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EDERTAL/BAD WILDUNGEN. Mit seiner Aprilia 900 ist am Sonntagnachmittag ein 47-jähriger Mann aus dem Knüllwald am Giflitzer Berg verunglückt.

Vermutlich lag dem Alleinunfall ein Fahrfehler zugrunde, vermutet die Polizei Bad Wildungen auf Nachfrage. Um 15.38 Uhr ging bei den Beamten der Badestadt eine Unfallmeldung auf der Bundesstraße 485 mit dem Hinweis ein, dass ein Motorradfahrer schwer verunglückt sei. Von der Leitstelle wurden umgehend Rettungsmaßnahmen eingeleitet und ein Notarzt, sowie ein RTW alarmiert.

Nach Zeugenaussagen war der 47-Jährige aus Edertal-Giflitz in Richtung Bad Wildungen unterwegs gewesen und hatte im zweispurigen Bereich einen Pkw überholt. Beim Einscheren geriet der Motorradfahrer zu weit nach rechts auf die Bankette, verlor die Kontrolle über sein Kraftrad und stürzte. Dabei zog er sich multiple Brüche zu. Nach etwa 40 Metern kam der Mann zum Liegen, Ersthelfer kümmerten sich um den Verletzten, bis der Notarzt eintraf. Mittels RTW wurde der Mann in das Krankenhaus nach Fritzlar transportiert und stationär aufgenommen.

Ebenfalls verletzt wurde eine Ersthelferin, die beim herausziehen des Motorrads aus dem Straßengraben mit einem Rückenleiden in das Stadtkrankenhaus Bad Wildungen eingeliefert werden musste.  (112-magazin)

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EDERSEE.  Ein hochwertiges E-Bike der Marke Haibike entwendete ein unbekannter Dieb am Sonntag zwischen 16 und 18.40 Uhr am Edersee.

Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter hatte der Besitzer sein Mountainbike mit einem Faltschloss an ein Treppengeländer zur Steganlage in der Hammbergstraße in Hemfurth/Edersse angeschlossen. Scheinbar mühelos überwand der Täter das Schloss und stahl das Pedelec im Wert von 2800 Euro.

Es handelt sich dabei um ein Mountainbike der Marke Haibike, Typ Sduro Full Nine RC 29, in den Farben schwarz/cyan/weiß. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen. (112-magazin)

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Dienstag, 26 Februar 2019 12:26

E-Bikes aus Garage gestohlen

ALLENDORF (Eder). Bislang unbekannte Täter erbeuteten in der Nacht von Sonntag auf Montag bei einem Einbruch in die Garage eines Hauses in der Straße "Goldberg" in Allendorf zwei E-Bikes im Gesamtwert von rund 6.000 Euro.

Vermutlich mit einem Hebelwerkzeug brachen die Einbrecher in der Zeit zwischen Sonntagabend, 20 Uhr, und Montagmorgen, 8 Uhr, die Tür zu der Garage auf und flüchteten anschließend mit den Zweirädern in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der gestohlenen E-Bikes geben können. Es handelt sich bei dem Diebesgut um zwei sogenannte "Pedelecs" des Herstellers "Cube", Typ "Reaction".

Eines der Räder hat einen hellblauen Rahmen und einen schwarz-blau-roten Sattel, das andere einen schwarzen Rahmen mit grünen Applikationen sowie einen schwarzen Sattel mit hellgrünen Streifen. Hinweise bitte an die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 0645172030. (ots/r)

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Freitag, 28 Dezember 2018 07:43

WA-RZ 703 gestohlen - Polizei informieren

FREIENHAGEN. Wer das amtliche Kennzeichen WA-RZ 703 an einem anderen Auto entdeckt, möchte sich bitte mit der Polizeistation Korbach in Verbindung setzen - das Kennzeichen wurde gestohlen. In diesem Fall kann auch die Notrufnummer 110 gewählt werden.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, zwischen 2.30 Uhr und 11 Uhr, wurde im Waldecker Ortsteil Freienhagen auf dem Parkplatz vor der Stadthalle in der Dehringhäuser Straße, das vordere, amtliche Kennzeichen WA-RZ 703 eines schwarzen Audi A3 aus der Kennzeichenhalterung gerissen und entwendet.

Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, nimmt die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

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WILLINGEN. Das Bike-Festival in Willingen ist vorbei. Polizei, Feuerwehr und Retter ziehen Bilanz: Am Sonntagnachmittag wurde ein Diebstahl auf dem Expo-Gelände gemeldet. Bislang unbekannte Diebe hatten aus einem Stand drei Rucksäcke und einen Fahrradsattel gestohlen. Die Tat ereignete sich gegen 16 Uhr. Der Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. Der Tatverdacht richtet sich gegen zwei Männer, von denen einer etwa 40 Jahre alt ist und mit Downhill-Kleidung mit einem gelb-orangen Oberteil bekleidet war.

Wieder hochwertige Bikes geklaut

Am Sonntag wurde in der Zeit von 19.05 Uhr bis 20.15 Uhr, ein hochwertiges blaues Downhill-Mountainbike der Marke Pivot, Model Phoenix gestohlen. Das Downhillrad lag zur Tatzeit auf einen Pkw-Anhänger in Höhe der Einfahrt zum Zeltplatz "Am Ettelsberg". Der Schaden beläuft sich auf etwa 11.000 Euro.

Zwischen 12.45 Uhr und 13.15 Uhr am Montagmittag wurden zwei Mountainbikes vom Fahrradträger eines Pkws mit Paderborner Kennzeichen gestohlen. Das Fahrzeug stand im Tatzeitraum auf dem Parkplatz des Lagunenbades "Am Hagen". Die beiden hochwertigen Mountainbikes der Marke Rocky Mountain waren mit Sicherheitsschnallen am Fahrradträger befestigt und zusätzlich noch mit Spiralschlössern gesichert. Der Schaden beläuft sich auf etwa 17.000 Euro.

Am späten Montagabend wurde ein weiterer Mountainbike-Diebstahl in Willingen gemeldet. Ein 43-jähriger Mann aus Idstein hatte sein hochwertiges schwarzes Mountainbike der Marke Lightville, Typ 301 MK 13 am Montagnachmittag um 14 Uhr an einem Fahrradständer im Toilettenbereich der Seilbahn am Messegelände abgestellt und mit einem Spiralschloss gesichert. Als er um 16.30 Uhr erneut zum Abstellplatz des Mountainbikes kam, musste er feststellen, dass es verschwunden war. Unbekannte Diebe müssen es zwischenzeitig gestohlen haben. Der Schaden beläuft sich auf etwa 6700 Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

Willinger kracht volltrunken gegen Baum

Am frühen Montagmorgen ereignete sich um kurz nach Mitternacht in der Briloner Straße ein Verkehrsunfall. Ein 26-jähriger Mann aus Willingen kollidierte mit seinem roten VW Fox mit einem Baum. Der Fahrzeugführer war deutlich alkoholisiert. Ein freiwilliger Alkotest brachte einen Wert zutage, der deutlich über dem der absoluten Fahruntüchtigkeit lag. Der 26-Jährige durfte eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Christoph 7 im Einsatz, 23 Verletze in Krankenhäuser gebracht

Das Besucherinteresse war an allen drei Tagen sehr hoch. Insgesamt besuchten etwa 40.000 Besucher das Bike-Festival in Willingen. Aufgrund der hohen Besucherzahlen hatten die Verkehrskräfte (Polizei und Feuerwehr) ein arbeitsreiches Wochenende. Die Parkplatzkapazitäten waren an allen Tagen erschöpft. Deshalb suchten Fahrzeugführer auf eigene Faust Parkmöglichkeiten, die in Einzelfällen auch zu Verkehrsbehinderungen führten. Hier wurden einige gebührenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen. Das Einsatzprotokoll von DRK und Bergwacht verzeichnet für das gesamte Wochenende ca. 30 ambulante Hilfeleistungen, 23 Verletzte mussten in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Zumeist handelte es sich um verletzte Radfahrer. Einmal kam der Rettungshubschrauber Christoph 7 zum Einsatz. Die Einsatzleitung der Polizei zeigt sich mit dem Verlauf des Festivals sehr zufrieden. Das Konzept mit einer starken und offenen Präsenz von uniformierten Streifen hat sich auch in diesem Jahr wieder bewährt. Einsatzleiter Peter Bastek lobte vor allem das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer.

