Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Falsche Polizisten

WINTERBERG. In Zeiten der Corona-Krise nutzen einige Täter die Ängste und Sorgen der Menschen schamlos aus. In Winterberg gaben sie sich als Polizisten aus und "kontrollierten" einen 20-jährigen Autofahrer.

Am Montag fuhr der Winterberger um 5.20 Uhr zu seiner Arbeitsstelle. An der Einmündung von der Jakobusstraße zur Bahnhofstraße bog er nach links in die Bahnhofstraße ein und fuhr weiter Richtung Bahnhof. Als ein ziviles Auto mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem Dach hinter ihm herfuhr, hielt der junge Mann an einer Bushaltestelle an.

Aus dem zivilen Fahrzeug stiegen zwei uniformierte Männer aus. Einer der Täter kam auf ihn zu und sprach ihn an, der zweite Mann stand im Hintergrund. Beide Männer waren komplett mit blauen Uniformteilen bekleidet, zudem trugen sie das Landeswappen von Nordrhein-Westfalen.

Der Täter, der den Fahrer ansprach war etwa 30 bis 35 Jahre alt, 1,85 Meter groß und vermutlich Deutscher. Der zweite Täter hatte ein osteuropäisches Aussehen. Er war etwa 30 bis 40 Jahre alt und ebenfalls etwa 1,85 Meter groß. Bei dem Auto der Täter handelte es sich um einen älteren, silberfarbenen VW Passat. Das Blaulicht war mit einem Magneten auf dem Autodach befestigt.

Der einschreitende "Polizeibeamte" fragte, warum der Winterberger trotz des bestehenden Kontakt- und Ausgehverbotes, anlässlich der Corona-Krise, auf der Straße unterwegs sei. Zudem verlangte er eine Bescheinigung des Arbeitgebers. Ausweispapiere, Führerschein oder Fahrzeugpapiere wollten die Täter nicht einsehen. Da der Geschädigte keine Bescheinigung des Arbeitgebers mitführe, handele es sich nach Angaben des "Polizisten" um einen Verstoß gegen das bestehende Ausgeh- und Kontaktverbot. Aufgrund dessen sollte der Autofahrer 95 Euro in bar bezahlen.

Als der Winterberger entgegnete, dass die Polizei in Nordrhein-Westfalen doch lediglich bargeldlose Zahlungen akzeptiert, ließen die vermeintlichen Polizisten sofort von ihm ab und flüchteten. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung eingeleitet. Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei in Winterberg unter der Telefonnummer 02981/90200 in Verbindung.

Grundsätzlich besteht in Nordrhein-Westfalen ein weitreichendes Kontaktverbot, eine Ausgangssperre besteht nicht. Fahrten zur Arbeit müssen nicht durch den Arbeitgeber bescheinigt werden.

Tatsächlich können bereits seit 2003 in Nordrhein-Westfalen Verwarngelder nicht mehr mit Bargeld bei der Polizei bezahlt werden. Die Polizei akzeptiert nur EC- und Kreditkarten. Bei Kontrollen stellen sich die Beamtinnen und Beamten zudem mit Namen und Dienststelle vor. Das Vorzeigen des Dienstausweises oder der Kriminaldienstmarke kann verlangt werden. Sollten trotzdem Bedenken bestehen, so rufen sie den Polizeiruf 110. (ots/r)

Da Betrüger von der hessischen Landesgrenze bekanntlich nicht abgeschreckt werden, kann es zu ähnlichen Vorfällen auch hier kommen. Vergangene Woche versuchten Unbekannte bereits mit Schutzanzügen in Privatwohnungen zu gelangen. Im Zweifel wählen Sie bitte immer die 110.

Link: Betrüger in Schutzanzügen im Landkreis unterwegs (20. März 2020)

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Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 16 Juli 2019 11:57

Falsche Polizisten im Hochsauerlandkreis aktiv

ARNSBERG/SUNDERN. Insgesamt elf Mal meldeten sich Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei in Arnsberg und Sundern. Der Grund waren Anrufe von falschen Polizisten.

