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WINTERBERG. Im Bereich eines Winterberger Gewerbebetriebs kam es am Donnerstag (18. März) zu einem Zwischenfall. Auf dem Werksgelände der Sauerländer Asphalt GmbH war ein Kipp-Sattelzug damit beschäftigt, Fräsgut abzukippen. Während des Abladevorgangs kippte der aufgestellte Auflieger samt Zugmaschine auf die Beifahrerseite.

Der sich zum Unfallzeitpunkt im Lkw befindliche Fahrer wurde hierbei durch die Seitenlage in seiner Fahrerkabine eingeschlossen. Gegen 8.11 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr durch die Leitstelle des Hochsauerlandkreises alarmiert. Da der Lkw-Fahrer über Rückenschmerzen klagte, wurde gemeinsam mit dem anwesenden Rettungsdienst entschieden, ihn möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu befreien. Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät wurden daher Teile des Kabinendaches entfernt, um Zugang zum Fahrzeuginneren zu bekommen. Anschließend konnte der verletzte Fahrer durch den Rettungsdienst dem Krankenhaus zugeführt werden.

Weitere Einsatzkräfte sicherten parallel den Sattelzug gegen weitere Bewegungen. Ebenfalls wurden auslaufende Betriebsmittel aufgefangen und vorsorglich Löschmittel bereitgestellt. Im weiteren Verlauf unterstützte die Feuerwehr noch die Polizei bei der Unfallaufnahme. Mithilfe der Drehleiter konnte diese die Einsatzstelle aus größerer Höhe dokumentieren. Nach rund anderthalb Stunden waren alle Feuerwehreinheiten wieder zurück an ihren Standorten.

Im Einsatz befanden sich Einsatzkräfte des Löschzuges 1 sowie die Einheit Niedersfeld. Über den Unfallhergang sowie Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

Link: Freiwillige Feuerwehr Winterberg.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

VIERMÜNDEN/SCHREUFA. Ein Schlepper ist am Montagmorgen beim Aufladen von Holzstämmen auf den mitgeführten Ladewagen in Brand geraten - die Polizei geht von einem technischen Defekt aus.

Mit dem Einsatzkürzel "F2, brennt Traktor bei Rettungspunkt KB-527" wurden die Wehren aus Frankenberg und Viermünden um 8.52 Uhr durch die Leitstelle alarmiert. Unter der Leitung von Jörg Paulus besetzten etwa 20 Brandschützer die Einsatzfahrzeuge, sodass die Freiwilligen den Rettungspunkt an der K 93 zügig erreichen konnten. Von dort wurden die Einsatzkräfte zum Brandherd innerhalb des Waldes gelotst.

Bei Eintreffen der Wehren stand der grüne Deutz bereits in Vollbrand. Unter Beimischung von F 15 in 3000 Liter Löschwasser, wurde der Schlepper mit zwei Schaumrohren abgelöscht, drei Einsatzkräfte waren aufgrund starker Rauchentwicklung mit Atemschutz ausgerüstet worden und führten den Löschangriff durch. Im Pendelverkehr wurde mit dem Tankfahrzeug der Frankenberger ausreichend Löschwasser zugeführt. Um den Weg von der Kreisstraße 93 zum Brandherd für Polizei, Feuerwehren und Rettungskräfte freizuhalten, sperrten die Freiwilligen die Zufahrt ab - die Koordination übernahm dabei Stadtbrandinspektor Martin Trost. 

Nach Angaben des 53-jährigen Mannes, der die Verladearbeiten mit seinem Schlepper durchgeführt hatte, quoll plötzlich Qualm aus der Fahrerkabine - "danach ging alles ganz schnell, der Schlepper stand im nu in Vollbrand", so der Forstarbeiter gegenüber 112-magazin.de. Der Mann aus Schreufa wählte mit seinem Handy die Notrufnummer, beschrieb die Örtlichkeit und rannte den Einsatzkräften entgegen. Erst kürzlich hatte der Schlepperfahrer seinen Traktor für einige Tausend Euro technisch überholen lassen. 

Auf etwa 40.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden an dem Deutz. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)

Link: Einsatzstandort Feuerwehr

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