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RHODEN. Nach dem Zusammenstoß mit einem anderen Auto hat sich ein 51-Jähriger am Abend bei Rhoden mit seinem VW Golf überschlagen. Der Wagen blieb auf dem Dach auf der Straße liegen, der Fahrer wurde leicht verletzt.

Der Golffahrer aus Bad Arolsen befuhr am Dienstag gegen 20.45 Uhr die Landesstraße 3081 von Dehausen kommend in Richtung Rhoden. Nachdem der 51-Jährige unter der Bundesstraße hindurchgefahren war und sich dem Zubringer zur B 252 näherte, bog von dort ein 68-jähriger Mercedesfahrer aus Diemelstadt in die Landesstraße ein - ohne auf die Vorfahrt des herannahenden Golfs zu achten. Beide Fahrzeuge stießen in der Einmündung zusammen.

Nach der Kollision kam der VW Golf 6 nach links von der Fahrspur ab, geriet auf die Gegenfahrbahn, überschlug sich und blieb an einem Wegweiserschild kopfüber liegen. Der Mercedes, in dem außer dem Fahrer auch dessen Ehefrau auf dem Beifahrersitz saß, kam nach rechts von der Straße ab und blieb auf dem Grünstreifen und im Graben stehen. Beide Insassen des Daimlers blieben unverletzt.

Eine nachfolgende Autofahrerin, die den Zusammenstoß beobachtet hatte, stoppte sofort und half dem leicht verletzten Golffahrer aus seinem Wagen. Die junge Frau sicherte zudem die Unfallstelle ab und setzte den Notruf ab. "Das Verhalten der Autofahrerin war sehr vorbildlich", sagte eine Polizeibeamtin im Gespräch mit 112-magazin.de an der Unfallstelle.

Die Besatzung eines DRK-Rettungswagens aus Wolfhagen kümmerte sich um den Golffahrer und brachte ihn zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus nach Bad Arolsen.

Den Schaden am Golf schätzte ein Polizist auf 15.000 Euro. An dem Fahrzeug war durch den Überschlag Totalschaden entstanden. Auf einen wirtschaftlichen Totalschaden von 3000 bis 4000 Euro läuft es bei dem Mercedes des Unfallverursachers hinaus - die Reparaturkosten würden den Zeitwert des Wagens wohl übersteigen, hieß es. (pfa) 

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Publiziert in Retter

SACHSENHAUSEN. Eine nicht richtig angezogene Handbremse dürfte nach Einschätzung der Polizei den dramatischen landwirtschaftlichen Unfall in der Feldgemarkung bei Sachsenhausen ausgelöst haben: Dabei wurde ein 61 Jahre alter Landwirt am Samstag unter einem Hinterrad seines Traktors eingeklemmt (wir berichteten). Erst am Montag entdeckte eine Spaziergängerin mit Hund den Mann in seiner misslichen Lage und verständigte die Rettungskräfte.

Der 61-Jährige Landwirt aus Sachsenhausen überlebte das Unglück, obwohl er zwei Nächte lang bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und zeitweisem Regen eingeklemmt unter seinem Traktor lag. Nach den Ermittlungen der Polizei war der Mann am Samstagnachmittag mit seinem Klöckner-Deutz-Traktor in der Feldgemarkung "Dörenberg" unterwegs und wollte mit dem Frontlader einen Baumstamm von einem Wirtschaftsweg räumen.

Da der Stamm mehrfach abrutschte, stieg der Landwirt von seinem Traktor, um den Stamm anzubinden. Als er seitlich von seinem Traktor abstieg und zwischen Vorder- und Hinterrädern stand, rollte der Traktor auf leicht abschüssigem Gelände nach vorne, weil die Handbremse nicht richtig angezogen war. Die Hinterräder erfassten den Mann, so dass er stürzte. Sein linkes Bein wurde dabei von einem Hinterrad eingeklemmt, wodurch er sich nicht selbst befreien konnte. In dieser misslichen und lebensbedrohlichen Situation musste er zwei Tage lang ausharren, bis ihn die Spaziergängerin am Montagnachmittag um 14.40 Uhr fand und die Rettungskräfte informierte.

Feuerwehrleute aus Sachsenhausen rückten aus und hoben den Traktor mit speziellen pneumatischen Hebekissen an. Entkräftet und unterkühlt brachte eine RTW-Besatzung den Landwirt in ein Krankenhaus. Wie sich herausstellte, war der Mann bei dem Unfall zwar schwer verletzt, aber sein Gesundheitszustand ist aber stabil und der Mann befindet sich auf dem Weg der Besserung. Laut Polizeisprecher Volker König bewirtschaftet der Landwirt alleine einen Hof in Sachsenhausen. "Das ist auch der Grund, warum er zwei Tage lang nicht vermisst wurde", sagte der Polizeisprecher.