Erfolg hatten die Täter bei einem 87-jährigen Arnsberger. Hier wurden den Tätern eine vierstellige Summe Bargeld übergeben. In den anderen Fällen reagierten die Betroffenen genau richtig - sie beendeten das Gespräch und riefen die echte Polizei. Immer wieder gelingt es Betrügern mit dieser Masche, Menschen um ihr Erspartes zu bringen.

Hinweise der Polizei

  • Machen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld auf den Betrug aufmerksam
  • Die auf dem Display erscheinende Nummer 110 ist falsch - mit geringem Aufwand lassen die Täter die 110 oder andere Behördennummern im Telefon erscheinen
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel den echten Polizeiruf 110 an
  • Scheuen Sie sich auch nicht bei guten Freunden, Nachbarn oder Angehörigen nachzufragen
  • Die Polizei wird sie niemals um Geldbeträge oder andere Wertgegenstände bitten
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis
  • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen

Die Polizei ist für Sie da! Sollten Sie Fragen haben, besuchen Sie die nächstliegende Polizeiwache oder rufen Sie einfach an. Weitere Informationen zum Betrug mit falschen Polizisten finden sie im Internet unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

MARBURG. Der Anlass der erneuten Warnung vor anrufenden Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben, sind die bisher gemeldeten 21 neuerlichen Anrufe in der Zeit von Sonntagabend bis Dienstagmorgen.

Zwischen Sonntag, dem 9. Dezember um 18.20 Uhr und Dienstag, dem 11. Dezember meldeten sich reihenweise die angeblichen Polizisten und tischten die bekannte Story von einem Hinweis auf einen bevorstehenden Einbruch nach der Festnahme von Tatverdächtigen auf. Betroffen, teils mehrfach, waren Bad Nauheim, Ilbenstadt, Langgöns, Karben, Lich, Nidda, Leihgestern, Lützellinden Oberau, Wallernhausen, Laubach, Niederwalgern, Watzenborn-Steinberg, Aßlar und verstärkt am Dienstagmittag in mehreren Fällen auch Herborn und Ortsteile.  

Die Polizei gibt Tipps zum Umgang mit den Betrügern: "Bei solchen oder irgendwie ähnlich gelagerten Anrufen müssen alle Alarmglocken schrillen. Seien Sie misstrauisch, lassen Sie sich am Telefon auf nichts ein. Legen Sie auf und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer Ihrer Polizei und lassen sich mit dem angeblichen Beamten verbinden!". Die Anrufer fragen nach Erklären des angeblichen Grundes des Anrufs zunächst mal allgemeine Informationen ab. "Haben Sie denn Bargeld im Haus? Lagern Sie Ihre Wertsachen in einem Tresor? Ist tagsüber jemand anwesend?...". Auch bei den neuerlichen Anrufen gab es bislang keinen Schaden! Damit dem so bleibt, ist Vorsicht geboten. Außerdem ist zu bedenken, dass die Betrüger vielleicht auch die Masche wechseln und statt des angeblichen Polizeibeamten meldet sich ein Enkel, der für irgendetwas Geld braucht oder es ruft jemand an, der einen Gewinn mitteilt, der im weiteren Verlauf dann aber plötzlich "Gebühren" kostet.

Hier nochmals ein paar Hinweise der Polizei:  

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.
  • Die Polizei holt niemals Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte bei Ihnen ab.
  • Die Polizei bietet niemals an, Ihr Vermögen zu überprüfen und in "Sicherheit" zu bringen.
  • Die Polizei fordert Sie niemals auf, Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte vor Ihrer Wohnung zu deponieren oder zu übergeben.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
  • Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse.
  • Als was auch immer der Anrufer sich ausgibt. Überprüfen Sie, ob Sie es tatsächlich mit dieser Person zu tun haben. Legen Sie den Hörer richtig auf und rufen Sie die Ihnen bekannte Nummer Ihrer Polizeidienststelle. Wichtig: Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion oder Wahlwiederholungstaste, da Sie sonst wieder bei dem Anrufer und Täter landen könnten. Wählen Sie die Ihnen bekannte oder von Ihnen herausgesuchte Rufnummer bewusst neu.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder einer anderen Vertrauensperson über den Anruf.  