Feuerwehr im Dauereinsatz

Vor diesem Hintergrund ist auch das Engagement der Freiwilligen Wehren zu nennen. Wie Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl gegenüber 112-magazin.de berichtete, waren etwa 65 Einsatzkräfte im Dauereinsatz: "Wir hatten ein turbulentes Wochenende", beschieb Querl die Situationen. In der Nacht zu Samstag erreichte die Wehr aus Willingen der erste Einsatz am Hochheideturm - die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Um 19.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Rodeland beordert, weil ausströmendes Gas gemeldet worden war.

Am Montagmorgen sorgte gegen 8.45 Uhr ein qualmender Müllcontainer am Zeltplatz oberhalb des Sauerlandsterns für eine Alarmmeldung. Einsatzleiter Jürgen Querl hatte mit seinen Brandschützern den Entstehungsbrand schnell unter Kontrolle gebracht. Unbekannte hatten einen Grill in dem Container entsorgt - wie sich herausstellen sollte waren noch Glutreste vorhanden.

Gaskartuschen explodieren, Müllcontainer in Vollbrand

Auf dem Festgelände am Ettelsberg musste Einsatzleiter Hendrik Bangert am Montag mit neun Brandschützern gegen 14 Uhr eingreifen. Diesmal stand ein Müllcontainer in Vollbrand. Explodierende Gaskartuschen ließen Schlimmeres vermuten. Auch diesmal hatte jemand heiße Asche in den Container geworfen. Die Anfahrt vom Stützpunkt gestaltete sich aufgrund des starken Verkehrsaufkommens schwierig. Bei erreichen der Brandstelle wurden 4000 Liter Löschwasser in den glühenden Stahlcontainer gepumpt und so das Feuer gelöscht. 

Neben all diesen Einsätzen unterstützten die Freiwilligen auch den Rettungsdienst und die Polizei. Sie übernahmen die Parkplatzeinweisungen und sperrten die Marathonstrecken ab, um Unfälle zu vermeiden. Jürgen Querl: "Ich bedanke mich bei all den freiwilligen Helfern und Einsatzkräften die unermüdlich im Einsatz waren", so der Gemeindbrandinspektor.

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Sonntag, 15 April 2018 09:02

Im Kreisverkehr: Mercedes nimmt Radfahrer mit

KORBACH. Einen vorfahrtsberechtigten Radler hat am Donnerstag der Fahrer einer silbergrauen Limousine im Mercedes Kreisel auf der Frankenberger Landstraße übersehen - es kam zur Kollision.

Für einen 65 Jahre alten Radfahrer aus Dorfitter, endetet die Fahrt auf seinem Pedelec im Kreisverkehr. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am 12. April, als ein 45-jähriger Korbacher mit seinem Benz aus Richtung Südring in den Kreisel einfuhr. Dabei übersah der Benzfahrer den Radfahrer.

Über die Notrufnummer wurden Polizei und Rettungskräfte zum Unfallort gerufen. Aufgrund der Verletzungen, die sich der Radfahrer beim Sturz zugezogen hatte, wurde der Biker nach der ärztlichen Erstversorgung mit einem RTW in das Korbacher Stadtkrankenhaus transportiert. 

Die Polizei schätzt den Schaden an dem Benz auf etwa 600 Euro. Wie hoch der Schaden an dem E-Bike ist, muss noch geprüft werden.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Kreisverkehr

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ALLENDORF-BATTENFELD.  Mit multiplen Verletzungen musste am Donnerstagabend eine 83-jährige Frau von Battenfeld in die Uniklinik nach Marburg geflogen werden - ein Rettungshubschrauber des ADAC war im Einsatz.

Zu dem Unfall war es um 18.30 Uhr gekommen, als ein 36-jähriger Mann mit seinem Opel Astra eine scharfe Linkskurve im Holleracker befuhr. Dabei, so ein Zeuge, sei der Allendorfer mit seinem Opel zu weit nach links über die Fahrbahmitte geraten und war mit der entgegenkommenden Frau auf dem Fahrrad kollidiert. 