Beim Spaziergang mit Hund Kalli Hilferufe gehört
"Das hätte jeder andere doch auch so gemacht", winkt die Spaziergängerin ab auf die Frage, wie sie sich als Lebensretterin fühle. Im Gespräch mit 112-magazin.de beschreibt die sympathische Frau aus Sachsenhausen, die nicht genannt werden möchte, den entscheidenden Moment: Sie sei mit ihrem jungen Golden Retriever "Kalli" am Montagnachmittag im Feld spazierengegangen. Aus einiger Entfernung habe sie zwar den Traktor an der Unglücksstelle stehen sehen, den Verletzten aber zunächst nicht bemerkt. Sie habe schon weitergehen wollten, als sie die Hilferufe des Verunglückten hörte.

Sie sei sofort zu ihm hingelaufen und habe ihm gesagt, dass sie zwar kein Handy bei sich habe, aber sofort loslaufen werde, um Hilfe zu holen. Der 61-Jährige sei ansprechbar gewesen und "hat mir erzählt, dass er seit Samstag unter dem Rad eingeklemmt war", berichtet die Retterin. Dann ging alles recht zügig: Schnellen Schrittes eilte die Sachsenhäuserin zu einem Stall etwa 700 Meter entfernt - und hinter einer Kuppe - liegenden Stall. Die dort anwesenden Landwirte aus Alraft wählten den Notruf, stellten einen Einweise an die Landesstraße zwischen Sachsenhausen und Nieder-Werbe und fuhren mit einem großen Radlader zur Unglücksstelle. "Wir wollten den Trecker eigentlich mit dem Radlader anheben, aber das wollten die Rettungskräfte nicht", berichtet einer der Landwirte - aus Sicherheitsgründen. So habe man das Eintreffen der Feuerwehr wenige Augenblicke später abgewartet.

Künftig nur mit Handy
Erfreut nahmen die Retter am Dienstag die Information der Polizei auf, dass sich der Verletzte auf dem Weg der Besserung befindet. "Das ist das Allerwichtigste", sagt die Lebensretterin, die künftig nichts anders machen würde. Nur eines: "Mein Handy nehme ich ab sofort immer mit zum Spazierengehen. Es könnte ja auch mir und Kalli mal etwas passieren".

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 24 September 2015 21:12

Nach Unfall: Auto schleudert und erfasst Ersthelferin

OLSBERG. Nach einem eher leichten Unfall mit Sachschaden ist ein weiteres Auto auf die Unfallstelle zugekommen, ins Schleudern geraten und mit einem stehenden Fahrzeug kollidiert. Außerdem erfasste der Wagen eine Ersthelferin, die auf der Fahrbahn stand.

Laut Polizeibericht von Donnerstag kam es am Mittwoch auf der Kreisstraße 15 zwischen Olsberg und Altenbüren zu einem leichten Verkehrsunfall mit Sachschaden. Vorbeikommende Autofahrer und Autofahrerinnen hielten daraufhin an, um bei Bedarf Hilfe zu leisten.

Zu dieser Zeit fuhr ein 25 Jahre alter Mann aus Brilon in seinem Auto auf der Strecke in Richtung Olsberg. Als er aus einer Linkskurve kam, sah er die Unfallstelle und bremste seinen Wagen ab. Auf der regennassen Straße kam er jedoch ins Rutschen, so dass das Heck seines Autos ausbrach. Der Wagen prallte gegen das Auto eines Helfers des ersten Unfalls. Anschließend kam es dann zu einem Zusammenstoß mit einer Ersthelferin, die sich auf der Fahrbahn aufhielt. Letztendlich landete der Wagen des jungen Mannes dann im Straßengraben.

Die 53 Jahre alte Frau wurde dabei ebenso wie der 25-jährige Autofahrer verletzt. Der Rettungsdienst brachte beide Personen in ein Krankenhaus. Die beiden beteiligten Autos mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Blechschaden von mehr als 13.000 Euro. Die Kreisstraße musste zwischenzeitlich komplett für den Verkehr gesperrt werden.

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Publiziert in HSK Polizei

DIEMELSTADT/MESCHEDE. Acht Menschen, die im vergangenen Jahr jeweils eine außergewöhnliche Hilfeleistung im Hochsauerlandkreis erbrachten, sind von Landrat Dr. Karl Schneider geehrt worden. Zu den Geehrten zählt auch die 20-jährige Jennifer Wienroth aus Diemelstadt, die nach einem schweren Verkehrsunfall auf der B 7 keinen Moment zögerte.