Diese und weitere Hinweise zum Phänomen "Falsche Polizeibeamte" , "Betrug am Telefon", "Enkeltrick" und weitere Betrugsmaschen stehen im Internet u.a. auf www.polizei.hessen.de oder www.polizei-beratung.de (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Dienstag, 13 November 2018 17:26

Mehr als 20 Betrugsversuche am Telefon

PADERBORN. In den ersten Novemberwochen sind der Polizei wieder zahlreiche Betrugsversuche angezeigt worden. Die Täter gaben sich meistens als falsche Polizisten aus.

Am Montag, den 12. November hätte eine Seniorin beinahe mehrere tausend Euro an die Täter übergeben. Am Donnerstag, den 8. November waren es noch angebliche Enkel, die aus einer angeblichen Notlage heraus dringend Geld bräuchten. Vier vermeintliche Opfer aus Altenbeken und eine Seniorin aus Büren meldeten sich diesbezüglich bei der Polizei. Am darauffolgenden Freitag gab es von mittags bis abends zwölf Anrufe "falscher Polizisten" in Büren und Bürener Ortsteilen. Über das Wochenende wurden der Polizei keine Taten bekannt.

Jedoch starteten die Täter am Montag bereits um 07.30 Uhr mit ersten Anrufen in Paderborn. Eine der ersten Opfer war eine 94-jährige Paderbornerin. Eine halbe Stunde dauerte das erste Telefonat mit einem Mann, der sich als Polizist ausgab und von der Festnahme einiger Einbrecher sprach. Angst machte er der Seniorin, weil er behauptete, ein Täter sei weiter flüchtig und sie sei ein potenzielles Opfer des Einbrechers. Auch auf der Bank sei ihr Geld nicht mehr sicher. Der falsche Polizist forderte die Frau auf, ihr Bankguthaben bis auf einen versicherten Restbetrag abzuheben, weitere Telefonate folgten. Die Frau wurde dermaßen unter Druck gesetzt, dass sie am Vormittag zur Bank ging und mehrere tausend Euro abhob. Als sie daraufhin nach Hause kam, klingelte das Telefon bereits erneut, die Täter ließen nicht locker. Glücklicherweise kam eine Bekannte der Seniorin zu Besuch. Die 76-Jährige erkannte sofort die Betrugsmasche und alarmierte die Polizei. Ohne ihre Intervention wäre es sehr wahrscheinlich zu einer Geldübergabe an die Täter gekommen.

Vier weitere Anrufe erfolgten bis zum Abend in Paderborner Seniorenhaushalten. Auch aus Delbrück meldete sich eine 63-Jährige, die einen falschen Polizisten an der Strippe hatte. Am Dienstag, den 13. November wurde bislang ein Betrugsversuch mit der "Falsche-Polizisten-Masche" aus Paderborn gemeldet.

Die Polizei warnt immer wieder vor diesen Betrugsmaschen am Telefon. Doch immer wieder schaffen es die Täter hohe Summen oder andere Werte zu erbeuten. Die beste Prävention erreichen wir durch umfassende Aufklärung aller potenziellen Opfer, bei denen es sich meistens um Seniorinnen oder Senioren handelt, so die Paderborner Polizei. Deswegen sollten Angehörige, Freunde und vertraute Bekannte ältere Menschen immer wieder auf die Gefahren hinweisen und sich als Ansprechpartner zur Verfügung stellen. Die Senioren sollten intensiv über die Maschen informiert sein und sich sicher sein können, ihre Vertrauensperson jederzeit kontaktieren zu können. Die Täter bauen diese Präventionstipps gezielt in ihre Legenden ein und machen ihren Opfern "deutlich klar" aus bestimmten Gründen jetzt niemanden zu kontaktieren. Auch das müssen die Opfer wissen. Unter Umständen ist es sinnvoll, Anrufe mit unterdrückten oder fremden Rufnummern nicht anzunehmen.