Anwohner leisteten Erste Hilfe bei der Seniorin und riefen über die Notrufnummer die Polizei sowie den Rettungsdienst hinzu. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde vom Notarzt der ADAC-Rettungshubschrauber angefordert, um die Frau nach Marburg zu fliegen - dort wurden mehrere Frakturen festgestellt.

Während das Fahrrad der 83-Jährigen völlig demoliert wurde, schätzten die Beamten der Polizeistation Frankenberg den Sachschaden an dem Opel Kombi auf 1000 Euro. Der Opelfahrer blieb unverletzt, Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel.  (112-magazin)

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KORBACH. Ein 55-jähriger Mann sucht seit dem 3. April sein Fahrrad: Der Korbacher stellte sein silberfarbenes Kettler Damenrad des Typs Eleganz mit einem 26 Zoll-Rahmen, am Dienstag um 15 Uhr in der Flechtdorfer Straße in der Passage zwischen Kaufland und dem Fahrradgeschäft Gerbracht ab. Gesichert hatte der 55-Jährige das Rad mit einem Bügelschloss. Als der Mann um 15.45 Uhr wieder an den Abstellort zurückkehrte, musste er feststellen, dass sein Fahrrad samt Schloss verschwunden war. Vermutlich wurde das Rad gestohlen.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise zum Verbleib des Rades nimmt die Polizeisttion Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen. (ots/r)

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WALDECK-FRANKENBERG. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg ist mit seinen touristischen Ausflugszielen rund um den Edersee und auch am Diemel- und Twistesee gerade bei Motorradfahrern sehr beliebt. Kurvenreiche Strecken in einer sehenswerten Landschaftskulisse laden dazu regelrecht ein. Allerdings häuft sich gerade zu Beginn der Motorradsaison die Zahl der Verkehrsunfälle.

Verkehrsunfälle mit motorisierten Zweirädern

Während in 2016 die Gesamtzahl bei 158 Verkehrsunfällen mit 136 verletzten Personen lag, reduzierte sich die Zahl der Unfälle in 2017 auf 137 Verkehrsunfälle mit 110 verletzten Personen. Das entspricht einem Rückgang um 13,29 %. Etwa 80,3 % der beteiligten Motorradfahrer wurden dabei verletzt. Im Vergleich zum Vorjahr mit vier Verkehrstoten sank die Anzahl der getöteten motorisierten Zweiradfahrer in 2017 auf drei Personen. Die Zahl der Schwerverletzten lag bei 59 Motorradfahrern und die Zahl der Leichtverletzten bei 48. Im Vorjahr waren es noch 77 Schwer- und 55 Leichtverletzte. Einen Hauptanteil nahmen dabei die männlichen Kradfahrer mit 97 Verletzten ein.

An das Fahrverhalten der Maschine langsam gewöhnen

Gründe für die höhere Zahl der Verkehrsunfälle zu Beginn der Motorradsaison sind unter anderem Fahrfehler der noch ungeübten Motorradfahrer, die zu Beginn der Saison oft ihre Fähigkeiten überschätzen. Deswegen gilt, sich zunächst einmal wieder an das Fahrverhalten der Maschine zu gewöhnen und sich an das persönliche Fahrvermögen der letzten Saison wieder langsam heranzutasten. Übung macht den Meister.

Fahrsicherheitstraining erhöht die eigene Sicherheit

Solch ein Sicherheitstraining ist nicht nur etwas für Anfänger. Gerade die alten Hasen unter den Motorradfahrern wissen, dass stetiges Training für Motorradfahrer wichtig ist und jeder immer noch etwas dazulernen kann. Die Straßenverhältnisse spielen immer eine große Rolle. Aufgrund der im Frühjahr herrschenden niedrigeren Außentemperaturen erreichen die Reifen nicht die optimale Haftung. Auch Rollsplitt oder Frostschäden am Fahrbahnbelag sind gerade im Frühjahr oft unterschätzte Probleme.

Motorradbekleidung ist Schutzbekleidung

Gute Motorradbekleidung ist nicht modischer Schnickschnack sondern notwendige Ausrüstung zum Schutz des Körpers. Auffallende, gut erkennbare Farben haben Signalwirkung und tragen zu eigenen Sicherheit bei. Die Motorräder stehen im Winterhalbjahr zumeist lange Zeit in der Garage und sollten deshalb vor der ersten Ausfahrt auf Herz und Nieren geprüft werden. Dabei sind die Reifen und die Funktionalität der Bremsen besonders wichtig.

