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Dienstag, 24 April 2018 13:48

Waldbrand am Edersee - Kreisstraße 59 gesperrt

HERZHAUSEN/ASEL-SÜD. Insgesamt 48 Einsatzkräfte der Vöhler Ortswehren rückten am Montagabend um 21.51 Uhr aus, nachdem der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein Waldbrand am Edersee gemeldet wurde.

Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk erreichten die Wehren aus Herzhausen, Buchenberg, Kirchlotheim, Harbshausen und Schmittlotheim die Einsatzstelle an der Kreisstraße 59 und fanden brennendes Windwurfholz aus Stürmen der vergangenen Jahre vor, das neben der Straße am Steilhang zum Edersee gelagert worden war.

Nachdem das mitgeführte Wasser aus den Tanklöschfahrzeugen verbraucht war, konnte ein mobiler Faltbehälter, den die Gemeinde Vöhl angeschafft hatte aufgebaut und durch Löschfahrzeuge im Pendelverkehr von Harbshausen und von der Löschwasserstelle am Bahnhof in Herzhausen befüllt werden. 

Mit zwei C-Rohren gingen die Einsatzkräfte gegen den Brandherd vor. Ein Kamerad, der sich zu Löschzwecken in den Steilhang begab, musste mit einem Absturzsicherungssatz gesichert werden.

Neben der Polizei aus Frankenberg war auch ein Vertreter vom Forstamt Vöhl anwesend um die Löscharbeiten zu begleiten. Um Mitternacht konnten die Freiwilligen den Heimweg antreten und die Ausrüstung für den nächsten Einsatz herrichten.

Insgesamt wurden etwa 15.000 Liter Wasser für den Löscheinsatz benötigt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

HÖRINGHAUSEN/NIEDERWAROLDERN. Ein Flächenbrand an einem steilen Hang im Wald zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern hat die Feuerwehren gefordert. 45 Freiwillige aus Sachsenhausen und Höringhausen sorgten dafür, dass das Feuer sich nicht weiter ausbreitete, und verhinderten so einen größeren Schaden.

Die beiden Wehren wurden am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr alarmiert. Die Brandstelle lag etwa Kilometer abseits der Landesstraße 3118. Nachdem die Einsatzkräfte die Stelle gefunden hatten, begannen beide Feuerwehren sofort mit der Brandbekämpfung. Hierzu wurde eine etwa 100 Meter Lange Schlauchleitung die Böschung hinauf gelegt. Außerdem rüsteten sich die Freiwilligen Dungharken, Mistgabeln, Schaufeln und sonstigem Gerät aus, um den brennenden und glimmenden Waldboden zu öffnen. Der Waldbrand war aus noch unbekannten Gründen an einem Steilhang ausgebrochen und hatte eine Fläche von etwa 10 mals 20 Metern erfasst.

Da es abzusehen war, dass das Löschwasser nicht ausreichte, bauten die Sachsenhäuser Kameraden ihren 3000 Liter fassenden Faltbehälter auf. Mit zwei wasserführenden Fahrzeugen im Pendelverkehr befüllten die Einsatzkräfte das provisorische Becken, ein weiteres Fahrzeug diente als Brandstellenpumpe. Wasser wurde in Höringhausen nachgetankt.

Dem Löschwasser mischten die Freiwilligen ein Netzmittel bei, um die Oberflächenspannung des Wassers zu brechen und so ein tieferes Eindringen in den Waldboden zu erzielen. Mit den Werkzeugen gruben die Feuerwehrleute am Hang den Boden um, um auch an die letzten Glutnester zu kommen. Während der Löscharbeiten kontrollierten die Feuerwehrleute die Brandstelle mit der Wärmebildkamera, um die Glutnester aufzuspüren.

Nachdem etwa 6500 Liter Wasser auf den Waldboden abgegeben war, meldete die Feuerwehr der Leitstelle "Feuer aus". Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet. Nach der Rückkehr in die Gerätehäuser wurden die Fahrzeuge betankt und die Ausrüstungsgegenstände gereinigt. 

Die Zusammenarbeit der beiden Wehren klappte wie immer bestens. "Wäre der Brand nicht so schnell entdeckt worden, hätte er wahrscheinlich größere Ausmaße angenommen", heißt es auf der Homepage der Feuerwehr Sachsenhausen. Von wem das Feuer bemerkt und gemeldet worden war, ging aus der Meldung nicht hervor. (pfa)


Die beiden Wehren gestalteten kürzlich gemeinsam den zweiten Blaulichttag:
Autos rammen Lkw: Helfer zeigen realistische Übung (16.06.2017, mit Fotos)

Links:
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Sachsenhausen

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