Daraufhin nochmals der eindringliche Hinweis: Die Polizei ruf niemals mit der Telefonnummer 110 oder anderen Polizeinummern an. Tauchen diese im Telefondisplay auf, sind sie "gefälscht", also von Kriminellen. Die Polizei fragt auch niemals nach Wertsachen oder Bargeld, das zu Hause oder auf der Bank verfügbar ist.

Neben den "falschen Polizisten" und dem Enkeltrick gibt es weitere Tricks, mit denen Täter versuchen, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Verlockende Gewinnversprechen stehen dabei hoch im Kurs. Wegen angeblich von Viren verseuchter Computer versuchen falsche "Microsoft"-Mitarbeiter am Telefon Beute zu machen. Alle kriminellen Maschen aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Weitergehende Informationen gibt es im Internet auf: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 26 April 2018 14:50

Betrügermasche geht weiter

PADERBORN. Eine Serie von Betrugsversuchen hält seit Montag an. Insgesamt 16 vermeintliche Opfer, vorwiegend Seniorinnen und Senioren, erstatteten bis Dienstagabend Anzeige.

Dabei ist kein Fall bekannt geworden, bei dem die Täter etwas erbeutet haben. Dennoch ist die Serie noch nicht vorbei, denn auch am Mittwoch sind die Täter weiter aktiv.

Erste Fälle hat die Kriminalpolizei schon aufgenommen. Deswegen, so der Appell der Polizei, sei es gerade für ältere Menschen wichtig, einen vertrauten Ansprechpartner zu haben, den sie in solchen Fällen sofort kontaktieren können. Das können Angehörige, Freunde, Bekannte oder Nachbarn sein. Diese sollten die Seniorinnen und Senioren regelmäßig über Betrugsmaschen oder das Vorgehen von Trickdieben informieren.  

Immer wieder warnt die Polizei vor der Masche mit den "falschen Polizisten", bei denen sich die Betrüger am Telefon dreist als Polizei- oder Kriminalbeamte von der örtlichen Dienststelle oder vom BKA ausgeben und versuchen, ihre Opfer zu verunsichern. Sie gaukeln Einbrüche in der Nähe vor und dass Personen festgenommen wurden - aber eben nicht alle. Daher müsse man damit rechnen, dass jetzt auch im Haus des jeweils Angerufenen eingebrochen würde, weswegen die Kriminellen wissen wollen, wieviel Geld im Haus ist.

Oft kommt es zu mehreren Anrufen, in denen die Legende erweitert und angegeben wird, dass das Geld auch auf der Bank nicht sicher sei und man das Geld besser der Polizei geben solle. Die Täter haben zu diesem Zeitpunkt längst herausbekommen, was bei dem jeweiligen Opfer zu holen ist. Die Bargeldsummen liegen fast immer bei mehreren 10.000 Euro. Durch geschickte Gesprächsführung und stetiges "Angst machen" gelingt es den Tätern nicht selten, ihre Opfer derart zu beeinflussen, dass diese auf die kriminellen Forderungen eingehen, obwohl ihnen die "falsche-Polizisten"-Masche durchaus bekannt ist.  

Um nicht auf "falsche Polizeibeamte" hereinzufallen rät die Polizei:  


  • Lassen Sie sich den Namen nennen, legen Sie auf, rufen Sie Ihre örtliche Polizeibehörde über die Rufnummer 110 an und schildern Sie den Sachverhalt.  
  • Geben Sie unbekannten Personen - auch "Polizisten" am Telefon - keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.  
  • Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür.
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.  
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.  
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie  sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.
(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL/RECKLINGHAUSEN. Die Polizei hat drei Männer festgenommen, die als falsche Polizisten einer Rentnerin aus Kassel einen sechsstelligen Betrag abgenommen haben. Einer der Tatverdächtigen wanderte in Untersuchungshaft. Über das Vermögen der 79-Jährigen konnten sich die Männer nur kurze Zeit freuen.

