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FRANKENBERG. Von Mittwoch bis Sonntag fand in Frankenberg die 56. Europeade, das größte Musik- und Folklorefestival dieser Art statt. Alle Veranstaltungen waren gut besucht. Die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg zieht eine positive Bilanz:

Der Verkehr lief nahezu reibungslos. Teilnehmer reisten überwiegend mit Bussen an, die Besucher größtenteils mit Pkws oder mit dem ÖPNV. Es kam es zu keiner Zeit zu nennenswerten Behinderungen des Verkehrs. Parkplatzkapazitäten im Bereich der Wehrweide und im Stadtgebiet waren ausreichend bemessen.

Äußerst gering war das Straftatenaufkommen - die Polizei registrierte an den fünf Veranstaltungstagen zwei Diebstahlsdelikte, einige Sachbeschädigungen und eine fahrlässige Körperverletzung. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag besprühte ein unbekannter Täter Schilder, Wände und Fensterscheiben im Bereich der Treppen zwischen der Bremer Straße beziehungsweise Auf der Nemphe und der Neustädter Straße. Der Täter brachte unter anderen Schriftzüge wie "Fuck Cops", und "ACAB" auf. Mehrfach verwendete er auch den Tag "1312". Die Polizeistation Frankenberg führt in diesen Fällen die weiteren Ermittlungen und bittet die Bevölkerung um Hinweise unter der Telefonnummer 06451/72030.

Im Fall der fahrlässigen Körperverletzung hat die Polizei Frankenberg ebenfalls die Ermittlungen übernommen. Am späten Mittwochabend kam es zu einem Zwischenfall auf dem Gelände der Burgwaldkaserne. Mehrere Soldaten hatten in ihrer Freizeit mit Wasser befüllte Luftballons mit einer Zwille verschossen und dabei einen elfjährigen lettischen Jungen getroffen, der mit Landsleuten auf dem Gelände der Kaserne untergebracht war. Der Junge erlitt eine leichte Verletzung im Brustbereich, die keine medizinische Versorgung erforderte. Er stand anfangs leicht unter Schock, konnte aber nach kurzer Zeit wieder an den Tanzübungen seiner Folkloregruppe teilnehmen. Die Polizei geht nach den geführten Ermittlungen davon aus, dass der Junge zufällig getroffen wurde.

Letztlich zog der Einsatzleiter der Polizei, Kriminaldirektor Achim Kaiser, ein überaus positives Fazit. Trotz der vielen Teilnehmer und Besucher lief der Verkehr an allen fünf Veranstaltungstagen nahezu reibungslos und es waren kaum Straftaten, insbesondere auch keine Schlägereien, zu verzeichnen. Er betonte, dass das Einsatzkonzept der Polizei voll gegriffen habe und die Zusammenarbeit mit der Stadt Frankenberg und allen am Einsatz beteiligten Organisationen reibungslos geklappt habe. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Montag, 22 Juli 2019 08:18

Unwetter: Fichte fällt in Schreufa auf Lkw

FRANKENBERG/SCHREUFA. Am Europeadewochenende in Frankenberg wurde durch die Kernstadtwehr bei einer Vielzahl von Veranstaltungen ein Brandsicherheitsdienst bzw. eine Wachbereitschaft gestellt. Als am Samstag ein Unwetter drohte aufzuziehen, wurde durch den Stadtbrandinspektor um 17.23 Uhr die Feuerwehr Schreufa alarmiert, um die Einsatzbereitschaft herzustellen, um bei eventuellen Notfällen unterstützen zu können.

Gegen 17.38 Uhr kam es dann zu einem Einsatz für die Feuerwehr Schreufa. Am Ortseingang aus Richtung Frankenberg hatte das angekündigte Unwetter eine große Fichte entwurzelt, die nicht nur beide Fahrspuren blockierte, sondern auch einen geparkten Lkw stark beschädigte. Dem in Berlin zugelassenen Mercedes Benz wurde das Fahrerhaus eingedrückt, der Fahrer wurde aber nicht verletzt.

Die Feuerwehr Schreufa rückte mit insgesamt acht Einsatzkräften aus und räumte die Fahrbahn. Nach etwa 30 Minuten war der Einsatz beendet. Da das Unwetter zwischenzeitlich vorüber gezogen war, wurde die Einsatzbereitschaft gegen 18.30 Uhr wieder aufgehoben.

Link: Freiwillige Feuerwehr Frankenberg

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