Es war der Montag vor Weihnachten, als die junge Auszubildende aus Diemelstadt auf dem Weg zur Ausbildungsstelle in Marsberg morgens gegen 6 Uhr zu einer Unfallstelle hinzukam. Eine 22-Jährige war auf der Bundesstraße 7 bei Westheim von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Schwerverletzte konnte sich nicht aus eigener Kraft aus dem Auto befreien.

Jennifer Wienroth, angehende Krankenschwester und Mitglied der Feuerwehr Rhoden, hielt sofort an und eilte der Verunglückten zu Hilfe. Da die Ersthelferin die Fahrertür nicht öffnen konnte, ging sie hinüber zur Beifahrertür. In diesem Moment stieg auch schon Rauch aus dem Auto auf, der Wagen fing an zu brennen. Die engagierte Diemelstädterin befreite die Verletzte gemeinsam mit weiteren Helfern, deren Namen der Polizei leider nicht bekannt sind, aus dem Auto. Ein Lkw-Fahrer aus Holzminden löschte das brennende Fahrzeug.

Für Jennifer Wienroth sei es selbstverständlich gewesen zu helfen. Sie habe gar nicht lange darüber nachgedacht, sondern einfach nur gehandelt, wie sie im Rahmen der Ehrung am Montag im Kreishaus in Meschede erzählte. Es seien aber viele andere Verkehrsteilnehmer einfach an der Unfallstelle vorbeigefahren – auch zu dem Zeitpunkt, als die verletzte Frau noch in ihrem Auto saß.

In den übrigen Fällen, für die die weiteren Geehrten den Dank des HSK-Landrates erhielten, ging es um Diebstähle in verschiedenen Orten des Hochsauerlandkreises. Auch in diesen Fällen, so beklagten die couragierten Geehrten, hätten viele Passanten nur zugesehen.


112-magazin.de berichtete über den Unfall:
Unfallauto fängt Feuer: Ersthelfer retten Schwerverletzte (23.12.2014)

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Publiziert in Polizei

KORBACH/MEINERINGHAUSEN. Großes Glück im Unglück hatte am Montagabend eine 68 Jahre alte Autofahrerin: Auf der Fahrt von Korbach in Richtung Meineringhausen überschlug sich die Mazdafahrerin, kam jedoch mit leichten Verletzungen davon.

Die Korbacher Polizei nannte am Dienstagmorgen Unachtsamkeit als Unfallursache: Die Frau aus einem Waldecker Stadtteil befuhr gegen 19 Uhr die Wildunger Landstraße, als sie in Höhe eines Hundeplatzes zu Beginn einer Rechtskurve kurz vor der Einmündung zur B 251 einfach geradeaus weiterfuhr. Der rote Kleinwagen geriet in den Graben, überschlug sich in einem dort beginnenden Wirtschaftsweg und kam nach etwa 50 Metern oberhalb einer Böschung auf den Rädern zum Stehen.

Eine nachfolgende Autofahrerin, die Zeugin des Unfalls wurde, hielt sofort an und leistete Erste Hilfe. Weitere Zeugen, die den Unfall vom Hundeplatz aus mitbekommen hatten, verständigten die Rettungskräfte. Notarzt und Rettungswagenbesatzung rückten aus, auch die Polizei eilte zur Unfallstelle. Die 68-Jährige hatte den Überschlag glücklicherweise mit leichten Verletzungen überstanden, die Rettungskräfte lieferten die Frau zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Korbacher Stadtkrankenhaus ein.

Am Mazda entstand Totalschaden, Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei nicht.

Publiziert in Retter

RAUSCHENBERG. Eine 18-jährige Seat-Fahrerin hat am Dienstagmorgen gegen 10.15 Uhr auf der Landesstraße 3073 zwischen Rauschenberg und Kirchhain die Kontrolle über ihren Wagen verloren. Der Wagen prallte gegen eine Böschung, wobei die Fahranfängerin schwer verletzt wurden.

Das Auto driftete in einer langgezogenen Linkskurve auf die Gegenfahrbahn, wo glücklicherweise gerade kein Fahrzeug unterwegs war. Der Seat schoss in die Böschung, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Dabei zog sich die junge Frau etliche Platzwunden und Prellungen zu.

Eine Zeugin kam sofort zu Hilfe und befreite die Unfallfahrerin. Die war trotz ihrer schweren Verletzungen ansprechbar und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Seat Ibiza war nur noch Schrott. Die L 3073 musste während der Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt werden. Es kam zu Behinderungen. Warum die junge Fahrerin von der Straße abkam, ist noch unklar.

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Publiziert in MR Retter

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