Die falschen Polizeibeamten hatten Mitte August Kontakt zu der 79-Jährigen aufgenommen und sie dazu gebracht, nur mit ihnen und mit keinem anderen über die Angelegenheit zu sprechen. Dementsprechend schwierig war es für die echten Ermittler, Informationen über die Täter und deren Vorgehensweise vom Opfer zu bekommen.

Über eine Bankmitarbeiterin war der berühmte Stein der Ermittlungen ins Rollen gekommen. Die Bankerin war hellhörig geworden, als die Seniorin in der vorletzten Woche ihr gesamtes sechsstelliges Vermögen abheben wollte. Während der anschließenden Ermittlungen gelang es nicht nur das Opfer vor einem großen finanziellen Schaden zu schützen, sondern sogar die Tatverdächtigen festzunehmen. Die Anrufer hatten etwa eine Woche bevor das Opfer die Bank aufsuchte, Kontakt über per Telefon aufgenommen und vorgetäuscht, Polizeibeamte zu sein. Sie hätten eine Diebesbande festgenommen, die auch die Adresse der Angerufenen notiert hätten. Nun sei ihr Vermögen in großer Gefahr. In vielen Anrufen bauten die falschen Beamten ein Vertrauensverhältnis zum Opfer auf und brachten die Seniorin dazu, ihre Bank aufzusuchen.

In der vergangenen Woche nahm ein Tatverdächtiger dann persönlichen Kontakt zur 79-Jährigen an deren Wohnanschrift auf, um das Vermögen abzuholen und vermeintlich in Sicherheit zu bringen. Anschließend fuhr er in den Landkreis Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen), um sich dort mit seinen mutmaßlichen Komplizen zu treffen. Dort gelang schließlich die Festnahme des 35-Jährigen, der im benachbarten Landkreis Coesfeld wohnt, und seiner beiden mutmaßlichen Mittäter, ein 46-Jähriger aus dem Landkreis Recklinghausen und ein 26-Jähriger aus Berlin.

Zunächst wurde alle drei Festgenommenen zum Polizeipräsidium Recklinghausen gebracht. Während die beiden 26 und 46 Jahre alten Tatverdächtigen später auf freien Fuß gesetzt wurden, musste der 35-Jährige die Beamten nach Kassel begleiten. Er wurde am Freitag schließlich einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vorgeführt, der einen U-Haftbefehl gegen den 35-Jährigen erließ. Die Ermittlungen gegen die drei falschen Polizeibeamten werden weiter beim Betrugskommissariat K23/24 der Kasseler Kripo geführt. Finanzieller Schaden entstand der Rentnerin dank der Festnahme nicht. (ots/pfa) 


Erst kürzlich wurde ein solcher Betrüger in Marsberg gefasst:
Gewiefter Marsberger liefert falschen Polizisten ans Messer (11.08.2017)

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Das Telefon klingelt, auf dem Display erscheint die 110, am Apparat ein Polizeibeamter. Der Polizist erkundigt sich, ob Wertsachen in der Wohnung seien, man müsse diese in Sicherheit bringen beziehungsweise Spuren sichern. Gleich würde deshalb ein weiterer Beamter vor der Haustür stehen, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen... So oder ähnlich versuchen derzeit Trickbetrüger im gesamten Bundesgebiet vorwiegend ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Sogar vermeintliche Haftbefehle wurden schon verschickt, mit dem Hinweis, diese seien nur durch das Zahlen einer hohen Summe abzuwenden. Die Fälle häufen sich.

"Die Betrüger geben sich am Telefon überzeugend als Polizisten, zum Beispiel Kommissare, aber auch als Staatsanwälte aus, um so auf perfide Weise das Vertrauen der Angerufenen - zumeist Senioren, zu gewinnen", erläutert Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt - obwohl die Anrufer zumeist aus dem Ausland agieren.

Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mit geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbei kommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen "in Sicherheit" zu bringen. Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft oder Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen. Einmal ausgehändigt, sehen die Opfer ihre Wertsachen oder das Geld jedoch nie wieder.