Sehen und gesehen werden

Wichtig: Fahren mit Licht ist Vorschrift und trägt wesentlich zur passiven Sicherheit bei. Nicht nur im Nebel, bei einbrechender Dunkelheit oder im Morgengrauen! Viele Verkehrsteilnehmer rechnen nicht unbedingt mit Motorradfahrern und reagieren verzögert oder falsch. Vorsicht! Im Falle eines Unfalls ziehen Motorradfahrer gegen Autos den Kürzeren. Im Gegensatz zum Pkw hat das Bike keine Knautschzone, die den Crash abfedert. Motorradfahrer müssen praktisch in jeder Sekunde des Fahrens mit den Fehlern anderer rechnen!

Auch die Autofahrer müssen sich im Frühjahr erst wieder an die Zweiradfahrer "gewöhnen". Besonders die starken Beschleunigungswerte und die schmale Silhouette des Motorrads zählen zu den Risiken. Sie führen dazu, dass es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt, da der Motorradfahrer nicht oder zu spät wahrgenommen oder die Geschwindigkeit falsch eingeschätzt wird. Ralf Werner, Leiter des regionalen Verkehrsdienstes rät deshalb: "Rechnen Sie mit den Fehlern anderer. Fahren Sie vorsichtig, defensiv und vorausschauend. Durch vorausschauendes Fahren kann man in vielen Fällen Konfliktsituationen rechtzeitig erkennen und angemessen reagieren".

Verkehrsdienst der Polizei in Waldeck-Frankenberg kündigt Kontrollen an

Gerade in den touristischen Gebieten sorgen Motorradfahrer mit überlauten Auspuffanlagen und rasende Zweiradfahrer für Unmut bei anderen Verkehrsteilnehmern und bei Anwohnern. Deshalb wird es dort gerade in den Sommermonaten häufiger Kontrollen geben.(ots/r)

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ADORF/RHENEGGE. Für Aufsehen sorgte am Freitagmorgen ein Fund in der Feldgemarkung zwischen den Diemelseer Ortsteilen Adorf und Rhenegge. Eine Spaziergängerin aus Rhenegge war ihrem Hund gefolgt und erreichte eine Schlucht abseits des Diemelsteigs, etwa in Höhe der Adorfer Kläranlage, unweit der Bredelarer Straße.

Hier schlug der Frau übler Geruch entgegen, allerdings nicht aus Richtung Kläranlage, sondern aus einer Baumgruppe in einem zerklüfteten Geländeeinschnitt. Bei näherer Betrachtung wurde ein Skelett erkennbar, das sich im Zustand der Verwesung befand. Über ein Mobiltelefon wurde die Polizei Korbach vom grausigen Fund unterrichtet, sodass ein Team der Ermittlungsgruppe ihre Tätigkeit am Tatort aufnahm. Anhand von eindeutigen Merkmalen stellten die Beamten zügig fest, dass es sich um ein Rind handelt - die Suche nach den Ohrmarken blieb allerdings erfolglos.

Über den Ortslandwirt wurde der Besitzer des Areals ausfindig gemacht, der Zugab, das bereits im Herbst ein Rind von seiner Wiese verschwunden sei. Eine intensive Nachsuche war damals erfolglos geblieben. Dem Veterinäramt habe man aber den Verlust des Rindes mitgeteilt, gab der Landwirt gegenüber der Polizei an. Anzeige wegen Diebstahls wurde scheinbar nicht gestellt.

Nach Angaben der Polizei war das Rind vermutlich im Herbst von der fünf Meter hohen Felsklippe in die Schlucht gestürzt und dort verendet. Wie lange das Tier verletzt dort gelegen hat oder ob es sofort tot war, kann nicht mehr festgestellt werden. Das eingeschaltete Veterinäramt wies den Landwirt an, das Skelett zu entsorgen, sobald der Verwesungsprozess abgeschlossen ist.  (112-magazin)

Link: Fundstelle Skelett am 6. April 2018

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