etwa 300 Meter oberhalb von Wellen war gegen 22.30 Uhr ein Landwirt damit beschäftigt, Stroh zu Ballen zu pressen. Dabei setzte ein heißgelaufenes Lager das Stroh in der Maschine in Brand. Als die Feuerwehren aus Wellen und der umliegenden Orte eintrafen, brannte die Presse lichterloh. Laut Polizei mussten die Einsatzkräfte zunächst eine Klappe der Ballenpresse mit einem Frontlader öffnen, um den Brand vollständig ablöschen zu können.

An der Ballenpresse entstand durch das Feuer Totalschaden, der sich auf rund 15.000 Euro beläuft. Der Traktor blieb unbeschädigt, der Landwirt unverletzt.

Polizei bittet um Hinweise
Hinweise zum Brand des Bauholzes nehmen die Wildunger Polizeistation, Telefon 05621/70900, oder die Kripo in Korbach, Telefon 05631/971-0, entgegen.

Publiziert in Feuerwehr
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