Opfer werden unter Druck gesetzt
Auch auf die Konten und Bankdepots ihrer Opfer haben es die Betrüger abgesehen. Unter dem Hinweis, die Bankmitarbeiter seien korrupt, sollen die Angerufenen ihre Konten und Bankdepots leeren und einem Unbekannten, der sich als Polizist ausgibt, übergeben. Andere Betrugsopfer werden von der falschen Polizei dazu aufgefordert, per Western Union Geld ins Ausland zu überweisen, damit eine angebliche Betrügerbande festgenommen werden könne. Reagiert ein Opfer misstrauisch, wird es unter anderem mit dem Hinweis, es behindere eine "polizeiliche Aktion", wenn es nicht mitmache, unter Druck gesetzt und eingeschüchtert.

Besonders dreiste Täter gaben sich auch schon als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts in "hochgeheimer Mission" aus. Hatten sich ihre Opfer bereits bei der richtigen Polizei gemeldet, weil sie misstrauisch geworden waren, kontaktierten die Täter ihr Opfer erneut, um es mit dem Hinweis, diese echte Polizei sei korrupt und würde die hochgeheime Operation des Bundeskriminalamts stören, zu verwirren. Dabei scheuten sich die Betrüger nicht, gefälschte Verpflichtungserklärungen zum Beispiel eines "informellen Mitarbeiters des Bundeskriminalamts" oder ähnliche scheinbare Dokumente zu verwenden, um ihr Opfer zu täuschen.

Neben den Anrufen wurden in jüngster Zeit sogar Haftbefehle verschickt mit der Aufforderung, die im Schreiben genannte Geldstrafe zu bezahlen, ansonsten drohe die Inhaftierung.

Tipps der Polizei

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich

Auflegen sollten Sie, wenn...

  • ...Sie nicht sicher sind, wer anruft
  • ...Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, zum Beispiel ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben
  • ...Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland
  • ...Sie der Anrufer unter Druck setzt
  • ...der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll

Glauben Sie, Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle.

Präventionstipps von Expertin bei "Aktenzeichen XY..."
Kriminalrätin Gabriele Renner wird in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" an diesem Mittwoch ab 20.15 Uhr mehr über die Tricks der "falschen Polizeibeamten" erzählen. Die Präventionsexpertin gibt weitere Tipps, wie sich Bürger schützen davor können.

Hilfreiche Informationen gibt es auch auf der Homepage polizei-beratung.de. (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Korbacher Kriminalpolizei warnt einmal mehr vor Anrufern, die sich als Polizei- oder Kriminalbeamte ausgeben und sensible persönliche Daten auskundschaften wollen.

Eine Dame aus Frankenberg erhielt am Montagabend den Anruf einer angeblichen Polizeibeamtin. Dieser erklärte der Frau, dass in Frankenberg Einbrecher festgenommen worden wären und sie als mutmaßliches weiteres Opfer gelte. Durch spätere Anrufe eines angeblichen Hauptkommissars des Bundeskriminalamtes (BKA) wollte die Tätergruppe das Vertrauen der Dame erschleichen.

In dem Telefonat wurden jedoch zielgerichtet die Vermögensverhältnisse der Frau ausgekundschaftet. Nachdem die Dame richtigerweise misstrauisch geworden war und weitere Auskünfte verweigerte, änderte sich der vertrauliche Ton. Die Frankenbergerin machte dann auch das einzig Richtige, sie verständigte die Polizeistation in ihrem Heimatort. Zu einem finanziellen Schaden kam es somit zum Glück nicht.

Wer ebenfalls einen solchen Anruf erhalten hat, den bitte die Kriminalpolizei in Korbach, sich unter der Telefonnummer 05631/971-0 zu melden.

Wie gehen die Betrüger vor?
Die Trickbetrüger rufen in der Regel Senioren an und geben sich als Polizisten aus. Dabei suchen sie häufig ihre Opfer anhand der Vornamen in Telefonbüchern aus. Sie erzählen ihnen, dass es vermehrt zu Einbrüchen in ihrer Umgebung gekommen sei, und versuchen ihre persönlichen Vermögensverhältnisse zu erfragen. So quetschen sie sie nach Schmuck und Bargeld aus und wollen wissen, wie und wo diese Wertgegenstände zu Hause verwahrt werden. Der falsche Polizist bietet dann an, die Wertgegenstände abholen zu lassen und angeblich sicher zu bei der Polizei zu verwahren. Wer Wertsachen an die Betrüger übergibt, sieht Schmuck oder Geld in der Regel nie wieder.

Tipps der Polizei

  • Trauen Sie ihrem Gefühl. Seien Sie misstrauisch bei angeblichen Anrufen von Amtsträgern oder Behörden, die von Ihnen Informationen am Telefon verlangen
  • Geben Sie keine Auskünfte über Tagesabläufe, Abwesenheiten, Vermögensverhältnisse oder Ähnliches. Offizielle Stellen haben Verständnis für diese reservierte Haltung
  • Notieren Sie sich bei verdächtigen Anrufen Name, die genannte Behörde und die Telefonnummer
  • Erstellen Sie wenn möglich ein Gedächtnisprotokoll und scheuen Sie sich nicht, die Notrufnummer 110 anzuwählen und den Vorfall zu schildern
  • Seien Sie grundsätzlich skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als Amtsträger ausgeben und eine Zahlung fordern. Die Polizei und andere Behörden werden niemals für die Unterstützung bei Ermittlungen Bargeld verlangen oder am Telefon um eine Überweisung eines Geldbetrages bitten
  • Zahlungsaufforderungen von Behörden werden immer mit klar erkennbarem Absender auf dem Postweg zugestellt
  • Warnen Sie auch Freunde, Bekannte und Ihre Eltern sowie Großeltern vor dieser Betrugsmasche

Wer trotz aller Vorsicht doch in die Falle der Betrüger getappt sein sollte, der soll nac Auskunft von Polizeisprecher Dirk Virnich umgehend eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

STADTALLENDORF. Mit einem selbstinszenierten Polizeieinsatz inklusive Festnahme haben fünf junge Männer in der Nacht zu Montag einen größeren Einsatz der "echten Kollegen" ausgelöst. Gegen das Quintett im Alter zwischen 18 und 21 Jahren wird nun wegen diverser Ordnungswidrigkeiten ermittelt. Zudem wird momentan geprüft, ob und in welchem Umfang den Akteuren der Arbeitsaufwand der Beamten in Rechnung gestellt werden kann.

Die jungen Männer wollten nach Auskunft eines Polizeisprechers "etwas Verrücktes machen und Aufsehen erregen": Daher entschlossen sie sich dazu, in Nähe einer noch geöffneten Cocktail-Bar in der Straße des 17. Juni eine spektakuläre Polizei-Festnahme zu spielen. Nachdem die Rollen verteilt waren, fuhr gegen 0.30 Uhr ein ziviler VW Passat mit Blaulicht vor. Die angeblichen Zivilfahnder überprüften sofort zwei Personen, die an einem Fahrzeug standen, und ließen sogleich die Handschellen klicken. Anschließend wurden die als Opfer ausgesuchten Laienschauspieler kurzerhand in den "Zivilwagen" verfrachtet und abtransportiert.

Kaum war die Festnahme in "SEK-Manier" erfolgt, gingen bereits erste besorgte Anrufe bei den richtigen Ordnungshütern in Stadtallendorf ein. Die Beamten hatten nun alle Hände voll zu tun, um zu prüfen, ob es sich eventuell um einen Einsatz fremder Polizeieinheiten oder sogar um eine Entführung handelt. Letztendlich führten Zeugenhinweise auf die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge dann auf die richtige Spur.

Im Rahmen der Ermittlungen stellten die Fahnder in einem Auto 76 Böller sicher. Ob auch das eingesetzte Blaulicht eingezogen wurde, ging aus der Polizeimeldung am Montag nicht hervor. Wie berichtet wurde, floss nach der Ankündigung einer saftigen Rechnung die ein oder andere Träne bei den Beteiligten auf der Polizeistation. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

PADERBORN. In der Welle von betrügerischen Anrufen angeblicher Polizisten am Sonntagabend ist eine 81 Jahre alte Frau aus Paderborn den Tätern auf dem Leim gegangen: Die Seniorin übergab einem vermeintlichen Beamten 20.000 Euro. Am Dienstag erstattete die ältere Dame Anzeige bei der echten Polizei - da war es natürlich zu spät.

Am Sonntagabend meldeten sich zwölf Personen bei der Paderborner Polizei und gaben an, Anrufe von falschen Polizisten erhalten zu haben, die sie nach ihrem Geldvermögen ausfragen wollten. Auch die 81-Jährige erhielt den ersten Anruf zu dieser Zeit. Die Gesprächsführung, die Legende über Einbrecher, die man in der Nachbarschaft festgenommen habe, und ganz besonders die Nummer 05251/110 im Telefondisplay überzeugten die Seniorin, dass sie mit einem Polizisten sprach. Gezielt fragte der Täter nach Bargeld und Guthaben auf Bankkonten. Er baute ein für die Seniorin bedrohliches Szenario auf, so dass diese befürchtete, ihr Erspartes an vermeintliche Einbrecher zu verlieren.

Am Montagmorgen rief einer der Täter erneut an und verstärkte den Druck auf das Opfer. Das Geld sei auch auf der Bank nicht mehr sicher, schilderte der Anrufer. So ging die Frau zur Bank und hob ihr Barvermögen ab. Der Bankangestellte wunderte sich über die Abhebung und riet der Kundin, ihre Tochter anzurufen. Das machte die Seniorin auch, aber sie hielt sich an die Mahnung des angeblichen Polizisten, der betont hatte, sie dürfe mit absolut niemanden über diese Angelegenheit sprechen. Deswegen offenbarte sie sich noch nicht einmal ihrer Tochter und nutze eine Ausrede, die ihr der Täter vorsichtshalber mitgeteilt hatte.

"Geld zu Hause nicht sicher"
Am Abend gab es weitere Telefonate. Die falschen Polizisten machten jetzt deutlich, dass das Geld natürlich auch zu Hause nicht mehr sicher sei. Man würde einen Kollegen schicken, der das Geld vorsichtshalber abhole. Spät stand dann im Dunklen ein fremder Mann vor der Haustür und zeigte einen Ausweis. Das Geld hatte die Frau schon in einer Tüte bereitgelegt und händigte es aus. So schnell wie er gekommen war, war der Fremde auch wieder verschwunden - mit mehr als 20.000 Euro.

Angespornt durch den kriminellen Erfolg riefen die Täter am Dienstagmorgen nochmals an und wollten wissen, ob wirklich alles Geld von den Bankkonten abgehoben worden war, denn die Bank mache vermutlich gemeinsame Sache mit den Einbrechern. Jetzt wurde Seniorin misstrauisch und erklärte dem Anrufer, dass sie jetzt zur Polizeiwache gehen würde.

Am frühen Dienstagnachmittag kam die 81-Jährige dann tatsächlich zur Polizei in die Riemekestraße. Erst im Gespräch mit einer Polizistin wurde ihr bewusst, dass sie betrogen und bestohlen worden war.

Die Polizei kann immer noch nicht ausschließen, dass es weitere Opfer der falschen Polizisten gab. Auch am Dienstag wurden aktuelle Betrugsversuche aus Paderborn und Delbrück gemeldet. Die Polizei übermittelt bei ihren Anrufen niemals die Notrufnummer 110 - auch nicht in Verbindung mit einer Vorwahl.

Hier nochmals die wichtigsten Ratschläge der Polizei, um nicht auf die Täter hereinzufallen:

  • Sollten solche dubiosen Telefonate eingehen, melden Sie sich in jedem Fall umgehend per Notruf 110 bei Ihrer Polizeidienststelle. So kann ausgeschlossen werden, dass Sie Opfer von Betrügern werden, die sich als Polizisten ausgeben
  • Geben Sie niemals, wirklich niemals, Geld oder andere Wertsachen an fremde Personen heraus.

Weitere wertvolle Tipps bekommt man auch auf der Internetseite polizei-beratung.de. (ots/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei
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